Annette Heinisch / 06.10.2018 / 06:25 / Foto: ESA/Juergen Mai / 34 / Seite ausdrucken

Die ignorierte Champions-League

In einem Leserbrief an die Welt–Redaktion zu dem Artikel „In einem Land voller Wunder, Geheimnisse und Gefahren“ heißt es:

An die Welt-Redaktion! Setzt diesen Beitrag an die oberste Stelle auf eurer Seite! Dieser Tag – der 3. Oktober – sollte mehr als nur das übliche jahrliche Ritual sein. An diesem Tag sollte auch das Augenmerk auf gesamtdeutsche Leistungen gerichtet werden. Mascot stellt eine solche dar. Mit der aktuellen Seite zeigt Ihr eure Scham gegenüber den Deutschen. Ihr lebt in Deutschland! Ihr arbeitet in Deutschland! Ihr informiert Deutschland! Ihr seid auch Deutschland! Warum seid Ihr nicht stolz darauf?

Die Frage ist verständlich, versteckt sich der erwähnte Beitrag doch ganz hinten, hinter den vielen Berichten zu den Bereichen Macht und Geld sowie „Sex, Drugs and Rock 'n' Roll“.  Dabei geht es „In einem Land voller Wunder, Geheimnisse und Gefahren“ um faszinierende Abenteuer, nämlich die Reise einer Sonde zu dem Asteroiden Ryugu, der relativ erdnah ist. Relativ erdnah heißt: In vier Jahren Entfernung. Dorthin hat die japanische Raumfahrtbehörde Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) eine Sonde namens Hayabusa 2 geschickt und den Lander „Mascot“ ausgesetzt.

Dieser soll Messungen vornehmen, den Asteroiden in 16 Stunden erforschen (länger halten die Batterien nicht), die Daten werden anschließend auf die Erde gefunkt. Die Wissenschaftler erhoffen sich Aufschluss über die Entstehung der Erde, insbesondere darüber, ob Asteroiden mit ihren Einschlägen Wasser auf die Erde gebracht haben. Es gehört nämlich noch zu den großen Rätseln, wie das Wasser auf unseren Planeten kam.

Das Ganze ist eine technische Meisterleistung, die nicht nur den Japanern hoch anzurechnen ist, sondern an der auch Deutsche einen wichtigen Anteil haben. Der Lander Mascot ist mir vier Instrumenten ausgestattet, drei davon stammen aus Deutschland. Die Kamera und das Radiometer wurden vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Magnetometer (wie zuvor bei der ESA Rosetta–Mission) von der TU Braunschweig entwickelt und gebaut. Nur das Spektrometer kommt nicht aus Deutschland, aber immerhin aus Europa, konkret vom Institut d'Astrophysique Spatiale (Frankreich).

Ein weiterer Lesebriefschreiber meint: Solche Projekte sind die Zukunft. Nur in der Weiterentwicklung in Richtung anderer Planeten liegt das Überleben der Menschheit.

Auch das ist richtig. Noch wichtiger ist aber die Weiterentwicklung im Bereich der Raumfahrt für das Überleben hier auf unserem Planeten. Die meisten technischen Entwicklungen basieren, oft sogar maßgeblich, auf den Erkenntnissen der Forschung der Luft- und Raumfahrt. Da die Raumfahrt zunehmend unbemannt durchgeführt wurde, mussten immer intelligentere Maschinen entwickelt werden, die sich weitgehend selbst steuern. Die Steuerung von der Erde aus ist bei diesen Entfernungen, bei denen die Signalübertragung oft Stunden bis zu einem Tag dauern kann, nicht möglich. Für den gesamten Bereich der Automation wie natürlich auch zum Beispiel der Materialwissenschaft ist die Forschung in der Raumfahrt wegweisend.

Nichts, zeigt deutlicher, woran unser Land krankt 

Daher ist es völlig richtig, dass wir jeden Erfolg in diesem Bereich feiern sollten, noch mehr als einen Sieg in einer Fußball-WM.  Aber die Prioritäten wurden anders gesetzt. Erst kommen politische Berichte zu mehr oder minder wichtigen Themen. Auf die Politik folgen Artikel zu Wirtschaft und Finanzen, Szenen einer Vorstandsehe werden thematisiert und Einblicke in das Leben einer Prostituierten gewährt. Schließlich kommen Sport und Kultur und ganz, ganz hinten, neben einem Beitrag über den „perfekten Wanderweg“ die Landung auf dem Asteroiden.

Unsere gesamte Zukunft, auch die wirtschaftliche, hängt am Wissen. Nicht Geld ist Macht, sondern Wissen. Geld fällt nicht wie Manna vom Himmel, es muss erwirtschaftet werden. In einem hochentwickelten Land wie Deutschland geht das ausschließlich über eine Spitzenreiterposition im Bereich Wissenschaft und Technik. Die aber werden wir nur bekommen, wenn es „cool“ ist, angesagt, hipp oder wie immer man das nennen will, in den MINT-Fächern zur Spitze zu gehören.

Nur dann, wenn diese Wissenschaftler höchst angesehen sind, werden wir gute Wissenschaftler haben und damit unsere Zukunft sichern. Es ist keineswegs das Geld, das sie lockt. Natürlich will jeder Wissenschaftler vernünftig leben, aber die meisten wissen um den Grenznutzen von Geld, es ist auch nicht ihre Antriebsfeder. Ein echter Wissenschaftler ist nicht geld-, sondern neugierig.

Einstein ist insoweit ein typisches Beispiel: Er lebte in angenehmen Verhältnissen in Berlin, hatte genug Geld, sich ein Haus in Caputh – welches ihm ursprünglich geschenkt werden sollte – zu kaufen und ein Segelboot zu unterhalten, auf dem er nach eigenem Bekunden die glücklichsten Stunden seines Lebens beim Kreuzen auf dem Schwielowsee und den angrenzenden Seen verlebte.  

Allerdings segelte er zumeist allein, denn das ist der Luxus, den Denker brauchen: Ruhe und Zeit für sich, um den Gedanken freien Lauf lassen zu können. Trubel und Hektik sind Gift für sie, der Gedanke, zu Gesellschaften gehen zu müssen oder sie gar zu geben, ein Horror. Einstein war glücklich allein auf seinem Boot, eine größere Yacht – gar mit Besatzung – wäre das letzte gewesen, was er gewollt hätte. Darin war er typisch, andere Geistesgrößen waren ähnlich. Sie mögen Wohlstand, aber das Streben nach Reichtum ist ihnen fremd, es befriedigt nicht ihr intellektuelles Bedürfnis.

Promotion ist die Rolex der Akademiker

Darin unterscheidet er sich von all den „Pseudo-Wissenschaftlern“, die aus dem Bereich der Politik und Wirtschaft kommen. Diese haben einen „Dr.“ vor dem Namen, weil es die Karrierechancen erhöht. Zu Guttenberg hat gesagt, er habe die Promotion erstrebt, weil sie in seinen Kreisen einfach dazu gehöre. Das stimmt, sie ist zum Prestigeobjekt geworden wie eine Rolex und bringt ein höheres Gehalt.

Leider hat das zu einer völligen Verflachung der „echten“ Wissenschaft geführt. Diese Entwicklung kommt übrigens nicht aus dem anglo-amerikanischen Raum, im Gegenteil schaut man in diesen Ländern völlig verständnislos auf uns. Dort käme keiner auf Idee oder hätte auch nur die Möglichkeit, promoviert zu werden, wenn er nicht die akademische Laufbahn einschlagen, sondern als Kaufmann oder Jurist arbeiten wollte. 

Wie können wir mehr „echte“ Wissenschaftler bekommen? Zunächst einmal wäre eine Reduktion der Wissenschaft auf ihre ursprüngliche Aufgabe, nämlich Forschung und Lehre, nötig. Die Verleihung von Statussymbolen gehört nicht dazu.

Dann müssten sichere Arbeitsplätze in diesem Bereich entstehen. Momentan sind die meisten Stellen befristet, so dass ein angesehener Wissenschaftler (auch der gesuchten MINT-Fächer) bei uns keine Zukunft hat. Professuren sind schwer zu bekommen, Junior-Professuren miserabel bezahlt. Außerdem ist die Tätigkeit eines Professors aufgrund der Verschulung des Studiums und der Probleme mit einer überbordend bürokratischen Verwaltung wenig attraktiv. 

Außerdem müssen die Arbeitsbedingungen stimmen. Das gilt nicht nur für die eben erwähnten bürokratischen Hemmnisse, sondern auch ganz banal für die Gebäude. Keiner möchte (nicht erfunden!) Gefahr laufen, auf der Toilette von der herabfallenden Decke oder auf dem Gang von einer umstürzenden Feuerschutztür erschlagen zu werden. Auch die Gefahr, bei Wind von wild herumfliegenden Lamellen der Außenjalousie enthauptet zu werden, ist nicht wirklich der „Kick“, den man sich von seinem Arbeitsplatz erwünscht. 

Die Raumfahrt ist das Tollste

Ein ganz wichtiger Punkt wurde schon erwähnt, die Wertschätzung. Gute Fußballer bekommt man, weil Fußball beliebt ist, viele Kinder Fußball spielen, es daher einen großen Pool von halbwegs gut trainierten Fußballspielern gibt. Daher ist es wichtig, die Raumfahrt wie überhaupt die Naturwissenschaften und Technik als das Tollste schlechthin zu vermarkten. Das gilt natürlich für die hiesige Presse, die das Abenteuer Forschung stiefmütterlich behandelt, aber auch für die Politik.

Vor wenigen Jahren gab es eine ESA-Mission, bei der die Sonde Rosetta den Lander Philae auf dem Kometen 67p Churyumov Gerasimenko absetzte. Dieses Projekt war der NASA zu verrückt, aber die Europäer wagten es. Nach vielen Hindernissen und einer 10-jährigen (!) Reise erreichte Rosetta den Kometen – eine Meisterleistung der Wissenschaft! Der Lander Philae war eine deutsch-französische Koproduktion unter Federführung des DLR. Das Kontrollzentrum für den Lander befand sich daher in Köln, die Feierstunde zur Landung bei der ESA in Darmstadt.

In Paris wurde die Landung groß in Szene gesetzt. Der Staatspräsident verfolgte sie auf dem Bildschirm, das Ereignis wurde natürlich im Fernsehen übertragen und war Hauptnachricht. Der Präsident taufte publikumswirksam seinen Hund „Philae“. 

Frau Merkel weilte in Neuseeland

Frau Merkel war abwesend, sie weilte in Neuseeland. Auch sonst schien von der Bundesregierung niemand Interesse an den Leistungen deutscher Wissenschaftler zu haben. Lediglich Ministerpräsident Bouffier war bei der Feierstunde in Darmstadt anwesend, zeigte allerdings in seiner kurzen Ansprache, dass ihm die wissenschaftliche Bedeutung des Ereignisses nicht wirklich bewusst war. 

In Frankreich werden Naturwissenschaften und Technik grundsätzlich geschickter vermarktet, um Interesse zu wecken und Nachwuchs zu gewinnen. Es gibt in Toulouse, dem Standort des Centre National des Etudes Spaciale (CNES), das heißt des französischen Pendants zum DLR, die Cité de l´espace. Das ist eine Art wissenschaftlichen Freizeitpark, in dem die Faszination der Weltraumforschung hautnah zu erleben ist. Dort werden in enger Zusammenarbeit mit Schulen Projekte durchgeführt, in denen Kinder und Jugendliche lernen, Satelliten zu bauen.

In Braunschweig aber, dem Standort der an den Missionen beteiligten TU, gab es nach langen Kämpfen für kurze Zeit nur eine Mini-Ausstellung. Weniger Wertschätzung als in Deutschland geht praktisch nicht.  Besonders bemerkenswert ist, dass Jaxa diese sowie vorherige und geplante zukünftige Missionen alleine schafft. In Europa heißt es stets, das ginge nicht allein, das könne ein einzelnes Land nicht leisten, daher bräuchten wir die ESA. Japan zeigt, dass eine solche Behauptung falsch ist. Andere Länder – allen voran die arabischen Emirate – eifern Japan nach und haben eigene Weltraumorganisationen gegründet.  

Die ESA hingegen hat kein interessantes Weltraum-Projekt mehr geplant. Die Rücksichtnahme auf die unterschiedlichen Interessen der beteiligten Länder, der Mangel an politischem Willen, für diesen Bereich Geld auszugeben und der daraus resultierende finanzielle Mangel macht die ESA zum zahnlosen Tiger, so dass die Wissenschaftler notgedrungen an den Missionen anderer Länder teilnehmen müssen.

Währenddessen ist die ESA vollauf damit beschäftigt, die neue Ariane 6 zu entwickeln, springt damit aber hinter den abfahrenden Zug. Elon Musk mit seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX hat diesen Sektor revolutioniert, indem er Raketen baute, die besser und billiger sind als die von staatlichen Organisationen. Seine Big Falcon Rocket (intern auch Big Fucking Rocket genannt) macht die Ariane 6, von der man nicht einmal weiß, wann sie fertig sein könnte, praktisch überflüssig.

Ganz nebenbei hat Elon Musk etwas sehr Wichtiges bewiesen: Selbst die größten Herausforderungen werden von relativ kleinen und flexiblen Privatunternehmen oft besser gemeistert als von großen staatlichen Organisationen. 

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Leserpost

netiquette:

Helmut Bühler / 06.10.2018

Sie haben einen Punkt vergessen, an dem unsere MINT-Spitzenwissenschaft krankt: den Genderwahn. Auf diesem Ticket werden mäßig qualifizierte Frauen, manchmal per Quote, manchmal nur aus Gehorsam am Zeitgeist, in Positionen gehievt, die sie nur unzulänglich ausfüllen können. So will man dem beklagten Frauenmangel in den MINT-Fächern abhelfen. Wenn aber nur 10% der Studenten weiblich sind, dann beträgt deren Anteil an Hochqualifizierten ebenfalls nur 10%. Hievt man dann 40% in Spitzenpositionen sind eben 30% “Dumme” dabei.

Peter Groepper / 06.10.2018

lieber Michael Löhr “Wer die Mücken auslöscht, ist auch Malaria los. Malaria ist eine Geißel der Menschheit. ...  Der links-liberale Gutmensch ... hält es für unmoralisch, wenn man das Leben der Menschen über das Leben der Mücken stellt.” Kleinstlebewesen, z.B. Plankton im Meer, also auch Mücken, stehen immer ziemlich am Anfang einer sehr grossen und bedeutsamen Nahrungskette. Die kumulierten Biomassen solcher Kleinstlebewesen sind gewaltig. Können Sie absehen, welche Auswirkungen das “Auslöschen von Mücken” auf die Lebenskreisläufe des Planeten hätte? (... fragt Sie ein nicht linksliberaler Nicht-Gutmensch) Sollten Sie es anders gemeint haben im Sinne von begrenztem, lokalem Kampf gegen die Malariaüberträger, so sollten Sie das klarer zum Ausdruck bringen.

Peter Groepper / 06.10.2018

“Nur in der Weiterentwicklung in Richtung anderer Planeten liegt das Überleben der Menschheit.” und “Auch das ist richtig. Noch wichtiger ist aber die Weiterentwicklung im Bereich der Raumfahrt für das Überleben hier auf unserem Planeten. Die meisten technischen Entwicklungen basieren, oft sogar maßgeblich, auf den Erkenntnissen der Forschung der Luft- und Raumfahrt.” Als Ingenieur, der seine gesamte hochinteressante berufliche Zeit in der Raumfahrtindustrie und in der europäischen Raumfahrtagentur verbracht hat, kann ich diese Sätze nicht unkommentiert stehen lassen. Erstens: Wenn der Mensch es tatsächlich fertig bringen sollte, die für ihn notwendigen Lebensbedingungen des Planeten Erde, die ohne menschliches Zutun in idealer Weise vorhanden sind und die sich seit Urzeiten fortlaufend von selber immer wiederherstellen, zu zerstören, dann wird er sich erst recht als völlig unfähig erweisen, in völlig lebensfeindlicher Umgebung (“in Richtung anderer Planeten”) dauerhaft stabile Lebensbedingungen zu schaffen UND zu erhalten. Anders gesagt: Wenn ich es hier kaputt mache, dann mache ich es dort auch kaputt - und es ist dort ja nicht einmal vorhanden. Ich müsste es erst erschaffen. Die Faszination trügerischer Fluchtszenarien, der manche Menschen erliegen, soll man ihnen nicht übel nehmen, aber man soll sie nicht ernst nehmen. Zweitens: Dass “die meisten technischen Entwicklungen” (“oft massgeblich”) auf Erkenntnissen der Luft- und Raumfahrtforschung beruhen, ist Unsinn. Auch wenn die Beschäftigung mit der Raumfahrt beruflich - und vielleicht als Hobby - sehr interessant und abwechslungsreich ist, so ist der sog. Spin-Off, also die Befruchtung aus der Raumfahrt und ihrer zugehörigen Forschung in die terrestrische Welt der Technik und Technologie hinein doch sehr begrenzt. Mehr Spin-Off war für “uns” immer wünschenswert, blieb aber immer nur Wunsch.

Werner Arning / 06.10.2018

Spitzenleistungen, etwa auf dem Gebiet der Wissenschaft, werden in Deutschland nicht mehr besonders geschätzt. Bekenntnisse zu der gerade angesagten Gleichheit aller werden schon eher geschätzt. Die Minderbemittelten ins Boot holen, lautet das Motto. Da interessiert die Spitzenleistung wenig. Sozial muss es zugehen. Minderheiten, Vernachlässgte integrieren. Darauf liegt der Focus. Ob das auf Dauer reicht? Wohl kaum. Die Schwächen mitnehmen, kann nur der Starke. Fördert man dessen Stärke nicht, wird früher oder später auch dem Schwachen nicht mehr geholfen werden können.

Dr. Steffen Hein / 06.10.2018

Die Wertschätzung wahrer technischer und wissenschaftlicher Leistungen (und dazu zählen nicht die »Studien« und Erzeugnisse »politischer« Pseudo- »Wissenschaft«, oder der »Rechtsextremismus-« und »Konflikt-Forschung« - noch die Ergüsse sonstiger narrativer »Wissenschaft«, wie z.B. der »Genderstudies«) ist den linksgrünen Gleichheitideologen zu elitär. Solange Deutschland nach links driftet, wird der Niedergang des wissenschaftlichen Niveaus zwangsläufig anhalten. Exzellent ist mit Gleichheit schlechthin inkompatibel.

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