Gastautor / 10.07.2019 / 12:00 / Foto: U.S. N.A.R.A / 36 / Seite ausdrucken

Die identitätslinke Läuterungsagenda

Von Dr. Sandra Kostner.

Jedes Analysekonzept hat einen Ausgangspunkt. Jedes Mal, wenn ich darüber nachdenke, was mich dazu brachte, mich mit identitätslinken Läuterungsdemonstrationen und ihren Folgen zu befassen, führt mich meine Erinnerung zurück zu einer Geburtstagsfeier in Cairns im November 2003. Ich lebte damals seit ungefähr einem halben Jahr in dieser im tropischen Norden Australiens gelegenen Stadt und arbeitete für ein Museumsprogramm. Ein Freund hatte mich zur Party mitgenommen, auf der viele Lehrerinnen und Lehrer zugegen waren – mehrheitlich Kolleginnen und Kollegen des Gastgebers. Wenig überraschend drehten sich viele Gespräche um das Thema Schule. Ich hörte den Gesprächen mäßig interessiert zu, bis eine Lehrerin anfing, von ihren Unterrichtserfahrungen mit Aborigines zu erzählen.

Sie sagte, dass sie jahrelang versucht habe, diesen Kindern Englisch und Mathe beizubringen, aber irgendwann realisiert habe, dass der Grund, warum sich indigene Kinder vor allem mit Mathe so schwer täten, darin liege, dass Mathe nicht Bestandteil „ihrer“ Kultur sei. Und sie wolle diese Kinder durch den aufgezwungenen Unterricht in „westlichen“ Kulturtechniken wie Mathematik nicht länger quälen, zumal dieser Unterricht unausweichlich eine weitere Entfremdung der Kinder von „ihrer“ Kultur zur Folge habe. Sie habe sich daher vor einigen Jahren entschlossen, die Mathestunden für Kunstunterricht zu nutzen, denn Kunst sei im Einklang mit der indigenen Kultur, würde deren Erhalt fördern und das kulturelle Selbstwertgefühl der Kinder stärken, und darauf komme es schließlich vor dem Hintergrund der kulturellen Abwertung der indigenen Kultur durch „die Weißen“ zuvorderst an. 

Einige Lehrerinnen griffen dieses Beispiel auf und erzählten, dass auch sie dazu übergegangen seien, den Unterricht für indigene Kinder an deren spirituelle und kulturelle „Bedürfnisse“ anzupassen; dass sie anstelle des normalen Lehrplans story telling und dot art unterrichteten. Andere beglückwünschten die Lehrerinnen zu ihrem Vorgehen und erklärten es zu einem mutigen und überfälligen Schritt auf dem Weg zur Wiedergutmachung des Unrechts, das die Aborigines seit der Ankunft der First Fleet im Januar 1788 ertragen mussten. Niemand widersprach. Zunächst hörte auch ich nur zu, zum einen, da ich auf der Party außer dem Freund, der mich mitgenommen hatte, niemanden kannte und ihn nicht in Verlegenheit bringen wollte, zum anderen, da ich im ersten Moment meinen Ohren nicht so recht traute. Das Ganze erschien mir einfach zu absurd.

Als jedoch die erste Lehrerin erklärte, dass eine Riesenlast von ihren Schultern gefallen und sie moralisch mit sich endlich wieder im Reinen sei, seit sie erkannt habe, dass das Aufzwingen „westlicher“ Lerninhalte einem weiteren gewaltsamen Akt der Kolonialisierung der Aborigines gleichkomme, weshalb sie sich bewusst davon abgewandt habe, reichte es mir. Ich fragte sie, ob sie sich mal für eine Sekunde Gedanken darüber gemacht habe, welchen Preis die Kinder in ihrem späteren Leben für das moralische Wohlbefinden ihrer Lehrerin wohl zu zahlen hätten. Ich fügte – ohne ihre Antwort abzuwarten – hinzu, dass ich es für absolut unverantwortlich hielte, wenn Lehrer sich in dieser Form anmaßten, darüber zu entscheiden, was nützlich oder schädlich für ihre Schüler sei – umso mehr, wenn die Folgen so absehbar und schwerwiegend sind wie in diesem Fall. 

Ich fand mich alleine mit meiner Position

Die Lehrerin antwortete in schnippischem Ton, dass es ihr selbstverständlich nicht nur um sich selbst ginge; auch die Kinder fühlten sich wohler und seien im Unterricht entspannter, seit sie nicht mehr dauernd mit Dingen konfrontiert würden, für die ihr Hirn gar nicht gemacht sei. Dieses sei schließlich 40.000 Jahre lang nicht mit „westlichen“ Inhalten wie Mathe in Berührung gekommen; stattdessen hätte es in den 40.000 Jahren, in denen die Aborigines die einzigen Bewohner des Kontinents waren, eine herausragende Begabung für Kunst entwickelt. Das für mich Erschreckendste war, dass sie sich offensichtlich ihrer rassistischen Argumentation in keiner Weise bewusst war, ganz im Gegenteil: Aus ihrer Sicht war dieses Argument ein dezidierter Ausweis ihrer antirassistischen Haltung.

Ich sagte ihr in aller Deutlichkeit, wie verquer ich ihre Argumente fand, was für die Partyatmosphäre nicht förderlich war. Inzwischen hörten nämlich die meisten Gäste dem sich immer weiter entzündenden Streitgespräch zu: Einige wirkten auf mich peinlich berührt, sagten aber nichts, andere ergriffen Partei für die Lehrerin, ich hingegen fand mich alleine mit meiner Position. Letztendlich schaltete sich der Gastgeber mit den Worten ein: „Lassen wir es mit diesem Thema. Sandra ist noch nicht so lange hier, sie kennt unsere Geschichte mit den Aborigines noch nicht gut genug, um Eure Argumente verstehen zu können.“ Da alle Anwesenden erleichtert schienen, diesen Ausweg aus dem Streitgespräch präsentiert zu bekommen, verkniff ich mir die empörte Antwort, die mir schon auf der Zunge lag. 

Der Freund, der mich zur Party mitgebracht hatte, sagte später am Abend in einem Vieraugengespräch zu mir, dass er das von den Lehrerinnen und Lehrern offenbarte Vorgehen ebenfalls entsetzlich fände und aus Gesprächen mit dem Gastgeber wüsste, dass auch der diese Form von reverse racism schon oft angeprangert habe, dass sie sich aber öffentlich nicht mehr kritisch äußern würden, um Ausgrenzungen und Rassismusvorwürfe zu vermeiden. Er selbst sei es inzwischen einfach leid, sich immer wieder der gleichen Rassismusvorwürfe zu erwehren. Er fügte hinzu, dass ich mir heute nicht viele Freunde gemacht hätte und dieses Mal noch davon gekommen sei, da sich alle darauf verständigen konnten, dass ich als Neuankömmling es halt noch nicht besser wüsste. Diese Nachsicht würde aber nicht anhalten, und ich solle mir daher zukünftig gut überlegen, ob es mir die Sache wert sei, gegen den Strom der politischen Korrektheit zu schwimmen. 

Identitätsgefängnisse

Das war das zweite Gespräch des Abends, das mich noch lange beschäftigen sollte und aus dem gut 14 Jahre später – den Impulstext (zum Sammelband: „Identitätslinke Läuterungsagenda. Eine Debatte zu ihren Folgen für Migrationsgesellschaften“, Anm.d.. Red.) verfasste ich im Februar 2018 – das Analysekonzept der identitätslinken Läuterungsagenda entstand. Im November 2003 fehlten mir die Analyseinstrumente, um zu verstehen, wie erklärte Antirassistinnen und Antirassisten so zutiefst rassistisch handeln und wie sie so blind für den Schaden sein können, den sie anderen Menschen und letztlich auch der Gesellschaft zufügen.

Prägend war die oben geschilderte Episode für mich, da ich mir an diesem Abend, wohl auch aufgrund der wahrnehmungsförderlichen Wirkung der Krassheit der Aussagen, zum ersten Mal der Prozesse, die ich in diesem Band als identitätslinke Läuterungsagenda bezeichne, bewusst geworden bin. Ich schenkte ihnen fortan mehr Aufmerksamkeit und begegnete identitätslinken Läuterungsdemonstrationen im Lauf der Jahre in unterschiedlichen Kontexten und in verschiedenen Formen – die meisten waren nicht so krass und folgenträchtig wie die oben geschilderte, aber auch mildere Formen sind, wie in diesem Band aufgezeigt wird, alles andere als folgenlos. 

Obwohl die Kontexte und Formen variierten, schälten sich immer mehr zwei Konstanten heraus: die eine in Bezug auf die Personen, die Läuterungsdemonstrationen inszenieren, die andere hinsichtlich derjenigen, die sich – nicht immer freiwillig – auf der Empfängerseite solcher Demonstrationen wiederfinden. Die Empfänger- beziehungsweise Opferseite umfasst Personengruppen, die in der Vergangenheit in unterschiedlichem Maße Ausgrenzungen, Ungleichbehandlungen und Abwertungen ausgesetzt waren, aus denen Benachteiligungen resultierten, deren Folgen bis in die Gegenwart reichen. Zu diesen Gruppen gehören Indigene, Afroamerikaner, Migranten, Frauen und die LGBTQIA-Community. Die Geber- beziehungsweise Schuldseite besteht im Grunde aus allen, die nicht der entsprechenden Opfergruppe angehören und daher per se für die jeweiligen Ungleichbehandlungen verantwortlich gemacht werden. 

Diese Zwangszuweisung von Schuld- und Opferidentitäten, durch die Menschen quasi in Identitätsgefängnisse eingesperrt werden, bildet aus meiner Sicht die Grundlage jener spezifischen Form der Identitätspolitik, die ich identitätslinke Läuterungsagenda nenne. Den Begriff identitätslinke Läuterungsagenda habe ich deshalb gewählt, da diese Agenda von Personen konzipiert und vorangetrieben wird, die sich politisch links verorten, aber an einem entscheidenden Punkt von den traditionellen Zielen linksgerichteter Politik abweichen. Dieser Punkt betrifft das für die Linke zentrale politische Ziel der Gerechtigkeit: Identitätslinke verstehen darunter nicht mehr soziale Gerechtigkeit, sondern Identitätsgerechtigkeit.

Raub der Individualität

Während sich das Modell der sozialen Gerechtigkeit an den Lebensumständen von Menschen orientiert und darauf ausgelegt ist, die soziale Durchlässigkeit der Gesellschaft zu erhöhen, liegt der Identitätsgerechtigkeit ein starres Gruppenkonzept zugrunde. Die mit diesem Konzept einhergehende Kultivierung von Schuld- und Opferidentitäten verringert die soziale Durchlässigkeit der Gesellschaft und greift ihren liberalen Kern an, indem sie das Prinzip der gleichen Freiheit für Individuen der Vision einer absoluten Gleichheit von Gruppenidentitäten opfert. Menschen werden dergestalt auch ihrer Individualität beraubt, denn ihre vielfältigen Lebensumstände und Persönlichkeitsmerkmale spielen bei dieser Gerechtigkeitsvision keine Rolle mehr – schlimmer, sie stehen ihr sogar im Weg. Einzig und allein das Merkmal, das die Identitätslinken zur Aufteilung von Menschen in Opfer- oder Schuldgruppen heranziehen, bestimmt nunmehr, wer Ansprüche an die Gesellschaft stellen darf und wer diese zu erfüllen hat. 

Den Begriff der Läuterungsagenda verwende ich, da Vertreter der Schuldseite – ich bezeichne sie als Schuldentrepreneure – danach streben, durch Läuterungsdemonstrationen die moralische Autorität für „ihre Gruppe“ und damit für sich selbst wiederzugewinnen, welche sie aus ihrer Sicht wegen der von Mitgliedern „ihrer Gruppe“ verübten Ungleichbehandlungen verloren haben. Ihrem Pendant auf der Opferseite – die ich Opferentrepreneure nenne – geht es neben der materiellen auch um eine moralische Kompensation für erlittenes Unrecht. Das Einfordern von moralischen Läuterungsdemonstrationen wurde daher schnell zum Kernbestandteil der Agenda der Opferentrepreneure, zumal sie den selbstauferlegten Läuterungsdruck der Schuldentrepreneure als für ihre Belange nützlich erkannten. Das Motiv der Läuterung führt demnach dazu, dass Identitätslinke auf der Opfer- und Schuldseite symbiotisch miteinander verbunden sind und aus Eigeninteresse die Aufrechterhaltung von Opfer- und Schuldidentitäten fördern – denn nur solange diese bestehen, funktioniert ihre Agenda. 

Dass identitätslinke Läuterungsdemonstrationen von Eigeninteressen geleitet werden, führte mir bereits meine erste bewusste Begegnung mit ihnen im Jahr 2003 vor Augen. Zudem wurden mir damals die freiheitsgefährdenden Potenziale dieser Demonstrationen bewusst. Es dauerte einige Jahre, bis ich eine für mich zufriedenstellende Erklärung dafür fand, warum identitätslinke Akteure so unerbittlich auf abweichende Meinungen reagieren und wie sie es geschafft haben, dass sich Menschen von ihnen ihr Recht auf Meinungsfreiheit beschneiden lassen. Ich sehe den Grund für die Vehemenz der Kritikabwehr darin, dass die Entrepreneure ihre eigeninteressenbasierte Agenda nur mithilfe der Zwangsverpflichtung anderer Menschen verwirklichen können.

Zwangsverpflichtungen lösen bei den meisten Betroffenen Kritik, Unmut, Widerwillen und Ablehnung aus – also überwiegend emotionale Reaktionen, denen mit Argumenten generell schwer zu begegnen ist. Ob und wie intensiv die Entrepreneure anfangs versucht haben, die Zwangsverpflichteten mit Argumenten für ihre Agenda zu gewinnen, entzieht sich meiner Kenntnis. Was die letzten 15 Jahre und damit den Zeitraum meiner Analysen betrifft, musste ich jedoch so gut wie flächendeckend feststellen, dass die Entrepreneure auf Kritiker beziehungsweise auf Menschen, die sich der Zwangsverpflichtung verweigern, nicht mit Argumenten, sondern mit moralischen Diskreditierungen reagieren. Wenig überraschend verstärken solche moralischen Herabsetzungen die negativen Emotionen aufseiten der Zwangsverpflichteten mit dem Ergebnis, dass ein Austausch von Argumenten immer weniger möglich wird. 

Angstinduzierter Konformitätsdruck

Freiheitsgefährdende Auswirkungen nimmt dieser Umgang mit Kritik ab dem Zeitpunkt an, ab dem diejenigen, die abweichende Positionen delegitimieren, in den debattenrelevanten gesellschaftlichen Teilbereichen den Ton angeben. Denn dann sind sie in der Lage, einen so hohen sozialen Erwünschtheitsdruck auf die anderen Akteure in ihrem Umfeld auszuüben, dass diese – wie der Freund in Cairns – präventiv ihr Recht auf Meinungsfreiheit einschränken, um sich den befürchteten negativen Konsequenzen für ihre soziale Stellung oder ihr berufliches Vorankommen zu entziehen. Die dergestalt erfolgende Aushöhlung eines der wichtigsten Menschen- und Grundrechte, nämlich der Meinungsfreiheit, ist die dritte Konstante, die sich aus meinen Beobachtungen und Analysen identitätslinken Agierens herausgeschält hat. 

Identitätslinke Opfer- und Schuldentrepreneure weisen routiniert jegliche Verantwortung für die Unterminierung der Meinungsfreiheit von sich. Einem expliziten Bekenntnis zur Meinungsfreiheit folgen jedoch in der Regel deutlich längere Ausführungen über die Notwendigkeit, nicht über Dinge zu sprechen, die von Opfergruppen als verletzend wahrgenommen werden könnten. Was nicht zur Sprache kommt, aber aufseiten der Schuldentrepreneure immer mitschwingt, ist die Sorge, dass die Punkte, über die nicht gesprochen werden soll, ihren moralischen Läuterungsgrad infrage stellen könnten. Wer sich selbst in ein gruppenbasiertes Schuldgefängnis einsperrt, für den fällt jede Aussage und jede Handlung eines freiwilligen oder zwangsverpflichteten Mitglieds der Schuldgruppe auf alle Gruppenmitglieder zurück. Da die eigene moralische Läuterung nur erreicht werden kann, wenn alle anderen Gruppenmitglieder mitziehen, wird Druck auf diese ausgeübt, mit den entsprechenden diskursvergiftenden und freiheitsgefährdenden Folgen. 

„Bist Du Dir sicher, dass Du das wirklich publizieren willst?“ Diese Frage und einige Alternativversionen wie „Hast Du Dir das in Anbetracht der zu erwartenden Reaktionen auch gut überlegt?“ oder „Hast Du keine Sorge, dass Dir so ein Text schaden wird?“ wurden mir im letzten Jahr häufig gestellt. Fast ausnahmslos waren es Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaftler, denen ich den Text zu lesen gab beziehungsweise denen ich davon erzählte, die mir solche Fragen stellten. Aus anderen Disziplinen und Berufsgruppen bekam ich solche Fragen kaum zu hören. Nun mag das zum Teil daran gelegen haben, dass Erstere zahlenmäßig das Gros der Leser beziehungsweise Gesprächspartner ausmachten. Aufgrund einer Vielzahl an anderweitigen Erfahrungen betrachte ich diese Reaktionen aber in erster Linie als Zeichen dafür, dass die genannten Wissenschaftsdisziplinen aufgrund ihres im Vergleich zu anderen Fachgebieten hohen Anteils an identitätslinken Akademikern in besonderem Maße von solch sorgengeleiteten Erwägungen betroffen sind.

Denn aus zahlreichen Vieraugengesprächen und Berichten weiß ich, dass – aus Sorge um Karrierechancen und persönliche Reputationsverluste erfolgende – präventive Selbsteinschränkungen der Meinungsfreiheit und daraus abgeleitet auch der Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre in diesen Wissenschaftsgebieten inzwischen keine Seltenheit mehr sind. So nachvollziehbar diese präventiven Selbsteinschränkungen angesichts der vielen sich von Vertrag zu Vertrag hangelnden Akademiker sind, so fatal sind sie für den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn. Wissenschaft lebt von der Vielfalt an Erkenntnisinteressen, Theorien, Hypothesen, Methoden, Analysen und Argumenten. Diese Vielfalt ist aber nur gewährleistet, wenn Wissenschaftler ohne Sorge um ihre Karrierechancen Kritik an Theorien etc. üben und frei von einem angstinduzierten Konformitätsdruck ihr Erkenntnisinteresse verfolgen können. 

Dies ist ein Auszug aus der Einleitung zum Sammelband: „Identitätslinke Läuterungsagenda. Eine Debatte zu ihren Folgen für Migrationsgesellschaften“, herausgegeben von Dr. Sandra Kostner, hier bestellbar. Neben der Herausgeberin äußern sich im Band zwölf Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. 

Dr. Sandra Kostner promovierte an der University of Sydney zum Bildungserwerb der zweiten Generation griechisch- und italienischstämmiger Schüler in Deutschland und Australien. Sie arbeitet gegenwärtig als Migrationsforscherin an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd.

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Christoph Müller / 10.07.2019

Das Schlimme an intelligenten Menschen mit absurden Ideen ist, dass sie aufgrund ihrer Intelligenz in der Lage sind, auch für die blödsinnigsten Ideen Argumente vorzubringen, sodass diese Ideen als zumindest bedenkenswert erscheinen. In diesem Fall wird mit der Kultur und dem Wesen einer Gruppe argumentiert, um Individuen die Bildung vorenthalten zu können, die sie brauchen, um in einer modernen Gesellschaft bestehen zu können. Warum soll ihnen aber diese Bildung vorenthalten werden? Diese Lehrerinnen empfinden es als zu mühevoll, indigene Kinder in Mathematik zu unterrichten und sind ob der geringen Erfolge frustriert. Diese Frustration projezieren sie nun auf die Kinder. Die Kinder seien frustriert, fühlten sich von einer ihrer eigenen Kultur fremden Mathematik gequält. Diese Qual beendet zu haben, rechnen sie sich nun die Lehrerinnen als Verdienst an. Dabei haben sie nur ihre eigene Qual beendet. Oder kurz gesagt: Sie lassen diese Kinder in der modernen australischen Gesellschaft unwissend und sind noch stolz auf die Humanität, die ihrer Meinung nach dahintersteckt. So etwas bringen nur Linke fertig.

Rolf Lindner / 10.07.2019

Der Beitrag von Herrn Elsner enthält mehrere Widersprüche. Auf der einen Seite reklamiert er, dass Menschen nicht gleich sind. Auf der anderen Seite spricht er allen Aborigines einen IQ von 64 zu.  Das Problem der Bildungsresistenz haben nicht nur die Australier mit dem größten Teil der Aborigines, sondern ist ein weltweites Problem, das wir hier in Deutschland auch haben, und das zunehmend. Ich habe in jungen Jahren die Abschlussarbeiten von Lehrlingen zu beurteilen gehabt. Es waren Texte dabei, deren Inhalt man kaum verstehen konnte, weil die Rechtschreibung nach 10 Jahren Schulbildung komplett willkürlich war. Es waren alle Lehrlinge gute Arbeiter geworden, die hochkomplexe, computergesteuerte Anlagen bedienen konnten. Sie hätten natürlich niemals solche Anlagen entwickeln können. Dafür wären dann die Hochbegabten zuständig. Nach der Logik von Herrn Elsner hätte man den weniger Intelligenten eigentlich die 10 Jahre Schulbildung ersparen sollen. Sie wären ja sowieso zu blöd. Den geistigen Faden zu Ende gesponnen, wäre es besser, die Menschheit wäre in ihrer Entwicklung auf dem Niveau der Aborigines stehengeblieben, dann hätten wir jetzt eine toll funktionierende Kulturgemeinschaft, die sich biologisch ausbreitet, deren Mitglieder sich dafür mit durchschnittlich 30 Jahren in Jenseits verabschieden. Herr Elsner hätte dann seinen Beitrag sowieso nicht schreiben können, denn er hätte keine Schriftsprache.

toni Keller / 10.07.2019

Diese Lehrer und Lehrerinnen sind dann aber die selben, die betreffs der eigenen Kultur nicht sehen wollen, dass die Fürsten und Bischöfe des Mittelalters und der Neuzeit betreffs der Bauern und einfachen Leute genauso gedacht haben wie sie selber. Diese Bauern da, die muss man nicht mit Lesen, Schreiben und Rechnen plagen, die sollen doch ihre eigene Kultur leben….... Gut etwas überspitzt, aber auch in der westlichen Kultur ist Lesen,. Schreiben und Rechnen jahrtausendelang nicht heimisch gewesen, noch ein Karl der Große konnte weder lesen noch schreiben und was so ein anständiger Ritter war, für den waren Lesen und Schreiben, ausgesprochen weibische Tugenden, eines echten Ritters nicht würdig, eher was für halbe Männer wie es die Mönche waren. Aber noch ein Freiherr von Stein machte sich ziemlich unbeliebt als er im preußischen Reichstag die allgemeine Schulpflicht einführen wollte, weil das zerstört ja die bäuerliche Kultur in der die Kinder auf dem Feld und im Stall das kulturelle Leben der bäuerlichen Großfamilie kennenlernen durften (eigentlich mussten, aber es geht um den Vergleich). Übrigens war auch noch den Kelten und Germanen das Schreiben fremd und die Mathematik (nicht das Rechnen) auch, die bösen Römer aber auch! und dann auch noch die böse Kirche mit ihren Klosterschulen und ihrer Bildungsversessenheit, haben die Kultur zerstört, ja da wäre es doch besser gewesen dem alten Grundsatz zu huldigen “Halt du sie dumm, ich halt sie arm!” Monty Python haben, was die bösen Römer angeht,  das in “Leben des Brian” ja wunderbar erklärt.

Thomas Taterka / 10.07.2019

Eines der rhetorischen Schlupflöcher, das sich der Herrschaftsanspruch moralisch eingerichtet hat, ist das der spezifischen Fürsorge. 200 Jahre Rassentrennung in den USA legen davon Zeugnis ab. Mit Australien habe ich keine nennenswerte Erfahrung machen können. Sehr wohl aber mit der indigenen Bevölkerung Nordwestamerikas. Das ” Beglückungsmuster” besitzt aber gewisse “Ähnlichkeiten ” und die Geschichte der Sklaverei in ” God’s own country ” ist ein langer, zäher Kampf gegen zuviel Differenzierung und dreister Vorteilsnahme durch christliche “Nächstenliebe “, die von finanzieller Verantwortung entbindet. Und von ENTSCHÄDIGUNG. Eine Variante der Entschädigung ist der Zugang zu adäquater Bildung, denn schließlich gibt es keine Rückkehr in die Welt, in der diese Völker einst gelebt haben. Und das ist die Schuld der Zivilisation , die erobert hat, nicht der Eroberten. Also: wie sieht die Fairness ohne Mathematik aus ?  Ein wenig Folklore , am Straßenrand verkauft? Als Souvenir für Touristen aus der weissen Welt des Wohlstands?

Hermann Neuburg / 10.07.2019

Sehr guter Artikel, allem stimme ich zu. Nun das Aber: Gibt es verschiedene menschliche “Rassen”? Die Geschichte aus Australien zeigt es deutlich: ja. Es zeigt auch, was sehr selten thematisiert wird, dass Intelligenz zu mindestens 50% angeboren ist. Die Linke im Westen ist saturiert und schämt sich, dass es ihr besser geht und ihre Kinder es besser haben, als z.B. den Aborigines. Gehen wir zurück ins 15. und 16. Jahrhundert nach Europa, in die Toskana, z.B. nach Florenz. Waren die Aborigines auch nur ansatzweise fähig, Bauten wie die Kuppel der Kathedrale von Florenz zu bauen?  Ist die Kunst der Aborigines, ganz objektiv betrachtet hinsichtlich Kunstfertigkeit und Komplexität und auch Schönheit auch nur ansatzweise damals vergleichbar gewesen mit den Werken eines Botticelli, eines Michelangelo oder eines da Vinci?  Konnten die Aborigines Bauten erschaffen wie die Römer mit dem Pantheon oder die Griechen mit der Akropolis?  Nein, auch nicht ansatzweise.  Es geht also im Kern um Auslese, wie in der gnadenlosen Natur: der Stärkere setzt sich durch, der Bessere gewinnt. Die Europäer waren eben damals besser und stärker und sie waren überzeugt, das Richtige zu tun. Die Linke setzt Gerechtigkeit mit Gleichheit gleich.  Als Christ mache ich immer mehr den Sozialrevolutionär Jesus verantwortlich, der die Gedanken von “die Letzten werden die Ersten sein” und dieses “bei den Armen und Ausgegrenzten” zu sein. Wer wie Karl Marx den Glauben verliert aber in einer christlichen Kultur sozialisiert wurde, der philosophiert über Ungleichheit und Ungerechtigkeit.  Die Linke hat das Wohlstandsproblem, dass alles ein Ergebnis von Auslese und Wettbewerb und Kampf ist. Sollen die Aborigines abgeschottet leben, um bei ihrer Kultur zu bleiben? Die Lehrer hätten die Eltern fragen müssen, ob ihre Kinder Aborigines bleiben oder Australier werden wollen, wie die Nachfahren der Invasoren von 1788. Nur: man kann die Invasion und Besiedelung der Europäer in Australien nicht rückgängig machen.

Rolf Lindner / 10.07.2019

Kann man das Buch nicht im Bundestag verteilen. Dort sind ja Lehrer und Geisteswissenschaftler mit oder ohne abgebrochenem Studium überproportional vertreten. Ich bewundere die Autorin, dass sie die initiale Party ertragen hat.  Manch anderer hätte die Party wahrscheinlich verlassen, nachdem er den Spinnern gesagt hätte, dass sie einen an der Klatsche haben. Das wäre in gewisser Weise wieder schade gewesen, weil dann das Buch vielleicht nicht geschrieben worden wäre.

Andreas Rühl / 10.07.2019

Zu Ansatz und Methoden kann ich nix sagen, das Thema ist für mich auch nicht wirklich relevant, weil, wie auch ein Kommentar hier zeigt, der Umgang mit “Gruppen” offenbar ein pädagogisches Problemfeld darstellt und von der Frage abhängt, was man als “Glück” dieser “Gruppen” versteht oder verstehen möchte und welches (immer fremdes! denn jeder Mensch ist in dieser Sache dem anderen fern und fremd) “Glück” man in diese Gruppen hineintragen oder nicht hineintragen will . Mir als Liberalen ist das völlig schnurz und schnuppe. Wenn ein Aborigine nicht lernen will oder kann (kommt auf das gleiche hinaus), kriegt er eben eine sechs, bleibt 3 Mal sitzen und arbeitet dann als ungelernte Reinigungskraft in einer Flughafentoilette. Erst wenn man auf die Idee kommt, jemanden, der nur bis 5 zählen kann, einzureden, nur die Weißen seien schuld, dass er nicht Mathematikprofessor werden kann (erinnert ein bisschen an Grisu die Nummer), wird es für mich problematisch. Menschenerzieher und Menschenumerzieher, Beglückungsfanatiker und -besserwisser fangen an, ihren üblen rousseauistischen Gestank zu verbreiten und mir wird übel. Nebenbei ist viel erschreckender die offenbare Tatsache, dass sich eine Wissenschaftlerin zu einem derartigen Vorwort /  Einleitung genötigt sieht. Wo sind wir hingekommen, was sind denn das für geistfeindliche, ja faschistisiche Umtriebe, die offenkundig Macht über den Wissenschaftsbetrieb bekommen haben? Hier kann man nicht mehr rufen, wehret den Anfängen, weil über die Anfänge scheinen wir da weit hinaus zu sein, eher am Ende sogar.

Hubert Bauer / 10.07.2019

@ Christian Elser: Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu. Mit einem IQ von 64 Mathematik auf westlichem Niveau lernen zu müssen ist wie wenn Peter Altmeier für einen Marathon trainieren müsste. Es stellt sich aber die Frage, ob die Aborigines in ihrer Kultur bleiben wollen oder ob sie doch Autos, Fernseher und höchste medizinische Versorgung wollen. Wenn sie in ihrer Kultur bleiben wollen, ist das vollkommen in Ordnung. Sie waren ja zuerst in Australien. Wenn sie aber an den Segnungen der modernen Welt teilhaben wollen, müssen sie auch einen Beitrag zur modernen Welt leisten.

Thomas Lanzerstorfer / 10.07.2019

Lieber Herr Elser, Sie legen den Finger auf den wunden Punkt: ca. 90% der Aborigines könnten nicht in die US Armee aufgenommen werden, wohingegen ca. 90% der Amerikaner oder Europäer den vorgeschriebenen Test bestehen würden. Da ist ein riesiger Spalt, wie diesen überbrücken? Mich stellt da weder die Lösung der Autorin noch die Lösung der australischen Lehrer zufrieden. Ich verstehe den Frust der australischen Lehrer, die sich dem IQ-Dilemma nicht stellen, ob es am Wollen oder am Dürfen liegt, kann ich von hier nicht feststellen. Ich denke es bedarf einer realistischen Diskussion, die die real existierenden Fakten nicht unter den Tisch kehrt, die aber ebensowenig Menschsein an der Nützlichkeit festmacht. Und um das Problem noch um eine zusätzliche Dimension zu erweitern, es ist nicht nur der IQ, der da eine Rolle spielt. Dazu verweise ich auf Joe Henrich „How Westerners became psychologically peculiar and economically prosperous“, (Vortrag UBS Center Forum auf YouTube) wo er uA darauf verweist, dass in manchen (welchen?) Gruppen nicht das Big5 Modell gilt sondern dass es dort nur 2 oder 4 „Dimensionen“ der Psyche gibt. Er nennt uns Weird (Western, educated, industrialised, rich, democratic), weil wir uns in etlichen entscheidenden Eigenschaften nicht in der Mitte sondern am einem Ende der Verteilung/Glockenkurve bewegen, wenn man die ganze Diversität aller Kulturen betrachtet. Wir haben also nicht nur eine Standardabweichung Differenz im IQ (Näher Osten; und ca. 2 Standardabweichungen zu den meisten Stämmen Afrikas südlich der Sahara) Wir haben auch größere Fähigkeiten unpersönlich zusammenzuarbeiten. Menschen die in tribalen Strukturen aufgewachsen sind fehlt das weitgehend.  

Jan Rudolf Haß / 10.07.2019

Sehr geehrte Frau Dr. Kostner, Sie sprechen mir aus der Seele (von Ihren Bandwurmsätzen einmal abgesehen). 2010 begegneten meiner Frau und mir erstmals die von Ihnen beschriebenen wunderlichen Vorstellungen, und zwar in der deutschen Botschaft in Kampala. Seinerzeit verweigerte das Auswärtige Amt unseren ugandischen Adoptivkindern die Einreise nach Deutschland mit der Begründung, ein Aufwachsen in Deutschland würde die beiden Jungen “ihrer kulturellen Identität berauben.”  Dieses Urteil wurde uns über die Lautsprecheranlage im Wartesaal der Botschaft verkündet. Einer der unfreiwilligen ugandischen Zuhörer fragte darauf die hinter Panzerglas sitzende Leiterin der Visaabteilung auf Deutsch: “Meinen Sie wir schicken die hier zur Musikschule?” Meine später schriftlich gestellte Frage, welcher der 55 von der ugandischen Verfassung anerkannten Ethnien die Kinder denn vom Auswärtigen Amt zugeschlagen werden sollten blieb unbeantwortet. Letztlich kam keine der von mir vorgeschlagenen Alternativen (Pastoralist im Westen, Farmer in der Zentralregion oder Weidekrieger im Norden). zum tragen. Inzwischen leben wir mit den beiden Herren, 11, in einer Kleinstadt in der Eifel. Die Ausrede, Mathe sei nicht Teil ihrer Kultur, den Jungs noch nicht einmal gefallen. Denn hier macht niemand Aufhebens von ihrer Hautfarbe oder Herkunft.

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