Es beginnt, wie es immer beginnt: mit guten Absichten. Schutz vor Hass, Schutz vor Desinformation, Schutz vor Terror. Wer wollte da widersprechen? Der moderne Staat präsentiert sich nicht als autoritärer Leviathan, sondern als fürsorglicher Kurator der öffentlichen Ordnung. Er will uns nicht beherrschen – er will uns vorgeblich schützen. Und genau darin liegt das Problem: Es ist ein Danaergeschenk.
Denn während sich der politische Diskurs in wohlklingenden Begriffen verliert, verschiebt sich im Hintergrund die Tektonik des freiheitlichen Rechtsstaats. Was gestern noch als unvereinbar mit demokratischen Grundprinzipien galt, wird heute als pragmatische Notwendigkeit verkauft. Biometrische Echtzeitüberwachung im öffentlichen Raum? Eine logische Konsequenz. Digitale Identitätssysteme, die den Zugang zum gesellschaftlichen Leben regulieren? Ein Fortschritt. Und wer Einwände hat, hat offenbar etwas zu verbergen.
Dabei lohnt sich der Blick hinter die wohlfeile Rhetorik. Denn die Systeme, die derzeit unter dem Schlagwort „digitale Identität“ entwickelt werden, sind weit mehr als bloße Werkzeuge zur Authentifizierung im Netz. Sie greifen tief in die Struktur des gesellschaftlichen Zusammenlebens ein. Wie es treffend heißt, geht es nicht nur um Online-Sicherheit, sondern um Systeme, die den Zugang zu Arbeit, Wohnraum, Bankdienstleistungen und sogar zur Meinungsäußerung kontrollieren. Das ist keine technische Innovation. Das ist ein Paradigmenwechsel, der die Sicht auf das, was wir einst Freiheit nannten, zunehmend vernebelt.
Renaissance des professionalisierten Denunziantentums
Und wie jeder Paradigmenwechsel wird auch dieser nicht als solcher erkannt und benannt. Man sieht das Technische, den Fortschritt und das Erstaunen über die Grenzenlosigkeit des Machbaren – aber man sieht nicht die Banalität seiner inhumanen Optionen und ihrer postdemokratischen Entmündigungen. Stattdessen wird er in kleinen, scheinbar harmlosen Schritten vollzogen. Heute eine neue Verordnung, morgen eine zusätzliche Befugnis, übermorgen eine weitere Datenbank. Jede Maßnahme für sich genommen erscheint vertretbar. In ihrer Gesamtheit jedoch entsteht ein System, das der klassischen Definition eines Überwachungsstaates erschreckend nahekommt. Es ist wieder die Ermächtigung, die per Gesetz kommt – wie es sich gehört in einem ordo-fanatischen Wunschtraum.
Parallel dazu wird der digitale Raum reguliert – nicht etwa zurückhaltend, sondern mit wachsendem Eifer. Der Digital Services Act ist dabei nur das sichtbarste Symbol einer Entwicklung, die längst begonnen hat: die Transformation des Internets von einem Raum freier Kommunikation zu einem kontrollierten, moderierten und sanktionierten Umfeld. Plattformen werden in die Pflicht genommen, Inhalte zu überwachen, zu löschen und zu melden. Der Staat delegiert Kontrolle – und behält sich gleichzeitig den Zugriff vor. Ein ganzes Heer von Zuträgern und Überzeugungstätern arbeitet in staatlich alimentierten Meldestellen und Petzportalen mit Übereifer an einer Renaissance des professionalisierten Denunziantentums.
Der Übergang zum Überwachungsstaat erfolgt also nicht durch einen offenen Bruch mit demokratischen Prinzipien, sondern durch deren schrittweise Aushöhlung. Maßnahmen werden einzeln betrachtet, jeweils gut begründet und erscheinen oberflächlich verhältnismäßig. In ihrer Gesamtheit jedoch verändern sie das Verhältnis zwischen Staat und Bürger grundlegend, ihre Synergien wirken negativ auf das freiheitliche Gefüge.
Begrifflichkeiten der verblichenen „Deutschen Demokratischen Republik“
Der Rechtsstaat basiert auf Vertrauen, nicht auf Kontrolle. Er setzt voraus, dass Bürger frei handeln und ihre Meinung ohne Angst äußern können. Wird dieses Vertrauen durch ein System permanenter Überwachung ersetzt, verändert sich das Verhalten der Menschen. Selbst wenn keine direkte Repression erfolgt, wirkt die bloße Möglichkeit der Beobachtung disziplinierend. Dieser Effekt ist historisch bekannt – etwa aus der DDR – und wird heute durch digitale Technologien potenziert. Vor der „Zersetzung“ als Maßnahme gegen das soziale Umfeld einzelner unliebsamer Bürger kommt die flächendeckende Verunsicherung des beobachteten Souveräns, der unter Generalverdacht gestellt wird.
Die Folgen sind bereits spürbar. In Deutschland häufen sich Fälle, in denen staatliche Behörden wegen vergleichsweise banaler Äußerungen aktiv werden. Hausdurchsuchungen, Strafbefehle, Ermittlungsverfahren – nicht wegen Gewalt, sondern wegen Worten. Mit einem harmlosen Meme einen Bundesminister als „Schwachkopf“ zu bezeichnen, rechtfertigt sicherlich keine Hausdurchsuchung. Und doch geschieht genau das. Der Staat und seine Verwalter ermächtigen sich, die Grenzen des Sagbaren zu verschieben und „Zersetzung“ zu betreiben gegen Menschen, die angeblich „Hass und Hetze“ verbreiten – beides Begrifflichkeiten der verblichenen „Deutschen Demokratischen Republik“, deren DNA anscheinend ansteckend war.
Man muss kein Verfechter grober Umgangsformen sein, um hierin ein Problem zu erkennen. Es geht nicht um Geschmack, sondern um Prinzipien. Der Rechtsstaat lebt davon, dass er auch das schützt, was er missbilligt. Wenn aber der Staat beginnt, den politischen Diskurs strafrechtlich zu kuratieren, verschiebt sich die Grenze. Nicht abrupt, sondern schleichend – nicht für alle sichtbar, sondern spürbar für einzelne, die „auffallen“.
Was im digitalen Raum beginnt, bleibt nicht dort
Hinzu kommt eine bemerkenswerte Umkehrung der verfassungsrechtlichen Logik: Ausgerechnet jene, die Macht ausüben, genießen zunehmend besonderen Schutz vor Kritik. Der Bürger hingegen, dessen einzige Waffe die freie Rede ist, sieht sich wachsenden Risiken ausgesetzt. Das erzeugt ein Klima der Vorsicht – oder, weniger euphemistisch: der Selbstzensur.
Und genau hier schließt sich der Kreis zur physischen Überwachung. Denn was im digitalen Raum beginnt, bleibt nicht dort. Die Diskussion über biometrische Echtzeitüberwachung im öffentlichen Raum ist längst keine Zukunftsvision mehr. Gesichtserkennung, Bewegungsprofile, automatisierte Auswertung – all das existiert bereits. Die Frage ist nicht, ob es eingesetzt wird, sondern wie umfassend.
Die Verlockung ist offensichtlich: Kriminalität schneller erkennen, Gefahren frühzeitig identifizieren, „Störer“ im Vorfeld neutralisieren. Ein präventiver Staat ist effizient. Er spart Kosten. Er vermeidet Eskalation. So jedenfalls die Theorie.
Nicht mit identischer Härte, aber mit einer bemerkenswerten Ähnlichkeit
Die Praxis lässt sich in China beobachten. Dort hat sich ein System etabliert, das Technologie und gesellschaftliche Kontrolle in einer Weise kombiniert, die im Westen lange als abschreckendes Beispiel galt. Kameras mit Gesichtserkennung, digitale Überwachung, ein dichtes Netz aus Informanten – all das dient einem Ziel: potenzielle Abweichungen zu erkennen, bevor sie sichtbar werden. Der Politikwissenschaftler und Experte für chinesische Massenüberwachung Minxin Pei beschreibt in seinem Buch „The Sentinel State: Surveillance and the Survival of Dictatorship in China“ diesen Ansatz als präventive Kontrolle, bei der Menschen frühzeitig identifiziert, überwacht und isoliert werden.
Das Entscheidende ist dabei nicht die Technik, sondern die Wirkung. Es entsteht ein Klima, in dem offene Meinungsäußerung riskant wird. „Die Menschen sprechen nur noch mit engen Freunden oder Familie über Politik, weil jeder ein Informant sein könnte“. Vertrauen wird ersetzt durch Vorsicht, Öffentlichkeit durch persönlichen Rückzug.
Nun wäre es bequem, diesen Zustand als fernes, autoritäres Gegenmodell abzutun. Doch genau das greift zu kurz. Denn die strukturellen Elemente dieses Systems – Überwachung, Datensammlung, präventive Kontrolle – finden sich zunehmend auch in westlichen Demokratien. Nicht in identischer Form, nicht mit identischer Härte, aber mit einer bemerkenswerten Ähnlichkeit in der Logik. Und diese Logik ist einfach: Kontrolle schafft formale Sicherheit.
Technologie, um kollektives Verhalten zu modulieren
Dass diese „Sicherheit“ gleichzeitig Freiheit kostet, wird dabei gerne ausgeblendet. Oder relativiert. Oder als notwendiges Opfer dargestellt. Doch genau hier liegt der Kern des Problems. Der Rechtsstaat ist kein System maximaler Sicherheit. Er ist in erster Linie ein System begrenzter Macht. Seine Stärke liegt nicht in der Kontrolle, sondern in der Selbstbeschränkung.
Wenn diese Selbstbeschränkung aufgegeben wird, verändert sich der Charakter des Rechtsstaates. Nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt. Die Bürger werden nicht plötzlich entrechtet, sondern allmählich angepasst. Sie lernen, vorsichtiger zu sprechen, sich konformer zu verhalten, Risiken zu vermeiden. Nicht weil sie müssen, sondern weil sie können (und es als vernünftig halten). Die Bürger, die per definitionem nie Täter sein wollten, werden zu Opfern des institutionalisierten Verdachts. Es ist nicht mehr ihr Sicherheitsbedürfnis, das zählt, sondern das Sicherheitsbedürfnis des Staates, der sich vor der Freiheit seiner Bürger fürchtet.
Der Überwachungsstaat braucht (zunächst) keine offene Repression. Er funktioniert subtiler. Er nutzt Technologie, um kollektives Verhalten zu modulieren. Er nutzt Angst, um Abweichung zu verhindern. Und er nutzt die Zustimmung der bürgerlichen Mehrheit, um sich zu legitimieren. Das macht ihn so gefährlich.
Der Rechtsstaat ist kein Naturzustand
Denn während klassische Diktaturen an ihrer Brutalität scheitern, erwächst der moderne Überwachungsstaat aus der Mitte der Gesellschaft. Er wird gewählt, reguliert, optimiert – und bewundert. Nicht trotz, sondern wegen seiner Effizienz.
Absolute Macht korrumpiert absolut. Dieser Satz wirkt heute wie ein Relikt aus einer anderen Zeit. Zu abstrakt, zu pathetisch, zu weit entfernt von der Realität moderner Verwaltungsstaaten. Und doch ist er aktueller denn je. Die entscheidende Frage lautet nicht, ob wir in einem Überwachungsstaat leben. Sondern, ob wir bereit sind, einen zu akzeptieren – solange er freundlich genug daherkommt.
Der Rechtsstaat ist kein Naturzustand. Er ist eine Errungenschaft. Und wie jede Errungenschaft kann er verloren gehen. Nicht durch einen großen Umsturz, sondern durch viele kleine Kompromisse. Am Ende steht kein Knall. Sondern ein letztes leises Einverständnis und Eingeständnis, dass man das alles nicht hat kommen sehen.

Nein, H@rr Kleinophorst. Ganz Ihrer Meinung. Da kläfft ein Collie für die Ziele des Klaus und der alte weiße Schäferhund spielt exakt die Rolle, die dieses Screenplay ihm überhaupt noch zugestehen mag: Er klemmt den Schwanz ein. wefwef wefwef. Hat der ‚nicht in der Rolle als Minipräsi gesprochen bei Maggus‘ sich eigentlich schon gemeldet? Dessen heiliger Duchmarsch wir dann wohl der nächste Booster.
Und dazu kommen die täglichen Empörungs-Entscheidungen, die nie das Problem an der Wurzel packen, sondern Kosmetik betreiben. Zucker, verursacht Karies, aber als Scheinlösung werden mehr Zahnarztbesuche verschrieben.
Der Fall Ulmen: In jedem Mann schlummert ein Monster. – Was schlummert in jeder Frau? Die Frauen mit dem niedrigsten Niveau kriegen die ganze öffentliche Aufmerksamkeit. Die Strafanzeige hätte gar nicht in die Presse gedurft. Und die andere Seite kommt nicht zu Wort. Das ist schon wieder ein Schauprozess, der nicht nur das Verhandlungsklima bestimmt und das Urteil vorwegnimmt, sondern auch den Debattenraum vergiftet.
Wir befinden uns in einer schwachen Demokratie, die sich durch Zustimmungszwänge mitteilt.
Ja, der digitale Raum schlägt auf die Wirklichkeit durch und bestimmt öffentliche Klima. Das hier unbefangen alle möglichen Meinungen nebeneinander stehen können, ist ein Selbstbetrug. Sowas gibt es nicht. Da kommt dann jemand und erfindet das Spitzeln und Denunzieren als Geschäftsmodell.
Daß der gläserne Bürger kommen könnte, war immer eine Schlagzeile, als der schon lange da war.
Das was unter der „digitalen Identität“ zusammengefasst wird unterscheidet sich nicht von dem, was außerhalb des Internets schon seit Jahrzehnten üblich ist. Der Staat weist seinem Nutzvieh lebenslang gültige Identitäten zu, ohne die zu haben die grundlegendsten Lebensnotwendigkeiten verunmöglicht werden, damit der Staat nach Belieben überwachen und eingreifen kann. Ich würde behaupten, dass ein Leben ohne diese Dinge heute schwerer ist, als das Leben eines Juden im dritten Reich im Jahre 1938. Man wird noch nicht vergast, aber ein weiter Weg ist es nicht mehr. Und nun wird die selbe Logik – mit der die meisten Menschen im analogen Bereich vollkommen einverstanden sind, ja, als unabdinglich fürs Zusammenleben betrachten, halt auch aufs Internet angewendet. Ein Staat kann halt eine Bereiche tolerieren, die ihm Probleme bereiten können, und über die er keine Kontrolle hat. Freiheit und Staat sind nicht miteinander kompatibel, und waren es auch nie. Vielleicht gibt es bald Krieg mit Russland, und die Russen lernen von Israel und bombardieren kurz nach der Öffnung beziehungsweise während des Schichtwechsels Ämter und Polizeidienststellen. Zu begrüßen wäre es, denn ne andere Möglichkeit sehe ich nicht, bei dieser domestizierten Bevölkerung. Krieg ist „I scratch your back and you scratch mine“. Diese ganze Schwurbelei von wegen Rechtstaat und Demokratie ist doch auch nur eine weitere der aus politischem Wahn erwachsenen ideologischen Verblendungen. Diese ganzen Behauptungen darüber, wie etwas sein sollte, haben doch schon jeden Bezug dazu verloren, wie es tatsächlich ist.
Die KI schreibt: >>Am wahrscheinlichsten ist: Die MI5-Beobachtung bestätigte Orwell eher in seiner Kritik an Machtapparaten, als dass sie ihn erst dazu brachte. 1984 richtet sich ja nicht nur gegen einen Geheimdienst, sondern gegen ein ganzes System, das Verhalten, Sprache und Denken kontrolliert. Die reale Überwachung machte das Thema für Orwell also biografisch greifbar, ohne dass man eine direkte 1:1-Ursache behaupten muss.<<
## Sie echot dabei einfach den Tagesspiegel vom 27.07.2013, mehr nicht. Und der Tagesspiegel will nicht erkannt haben, dass die Überwachung durch den MI5 (vor Churchill wurde die Überwachung „linker“ Intellektueller in UK durch Ramsay MacDonald, Stanley Baldwin, Neville Chamberlain legitimiert) ein ganzes System war, das Verhalten, Sprache und Denken kontrollieren wollte.
Die KI meint, dass der Tagesspiegel denken würde, dass Churchill 1929, zeitlich einschneidendes Datum im Finanzsystem, mit Churchill nichts zu tun hatte, weil der ja damals nur Finanzminister war…. Aber die KI erkennt an, dass der Zugriff auf Kontodaten, Transaktionsprofile und ungewöhnliche Bargeldbewegungen heute einer der schärfsten Hebel staatlicher Kontrolle ist – und dieser Hebel ist organisatorisch eng mit dem Finanzressort verknüpft, auch wenn formell „Sicherheit“ und „Justiz“ zuständig sind.
Der Denunziant und Intrigant im Fall Blair (Orwell) war Winston Churchill. Ob das einen Einfluss darauf hatte, dass er den tragischen Held der Geschichte Winston genannt hat, kann jeder selbst überlegen. Vielleicht ein Wink mit dem Zaunspfahl für die Eingeweihten. Wenn etwas bei Eric Arthur Blair prophetisch anmutet, dann allenfalls die Frage nach der Zahl der Finger.
Trotzdem sehe ich in dem 1984 eher einen Bauplan, der – ähnlich zum Worst Case Szenarium des IPCC – eher erst die Gelüste erweckt hat. Die Jahreszahl 1984 ist kein Zufall. Sie ist ein mathematisches Spiel mit dem 30.11.1874. Da er es in die Zukunft legen musste, begann die Zahl mit 19. Die nächste Ziffer -1.
Hier ein kleiner Auszug aus den Zensur- und Kontroll-Gesetzen der EU-Kommission und des deutschen Staates. ++ DMA: EU-Verordnung, 73 Seiten. DSA: EU-Verordnung, 102 Seiten. EU-Richtlinie 2000/31/EG (Gesetz über digitale Dienste): Seitenzahl habe ich nicht parat. Europäisches Medienfreiheitsgesetz: 37 Seiten. EU-Datenschutz-Grundverordnung: 88 Seiten. TTPA: 44 Seiten. Und so weiter. ++ Deutschland: §130 StGB (Volksverhetzung), §86 StGB, §90 StGB, §90a StGB, §90b StGB, §188 StGB (Üble Nachrede gegen Personen des politischen Lebens), NetzDG, und so weiter. ++ In welchen Staaten gibt es noch solche Gesetze? In den USA jedenfalls nicht. Die EU-Kommission zwingt die IT-Konzerne zu opportunistischem Verhalten. Bei Fehlverhalten drohen Strafzahlungen von hunderten Millionen Euro. Das hat für die KI Konsequenzen. Die Aussagen von staatlichen Organen bzw. Behörden haben ein hohes Gewicht, danach folgen die konformen Mainstream Medien. Kritik oder nicht konforme Medien haben ein niedriges Gewicht oder werden eliminiert. ++ All das ist dem bräsigen und verlogenen Sozialbürger vollkommen egal. Bei der morgigen Landtagswahl in Rheinland-Pfalz wird die schleichende Diktatur des Sozialstaates wieder mit überwältigender Mehrheit bestätigt. Der Sozialbürger will dieses System, es wird ihm nicht aufgezwungen.
Ich habe mir gerade „Links-Deutsch Deutsch-Links“ für 20 Euro aus dem Westend-Verlag gekauft. Die Hälfte sind Achgut-Autoren. Die andere Hälfte könnte hier schreiben.
Das Buch lag bei Thalia aus. Der erste Eindruck hat mich gleich überzeugt.
Als die Damen das Buch ausgepackt haben, trugen sie bestimmt einen Mundschutz.
Unser erstes Etappen-Ziel könnte sein, die Achgut-Bücher irgendwie auf den Ladentisch bei Thalia zu kriegen? Dann sehen wir weiter.
V. Kleinoporst: „Bin ich der Einzige der bei der Ulmen Geschichte findet, die hört sich an wie in den Räumen von Correktiv entwickelt?“. Nein, mir erging es ähnlich. – Heute früh, WDR4, „Nachrichten“: Als Hauptmeldung die Story von Fr. Fernandes, Original-Artikulationen von ihr. Unangenehme, überdreht wirkende Stimme, Vorwürfe… Alles Weitere zu dem „Fall“ und zur medialen Lynchaktion gegen Ulmen können Sie bei Hadmut Danisch nachlesen. – Verweise auf Unschuldsvermutung für Ulmen: „nö“. – Sonstiges: Der Herr schütze uns vor bösen Fraun, und Autos, die Franzosen baun.