Katharina Szabo / 05.10.2014 / 15:45 / 8 / Seite ausdrucken

Die größte Party aller Zeiten

Der Satz „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“ fand einst Eingang ins Grundsatzprogramm der SPD und soll den hohen Anspruch veranschaulichen, den die Sozialdemokratie an sich selbst stellt, wenn es um Frauenrechte geht.

Nicht weniger als die komplette Beseitigung aller gläsernen Decken, die täglich von Arbeitgebern und sonstigen Männerbünden systemisch eingezogen werden, um Frauen an beruflichem Aufstieg und gesellschaftlicher Teilhabe zu hindern, hat man sich zum Ziel gesetzt. Eine Frauenquote soll mehr Frauen in Spitzenpositionen hieven, der Ausbau von Kita-Plätzen soll verhindern, dass Frauen nach der Geburt eines Kindes von Ehemännern und Gesellschaft daran gehindert werden, die Arbeitsbeschäftigung unverzüglich wieder aufzunehmen.  Elterngeld und Partnerschaftsbonus sorgen dafür, dass die Frau früher in den Beruf zurück kann und auch der Mann die Versorgung des Nachwuchses übernimmt. 

Und während Manuela Schwesig, Andrea Nahles und ihre sozialdemokratischen Geschlechtsgenossinnen damit beschäftigt sind, gläserne Decken einzureißen, Quoten zu implementieren, die Mütterrente zu verwirklichen und noch für den letzten Neugeborenen einen Krippenplatz zu schaffen, überzieht von ihnen unbemerkt und unkommentiert eine Ideologie den Globus, deren vorrangiges Anliegen, neben der Ermordung aller Andersdenkender, die komplette Versklavung der Frau ist.

Derzeit kann dank Internet die Welt dabei zusehen, was es bedeutet, wenn eine sich zur Herrenrasse aufschwingende Bande strenggläubiger, männlicher Muslime über ausreichend Geld und Waffen verfügt und sich in einem Landstrich zusammenrottet, in welchem sie auf unbewaffnete Zivilisten trifft, die von keiner Militärmacht der Welt beschützt werden.

Wahnsinn, Blutrausch, Folter, Mord, Vergewaltigung und Versklavung der Frau, sind die Folge. Oft wird in Talkshows die Frage gestellt, wieso junge muslimische Männer, die in Europa aufgewachsen sind, in Scharen aufbrechen, um sich dem Islamischen Staat anzuschließen. Ist es die Islamophobie, unter der sie in Europa zu leiden haben und die sie zwangsläufig in die Arme der Strenggläubigen treibt?

Die Antwort, die die Schlächter im Namen Allahs selber geben, wird gerne ignoriert. Es ist die puristische Auslegung des Korans. Also die Möglichkeit, sich über wehrlose Menschen herzumachen und mit ihnen tun und lassen zu können, was man nur möchte. Foltern, töten, nach Herzenslust misshandeln und vergewaltigen. Sich dem Irrsinn ganz hingeben zu können, die größte Party aller Zeiten feiern zu dürfen. Und eine Allmacht zugesprochen zu bekommen, die seit der Abschaffung der Sklaverei in Amerika im Jahr 1865 heutzutage nur der Islam bietet: Eine Gruppe von Menschen hat kraft genetischer Disposition absoluten Herrschaftsanspruch über andere Menschen. Jeder Mann, sei er auch noch so primitiv und minderbemittelt, ist immer noch Herrscher über jede Frau. Neu ist das Ganze nicht.

Als im Jahre 1979 Ayatollah Chomeni und eine Clique strenggläubiger männlicher Muslime die Macht im Iran ergriff, war eine ihrer ersten Handlungen die Versklavung der Frau. Bis heute prägt die Scharia den Alltag der Iranerinnen. Da laut Scharia die Aussage einer Frau nur halb so viel wiegt wie die Aussage eines Mannes, können etwa Übergriffe und Vergewaltigungen nicht angezeigt werden. Verteidigt sich ein Vergewaltiger vor Gericht schlicht mit der Behauptung, das Vergewaltigungsopfer habe ihn verführt, ist ein Freispruch des Täters und eine Verurteilung des Vergewaltigungsopfers zum Tode mittels Erhängen oder Steinigung wahrscheinlich. Heute, mehr als 35 Jahre später, hat der islamisch legitimierte Frauenhasses fast den ganzen Nahen Osten und Teile Afrikas und Asiens überzogen.

Afghanistan, Saudi-Arabien, Jemen, Sudan, um nur einige zu nennen, überall dort, wo der Islam regiert, ist die Situation der Frauen meist katastrophal. Verbannung der Frau aus dem öffentlichen Leben, Verhüllungszwang,  Bildungsverbot, Kindsbräute, Zwangsheiraten, Berufsverbote,  mangelnde medizinische Versorgung, Steinigungen, Auspeitschungen und sonstige Gewalt gegen Frauen sind oft Normalität. Und auch in Europa werden die Bestrebungen strenggläubiger Muslime massiver, ihre Vorstellung von der Überlegenheit des Mannes und der Gehorsamspflicht der Frau nach außen zu tragen. So wird den Töchtern verboten, ohne Kopftuch oder Verschleierung das Haus zu verlassen, an Klassenfahrten teilzunehmen, den Schwimmunterricht zu besuchen oder Kontakte außerhalb der Familie zu pflegen.

Die deutschen Feministinnen der SDP ficht das aber nicht an. Bequem eingerichtet im Logikgerüst sozialdemokratischer Gesinnung erscheint es ihnen nicht als Widerspruch, einerseits gläserne Decken einzureißen, andererseits aber Kritik an den unschönen Seiten islamischer Ideologie, wie etwa die Diskriminierung der Frau, sofort im Keim zu ersticken und eine lange überfällige Diskussion vehement zu verhindern. Ganz im Gegenteil.  Zwei und zwei ist eben manchmal einfach fünf.

Die Folge: Um Muslime nicht in ihrer Ehre zu verletzen, forderte etwa unlängst SPD-Generalsekräterin Yasmin Fahimi, dürfe man den Islamischen Staat nicht mehr radikal-islamisch nennen. Radikal-islamisch, so Fahimi, sei überhaupt nichts Negatives, sondern bedeute einfach ‚tief gläubig‘.

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Leserpost

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Wolfgang Behr / 08.10.2014

Hallo Franzl, keine Fragen,aber eine Antwort.Wer “Äpfel mit Birnen ” verglicht, kommt halt nicht bis zum Kern des Problems.

Franz Roth / 07.10.2014

Apropos “gläserne Decken” und Frauen in der westlichen Welt, im “Land der Freien”, in den USA: In Tucson, Arizona, dürfen sie keine Röcke tragen und im Bundesstaat Alabama kein Sexspielzeug besitzen. In Floridadürfen ledige, geschiedene und verwitwete Frauen dürfen an Sonn- und Feiertagen nicht Fallschirm springen. InIn Coeur d’Alene in Idaho steht Sex im Auto unter Strafe und in Pasadena (Kalifornien) dürfen Sekretärinnen nicht mit ihrem Chef allein im Zimmer sein. Und auch in Detroit ist Geschlechtsverkehr im Auto illegal. In Hastings (Nebraska) müssen Ehepartner beim Sex Nachthemden tragen. Und in North Carolina dürfen Paare nur dann in einem Hotelzimmer schlafen, wenn die Betten einen Mindestabstand von 60 Zentimetern haben. In den Hotels von Sioux Falls in South Dakota ist Sex auf dem Fußboden illegal. Staat Washington: In Seattle ist Sex mit Jungfrauen vor der Ehe verboten - Hochzeitsnacht noch eingeschlossen! In Bellingham dürfen Frauen beim Tanzen nicht mehr als drei Schritte rückwärts machen. Last but not least: In Wyoming ist Trinken Männersache, denn Frauen müssen in Bars eine Mindestabstand von 1,50 Meter zum Tresen einhalten. Noch Fragen?  

Stephan Reisfeld / 07.10.2014

“Wer die sozialdemokratische Gesellschaft will, muss die Sozialdemokratie überwinden.” Zitat: Ich, seit einigen Jahren.

bernhard fleischmann / 06.10.2014

Ich finde dass genau dadurch die Parallelgesellschaft befördert und die Integration verhindert wird. Es bleibt die Frage warum will man sich nicht damit auseinandersetzen? Angst? Faulheit?

Hans-Peter Hammer / 06.10.2014

Ich kann mich nur wiederholen! Kurt Schumacher sagte einmal: “Kommunisten sind bloß rotlackierte Faschisten!” Heute würde er sagen: “Ob Rot, Grün (beide Grün), Lila oder Braun, unter dem Lack tobt derselbe Geist!”

Julian S. Bielicki / 05.10.2014

Akademiker ohne Job sollen zahlen. Hochschulabsolventen, die über längere Zeit nicht berufstätig sein wollen, sollen einen Teil der Ausbildungskosten zurückzahlen. Dies schlägt der renommierte Ökonomieprofessor und Bildungsforscher Stefan Wolter vor. Damit könne die Schweiz den Fachkräftemangel bekämpfen. Es fehlt vor allem an Akademikern, etwa in Ingenieurberufen oder im Bildungswesen. Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass 50 000 Akademikerinnen in der Schweiz als Hausfrauen tätig sind. Falls es sich in solchen Fällen um einen dauerhaften freiwilligen Zustand handle – und nicht etwa um eine Pause wegen einer Mutterschaft – müsse sich der Staat überlegen, einen Teil der Ausbildungskosten zurückzufordern, sagt Wolter. «Der Staat hat die Ausbildung der Akademiker finanziert. Er soll auch einen Nutzen davon haben.» Solche Rückzahl-Modelle gebe es bereits, beispielsweise in Australien. In der Schweiz sind heute 7 Prozent der Akademiker und 16 Prozent der Akademikerinnen nicht erwerbstätig. Problematisch sind für Wolter zudem tiefe Teilzeitpensen, etwa im Lehrerberuf. Solche Erscheinungen seien auch ein «Wohlstandsproblem». Es fehle der Anreiz, mehr zu arbeiten. (fur.) Neue Zürcher Zeitung und NZZ am Sonntag Sunday, October 05, 2014

Paul Mittelsdorf / 05.10.2014

Die Quelle des Feminismus von SPD, Grünen und Linken ist leider nicht Menschenliebe oder eine Leidenschaft dafür, Menschen gleiche Rechte zu gewähren. Ausgangspunkt ist die Abneigung gegen das Bürgertum (wie es einmal war), welches zerstört werden soll. Deswegen ficht diese Leute nichts an, was außerhalb dieser Sphäre liegt.

Frank Jankalert / 05.10.2014

Was Frau Szabo hier sehr treffend beschreibt, ist nicht nur bei der SPD zu sehen, sondern es existiert bei fast allen Linken in Politik, Medien und Forschung. Vor ganz kurzem sah ich zufällig eine Doku auf BBC über die zunehmende Unterdrückung der Frau in der heutigen Zeit. Man ahnt es, trotz IS, Rotherham und vom Anstieg weiblicher Genitalverstümmelung war von allem Möglichen die Rede außer vom Islam und den Muslimen. Wenn die westlichen Linken, wozu die BBC zählt wie auch unsere Öffentlich-Rechtlichen, gegen Frauenfeindlichkeit (tatsächlich oder vermeintlich) ins Feld ziehen, dann meinen sie damit nur die eigenen bürgerlliche Welt. Und es geht dabei meist nur um kleine Probleme, über die man sich geifernd empört, wie angeblich ungerechte Gehaltsunterschiede oder zu viel Pink im Mädchenzimmer. Es geht ganz sicher nicht um die Massenvergewaltigung von einheimischen Mädchen der Unterschicht durch muslimische Einwanderer, wie in England geschehen. Weder die SPD mit den Quotenmusliminen Fahimi und Özuguz noch die vielen Institute für Gender Studien sehen ein Problem mit der unterdrückten Vielzahl der Geschlechter in der muslimischen Einwanderergemeinde und deren Rollen. Steckt dahinter nicht eigentlich eine Art von Rassismus?

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