Von Andy Blumenthal.
Die wahre Gefahr für den Westen geht nicht von China oder Russland aus, sondern von radikalen Dschihadisten, die jeden Weg nutzen, um ein Kalifat in den westlichen Staaten zu errichten.
China und Russland werden gemeinhin als die größte militärische Bedrohung für die westliche Zivilisation angesehen, aber ich glaube, das ist falsch. Die größte strategische Bedrohung ist ein terroristisches Dschihad-Kalifat.
Hier geht es nicht um Religion, sondern um diejenigen, die radikalisiert sind, Terror unterstützen, eine Ideologie des Märtyrertums vertreten, ein dominantes, von der Scharia regiertes regionales oder globales Kalifat anstreben. Es geht potenzielle irrationale Akteure, die nicht nur für den Westen, sondern auch für gute Menschen innerhalb ihrer eigenen Gesellschaft eine Bedrohung darstellen.
Terrorismus und religiöser Fanatismus zur Errichtung eines mächtigen Kalifats werden durch die Islamische Republik Iran vekörpert, weiterhin auch durch dschihadistische Terroristen wie die Taliban, ISIS und Al-Qaida. Diese gefährlichen Extremisten stellen eine Bedrohung dar, indem sie Beherrschung, Unterdrückung, Ausübung barbarischer Gewalt und potenziell auch den Einsatz von Massenvernichtungswaffen anstreben.
Obwohl sowohl China als auch Russland starke Atommächte sind, stellt keines von beiden eine rationale Bedrohung für die westliche Zivilisation dar. Derzeit stellt Russland in erster Linie für die Ukraine eine Bedrohung dar, aber es stellt keine konventionelle militärische Bedrohung für die weit überlegene NATO dar. Ebenso bedroht China Taiwans Unabhängigkeit, aber es hat seit 45 Jahren keinen Krieg mehr geführt, und über sein gefährliches Streben nach Cyberangriffen und Hochtechnologien hinaus stellt es keine aktive Bedrohung für die Vereinigten Staaten und Europa dar.
Ein radikales Kalifat
Ein radikales islamisches Kalifat kann durchaus eine existenzielle Bedrohung sowohl für Europa als auch für die Vereinigten Staaten darstellen. Während ein Kalifat historisch gesehen so etwas wie einen politischen und religiösen Nachfolger Mohammeds an der Spitze der muslimischen Welt dargestellt hat, wird ein Kalifat heutzutage oft als Regional- oder Weltordnung angesehen, deren Gewaltpotenzial eine radikalisierte Version der Scharia sowie die religiöse und politische Beherrschung der Ungläubigen beinhaltet. Das Leben der Letztgenannten befindet sich dabei in Gefahr.
Ein von Dschihadisten geführtes Kalifat bedeutet potenzielle Unterdrückung der Massen; Diskriminierung anderer Religionen und sexueller Orientierungen; Einschränkung von Bildung und Gedankenfreiheit; Auferlegung strenger Kleidervorschriften; unter Umständen Zwangskonversionen; und körperliche Bestrafungen wie öffentliche Auspeitschungen, Erhängen, Enthauptungen, Verbrennungen und Steinigungen.
Derzeit sind etwa 50 von 195 Ländern der Welt mehrheitlich muslimisch. Es gibt 1,9 Milliarden Muslime auf der Welt und es ist die am schnellsten wachsende Religion der Welt. Muslimische Länder erstrecken sich über die ganze Welt, von Marokko bis Indonesien. Während 90 % der Muslime Sunniten sind und viele aus gemäßigten Ländern stammen, ist der Iran die Heimat einer schiitischen Mehrheit und wird von einem gefährlichen, radikalisierten Regime regiert, das nicht nur für den Westen, sondern auch für die sunnitischen Länder in der Region und ihr eigenes iranisches Volk eine Bedrohung darstellt. Laut Fondapol, einer französischen Denkfabrik, gab es zwischen 1979 und 2019 etwa 34.000 „islamische Terroranschläge“ mit Schusswaffen, Sprengstoff, Klingen und Brandwaffen, die weltweit mehr als 167.000 Menschenleben forderten.
Sunnitische Terrorgruppen
Die Taliban, Al-Qaida und ISIS stellen von Sunniten angeführte Terrorbedrohungen dar. Bereits 1998 bombardierte Al-Qaida die US-Botschaften in Kenia und Tansania und griff im Jahr 2000 den Lenkwaffenzerstörer USS Cole mit einer Selbstmordbombe an. Auf diesen und die tödlichen Anschlägen vom 11. September reagierten die USA und ihre Verbündeten fast 8 Jahre lang militärisch im Irak, um Saddam Husseins Unterstützung des Terrors zu beenden, und 20 Jahre in Afghanistan, um die Taliban zu bekämpfen. In ähnlicher Weise verfolgten die USA den Drahtzieher der Anschläge vom 11. September und töteten 2011 in Pakistan (dem sechstgrößten Atomwaffenland der Welt) den Anführer von Al-Qaida, Osama bin Laden. Darüber hinaus hielt der Islamische Staat (ISIS) bis 2014 ein Drittel Syriens und 40 % des Irak. Eine von den USA geführte Koalition kämpfte für seine Vernichtung.
Subversion: Der Weg zur Herrschaft
Abgesehen von normalem Terror und Fortschritten in Richtung Massenvernichtungswaffen ist schmerzlich klar geworden, dass der Weg zur Herrschaft radikaler Islamisten über eine Strategie der Täuschung und Subversion führt, die den Weg zur Untergrabung der westlichen Zivilisation ebnet und sie von innen zerstört. Daher wird der Krieg gegen radikale Dschihadisten nicht nur militärisch, sondern an zahlreichen Fronten geführt, darunter an den folgenden:
Einwanderungskrieg
Die illegale Einwanderung in die USA und nach Europa hat zu einer Invasion einer Stadt nach der anderen und eines Landes nach dem anderen geführt. Es ist mittlerweile eine gängige Erscheinung, dass viele dieser Migranten die Orte, die sie jetzt ihre Heimat nennen, angreifen, niederbrennen und plündern.
Bildungskrieg
In ähnlicher Weise hat die radikale islamistische Ideologie unser Bildungssystem infiltriert, das von sympathisierenden Alt-Left-Liberalen und wokistischer Indoktrination dominiert wird, die Schüler einer Gehirnwäsche unterzieht und sie in eine Fantasiewelt führt. Danach ist diese Welt des modernen westlichen Kolonialismus, Imperialismus und der Besatzung in Unterdrückte und Unterdrücker einteilt, denen man „mit allen erforderlichen Mitteln (einschließlich brutaler Gewalt)“ Widerstand leisten muss.
Ideologischer Krieg
Radikale Dschihadisten versuchen, ihre Ziele und Ideologie mit anderen wie Antifa, Marxisten, BLM, LGBTQ usw. zu vermischen, um eine Allianz der Unterdrückten zu bilden, mit der sie die Welt für ihre “Freiheit” und kollektiven Rechte zu bekämpfen trachten. Im Widerspruch dazu lehnen diejenigen, die der Hamas nahestehen, beharrlich Verhandlungen, Kompromisse, die Anerkennung Israels und dessen großzügige Friedensangebote ab. Sie übernehmen markige Sprüche wie „keiner von uns ist frei, bis wir alle frei sind“ und benutzen heimlich andere Menschen und Gruppen für ihre Zwecke, während sie ignorieren, dass viele ihrer „Verbündetenn“ in radikalen islamistischen Gesellschaften hart diskriminiert oder sogar getötet würden.
Kommunikationskrieg
Radikale Dschihadisten und ihre Unterstützer nutzen Kommunikationsmittel, einschließlich sozialer Medien, um ein Narrativ westlicher Unterdrückung, Besatzung, „Völkermord“, Flüchtlinge und Forderungen nach einem Waffenstillstand zu zeichnen, das Logik und gesunden Menschenverstand auf den Kopf stellt. Anstatt sich auf ihr Volk, ihre Siedlungen, ihre Wirtschaft, ihre Bildung und mehr zu konzentrieren, geben sie unaufhörlich anderen die Schuld für ihre missliche Lage, suchen nach unaufhörlichen humanitären Almosen und heben die Selbstversorgung auf, obwohl es eine ganze Welt anderer Menschen gibt, die Sklaverei, Holocaust, Flüchtlingsstatus, Krieg und verschiedene Formen der Unterdrückung erlebt und daran gearbeitet haben, sie zu überwinden.
Psychologische Kriegsführung
Radikale Dschihadisten wehren sich gegen westliche Initiativen zur Bekämpfung des Terrorismus und eines gefährlichen Kalifats, indem sie bei fast jeder Gelegenheit „Islamophobie“ missbrauchen und unangemessen als solche bezeichnen, um diejenigen zu untergraben, die nicht mit ihrer Agenda übereinstimmen. Mit anderen Worten: Man kann ihrer Politik oder ihrem Verhalten nicht widersprechen, ohne als Rassist oder Unterdrücker abgestempelt zu werden.
Lawfare
Wenn alles andere fehlschlägt, werden die Befürworter des radikalen Dschihads Verfassungsgesetze gegen uns verwenden, indem sie sich auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit berufen, um nicht nur zu sprechen, sondern auch zu handeln, indem sie öffentliche und private Räume besetzen, andere einschüchtern, belästigen, blockieren und Gewalt gegen sie verüben, auch gegen Strafverfolgungsbehörden und Politiker. Während sie „Beobachter“ und Anwälte einschalten und angeblich „friedliche Proteste“ abhalten, rufen sie gleichzeitig zur „Intidada (Revolution)“ und zu gewalttätigem Dschihad auf.
Kurz gesagt, radikale Dschihadisten nutzen nicht nur alles von Terrorismus bis zum Streben nach Atomwaffen, um ihre Ziele der Vorherrschaft und eines Kalifats zu erreichen, sondern sie wenden auch die gefährlichen Strategien der Täuschung und Untergrabung unserer demokratischen Institutionen und der Gesellschaft an. Solange wir uns weiterhin fast ausschließlich auf die Bedrohungen durch China und Russland konzentrieren und versuchen, die erhebliche Gefahr eines radikalen terroristischen Kalifats herunterzuspielen, ignorieren wir die „Revolution“, die Ideologie des Märtyrertums und den Dschihad, der eine Bedrohung für die Freiheit und die Menschenrechte nicht nur der Menschen in ihren eigenen Ländern, sondern auf der ganzen Welt darstellt.
Andy Blumenthal ist Blogger und Lektor der Times of Israel.
Übersetzung und Hinweis auf diesen Text von Christian Hamann
Die radikalen Dschihadisten können nur schon deshalb die Welt nicht erobern, weil sie strohdumm sind.
islam heißt Unterwerfung (unter allah). Es ist keine Religion, weil es vollkommen reicht, wenn man sich unterwirft; glauben ist optional. Lustig ist auch der islamische Himmel: da gibts dann Alkohol und endlos Jungfrauen und Kinder für die Männer. Die meisten Frauen enden ohnehin in der Hölle, sagt der islam. allah ist auch ein akribischer Buchhalter und so sieht man im „Fastenmonat“ (in dem es endlos Schlägereien gibt und alle viel zunehmen) ganz viele mit Klickern rumlaufen, um ihre „Gebete“ zu zählen, weil die an bestimmten Tagen und Tageszeiten doppelt und dreifach zählen. Die einzige sichere Methode in besagten „Himmel“ zu kommen, ist durch den jiahd mit dem Namen allahs auf den Lippen. Die effektivste Methode ist natürlich der Geburtenjihad – ein Israeli sollte das eigentlich wissen.
Lesetipp: DER STANDARD 26.7.24
„Nach Bandenkriegen in Wien. Ich habe das Gefühl, diese Konflikte werden nicht aufhören“. Berichtet wird über Bandenkriegen zwischen syrischen, tschetschenischen u.a. Moslems in Wien. Es handelt sich größtenteils auch um Jugendliche und Kinder aus diesen Ländern, die sich bandenmäßig bekämpfen. Religion spielt dabei allerdings keine Rolle. Obwohl sie als Moslems Teil der Ummah, der Gemeinschaft des Islams sind, bekriegen sie sich auf das heftigste. Da wird in Postings auch schon mal drastisch beschrieben, welche sexuelle Handlungen mit der Großmutter des Gegners auf dem Gebetsteppisch vollzogen werden soll. Dann gibt es da allerdings auch viele Taten bis hin zur Tötung der Gegner. Und das alles eben auch durch eine große Anzahl von Flüchtlingen im Kindesalter, die „unbegleitet“ auf der Flucht gewesen sein sollen. Wenn sie sich nicht untereinander bekämpfen, dann „hängen sie ab“, konsumieren Drogen, klauen etc. Ist in Deutschland übrigens nicht anders. Die deutschen Qualitätsmedien berichten darüber aber nicht.
Für mich ist das Thema unumkehrbar bereits durch…
Danke für den hervorragenden Beitrag, verehrter Herr Blumenthal! Ich stimme Ihnen und den meisten Mitforisten aus tiefster Überzeugung zu – wobei ich Ihre Auffassung, Herr @Hermann Neuburg, eher eingeschränkt teilen würde: Salomon Heine, Heinrichs Onkel, war nun ebenso wie sein großer Neffe zweifelsfrei kein Angehöriger der hochangesehenen Hamburger Sephardim (mit ihren spanisch-portugiesischen Wurzeln), sondern zählte zum aschkenasischen (d.h. zum mittel- und osteuropäisch geprägten) Judentum, dessen Exponenten es in der großmächtigen ‚Bürgerrepublik Hamburg‘ jahrhundertelang sehr schwer hatten, wohingegen sie im schaumburgisch-dänischen Altona verhältnismäßig sicher leben konnten. Aber egal: Was ein militanter Anhänger der auf Weltherrschaft ‚geeichten‘ Pseudo-Religion namens Islam ist, der würde da eh keinen Unterschied machen. Aktuell tröstlich für diese Verirrten ist vielleicht die Ankündigung des ‚bürgerrepublikanisch’-hamburgischen Denkmalschutzes, dass die ‘Blaue Moschee‚ der Schiiten auf keinen Fall abgerissen wird.
Ich würde mal ganz keck einen Vorschlag machen: Wenn Erhaltung dieses Fremdkörpers, dann Umwidmung in ein Dokumentationszentrum für 1.400 Jahre Juden- und Christenverfolgung, permanente Ausmordung ganzer Bevölkerungen (mit weltweit rd. 270 Mio. Opfern) und die organisierte Versklavung ungezählter Afrikaner und Europäer durch diese Leute u. blutrünstiger Terror gegen Israel. Das Ganze unter dem durch Benedikt XVI. revitalisierten Zitat des byz. Kaisers Manuel II. Palaiologus als Motto: ‘Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten’
Aber das sind Wunschträume: Inzwischen stehen die ‚Trojanischen Pferde’, bis zum Bersten bemannt mit dem dschihadistischen Mordgesindel, zu Hunderten auf den Marktplätzen der in woker ‘One-World-Betäubung‚ befangenen Westlichen Welt…
„Westliche Zivilisation“ hat sich seit Guantanamo, Abu Graib, Causa Assange, LGBT, Sprengung Ostsee Pipeline, u.a. erledigt. Von der Leyen, Baerbock, Biden, Nancy Pelosi, Nancy Faeser u.a. sind Symbole der abgewrackten „westlichen Zivilisation“. Wer hat die säkularen islamischen Länder Libyen und Irak und deren Machthaber, die die Islamisten und Anhänger des Kalifats klein gehalten und eliminiert haben, in Grund und Boden gebomt und zerstört? Genau- es waren die „westlichen Zivilisationen. An der Zerstörung der “westlichen Zivilisation„ wird hart, konsequent und unerbittlich gearbeitet, um auch deren übrig gebliebenen Reste, Anhänger und Vertreter zu dezimieren und restlos zu zerstören. Es sind die “westlichen Zivilisationen„ selbst, die durch Gestalten, wie von der Leyen, Baerbock, Biden, Harris, Nancy Pelosi&Faeser; u.a. daran arbeiten und tätig sind. Wer solche Gestalten in den Regierungen der “westlichen Zivilisationen„ hat, braucht keine Gegner mehr.
Es gibt niemanden der die westliche Zivilisation mehr schädigt, als die westliche Zivilisation.
Zum Themas streben nach Atomwaffen: Deutschland hat bekanntlich keine eigenen, sondern glaubt das die nukleare Teilhabe an Atomwaffen der USA das Leben hier sicherer macht, was natürlich nicht der Fall ist. Ich empfehle Staaten wie Russland, Syrien, dem Iran ähnliche Konzepte umzusetzen. Iranische Teilhabe an den Atomwaffen Russlands führt ggf. einen Schritt weiter. Nämlich zu Gesprächen zwischen Israel und dem Iran.