
Nein, Herr Sarrazin, so ganz bin auch ich nicht auf Ihrer Linie. Jeder kann die staatlich verordneten Maßnahmen so penibel einhalten, wie er will. Sollte man sich aber nicht fragen, ob diese Maßnahmen sinnvoll und verhältnismäßig sind? Ist es Obrigkeitshörigkeit oder Angst vor einem Bußgeld, was die Leute so konform gehen und sich ohne Widerspruch gängeln lässt? Jeder hängt an seinem Leben. Das ist ganz natürlich. Aber ist es mittlerweile nicht do, dass es tatsächlich in letzter Zeit zwar eine Übersterblichkeit gibt, die aber nicht direkt coronabedingt, sondern durch die Maßnahmen zur Corona-“Bekämpfung” hervorgerufen wird? Die Kollateralschäden überwiegen den Nutzen. Unsere politische “Elite” ist Scharlatanen aufgesessen. Es gibt keine Pandemie. Es gibt eine “Corona-Welle” gleich einer stärkeren Grippewelle, die allerdings für ältere Leute echt gefährlich werden kann. Hierauf haben honorige Wissenschaftler von Anfang an hingewiesen und den Schutz älterer und kranker Bürger gefordert. Für die übrigen Menschen ist das Virus kaum gefährlicher als eine Grippe. Genau das hat unsere Regierung ignoriert und auf “Wissenschaftler” wie (Dr.?) Drosten und Herrn Wieler und den apokalyptischen Reiter Lauterbach gehört. So hat man zweierlei erreicht. Einmal sind in der Tat viele ältere Menschen gestorben, wenn nicht an Corona, dann an der Impfung. Und zum anderen hat man mit den wahnwitzigen Lockdowns unnötigerweise die Wirtschaft zerstört. Und nun die entscheidende Frage: Ist das alles Dummheit unserer Regierenden, oder Absicht. Ich neige dazu, Letzteres anzunehmen, da damit der Great Reset vorbereitet werden soll.
Nochmal anders: Nein, wir haben nicht die ANGESTELLTEN, die wir verdienen. Und das wir unsere ANGESTELLTEN nicht feuern können oder sonst zur Verantwortung ziehen können, also die Parteien ohne die Parteien nicht absetzen können und Opposition ja nicht so gerne gesehen wird, zeigt doch wie das Verhältnis wirklich ist. In einer Demokratie überwacht der Bürger das Treiben seiner ANGESTELLTEN und nicht umgekehrt. Schon gar nicht muss er dafür auch noch teuer bezahlen, dass er vollgelogen wird mit “Alles Super”-Propaganda. Natürlich sind die Leut oft blöd, aber: Du bist blöd, da darf ich dich ja bescheissen, erscheint mir doch ein wenig chauvinistisch.
Es ist wohl ein wenig so, wie mit dem Huhn und dem Ei, wer war zuerst da? Hier geht es um die Frage, ob die “Gesellschaft” schuld an diesen irren Zuständen in unserem Land ist oder die Politik. In erster Linie muss man wohl die Politik und die “Einflussreichen” nennen, die wider besseren (oder haben die alle keine Ahnung?) Wissens den einst stolzen “Dampfer” Deutschland zielsicher auf eine Havarie zusteuern. Die Corona-Pandemie macht deutlich, dass der ganze “Laden” nicht funktioniert und auch, dass gewisse Kräfte dieses eiskalt ausnutzen, um den “Dampfer” schneller zu versenken. Es ist eben nicht nur die Unfähigkeit, dass Posten nach Quoten und nicht nach Kompetenz besetzt werden, es ist durchaus auch Kalkül. Man hat wie im Sozialismus “Wasserköpfe” geschaffen, wo wenig getan, viel verhindert und gut bezahlt wird. Sie sollten ja auch in Berlin nicht Finanzsenator werden, da man diesen Posten mit einer “Frau aus dem Osten”, Qualifikation unwichtig, damals besetzen wollte. Und aus Berlin kommen wie seit über 30 Jahren nun einmal die “tollsten” Ideen, wie man es nicht machen sollte. Aber man macht es trotzdem, wie in der DDR!
@ Arthur Sonnenschein : APPLAUS!!!
Man mag der Argumentation folgen oder auch nicht, aber die Schlußfolgerungen sind letztlich korrekt. Unabhängig davon, ob Drostens Dissertation verschwunden war oder nicht, ob Merkel Rechtsbrüche begeht oder nicht. Ich will leben, arbeiten und lernen, das kann man aber unter den gemachten Umständen nicht. Und anstatt über die Möglichkeiten zu diskutieren, wie das wieder möglich gemacht werden kann, diskutiert man lieber über Dinge, die für das eigentliche Problem keine Rolle spielen und verliert sich in hirnlosen und nicht endenwollenden Diskussionen über Irrelevanzen. Der eigentliche Weg ist doch klar: schützt die Alten und haltet die Abstandsregeln ein. Der schwedische Weg ist der Richtige.
Immer wenn mit “wir alle” argumentiert wird, kann man all das, was darum herum garniert ist getrost in die Tonne klopfen.
Richtig, jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient. Damit ist allerdings nicht erklärt, warum ein Volk, dem es durchaus recht gut geht, kollektiv beschließt, sich einer hemmugslosen Massenverblödung anheimzugeben. Das betrifft nicht nur das Thema C.. Es gibt noch weitere zivilisatorische Baustellen und ich kann nicht sehen, daß man diese mit der gebotenen Sorgfalt angeht. Schaumschläger und Dummschwätzer allerorten, die darum rangeln, an die Fleischtöpfe zu kommen, man betrachte nur mal beispielsweise den sogenannten Wahlkampf, egal auf welcher Ebene. Es scheint so, Esther Vilar hat mit ihrem Essay “Der betörende Glanz der Dummheit” den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich für mein Teil bin schon lange sprachlos und schaue nur noch interessiert zu, wie die Reise weitergeht.
“Jeder Corona-Tote ist einer zu viel.” Ist auch jeder Herzinfarkt-Tote einer zuviel? Jeder Motorradtote? Jeder Tote bei häuslichen Unfällen? Jeder Bundeswehr-Tote in Afghanistan oder sonstwo? Jeder Alters-Tote? 1. Die Politik nimmt sehr wohl Abwägungen vor, Bsp Bundeswehreinsätze. Daß sie diese Abwägung bei Covid-19 scheut hat rein populistische Gründe. Ein Bundeswehrsoldat, der in Afghanistan von einer Granate zerfetzt wird, ist eben sehr weit weg, die Medien berichten nicht darüber, es werden keine Wahlen beeinflußt. Sterben hingegen in einem Altenheim (hier in der Nähe) 25 Menschen, so hat das eine ganz andere Sichtbarkeit. Daß Alten- und Pflegeheime nicht hinreichend geschützt wurden, ist allerdings nicht nur ein Ausdruck von Unfähigkeit (oder Zynismus?), sondern letztendlich eben auch das Ergebnis einer Abwägung. Auf daraus resultierende Ableitungen hinsichtlich Moral und Ethik regierender Politiker verzichte ich an dieser Stelle. 2. Es gibt kein natürliches Recht auf Leben. Der eine stirbt mit 25 an Krebs, viele andere 95 an Lungenentzündung, egal ob Pneumokokken oder Covid-19. Es gibt auch kein Recht darauf, woran jemand stirbt, oder woran nicht. 3. In einer freiheitlichen Demokratie muß das Individuum für sich abwägen, welche Lebensrisiken es einzugehen bereit ist, wie es sich schützen kann und will. Das gilt auch für Infektionskrankheiten, sofern sie nicht ein Risiko für die Existenz der gesamten Gesellschaft sind (Pest des 14. Jh,, Ebola u. dgl.). Der Staat kann helfen, die Lebensrisiken zu reduzieren. Will er sie kontrollieren, ist er eben nicht mehr einer von freien, selbstverantwortlichen Bürgern. 4. Der einzig bekannte Weg, den Tod zu vermeiden, besteht darin, gar nicht erst zu leben. Der Spruch oben ist völlig absurd, wenn man etwas darüber nachdenkt. Deshalb entsteht ja der Verdacht, er sei ein Werkzeug, eine Waffe, um die Freiheit der Bürger anzugreifen. Würde man es den aktuell regierenden Politikern zutrauen? Siehe Pkt. 1.
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