Seit Jahren schüren Klimawissenschaftler Angst vor Kohlendioxid (CO2). Jetzt erweist sich die kollektive Panik als Hindernis für lukrative Forschungsgelder. Ob es den Angstmachern gelingt, die aufgebrachte Bevölkerung zu beschwichtigen, bleibt vorerst offen: Mit einem ungewöhnlichen Klima-Appell haben sich Wissenschaftler am Wochenende an die Bevölkerung in Schleswig-Holstein gewandt: In einer Zeitungsanzeige riefen insgesamt 99 Klima- und Geoforscher die Menschen im nördlichsten Bundesland dazu auf, sie bei Eignungsuntersuchungen für die unterirdische Entsorgung des klimaschädigenden Kohlendioxids (CO2) zu unterstützen. Die CO2-Lagerung tief unter der Erdoberfläche sei nach bisherigen Erfahrungen für Bevölkerung und Umwelt als “äußerst risikoarm” einzustufen, hieß es in der Anzeige. Ob die Forscher mit ihrer Aktion großen Erfolg haben werden, ist jedoch fraglich. Zu groß scheint der Widerstand der Bevölkerung.
