Es war einmal … Ja, es war einmal eine Zeit, da galten folgende drei Kriterien für die Energiepolitik: Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit. Selbst in dem von der „Ampel“ am 29. Juli 2022 novellierten „Energiewirtschaftsgesetz“ (EnWG) heißt es in § 1 bis heute: „Zweck des Gesetzes ist eine möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente, umweltverträgliche und treibhausgasneutrale leitungsgebundene Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität, Gas und Wasserstoff, die zunehmend auf erneuerbaren Energien beruht.“ So in etwa stand es schon 2011 im EnWG, das es schon 1935 gab und das seither mehr als hundertmal geändert wurde. Die „Ampel“ fügte gegenüber 2011 als maßgebliche Änderung „treibhausgasneutral“ ein.
Dennoch: Sicher? Preisgünstig? Verbraucherfreundlich? Effizient? Von wegen! Alles Märchen! Und umweltverträglich angesichts von Milliarden Insekten und Vögeln, die von Windrädern geschreddert werden? Angesichts des Betonversiegelns von Waldböden und der Austrocknung der Böden rund um die Windräder? Angesichts der Tatsache, dass die Verbundstoffe, mit denen die Windräder gebaut werden, nicht recycelbar sind?
In Wahrheit ging und geht es um die „Große Transformation“, also um „Klima, Klima über alles!“ Daran hat sich auch im Mai 2026 nichts geändert, wiewohl 44 Exponenten des Weltklimarats IPCC eingestanden haben, dass ihr Extremszenario „unplausibel“ sei. Eigentlich müsste jetzt gelten: The worst case is out!“ Dem ist aber nicht so. Als wäre nichts geschehen, tritt der „Expertenrat für Klimafragen“ (ERK) am 18. Mai 2026 vor die Öffentlichkeit und macht auf Alarmismus wie eh und je.
Grünes Positionspapier im Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes
Dieser ERK wird übrigens von der Bundesregierung für jeweils fünf Jahre berufen. Erstmals geschah das im November 2020. Kanzlerin damals war Merkel, Umweltministerin Svenja Schulze (SPD). Dem aktuellen ERK gehören an:
- seit 2020 Dr. Barbara Schlomann als ERK-Vorsitzende, Volkswirtin am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung,
- seit 2020 Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge (stellvertretender Vorsitzender), Volkswirt,
- seit 2025 Prof. Dr. Dr. Tanja Kneiske, Physikerin, Ingenieurin,
- seit 2025 Prof. Dr. Allister Loder, Verkehrsforscher,
- seit 2025 Prof. Dr. Julia Pongratz, Geographin.
An mangelndem volkswirtschaftlichem Hintergrund könnte es nicht liegen, dass der ERK die Kriterien des „Energiewirtschaftsgesetz“ – Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit – ignoriert. Bettzüge übrigens vertrat noch 2015 „marktwirtschaftliche Grundsätze der Energiepolitik“. Später wurde auf Planwirtschaft geschaltet. Andere (frühere) Mitglieder des ERK verrechneten sich schon auch mal. Prof. Dr. Hans-Martin Henning, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, hatte im November 2021 seine Studie „Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem“ vorgelegt. Die darin enthaltenen Aussagen zu den Kosten von Sonnen- und Windstrom waren falsch. Henning räumte später die fehlende Berücksichtigung u.a. von „back-up“-Kosten ein. Noch früher tickte er anders. Bei dem Expertengespräch „Energiewende – globales Vorbild oder deutscher Irrweg?“ vom 27. März 2015 meinte er, die „Energiewende“ habe Züge einer Ersatzreligion.
Zu all dem dann das skandalös einseitige „Klima“-Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 24. März 2021. Es ist längst das Papier nicht mehr wert ist, auf dem es gedruckt wurde. Die maßgebliche Berichterstatterin in Karlsruhe, Richterin Gabriele Britz, ist verheiratet mit Bastian Bergerhoff. Letzterer ist ein bekannter Politiker der Grünen in Frankfurt/M. Bergerhoff veröffentlichte am 29. Dezember 2020 – also recht genau vier Monate vor dem BVerG-Beschluss – ein Positionspapier mit dem Titel „2021 – Jahr des Wandels“. Maßgebliche Passagen dieses Papiers tauchten dann „zufällig“ wortgleich im Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 24. März 2021 auf.
Neun junge Leute, unter anderem aus Nepal und Bangladesch
Zur Erinnerung: Abstrus war bereits die Vorgeschichte des Karlsruher Urteils. Neun junge Leute hatten geklagt, unter anderem welche aus Nepal und Bangladesch. Dazu flankierend: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Greenpeace, Germanwatch, Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV). Die Kläger behaupteten, dass das Klimaschutzgesetz von 2019 ihr Recht auf eine lebenswerte Zukunft beschneide. Das Gericht verpflichtete den Gesetzgeber schließlich, die Klimaziele nachzubessern.
Aber das erscheint alles als sekundär. Nietzsche und Schopenhauer könnten erneut recht behalten: „Denn so ist der Mensch! Ein Glaubenssatz könnte ihm tausendfach widerlegt sein – gesetzt, er hätte ihn nötig, so würde er ihn immer wieder für wahr halten" (Nietzsche). Und: „Was dem Herzen widerstrebt, lässt der Kopf nicht ein. Manche Irrtümer halten wir unser Leben hindurch fest, und hüten uns, jemals ihren Grund zu prüfen, bloß aus einer uns selber unbewussten Furcht, die Entdeckung machen zu können, dass wir so lange und so oft das Falsche geglaubt und behauptet haben" (Schopenhauer).
Ein kurzer historischer Abriss der Klima-Indoktrination
Seit der Anti-AKW-Bewegung war es politisch opportun, vom „Klimawandel“ zu reden. Querbeet durch den politischen Gemüsegarten. Auch bei den „Bürgerlichen“, um den aufstrebenden „Grünen“ Stimmen zu nehmen. Seit Tschernobyl (26. April 1986) nahm das Thema „Klima“ Fahrt auf. Es sollte ein Gleichgewicht des Schreckens im Bewusstsein insbesondere der westdeutschen Bevölkerung erzeugt werden. Die Kraftwerk Union AG (KWU, ursprünglich Tochterunternehmen von Siemens und AEG) meinte 1986, ohne dieses Gleichgewicht des Schreckens könne kein weiteres AKW in Deutschland gebaut werden.
Als Promoter einer weitgehend CO2-neutralen Energiepolitik fand sich der von 1997 bis 2007 amtierende britische Labour-Regierungschef Tony Blair. Blair wollte 2007, dass Großbritannien bis 2050 als erstes Land der Welt quasi planwirtschaftlich die CO2-Emissionen um sechzig Prozent reduziert. Blair war ein Antreiber des Pariser Klimaabkommens. Als Experte zu Blairs Zeiten galt der Ökonom Nicolas Stern. In seinem Bericht gab er der Welt weniger als zwei Jahre Zeit, um sich auf das Pariser Abkommen zu einigen – danach würde die Erderwärmung nicht mehr zu stoppen sein.
Blairs Kehrtwende allerdings erfolgte 2025. Da erklärte er, es sei jetzt Zeit für eine Umkehr in der Klimapolitik. „Die Menschen wissen, dass der derzeitige Stand der Debatte über den Klimawandel von Irrationalität geprägt ist“, lautet der erste Satz im Bericht des „Tony Blair Institute for Global Change“. Blair weiter: Wir müssen erkennen, dass die Welt sich für die billigste Option entscheiden wird.“ Blairs Kernargumente: Schon im Jahr 2030 werden rund zwei Drittel der Treibhausgas-Emissionen aus China, Indien und Südostasien stammen. Der Einfluss, den Europa auf das Weltklima haben könnte, sinke rasant.
„Notwendigkeit einer Großen Transformation“
In Deutschland freilich gibt es ein solches Einsehen nach wie vor nicht. Das zeigt der von Merkel inszenierte Ausstieg aus der Kernenergie im Jahr 2011. Bekanntermaßen endete dieser Ausstieg mit der Abschaltung der weltweit sichersten AKWs im April 2023 und nachfolgend zum Teil deren irreversible Zerstörung. Apropos 2011 und „Fukushima“ (Reaktorunfall vom 11. März 2011): Die ach so rational operierende Physikerin Merkel bildete sich ein, die Landtagswahl in Baden-Württemberg vom 27. März 2011 für die CDU zu retten, indem sie den Atomausstieg ankündigte. Zu diesem Zeitpunkt freilich passte bereits zwischen Merkel, den „grünen“ Ex-Umweltminister Jürgen Trittin, den Potsdam-Klima-Mann Schellnhuber und Merkels „Klügsten“, CDU-Mann und Norbert Röttgen (Umwelt- und Atomminister von Oktober 2009 bis Mai 2012), nicht einmal mehr ein Blatt recyceltes Klopapier: Röttgen forderte ein CO2-Limit für jeden Menschen. Er hatte als Bundesumweltminister zuvor das Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ von Schellnhuber unter der Dominanz von Trittin erhalten. Es basierte auf dem von Schellnhuber initiierten Potsdam-Memorandum aus dem Jahr 2007, das die „Notwendigkeit einer Großen Transformation“ zum Inhalt hatte.
Zurück zu 2011 und der Wahl im Ländle: Der Wähler durchschaute Merkels Manöver. Der Wähler strafte die Ländle-CDU um 5,2 Prozent von 44,2 Prozent (2006) auf 39,0 Prozent (2011) ab. Grün-Rot ging in der Summe mit 47,3 Prozent durchs Ziel; „Grün“ stellt seither den Ministerpräsidenten dort. Wähler, die keine AKW mochten und mögen, wählten und wählen eben nicht eine Anti-AKW-CDU, sondern das grüne Original. Das zu wissen, gehört eigentlich zum kleinen politischen Einmaleins.
Widersprüche zu solcher Regierungspolitik gab es nicht. Merkel machte autokratisch wie regelmäßig auf „Alternativlosigkeit“. Einige Wissenschaftler beklagten die Einigkeit der Politikberater. Der Historiker Wolfgang Wippermann befürchtete im Juni 2011 eine „Klimadiktatur“. „Ökodiktatur“ lautet der Vorwurf des damaligen RWE-Chefs Großmann.
Größenwahnsinnige „Klima“-Gesinnungsethik
Durch Merkel und Trittin – als ihr Nachfolger im BMU – wurde der Kohlendioxidausstoß zur moralischen Leitgröße gemacht. Diese teleologische, größenwahnsinnige „Klima“-Gesinnungsethik, nach dem Motto „am deutschen Wesen soll die Welt genesen“, trat an die Stelle verantwortungsethischer nationaler Energiepolitik.
Die Maßstäbe Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umwelt wurden durch eine absolute, dirigistische, moralische und einfältige Leitgröße ersetzt. Wohl verstandene nationale Interessen wurden von einer größenwahnsinnigen Ideologie verdrängt. Die Welt indes wird an der deutschen Klimapolitik nicht genesen. Denn Deutschland stellt nur ein Prozent der Weltbevölkerung und verantwortet knapp zwei Prozent des CO2-Ausstoßes. Will sagen: Würden in Deutschland von heute auf morgen alle Menschen sowie deren Haus- und Nutztiere tot umfallen: Dem Klima wäre das quasi völlig egal.
Josef Kraus ist ehemaliger Gymnasiallehrer (Fächer Deutsch und Sport) und Diplom-Psychologe
Lesen Sie morgen Teil 2: Klimabewegte Milliardärssozialisten geben den Ton an
@ Michael Anton: „Nietzsche hätte den Begriff der Islamophobie zerfleischt bis zur letzten Faser, da es seit 1400 Jahren Gründe gibt, feindlich zu denken und er hätte auch den Haß als gesunde Lebensäußerung verteidigt, womöglich äußerte er sich bereits irgendwo hierzu.“ Ihr Wunsch in Gottes Ohr. Aber KI widerspricht Ihnen deutlich: „In seinem letzten Werk Der Antichrist argumentierte er, dass der Islam dem Christentum moralisch überlegen sei, weil er sich nicht gegen das Leben, die Sinnlichkeit und den Stolz wendet. Er formulierte dies berühmt so: “Wenn der Islam das Christentum verachtet, so hat er tausendmal recht dazu: der Islam hat Männer zur Voraussetzung.„
Laut dpa fact checking: „Sind die neuen Zahlen eine Entwarnung? Nein. Selbst wenn auch der Weltklimarat 2029 sein Worst-Case-Szenario auf 3,5 Grad nach unten korrigieren würde, bliebe die Lage dramatisch.“ Detlef van Vuuren, primär genannter Mitautor der 44 Autoren zum Szenario CMIP7: „Wenn wir zu wenig gegen die Treibhausgasemissionen tun, erhalten Sie automatisch immer noch höhere Werte. Nur das passiert später, nach 2100.“ Ich bedauere das. Die Energiewende-Extremisten und Ökototalitären wie die tiefenverlogene Menschheit insgesamt haben eine heftige Klimakatastrophe redlich verdient, bitte noch einige Jahrzehnte vor 2100.
Mir fällt seit langem auf, dass die Autoren der spendenfinanzierten Medien unermüdlich die herrschenden Zustände beklagen und Ursachen und Verursacher in der Politkaste benennen oder umschreiben. Im Meinungsforum sieht es ähnlich aus.
Nach den tiefer liegenden Ursachen aber fragt keiner.
Zumindest ist mir eine solche Frage bei Achgut, TE, NIUS etc. noch nie begegnet.
Man bewegt sich nur an der Oberfläche.
Aber kann eine so wichtige Frage auch an mir vorbeigegangen sein.
Meine persönliche Ursachenforschung kommt zu folgendem Schluss:
Da sich insbesondere die Menschen im ehemals christlichen Abendland seit rund 200 Jahren zunehmend vom dreieinen Gott und seinem Wort, der Bibel, abgewandt und ihn für obsolet erklärt haben.
Man •glaubt•, Gott nicht zu brauchen, da es für die Schöpfung eine angeblich viel schlüssigere – weil von Menschen ausgedachte – „Erklärung“ gibt.
Hauptverursacher sind für mich drei Charlies: Charles Darwin, Charles Lyell, Charles (Karl) Marx!
Hinzu kommen die Bibelfälscher unter den Theologen mit ihrer „Wunder-Unmöglichkeits-These“ → Theologie nach der historisch kritischen Methode gemäß
♦ Friedrich Schleiermacher [1768-1831],
♦ Ernst Troeltsch [1865-1923] und
♦ Rudolf Bultmann [1884-1976]
Seit dem 19. Jh. sind ganze Heerscharen auf den Zug aufgesprungen und fühlen sich in ihren menschengemachten NARRativen wohler als mit Gottes absoluter Souveränität.
Leider findet sich kein Atheist/Anhänger der Evolutionstheorie, der mit mir die „Schlüssigkeit“ von Darwins Gedankengebäude im Vergleich zum biblischen Schöpfungsbericht (in aller Ruhe auf dem Schriftweg) diskutieren will.
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Bibel, 2. Brief des Paulus an Timotheus, Kapitel 4, Verse 3 u. 4:
>>>Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.<<<
Beim Anblick des Titelbilds musste ich an die 73 Mio. Abtreibungen pro Jahr denken, die laut WHO im Namen der Frauen-Gesundheit und ihrer Freiheit durchgeführt werden.
Dreiundsiebzig Millionen!!
Das ist ein TODESKULT von vielen!
Euthanasie (als assistierter Suizid euphemisiert) für „Deplorables“ aller Art gehört dazu.
Dem abgebildeten Kind wachsen anscheinend die Füße aus dem Bauch oder es macht Yoga. Oder die KI ist schuld.
Wenn nicht, hat die Früherkennung versagt und das Kind wurde nicht rechtzeitig im Mutterleib ermordet.
Kann aber noch nachgeholt werden, denn „Infantizid“ ist in gewissen Kreisen salonfähig geworden.
@Helmut Rott, meine Ansprüche decken sich mit Ihren: Ewiges Leben in Gottes Herrlichkeit im Himmel statt ewiger Qualen in der Hölle!
Pastor Wilhelm Busch berichtete einst (wohl in den frühen Sechzigern) von einer aus dem Ruder laufenden Diskussion junger Männer mit ihm über „das Christentum“.
Busch sah sich außerstande, die Gemüter zu beruhigen, da meldete sich ein schlichter Christ mit den schlichten Worten:
„Ich rühm‚ die Gnade, die mir Heil gebracht.„ [©Hedwig von Redern)
Und schlagartig wurde es mucksmäuschenstill im Saal!
Auch ich rühme die Gnade, die mir das ewige Heil gebracht.
Schopenhauer hätte sich, wenn überhaupt, zu den Wortschöpfungen geäußert, wie etwa „klimagerecht“, „ immisionsfrei“, „klimaschädliches Verhalten“, oder etwa „nachhaltiges Wohnen“. Er war der Ansicht, daß Hegel eine Art gigantischen Hoax in die Welt setzte, indem er den preußischen Staat verabsolutierte, wo reiner und absoluter Geist neben eitlem Sonnenschein herrschen würde. Weder er, noch sein Schüler Nietzsche taugen zur Gefolgschaft- die NS-Ideologen versuchten sich erfolglos an Ihm, die DDR hielt ihre Schriften bis kurz vor 89 unter Verschluß. Es gibt keine Schüler, ihre Lehren taugen nicht zur Gefolgschaft, weil das Interessante an Ihnen mehr Ihre Fragestellung und der Stil ihrer Antworten bildet. Beide Denker sind religionsfeindlich, wie es unsere Klassiker insgesamt bis auf Lessing waren. Ihre Religionskritik ließe sich zum Teil auf die Erderwärmungslehre übertragen, konkreter äußerte sich Schopenhauer allerdings über den Koran, dem er, nach mehrfacher Lektüre keinen einzigen erhabenen Gedanken entnehmen konnte. Er führte dies als Beleg an, für die spirituelle Genügsamkeit der Herdenmenschen, sich mit dem primitivsten Deismus zufrieden zu geben. Nietzsche hätte den Begriff der Islamophobie zerfleischt bis zur letzten Faser, da es seit 1400 Jahren Gründe gibt, feindlich zu denken und er hätte auch den Haß als gesunde Lebensäußerung verteidigt, womöglich äußerte er sich bereits irgendwo hierzu. Das Werk beider ist zu widersprüchlich und auch zu subversiv, um als Ideenlieferant einer Bewegung oder Denktradition eingespannt zu werden.
Wer den Glaubenssätzen der grünen Untergangssekte anhängt, kann nicht zulassen, daß der Untergang nicht eintritt. Wobei es sein kann, daß hier nicht der CO²-Untergang, sondern der soziale und politische Untergang eintritt. Die wirtschaftlichen Folgen des grünen Klimawahns, wie höchste Energiepreise und Abwanderung der Industrie, sind von der Untergangssekte gewollt. Mit der gleichzeitig von den Grünen geförderten Masseneinwanderung und der daraus folgenden Überlastung der Wohnungsmärkte, der Bildungs-, Gesundheits- und Sozialsysteme kommen sie ihrem Ziel, dem Untergang, immer näher. Damit aber auch ihrem eigenen Untergang. Übrigens haben bolschewistische Sowjetweiber schon in den 20ger Jahren versucht, dort die Lektüre von Schopenhauer und Nietzsche zu unterbinden.