Die Ironie dieser Situation liegt darin, dass die zu erwartenden drastischen Maßnahmen zur Frauenförderung eine Männergeneration treffen werden, die ohnehin auf dem richtigen Weg war. Es handelt sich um eine Generation, die zumindest in vielen Angestelltenmilieus die Gleichwertigkeit von Frauen am Arbeitsplatz internalisiert hat, die es schätzt, in geschlechtsgemischten Teams zu arbeiten, und die ihre Rolle auch im Privatleben als Väter und Partner anders definiert als noch die eigenen Väter. Das lässt sich auch an der ständig steigenden Nachfrage bei den Vätermonaten belegen. So setzen inzwischen ein Viertel der Väter einige Zeit aus, um ihre Kinder zu betreuen. In Bayern, Berlin und Sachsen sind es sogar etwa 30 Prozent. http://flatworld.welt.de/2011/10/17/frauenquote-trifft-vor-allem-die-neuen-manner/#more-551