Tamara Wernli / 07.06.2021 / 11:00 / 28 / Seite ausdrucken

Die Frauenkarte zieht nicht!

Feministinnen sehen sich veranlasst, Kritikern von Annalena Baerbock unlauteres Verhalten vorzuwerfen – sie werde bloß hinsichtlich ihrer Qualifikation durchleuchtet, weil sie eine Frau sei. Doch das ist ein Argument, das wirklich nicht mehr ins Jahr 2021 passt. Jeder Spitzenpolitiker muss sich harte Kritik gefallen lassen, das gehört nun einmal zum Job. Als Frau hier die Opferkarte zu ziehen, ist ziemlich unsportlich. Gleichberechtigung hat eben nicht nur schöne Seiten.

Foto: Tamara Wernli

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Jan des Bisshop / 07.06.2021

Die Gleichung Dumm und Hübsch gleich Erfolg in der Politik, geht nur dann auf, wenn Frau sich nicht beim Schwindeln erwischen lässt. Alle Politiker werden durchleuchtet, wenn sie ein hohes Staatsamt anstreben, davor sind auch die Grünen nicht gefeit. Sie hätte auch in ihren Lebenslauf reinschreiben können, ich habe nichts gelernt und noch nie was gearbeitet, das wäre bei den Grünen nicht neu, Claudia Roth ist Theaterwissenschftler, lt. Selbstauskunft war sie Manager von Rio Reisser und hat kurz als Dramaturg gearbeitet, Katrin Göring-Eckhardt hat das Studium evangelische Theologie nach 4 Jahren abgebrochen. Also wäre es nicht aufgefallen, wenn ACAB einen wahren CV abgegeben hätte. Die Grünen Wähler haben keine hohen Ansprüche, hauptsache die Haltung stimmt.

Michael Müller / 07.06.2021

Ich glaube, Donald Trump, Alexander Gauland, Thilo Sarrazin, Björn Höcke und andere müssen da ein bißchen schmunzeln.

Petra Wilhelmi / 07.06.2021

Tja, wenn sie nicht so doof wäre, das Baerböckli, dann würde auch niemand etwas über ihre Qualifikation sagen. Wer nur dummes Zeugs redet, muss sich nicht wundern, dass man ihn auslacht, ob nun Mann oder Frau, das ist egal.

Johannes Schuster / 07.06.2021

Erst einmal danke ich für die charmanten Gesichtsregungen und die passende Tasse im Bild dazu (Süßholz Ende): Nun zum Bock: Den Beweis, daß sie eine Frau ist hat sich nicht angetreten, es könnte ein Wahlgeschlecht sein und der Rest Olivia. Frauen sind wie Frau Wernli, fingerwickelnd, raffiniert, hübsch, ein wenig manipulativ mal mehr, mal weniger,.... und in Basel muß man immer mit dieser gewissen Drahtbeserei rechenen, ist aber auch noch weiblich und ein femininer Augenaufschlag ist die Überlegenheit schlechthin, Herz, was will man mehr: Jetzt kommt das Baerbock und stampft sich ohne jeden Charm und ohne jede Verführungskunst durch die Lande als wäre sie ein Landwirt und die Stampf - Nuß von Bümpliz. Das ist hochnot maskulin. Warum lassen sich Männer überhaupt von “Emanzen” beeindrucken ?: Weil Emanzen wie Männer sind, und zwar solche, mit denen man kein Bier trinken will, jeder gestandene Mann würde sich von einer Frau gerne umgarnen lassen, aber von einem Mann in Frauengestalt, die meint sie könnte Tunnelbau bei Marti genau so gut ? Wovor soll ich als Mann (als was denn sonst ?!?) Respekt haben, vor einer Zier oder einem Ackergaul mit Amselbeinchen ? Wenn eine Frau die Rolle eines Mannes usurpieren will muß sie auch die Konsequenz einstecken und das sind halt mitunter die Regeln einer Beizenschlägerei. Wollen Frauen geliebt und geachtet werden müssen sie weiblich sein, wollen sie in der Männerwelt die Rollen wechseln, bitte, dann kaufe sich die Dame Boxhandschuhe. Das Emanzen- Paradoxon: Sagt die Dame zum Mann: “Ich stehe meinen Mann selber”: Sie kriegt eine auf die Glocke, dann sagt sie: “Man schlägt keine Frau”. Renitente Geschlechtswahlwillkür !

Walter Weimar / 07.06.2021

Ich glaube es sind nur die dummen Frauen, welche nach gendern und Gleichbrechtigung rufen, ihre eigene Unfähigkeit damit kaschieren wollen. Diesen Personen wird man es nie recht machen können. Sie sind nicht autonom, aber unbemannt.

Karla Kuhn / 07.06.2021

Frauenkarte und Quote, werden sich bald überlebt haben, weil das Gejammere nicht mal mehr viele Frauen ertragen wollen. Baerbocks Gequatsche war m. M.n. für das jämmerliche Abschneiden der Grünen verantwortlich. WER bitteschön wählt denn freiwillig die Autoabschaffung und noch viele andere “Bärbocksche” Leckerli ? Die Frau ist einfach UNFÄHIG, sie wird vermutlich die GRÜNEN auf das Niveau der Anfangszeit zurückstutzen. Und das wäre sehr gut so.  Gibt es denn bei den Grünen keinen wirklich GUT Qualifizierten, KOMPETENTEN POLITIKER, z. B. ÖKONOM, der endlich mal eine richtig gute Politik machen könnte ?? Jetzt hoffe ich doch sehr, daß die B. so schnell wie möglich den Weg von MARTIN SCHULZ geht und endlich untergeht ! “Gleichberechtigung hat eben nicht nur schöne Seiten.”  Da können die Alt Ossis ein Lied von singen. Im Unrechtsstaat gab es bereits eine gewisse Gleichbereichtigung und zwar in der Produktion. Es gab KRAN-,LOK-BUS-Führereinnen, Frauen auf dem Bau waren auch keine Seltenheit. Ärztinnen hatten es noch schwer. In der NIEDEREN Politik waren auch Frauen dabei aber im HONECKER REGIME war, m. M.n die EINZIGE Frau M. Honecker. DA hörte die Gleichberechtigung voll auf. Allerdings hat es auch viele Frauen NICHT in ein kommunistisches UNRECHTS-REGIME gezogen. Die Auslese war hart, das BONBON war Voraussetzung und möglichst noch eine Stasizugehörigkeit. QUALIFIKATION ? Zu meiner Zeit offenbar kaum !

Klaus Müller / 07.06.2021

Zur Gleichberechtigung gehört auch das Recht inkompetent bzw. ungeeignet für ein bestimmtes Amt zu sein. Man hat das Recht Sülze zu labern, sich lächerlich zu machen. Man hat das Recht verbohrt und ideologisch zu sein. Und man hat das Recht, dass man darauf hingewiesen wird um weitern Schaden zu verhindern. That’s life.

Thomas Schmied / 07.06.2021

Es wird immer behauptet, Frauen ginge es so besonders schlecht. Im Jahr 2019 wurden in Deutschland jedoch 76 % der Selbst­tötungen von Männern begangen. Auch die Selbsttötungsversuche sind deutlich höher, als bei Frauen. Die Tendenz ist weltweit und auch in der Vergangenheit gleich. Die Zahlen sind eindeutig. Das ein Todschlagargument zu nennen, wäre natürlich irgendwie makaber.

Thomas Schmied / 07.06.2021

Nur Frauen, die nicht die Frauenkarte ziehen, kann ich wirklich respektieren. Ich will auch nicht Frauen in Machtpositionen verhindern, sondern Dummköpfe. Oder schreibt man jetzt “Dummköpf*Inn(e)n”? Man kann sich nur noch schütteln.

M.-A. Schneider / 07.06.2021

Genauso ist es, Sie liegen vollkommen richtig, liebe Frau Wernli, da kann Frau Göring-Eckhard noch so oft die Opfer - und Verteidigungsrate für Frau Baerbock ziehen, bei mir und vielen anderen zieht sie nicht!

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