War das mal wieder ein Wochenende! Kein Marathon, kein CSD, kein Staatsbesuch, die Irren der Letzten Generation im Heilschlaf, aber trotzdem jede Menge Action und Unterhaltung.
Fangen wir mit dem Wichtigsten an. Die Ökonomin Ulrike Malmendier, Mitglied im Rat der Wirtschaftweisen, der Vorhersagen über die Vergangenheit erstellt, sagt, der Aufschwung der Rechtspopulisten, also der AfD, könnte furchtbare Folgen haben, nämlich die dringend benötigten ausländischen Fachkräfte vergraulen. Darauf ist vor ihr noch keiner gekommen, denn bis jetzt, also bevor der erste AfD-Politiker zum Landrat gewählt wurde, ist alles prima gelaufen. Die ausländischen Fachkräfte standen Schlange an den Grenzübergängen und riskierten sogar Leib und Leben, um nach Deutschland zu kommen, den Sehnsuchtsort ihrer Hoffnungen. Nun aber werden sie es sich zweimal überlegen, ob sie in Deutschland leben, arbeiten und einen Beitrag zum BIP leisten wollen. Und ob sie ihre Zelte nicht lieber in Bulgarien, Rumänien oder Moldawien aufschlagen sollten, wo die Sozialleistungen viel besser sind und eine echte Willkommenskultur die Integration erleichtert.
Die Vizepräsidentin des Bundestages, Katrin Göring-Eckardt, brachte einmal mehr „die Verteilung des Vermögens in der Gesellschaft“ auf die Tagesordnung. Dem Berliner Tagesspiegel sagte sie: „Wir müssen perspektivisch unseren Reichtum besser teilen, Menschen mit sehr hohen Vermögen können und sollen sich stärker an unserer solidarischen Gesellschaft beteiligen..." Einfacher gesagt: Die Reichen sollten ärmer und die Armen reicher werden. Die Idee hat sich bewährt und dafür gesorgt, dass z.B. in Venezuela, einem „perspektivisch“ reichen Land, das in Öl schwimmt, kaum jemand noch reich ist, dafür aber fast alle arm sind. Das nennt man Verteilungsgerechtigkeit.
Auf Deutschland bezogen, würde das bedeuten: Katrin Göring-Eckardt könnte einen Beitrag zu unserer solidarischen Gesellschaft leisten, indem sie ihr Einkommen von über 15.000.- Euro monatlich mit denjenigen teilt, die mit 1.500.- Euro auskommen müssen. In diesem Zusammenhang forderte KGE die Einsetzung eines „Gerechtigkeitsgipfels“, an dem „alle demokratischen Parteien, der Bund, die Länder und Kommunen, die Gewerkschaften, die Arbeitgeber, die Kirchen“ teilnehmen sollten, um über „die richtigen Instrumente für ein stärkeres Heranziehen der Reichen“ zu beraten, also eine Art Runden Tisch, so groß wie das Nördlinger Ries.
Bei dieser Gelegenheit könnte auch geklärt werden, wie es der Lebensgefährte von KGE geschafft hat, acht Millionen Euro staatliche Fördermittel für einen von ihm gegründeten und geführten Verein namens „United4Rescue“ für die Seenotrettung von Flüchtlingen zu bekommen.
Mehr Bäder braucht das Land!
Am späten Sonntagabend ging es bei STERN TV auf RTL um Ursachen und Folgen der Krawalle in Berliner Freibädern, wo – so der Moderator – die Situation „ein bisschen außer Kontrolle“ zu geraten droht. Mit in der Runde: ein bisher unverbrauchtes Gesicht, Daphne Weber vom Geschäftsführenden Parteivorstand der Linken. Das eigentliche Problem, sagte sie, sei der „Personalmangel“ in den Bädern, es müsse „massiv in die Bäder investiert“ und „mehr Personal eingestellt werden“. Problematisch sei auch, „dass wir immer weniger Bäder haben, sich dort die Probleme ballen, dass nicht entzerrt wird und das Personal überfordert ist“, das sei „das eigentliche Problem für die Sicherheit“.
Man müsse „in die tiefer liegende Schicht der Probleme gehen“ und fragen, „was ist Neukölln für ein Stadtteil?“ Es ist „ein sehr armer Stadtteil, die Wohnungen sind klein, da leben große Familien in sehr kleinen Wohungen, es gibt viel zu wenig Plätze, wo die jungen Männer sich austoben können, wo die Jugendlichen Freiraum haben, wo die kicken können, und das Schwimmbad ist eines der wenigen Orte, wo sich die Jugendlichen austoben können“. Und deswegen müsse man „darüber reden, wie schaffen wir mehr Bäder, wie schaffen wir günstige Ticketpreise, das sind die strukturellen Aufgaben, die wir als Gesellschaft haben“.
Ärgerlich sei auch, sagt Daphne Weber, die an der Humboldt Universität zu Berlin zu politischen Slogans und Werbemitteln forscht, wie solche Vorfälle in den Medien behandelt würden. Was in einem von Zugewanderten besuchten Schwimmbad passiert, löse bundesweit Empörung aus; passiere das Gleiche beim Oktoberfest, will es niemand wissen.
So kann man es natürlich auch sehen. Aber dazu muss man lange in der Sonne gelegen oder eine führende Funktion in der Linkspartei haben.
Beitragsbild: Tim Maxeiner

Wäre ja lustig, wenn Flüchtlinge danach gehen würden, wo in Europa rechte Parteien im Aufschwung sind, anstatt, wo in Europa eine Willkommenskultur herrscht und die Sozialleistungen am höchsten sind.
Die müssen ab sofort alle eine Gießkanne mit führen… falls das Stroh im Kopf anfängt zu brennen…. kann einer alleine so Dumm sein oder gehören da mehrere dazu? Frag für einen Freund
Ich interpretiere die Hitzewelle in Berlin so, dass der Klimawandel blaue Augen in Freibädern verursacht. Das ist nicht gut. Wenn wir jetzt den Klimawandel nicht „aufhalten“ können, weil Robert gegen deutsche Kernwerke ist und munter CO2 in die naturgeschützte Umwelt blasen lässt, ja dann muss man halt mehr Freibäder bauen. Also ich möchte auch eins, ein eigenes, direkt in meinem Garten. Das lässt sich über Umverteilung doch super einfach finanzieren. Und blaue Augen gibts dann auch nicht mehr. Mein Dank gebührt schon jetzt allen Selbstlosen die mein eigenes Freibad finanzieren. Danke!
Lieber Henryk, wie war es denn im öffentlichen Bad von Neukölln? Ansonsten alles wie gehabt. Die linken Stalinisten und grünen Maoisten geben ihren Sommersenf ab, und die staatlichen Propagandasender verbreiten ihn. Am Interessantesten fand ich die Meldung über die Kosten der wechselnden Kleidchen des Außen-Kobolds. Das Styling der Bundesregierung hat im ersten Halbjahr 2023 meine lebenslangen Steuerzahlungen verschlungen. Kein Hitze-, aber Kostenrekord.
Aber Herr Broder,- entgegen ihrem letzten Video – Sie baden ja doch! Hoffentlich nicht im Freibad,- wg. der dortigen hohen Urea-Belastung! (Gut für die Haut!) Und zu Frau Daphne Weber: Sie wird dringend als Streetworkerin in Neukölln benötigt! Sie sollte sich beim zuständigen Bezirksamt (Neukölln, Karl-Marx-Str. 83, 12043 Berlin) melden!
Einfach die Wagner-Söldner als Badeaufsicht in Neukölln engagieren, dann sind die beschäftigt und bald ist Ruhe im Karton…
Ich hatte ja immer die Hoffnung die Anhänger der Grün*innen werden vernünftig, sobald das Geld ihrer Eltern ausgeht. Aber nachdem sie sich so schamlos an Steuergeldern vergreifen, wird der Spuk wohl erst zu Ende sein, wenn auch den Steuerzahlern das Geld ausgeht.