Gerd Buurmann, Gastautor / 26.02.2018 / 08:57 / Foto: Thomas Bresson / 50 / Seite ausdrucken

Die Essener Tafel ist ein Ort des Bürgerkriegs

„Mir läuft es eiskalt den Rücken runter. Essen nur für Deutsche. Migranten ausgeschlossen.“

Dies schrieb Sawsan Chebli via Twitter über die Essener Tafel. Sawsan Chebli (SPD) ist seit Dezember 2016 Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales. Die Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements ist somit ihre Kernaufgabe.

Die Essener Tafel ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die Lebensmittel, welche im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verwendet und ansonsten vernichtet werden würden, an Bedürftige verteilt. Die Tafel ist somit ein Beispiel für bürgerschaftliches Engagement. Wenn ausgerechnet die Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement die Essener Tafel öffentlich kritisiert, müssen die engagierten Bürgerinnen und Bürger dieser Tafel etwas Schlimmes verbrochen haben. Sawsan Chebli kritisiert, dass die Essener Tafel nur Essen für Deutsche ausgibt und Migranten ausschließt. Das stimmt jedoch nicht! Das Gegenteil ist der Fall.

Die Essener Tafel wird mehrheitlich von Migranten frequentiert. Über zwei Drittel aller Menschen, die von der Essener Tafel Unterstützung erhalten, sind Migranten. Wie also kommt Sawsan Chebli dazu, diese Lüge über die Essener Tafel zu verbreiten? Ende Februar 2018 gab die Essener Tafel bekannt:

„Da Aufgrund der Flüchtlingszunahme in den letzten Jahren, der Anteil ausländischer Mitbürger bei unseren Kunden auf 75% angestiegen ist, sehen wir uns gezwungen um eine vernünftige Integration zu gewährleisten, zurzeit nur neue Kunden mit deutschem Personalausweis aufzunehmen.“

Begründet wurde die Entscheidung damit, immer mehr junge Flüchtlinge hätten eine überdurchschnittlich hohe Aggressivität an den Tag gelegt, was dazu geführt hätte, dass immer mehr Bedürftige mit deutschem Pass der Essener Tafel fern geblieben sind. Ein Verantwortlicher erklärte:

„Wir wollten erreichen, dass der Weg in die Tafel für alle wieder offen ist. Die deutsche Oma oder die alleinerziehende deutsche Mutter haben sich bei uns zuletzt nicht mehr wohlgefühlt. Der Aufnahmestopp ist nur eine vorübergehende Maßnahme und geht wahrscheinlich nicht über den Sommer hinaus.“

Die Essener Tafel hat somit lediglich eine vorübergehende Quote für Bedürftige mit deutschem Pass eingeführt. Das heißt, Migranten werden ausdrücklich nicht ausgeschlossen, denn auch Migranten können im Besitz eines deutschen Passes und somit deutsche Staatsbürger sein. Es handelt sich somit nachweislich nicht um eine rassistische Entscheidung. Es ist eine geradezu böswillige Unterstellung, ausgerechnet einer Organisation, die überwiegend Migranten hilft, Rassismus vorzuwerfen.

Man kann zu einer Quotenregelung stehen wie mal will, ich persönlich bin kein besonderer Freund davon, aber in Deutschland gilt sie als probates Mittel zur Herstellung einer gerechten Verteilung. Die SPD zum Beispiel beschloss im Jahr 1988 eine Frauenquote für Ämter und Mandate und erklärte im Jahr 1998, diese Quote müsse vierzig Prozent entsprechen.

Sawsan Chebli gehört genau dieser Partei an. Sie weiß, dass die SPD die Frauenquote deshalb unterstützt, weil sie auf der männlichen Seite der Gesellschaft besonders viel Aggressivität auszumachen glaubt und fest davon überzeugt ist, dass diese Aggressivität zu einer Benachteiligung von Frauen führt und deshalb mit einer Quote bekämpft gehört. Nichts anderes steht hinter der Entscheidung der Essener Tafel.

Anschlag auf die Essener Tafel

Die von Sawsan Chebli verbreiteten Fake News spaltet die Gesellschaft nicht nur, sie hat sogar zu einem Anschlag gegen die Essener Tafel geführt. In der Nacht zum 25. Februar 2018 griffen Unbekannte die Essener Tafel an. Sie sprühten „Nazis“ und „Fuck Nazis“ an die Türen und Fahrzeuge der Essener Tafel.

Das muss man sich mal klar machen. Engagierte Männer und Frauen nutzen ihre freie Zeit, um ehrenamtlich überwiegend Migranten zu helfen und werden von der Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement verleumdet und müssen sogar erleben, wie sie angegriffen und als „Nazis“ beleidigt werden. Wenn das kein Grund dafür ist, dass Sawsan Chebli ihren Platz augenblicklich räumen muss, dann weiß ich nicht, was noch passieren soll.

In Deutschland gibt es zwei große Pfeiler, auf die sich der Sozialstaat stützt. Es gibt die staatliche Sozialhilfe und die private Wohltätigkeit. Mit der staatlichen Sozialhilfe wird ein großer Teil der sozialen Verantwortung an den Staat delegiert. Der Staat erhält das Recht, mit all seinen zur Verfügung stehenden Mitteln der Gewalt Geld von den Bürgerinnen und Bürgern zu erzwingen, um damit dann der Gemeinschaft zu dienen. Die private Wohltätigkeit wiederum basiert auf der freien Entscheidung der Bürgerinnen und Bürgern, mit den Mittel ihrer Wahl Menschen zu helfen.

Im Jahr 2017 nahm der Deutsche Staat 38,4 Milliarden Euro mehr ein. Wie ist es möglich, dass ein Sozialstaat mit 38,4 Milliarden Euro Überschuss nicht dafür sorgen kann, dass seine Bürgerinnen und Bürger nicht von einer Tafel abhängig sind? Wie ist es möglich, dass Deutschland zwar 38,4 Milliarden Euro Überschuss eingenommen hat, aber nicht in der Lage ist, die Flüchtlinge und Migranten so zu versorgen, dass sie nicht zu einer Tafel gehen müssen?

Bei der Essener Tafel arbeiteten Männer und Frauen ehrenamtlich und kämpfen gegen die Probleme an, die die deutsche Politik zu verantworten hat. Wenn diese engagierten Menschen nun ausgerechnet von deutschen Politikerinnen und Politiker kritisiert werden und zwar in einer derart verleumderischen Form, dass eine Stimmung entsteht, in der sie angegriffen werden, weil sie zu „Nazis“ erklärt werden, dann ist das Maß der Unerträglichkeit erreicht. Dann läuft es mir eiskalt den Rücken runter.

Karl Lauterbach (SPD) schreibt auf Twitter:

„Schade, Ausländerhass sogar bei den Ärmsten angekommen.“

Wie kann man nur so kalt, herzlos und bar jeglicher Empathie über die Ärmsten der Armen sprechen? Die Menschen, die der Essener Tafel fern bleiben, hassen Ausländer nicht! Sie ertragen es lediglich nicht mehr, dass sie kämpfen müssen, um von dem Staat, in dem sie leben und für den sie gearbeitet haben, wenigstens minimalste Hilfe zu bekommen. Diese Menschen kämpfen jeden Tag um den Erhalt ihrer Würde, weil der Staat nicht mehr in der Lage ist, ihnen Artikel 1 des Grundgesetzes zu garantieren. Diese vom Staat im Stich gelassenen Menschen haben niemals damit gerechnet, dass sie in ihrem Elend nun auch noch die Flüchtlingskrise bewältigen müssen.

Die Essener Tafel wurde nicht gegründet, um die Flüchtlingssituation zu meistern. Dennoch öffnete die Tafel wie selbstverständlich ihre Tore. Bis heute hilft sie bei der schwierigen Aufgabe zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. Mittlerweile sind sogar über zwei Drittel aller Menschen, denen dort geholfen wird, Flüchtlinge und Migranten. Dabei war die Essener Tafel nicht als Organisation der Flüchtlingshilfe gegründet worden. Was aber machen deutsche Politiker und Politikerinnen wie Chebli und Lauterbach? Sie fallen den Helferinnen und Helfern und den hilfsbedürftigen Menschen in den Rücken.

Die Essener Tafel ist ein Ort des Bürgerkriegs geworden. Heute kämpfen dort Deutsche, Migranten und Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten um ihre Würde. Chebli und Lauterbach rührt das aber nicht. Sie verurteilen stattdessen die Ärmsten der Armen, die nicht mehr zur Tafel gehen, weil sie in all ihrem Elend nicht in der Lage sind, mit ihren Ellenbogen gegen den Verdrängungswettbewerb anzugehen. Wie zynisch kann man eigentlich noch werden?

Chebli und Lauterbach leben in einem Wolkenkuckucksheim. Sie tragen weiße Hermeline, lustwandeln tagsüber in ihren ökologisch artgerechten Gärten und philosophieren abends bei Biowein und lokalem Walnussbrot darüber, was es bedeutet, ein gutes und gerechtes Leben zu führen. Sie schlürfen Austern und erklären, es gäbe keine Obergrenze des Machbaren. Wehe aber, es gibt Menschen, die sich weigern, die Zwangsarbeit ihres guten Gewissens zu leisten. Dann werden sie ungemütlich.

Den Preis für die Träumereien der Satten zahlen die Elenden

Alles hat eine Obergrenze! Keine Organisation hat unendlich viel Kapazität und grenzenlose Möglichkeiten. Die Obergrenze liegt immer dort, wo man nicht mehr in der Lage ist, Hilfe zu gewährleisten. Für die Essener Tafel, die niemals angetreten ist, die Flüchtlingskrise zu meistern, ist die Obergrenze erreicht.

Wir reden hier übrigens teilweise von Flüchtlingen, die aus Kriegsgebieten kommen. Dort wurden sie traumatisiert und brutalisiert. Diesen Menschen kann die Essener Tafel überhaupt nicht helfen. Sie ist dafür gar nicht ausgebildet. Dazu braucht es hochspezialisierte Expertinnen und Experten. Warum wird es überhaupt zugelassen, dass durch Krieg und Zerstörung traumatisierte und brutalisierte Menschen mit den sozial schwächsten Deutschen nicht nur konfrontiert, sondern in direkte Konkurrenz gesetzt werden? Wird Deutschland nur noch von zynischen, selbstverliebten und empathielosen Wolkenkuckucksprinzessinnen regiert?

Warum regt sich kein lautstarker Protest gegen all die Politikerinnen und Politiker, die die Frechheit besitzen, ausgerechnet die selbstlosen und hilfsbereiten Menschen zu verleumden, die ihre freie Zeit opfern, um anderen Menschen zu helfen? Diese engagierten Bürgerinnen und Bürger haben lediglich erklärt, dass die Obergrenze ihrer Fähigkeit zu helfen, erreicht ist. Das ist kein Verbrechen!

Außerdem ist es die verfehlte Politik, die überhaupt erst dazu geführt hat, dass die hilfsbereiten Menschen der Essener Tafel brutal an ihre Grenzen gestoßen sind. Sawsan Chebli und Karl Lauterbach verdammen engagierte Bürgerinnen und Bürger, weil sie an ihre Grenzen stoßen. Für diese Kaltschnäuzigkeit gehören beide entlassen!

Dieser Beitrag erscheint auch auf Gerd Buurmanns Blog Tapfer im Nirgendwo. Dort sind auch die zitierten Twitter-Einträge dokumentiert.

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Leserpost

netiquette:

Klaus U. Maschmann / 26.02.2018

Einfach unglaublich das alles > zum einen zeugt schon die Meinungskundgabe eines Herrn SPD-Lauterbach von einem erschreckenden Gesinnungsterror. Zum anderen haben sich die wohl in der linken Szene zu verortenden Gebäude- und Fahrzeugbeschmierer als wahre Nazis erwiesen, denen jedes Mittel und jede Methode recht ist, um vermeintliche Gegnerschaft mundtot zu machen und öffentlich zu diffamieren. Für diese fatale Entwicklung bei der nun auch schon ehrbare und engagierte Bürger verfolgt werden, ist insbesondere die Politik mit der legalisierten Gesinnungsschnüffelei (Amadei Stiftung, Netzwerkdurchsetzungsgesetz usw. usw.) verantwortlich !

TinaTobel / 26.02.2018

Wenn alte Menschen fernbleiben, dann hat es auch damit zu tun, dass für einen alten Menschen ein Sturz schnell zu Katastrophe werden kann. Für alte Menschen sind Rempeleien und Stöße brandgefährlich! Sie stürzen viel leichter. Sie brechen sich dabei viel leichter die Knochen. Brüche heilen viel langsamer oder gar nicht mehr. Lange Krankenhausaufenthalte führen zu weiteren gesundheitlichen Problemen - das war’s dann mit dem selbstständigen Leben in der eigenen Wohnung oder auch mit dem Leben überhaupt. Das Verhalten von jungen Emigranten, die so rücksichtslos mit alten Menschen und Frauen umgehen, ist einfach nur ehrlos und erbärmlich.

M. Haumann / 26.02.2018

Natürlich gehören diese Herrschaften wegen glasklarer Hate Speech entlassen, über den Tatbestand der Hetze kann man durchaus auch nachdenken, wenn man die Konsequenzen betrachtet. Herr Sartor, der Essener Tafel-Chef, hat der “Bild” mitgeteilt, dass er keine Lust mehr hat, seine Arbeit von Politikern in den Dreck ziehen zu lassen und hinschmeissen möchte. Dass ausgerechnet dieser verdiente Mann gehen soll und die Anstifter nicht, finde ich absolut nicht hinnehmbar.

Dietrich Flicker / 26.02.2018

Lieber Herr Buurmann, auch ich bin erschüttert über das Verhalten dieser Politiker, die für diese traurigen Zustände verantwortlich sind.Darum kann ich Ihren Beitrag voll unterstreichen. Allerdings ist es traurig , dass ich selbt hier bei Achgut gegenderte Texte lesen muss. Unsere schöne Sprache wird dadurch verhunzt. Schade.

Alfred Marenberg / 26.02.2018

Ich bin Österreicher. Ich gestehe freimütig, dass mich die politischen “Komödien” Deutschlands den oft zitierten feuchten Staub angehen. Trotzdem, und das mag jetzt grausam klingen, hält sich mein Mitleid in Grenzen, weil ich nur mehr mit offenen Mund und aufgerissenen Augen das Verhalten “Deutschlands” verfolge und mir erschüttert denke: “WAS muss eigentlich geschehen, damit das geschieht, das geschehen sollte, damit nicht das geschieht, das unweigerlich geschehen wird…”

Alexander Olczyk / 26.02.2018

Die Meller-Tafel (Landkreis Osnabrück-Nds) hatte schon im Jahre 2005 die Problematik mit den Migranten.Diese nahmen sich Lebensmittel, wie z.b.Schweinefleisch und was weiß ich nicht noch alles, Hauptsache sie haben mehr als die Deutschen.Kaum das Gebäude verlassen,wurden die nicht benötigen Lebensmittel aussortiert und in den Dreck geworfen. Die davon in Kenntnis gesetzten Mitarbeiter der Tafel reagierten sofort.Keine frischen Fleischwaren mehr! FÜR DEUTSCHE!!!Jeder,der sich beschwerte,wurde der Tafel verwiesen!Erst eine direkte Beschwerde bei einem der Spender,führte wieder zu"normalen Verhältnissen”. Alles war dann wie zuvor: Schweinefleisch für Muslime, Abfälle (schimmelige Lebensmittel) für Deutsche.WO WAR DA DIE SPD???THEMA WAR BEI STADT UND LAND BEKANNT!

Frank Mußhoff / 26.02.2018

Die Essener Tafel im Wasserturm liegt in meinem Stadtbezirk, für den ich als Bezirksbürgermeister zuständig bin. Ich kenne Jörg Sartor persönlich, habe durchaus einiges von der Arbeit der Tafel mitbekommen. Umso mehr ärgert (ganz zurückhaltend ausgedrückt) es mich, dass sich alle möglichen und unmöglichen Krakeeler zu Wort melden und ihren sachgrundlosen Beitrag zu diesem Thema abzusondern. Die Essener Tafel macht hier eine hervorragende integrative Arbeit und hat sich auch diese Entscheidung reiflich überlegt. Wenn jetzt wieder alle aus ihren Löcher gekrochen kommen, um irgendwelche Keulen zu schwingen und den ehrenamtlichen Helfern oder gar den Kunden der Tafel Vorwürfe zu machen, so ist das mehr als erbärmlich. Das trifft zu meinem Entsetzen besonders auf meine Genossen zu. Schlimm. Ich kann hier aber beteuern, dass diese Geisteshaltung nicht auf jeden Sozialdemokraten zutrifft.

Peter Müller / 26.02.2018

Das eigentlich Schlimme ist ja daß in diesem ach so reichen Land Wohltätigkeitsvereine wie z.B. die “Tafel” überhaupt benötigt werden. Wohltätigkeit wird immer öfter mißbraucht als Ersatz für politische Gestaltung (siehe auch Pestalozzi: “Wohltätigkeit ist das Ersaufen des Rechts im Mistloch der Gnade”). Und wenn das “Haus voll ist” ist eben Schluß, da kann man noch so gastfreundlich sein wie man will… Ich ziehe meinen Hut vor der Entscheidung der ehrenamtlichen Mitarbeitern der Essener Tafel!

Andrea Walters / 26.02.2018

“Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen” , schreit laut die SPD…..

K.H. Münter / 26.02.2018

Es gibt ja bekanntlich die Recherche oder eventuell für die Frau Chebli und Herrn Lauterbach verständlicher: Die Nachforschung bzw. das “sich kundig machen”. Diese Fähigkeiten scheinen bei den beiden Personen gründlich zu fehlen. Hauptsache schnell mal einige Sprüche heraushauen, egal wie unsachlich oder gar verlogen diese sein mögen. Daß diese Personen nun zurücktreten ist leider ein frommer Wunsch. Immerhin könnte ich mir vorstellen, daß diese merkwürdige Frau Chebli Talent zur PR-Chefin des im Bau befindlichen BER hat. Bei SPD-Lauterbach fällt mir allerdings gar nichts mehr ein!

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