Messerangriffe sind offenbar überall im Land zur neuen Normalität geworden, wie sich erneut schon beim oberflächlichen Medienkonsum der Nachrichten eines Tages zeigt.
Berlin: Tödliche Messerattacke am Kottbusser Tor
Hannover: Nach Messerattacke – Interventionseinheit fasst Beschuldigten
Krefeld: Messerangriff – 28-Jähriger stirbt in Flüchtlingsunterkunft
Nürnberg: Messerattacke wegen lackierter Fingernägel
Magdeburg: Ein Mann hat eine Frau mit einem Messer angegriffen und verletzt
Weingarten/Karlsruhe: Messerangriff sorgt für Großfahndung – Tatverdächtiger gefasst
Falkensee/Brandenburg: Mann auf offener Straße niedergestochen
Höhr-Grenzhausen/Westerwald: Mutter nach Messerattacke mit Taser gestoppt
Hamburg: Streit in der WG, Mann erstochen
St. Leon-Rot/Rhein-Neckar-Kreis/BW: Messerattacke in Notunterkunft
Hamburg: 17-Jähriger stirbt nach Messerattacke in Billstedt
„Messerangriffe“ im Sinne der Erfassung von Straftaten in der PKS sind solche Tathandlungen, bei denen der Angriff mit einem Messer unmittelbar gegen eine Person angedroht oder ausgeführt wird. Das bloße Mitführen eines Messers reicht hingegen für eine Erfassung nicht aus.

Da gibt s aber ganz bestimmt so gar keinen Zusammenhang mit der Masseninvasion seit 2015.
Da fällt mir nur noch das Lied „die Moritat von Mackie Messer“aus der Dreigroschenoper ein. Falls es ihn je gegeben hat war es ein Einzeltäter, oder? Hier setzt sich durch, was wir zu akzeptieren bereit sind. Es verkehren sich auch hier Werte in ihr Gegenteil und bilden das neue normal. Mal sehen wie lange die das noch mit breiter Pflaume oder dicken Eiern aussitzen können.
Zum Ausrasten, man spürt die hilflose Wut im Bauch brennen. Ein Problem ist, dass die grundgegensätzlichen Positionen „Die Bevölkerung muss geschützt werden (was geht uns der Rest der Welt an)“ und „Wir müssen arme Menschen aus aller Welt retten (egal wieviele Leben es hier kostet)“ nicht wertmäßig abwägbar sind. Die Rechnung ergibt keine Lösung. Somit gibt es keine vernünftige Entscheidung. Aber nehmen wir einmal an, man könnte ermitteln, dass auf 1000 „Gerettete“ (was auch immer das heißt) ein getöteter Inländer pro Jahr kommt. Und jetzt? Wer will das bewerten? Die einen würden schreien „das ist es Wert“, die anderen „das ist nicht zu akzeptieren“. Beim Geld dasselbe – sagen wir, wir gäben 20% des Bruttoinlandsproduktes für Hilfe an Bedürftige in anderen Ländern aus. Ist das nun irre, oder viel zu wenig – was soll der Maßstab sein? …. der Gedanke, dass alle Menschen auf der Welt gleich wertvoll wären, also gleiches Recht auf Unterstützung durch die Gemeinschaft (welche) hätten, führt zur Auflösung aller bisherigen Wertansätze. Ist für mich mein 15jähriger Sohn tatsächlich genauso viel wert wie ein mir unbekannter 80jähriger syrischer Bauer 3.000 Km entfernt? Sind wirklich alle Menschen gleich viel Wert? Wert für wen? Nichts hat aus sich selbst heraus Wert? Was ist mit Menschen? – Ich plädiere für eine ethisch-philosophische Grundsatzdiskussion. Sie ist überfällig – nicht nur bei diesem Thema.
Und ZDF und ARD? Niente! Und wie bekommt man das wieder in den Griff? Antwort: gar nicht. Deutschland ist unrettbar verloren. Amen!
Mordopfer in Deutschland: 2000:497 ++ 2001:464 ++ 2002:449 ++ 2003:422 ++ 2004:399 ++ 2005:413 ++2006:375 ++ 2007:339 ++ 2008:370 ++ 2009:365 ++ 2010:324 ++ 2011:357 ++ 2012:281 ++ 2013:283 ++ 2014:298 ++ 2015:296 ++ 2016:373 ++ 2017:405 ++ 2018:386 ++ 2019:245 ++ 2020:280 ++ 2021:257 ++ 2022:264 ++ 2023:299 ++ Vorgeburtliche Kindstötungen 2023 mehr als 100.000.
„Säubrennerkirmes“ in Wittlich 2023: Ein deutscher Kampfsportler wird auf dem Volksfest nach einer Auseinandersetzung erstochen, tatverdächtig ist ein US-Soldat vom nahegelegenen Flugplatz Spangdahlem. Das Medienecho: Deutschlandweite Empörung, die Lokalzeitung „Trierischer Volksfreund“ berichtet noch monatelang vom Stand der Ermittlungen. Man ist besorgt, dass US-Militärgerichte ein zu mildes Urteil aussprechen könnten. Die Familie des Opfers erwartet monatliche Updates von den US-Behörden und ist ungehalten, dass ihr zuwenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, worauf es zu einer langen Aussprache mit den Amerikanern kommt. Der „Volksfreund“ berichtet dazu: „Nach Kritik an US-Ermittlern: “Die haben jetzt verstanden, worum es uns geht„“. Der neue Kommandant des US-Stützpunkts muss sich noch ein Jahr später im Interview rechtfertigen, um einen Generalverdacht der US-Soldaten zu vermeiden.
P.S. Die Messermorde von sonstigen Einmännern tauchen im „Volksfreund“ durchweg nur als einmalige Randnotiz auf.
Es gibt Menschen, die meinen, es „knallt“ bald in Deutschland. Ich glaube das nicht, denn ich sehe, mit welcher Gleichgültigkeit sich meine Landsleute an die schrecklichen, beinahe täglichen Messerattacken oder Gruppenvergewaltigungen der „Einzelfälle“ oder „Männergruppen“ gewöhnen. Wegschauen, Abducken, bloß nichts sagen, damit man nicht verdächtigt wird, „rechts“ zu sein. So kennt man den deutschen Untertan.