
Da bin ich gespannt auf das Grüne Geschrei und das Ziel von 80% Ekostrom. Wohl unerreichbar, oder?
Ich bin ehrlich gesagt sehr überrascht, dass in den Gehirnen der Subventions-Energie-Politiker doch noch Restmengen von Vernunft vorhanden sind. Es wäre wirklich an der Zeit, dass die Zappelstrom-Lieferanten auch Verantwortung für gesicherte Stromversorgung übernehmen und dafür bezahlen, statt dies von anderen für lau zu fordern. Ende der parasitären Energieversorgung. Bleibt nur noch eine Frage: Windpark-Betreiber und Gaskraftwerk tun sich zusammen. Das Gaskraftwerk springt ein, wenn Flaute herrscht. Das Gaskraftwerk allein könnte aber 24/7, 365 Tage im Jahr elektrische Energie erzeugen. Wozu brauchen wir denn dann überhaupt Windparks?
Nett gedacht, schlecht gemacht! Im Ergebnis stünde dann zwar genug Strom zur Verfügung, aber zum Preis, dass neben den extrem vielen Ökokleinkraftwerken auch noch extrem viele kleine Gaskraftwerke entstünden. Das wäre in etwa so wie Maos Politik zur Eisenproduktion während der Kulturrevolution. Ich würde zum einen eher ein lineares Absinken der EEG Zulagen von ~5% einführen, so das die Subventionen für alle Erzeugungstypen in 20 Jahren beendet ist. Als zweites würde ich bei Wohnhäusern die Förderung an die Deckung des Eigenbedarfs koppeln. So hätten Wohneigentümer ein Interesse daran sich vom Netz abzukoppeln und das Gesamtsystem könnte um ca 10 Mio. Variablen gekürzt werden. Das sollte genügen.
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.