In der deutschen Migrationsforschung, wahrscheinlich aber nicht nur dort, werden die psychischen Folgen der Migration bei der einheimischen oder autochthonen Bevölkerung vollständig ausgeklammert. Warum? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Und überhaupt: Wurden und werden uns nicht Menschen geschenkt, und ist das nicht vielmehr ein Grund zum Freuen? Wer stattdessen darunter zu leiden glaubt, der sollte an seiner Haltung und Einstellung arbeiten. So oder so ähnlich könnten die Antworten der Migrationswissenschaftler lauten.
Das Konzept der Solastalgie
Dieses Desinteresse der Migrationsforschung verwundert auch deshalb, weil es mit dem Begriff der Solastalgie eigentlich schon ein wissenschaftliches Konzept gibt, unter dessen Dach man sich diesem Thema zuwenden könnte. Denn Solastalgie nimmt die psychischen Auswirkungen von Veränderungen oder Zerstörungen der Umwelt, also der natürlichen und materiellen Bedingungen, in und mit denen wir leben, in den Blick.
Und dazu gehört natürlich auch ein Wandel in der ethnischen Zusammensetzung der uns umgebenden Menschen – samt den dadurch wiederum ausgelösten weiteren Veränderungen unserer Umwelt, sei es in der unmittelbaren Nachbarschaft, im Stadtviertel, am Arbeitsplatz oder auch in der Stuttgarter Innenstadt. Im Gegensatz zu den Migrationsforschern haben die Klima-Alarmisten natürlich die Solastalgie für sich entdeckt und subsumieren darunter die klimawandelbedingten psychischen Störungen. Das allerdings ist schlicht Unsinn, da es keine klimawandelbedingten psychischen Störungen gibt, sieht man von den besonders empfindsamen Seelen ab, die durch den Hype um die „Klimakrise“ einen Angst-Schaden erlitten haben. Aber das ist ein anderes Thema.
Der Begriff Solastalgie geht zurück auf den australischen Philosophen Glenn Albrecht, der nahe Sydney in einer stark vom Kohletagebau geprägten Region aufwuchs. Bei einem späteren Besuch dort fiel ihm unter der Bevölkerung eine bestimmte Stimmung und Gefühlslage auf, die er als Reaktion auf die stattgehabte, bergbaubedingte, starke Veränderung ihrer Heimat auffasste – so eine Art Trauer um den (teilweisen) Heimatverlust. Es geht bei dem Konzept also um eine durch erhebliche Umweltveränderungen bedingte psychische Not, die durchaus noch unter der Krankheitsschwelle angesiedelt sein kann, bei der es sich – was in Bezug auf die Migration noch näher zu untersuchen wäre – aber auch um Vorboten von psychischen Störungen wie Depression, Ängsten oder auch Schlafstörungen handeln kann.
Nur die Interessen der Migranten zählen
Aber die Migrationsforschung interessiert sich nicht für solche Themen. In ihrem Fokus stehen ausschließlich die Interessen von „Schutzsuchenden“ oder „Geflüchteten“. Dem hat sich alles unterzuordnen. Der schon länger hier lebenden deutschen Bevölkerung und deren Problemen mit Migration und Migranten wird im besten Fall mit Desinteresse, im schlimmsten mit Ausgrenzung begegnet.
Ein geradezu paradigmatisches Beispiel für die selbstverordnete Einäugigkeit ihrer Forschung hat gerade der Rat für Migration (RfM) geliefert. Bei diesem Verein handelt es sich um einen großzügig gesponserten Zusammenschluss von nahezu der gesamten deutschen Migrationsforschungsszene. Ziel ist die „kritische Politikbegleitung zu Migration und Integration“, wobei die „Medienschaffenden“ als Transmissionsriemen dienen.
Migration als Wunschkonzert
Pünktlich zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft, während der ja auch die EU-Asylpolitik reformiert werden soll, hat der RfM unter Federführung der Kulturanthropologin und Grenzregimeforscherin Prof. Sabine Hess von der Uni Göttingen ein „Policy Paper“ mit dem Titel „Effektive und faire Flüchtlingspolitik ohne Vorprüfung und Hotspots“ verfasst. Der Kern der Botschaft lässt sich problemlos in einem Satz zusammenfassen: Nach Registrierung an den EU-Außengrenzen sollen alle Schutzsuchenden ohne Vorprüfung innerhalb von sieben Tagen in das EU-Land ihrer Wahl gebracht werden, wo dann ein sorgfältiges Asylverfahren zu erfolgen hat. Der Rest des Papers ist Wissenschaftslametta, bestehend vor allem aus dem Versuch, durch Verweise auf vermeintlich eherne und auf ewig in Stein gemeißelte rechtliche Grundlagen die eigene Agenda als alternativlos darzustellen.
Es versteht sich von selbst, dass wahrscheinlich oder auch sicher eintretende Kollateralschäden einer solchen Migrationspolitik – vor allem in Bezug auf des Flüchtlings Sehnsuchtsort Deutschland – mit keinem Wort berücksichtigt werden. Dass dieses Policy Paper sich auch noch auf eine Auftrags-„Expertise“ stützt, die direkt aus der Feder von zwei Open-Borders-Aktivisten stammt, krönt die ganze Angelegenheit. Nur damit keine Missverständnisse entstehen: In den heutigen Geisteswissenschaften bedeutet ein Begriff wie Grenzregimeforschung natürlich nicht, sich wissenschaftlich mit der, je nach Problemlage, angemessenen Perfektionierung von Grenzregimes zu beschäftigen, sondern mit deren Denunzierung. Man kämpft für die „Humanisierung/Vermenschenrechtlichung“ und gegen die „Versicherheitlichung“.
Gepflegt wird die reine Lehre
Zumindest die tonangebende Mehrheit der deutschen Migrationsforschung hat sich – großzügig alimentiert von Steuerzahlern und Stiftungen – in einem geschlossenen System eingerichtet. Man pflegt die reine, linksradikale Lehre von den offenen Grenzen und einer ebenso großzügigen wie bedingungslosen Willkommenskultur für jeden „Schutzsuchenden“. Die damit verbundenen negativen Auswirkungen – etwa in Bezug auf Sozialkapital, innere Sicherheit, Kriminalität, schulische Bildung, Sozialkassen, Wohnungsmarkt und seelisches Wohlergehen der Einheimischen – verlangen geradezu danach, im Schulterschluss mit den Medien ausgeblendet, geleugnet, relativiert oder beschönigt zu werden. Ansonsten wäre die kognitive Dissonanz zwischen imaginierter Open-Borders-Idylle und eher trister oder auch trostloser Realität nicht auf Dauer zu ertragen. Selbst die ewigen Lobgesänge auf Vielfalt und Buntheit reichten da nicht aus.
Denn trotz aller Anstrengungen sind leider weite Teile der Bevölkerung immer noch nicht überzeugt von den Segnungen einer grenzenlosen Migration. Deren Meinung zählt aber nicht nur nicht, sie soll im öffentlichen Raum möglichst auch nicht hörbar sein. Dazu war und ist es erforderlich, eine weitere Front zu errichten, und zwar gegen vermeintliche Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus und alles, was sich irgendwie rechts verorten lässt. Bei der Verteidigung dieser Frontlinie werden die Migrationswissenschaftler von zahllosen Initiativen und Projekten unterstützt, wobei die Freudenberg Stiftung praktischerweise sowohl den RfM als auch etliche dieser Initiativen sponsert.
Ein ethisches Dilemma?
Das Thema der RfM-Jahrestagung im November 2020 fällt nicht gerade überraschend aus: „Kritik rassistischer Praktiken“. Das wird sicherlich eine solidarische und nur wenig kontroverse Diskussion, wenn es darum geht, „die komplexe Wirksamkeit und Normalität rassistischen Denkens und Handelns sowie rassistischer Narrative (in Deutschland) zu erfassen.“ Als Ergebnis dürfte das Zerrbild eines Landes herauskommen, in dem der Rassismus allgegenwärtig ist. Aber will und darf der RfM diese furchtbare deutsche Realität dann wirklich auch noch den künftigen Migranten zumuten? Bahnt sich hier vielleicht ein schier auswegloses ethisches Dilemma an? Ich fürchte nicht. Denn schließlich ist des Linken liebste Beschäftigung ja die Umerziehung – in unserem Falle durch den zügigen flächendeckenden Ausbau von Rassismus-Beratungsstellen und verpflichtende Schulungen für die Werktätigen.
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Die Migrationsforschung geht davon aus, dass der Migrant in eine Umgebung kommt, wo dieser sozial und kulturell in der Minderheit ist und somit Probleme haben könnte, sich anzupassen. Vorausgesetzt, der Migrant möchte sich anpassen.
Sehr geehrter Herr Meins, danke das sie dieses Thema ansprechen, denn in der Tat wird seit geraumer Zeit versucht, Migration unter ausschließliche positiven Aspekten darzustellen, mehr noch diese zu überhöhen. In der Archäologie, eine Zeitgeistwissenschaft, wie in Puplikationen des 3. Reichs nachlesbar, ist das Thema spätestens seit 2015, so ein Zufall sehr präsent- Migration wird hier gerne mit dem Fortschritt der Menschheit allgemein in Verbindung gebracht. Sicherlich hat und kann Migration zu Technologietransfer und Inovationen beigetragen, die Frage stellt sich nur zu wessen Nutzen? Die gleiche Triebfeder stellt der Krieg oder die Konkurenz verschiedernen Gruppen untereinander, dar. Das die Einwanderung von neolithischen Bauern in Jagdreviere, noch mesolhitischer Strukturen, friedlich verlief erscheint sehr unwahrscheinlich, zumal bandkeramische Siedlungen auffällig stark befestigt sind. Auch hat die Völkerwanderung germanischer Verbände auf der Suche nach einer neuen Heimat, gerne auch als Klimaflüchtlinge verklärt, für die die dort schön länger Wohnenden, eben nicht den positive Effekt einer beglückenden Symbiose. Denn nicht die gemanischen Horden brachten den Fortschritt, sondern den Rückschritt und den Untergang. Genauso wie die Migration europäischer Einwanderer nach Amerika eine Katastrophe für die indigen Bevölkerung und eben keine gegenseitige geistige kulturellen und technischen Befruchtung war, von den beiden Seiten profitiert hätten, sondern ganz im Gegenteil, sie ist verbunden mit der Unterdrückung und dem Genozid an zahlreichen Völkern. Die Geschichte ist voll mit solchen Beispielen. Aber eben auch der, der geistigen Zersetzung untergegengener Zivilistationen. Die spätrömische Dekadenz beschränkt sich nur halt leider nicht auf Rom, wie Guido Westerwelle mal so treffend feststellte.
Jemand sagte, man müsse dann das Miteinander täglich neu aushandeln. Wenn es zumindest so wäre. Doch gehandelt oder verhandelt wird eher wenig. Es geht um schlucken oder nicht schlucken. Das ist hier die einzige Frage. Entweder schlucken und alles ist gut. Oder nicht schlucken und alles ist schlecht. Dann sind die Folgen für denjenigen mit Schluckbeschwerden allerdings beträchtlich. Dann wird ihm klar gemacht, dass er sich anständig zu benehmen habe, Haltung einzunehmen habe, ansonsten ist er bei sich zuhause nicht mehr erwünscht Dann ist das nicht mehr sein Land. Dann heißt es, ganz schnell ein freundliches Gesicht aufsetzten, sonst Tschüss, mein Lieber. Hast lange genug hier gelebt, du schon länger hier lebender. Mach Platz, wir brauchen viel Platz. Jetzt kommen die, die immer unter dir gelitten haben, die du immer ausgebeutet hast, denen du immer rassistisch gegenüber standest, auf deren Kosten du immer gelebt hast, die, die deinen Wohlstand bezahlt haben. Sie nehmen jetzt deinen Platz ein. Und das nennen wir dann tägliches Aushandeln unseres Miteinander. Wir handeln aus, du gehorchst. Ist doch gar nicht so schwer zu verstehen. Was? Dir geht es dabei nicht gut? Wenn es dir dabei nicht gut geht, bedeutet das, dass du ein Nazi bist. Also, überleg dir das lieber und setz ein freundliches Gesicht auf. Das breiteste Willkommensgrinsen, zu dem du fähig bist, du Nazi.
Nachdem 2019 die gewissenlosen und verachtenswerten sog. Volksverr... oh, Volksvertreter nach der so gefeierten Rede eines Herrn Habarth den ach so rechtsunverbindlichen Migrationspakt der UN mit größer Mehrheit abgenickt haben, wurde dieser wurde ab dem nächsten Tag konsequent umgesetzt. Da muß sich doch keiner mehr wundern in diesem verkommenen Staat. Ist doch alles so gewollt weil gewählt. Und ich wette darauf, daß sich 2021 auch nichts ändert. Da ich mich und achgut nicht in irgendwelche Probleme mit der Justiz (w/ Hass/Hetze und so) bringen will, kann ich das leider nicht näher begründen ohne nicht mindestens 80 % der deutschen Bevölkerung zu beleidigen.
Ebensowenig wie die Migrationsforschung die negativen Auswirkungen der Migration beleuchtet, kann sie nachweisen, was die positiven Auswirkungen sind. Die gravierendste Auswirkung der Masseneinwanderung betrifft den Arbeitsmarkt, wo die Löhne niedrig gehalten werde können durch ein Überangebot billiger Arbeitskräfte. Gerade dieser Effekt dürfte den sog. "Linken" nicht willkommen sein, da die "Industrielle Reservearmee" ausschließlich den Arbeitgebern und marktradikalen Vertretern nützt. Was versprechen sich die "Linken" und Grünen eigentlich davon Transferempfänger und mittelalterlich sozialisierte Konservative ins Land zu holen? Als potentielle Wähler dürften die eher nicht in Frage kommen. Wissen die "progressiven Gutmenschen" eigentlich was sie tun oder sind sie nur vom Moralin besoffen?
"Sie wollen also Geld für eine Migrationsstudie. Was soll denn dabei rauskommen?" "Das weiß ich noch nicht. Deswegen mache ich ja die Studie." "Das ist schon mal ganz schlecht. Rauskommen muß in jedem Fall, daß die Masseneinwanderung die genetische Ausstattung, die wissenschaftliche Reputation und die wirtschaftlichen Erfolge verbessert. Und niemand wird etwas weggenommen." "Also ich wollte eigentlich über Migration als milliardenschweres Geschäft des internationalen kriminellen Kapitals forschen, und ob ein Teil der Milliarden auch hier in die Politik, die Kirchen und die NGOs fließen". "Aber doch nicht mit unserem Geld." Die internationale Migrationsforschung hat die wichtigsten Mechanismen längst erforscht: Die Migration läuft immer vom armen zum wohlständigen Gebiet. Je größer die Diaspora im wohlständigen Gebiet, desto schneller und umfangreicher die Einwanderung. Gibt es keinen Widerstand so kommt nach dem Einzelnen die Familie, dann die Großfamilie, dann das Dorf oder der Slum. Im Einwanderungsland ballen sich die meist unqualifizierten Einwanderer erst in den schlechten Wirtschafts- und Wohngebieten, dann erobern sie mit Billigökonomie und hoher Geburtenrate erst Straßen, dann Viertel, schließlich ganze Städte. Die besser gestellten Einheimischen ziehen weg. Die verbleibenden Unterschichteinheimischen und deren Kinder werden in den kriminellen Drogenhandel und die (Zwangs-)Prostitution integriert. Schließlich erobern die Einwanderer dank ihrer Menge die politische Macht und nutzen diese für die weitere Einwanderung. Erst wenn das Wohlstandsgefälle weg ist, hört die Masseneinwanderung auf.
90% der Waehler stimmen bei jeder Wahl fuer die kulturelle Bereicherung. Da ich seit jeher zu den 10% gehoere, die wenig vom islam, Vergewaltigungen, Steuern, Merkelismus auf der Strasse und Lysenkoismus in der Uni, usw. halte, bin ich ein legaler Migrant geworden. Und siehe da: die Migranten haben recht, es ist wirklich viel besser hier in den USA. Die Franzosen wandern in unfasslichen Zahlen nach Amerika aus, aber erzaehlen es nicht weiter. Ich vermute, dass hier bald der Hahn zugedreht wird.