Ausgerechnet nur wenige Wochen vorm großen Jahrestag 75 Jahre Berlin-Blockade, mitten in der Vorbereitung dazu, will die „Letzte Generation“ Berlin erneut rundum blockieren. Komplett lahmlegen, auf unbestimmte Zeit.
Die Klimafanatiker der „Letzten Generation“ wollen nach eigenem Bekunden ab Ende April Berlin lahmlegen, und zwar auf unbefristete Zeit. Dies, indem sie sich auf den Straßen festkleben, um dort den privaten wie öffentlichen Verkehr zum Stillstand zu bringen, an Schlüsselstellen des Straßennetzes. Mit dem Ziel, irgendwelche Zugeständnisse – etwas mehr Klimapolitik – zu erheischen, die sie sich auf die Fahnen schreiben können. Macht, Erpressung, Größenwahn. Zum Zorn fast aller Berliner, mit der deutlichen Folge, dass die Klimapolitik insgesamt an Zustimmung verliert. Dessen unbekümmert sind Kompanien von Mitstreitern aus dem In- und Ausland in der Hauptstadt eingetroffen, sind in Stellung – bei erklecklichem Gehalt unter anderem von der Milliardärin Aileen Getty aus den USA.
Was noch kaum wahrgenommen wurde: Die „Letzte Generation“ hat sich für ihren Anschlag auf die Bewegungsfreiheit in der Hauptstadt einen denkwürdigen Zeitpunkt ausgesucht. Geschichte wiederholt sich.
Gerade bereitet sich Berlin auf den Jahrestag des Beginns der Blockade und der anschließenden Luftbrücke zur Versorgung der Stadt vor. In nur zwei Monaten jährt sich zum 75. Mal der Tag, an dem der LKW- und Bahn-Verkehr zwischen West-Deutschland und West-Berlin von den sowjetischen und den ostzonalen Behörden ebenfalls „lahmgelegt“ wurde, zunächst auch „auf unbestimmte Zeit“. Letztlich mit dem Ziel, die drei Sektoren der West-Alliierten auf – ebenfalls – erpresserische Weise unter den Einfluss der Diktatur im Osten zu bringen, alles auch im Namen des „Wissenschaftlichen Sozialismus“, der den internationalen gesellschaftlichen Fortschritt im Großen und Ganzen unumstößlich vorherbestimmte – angeblich.
Inzwischen hat sich das Konstrukt, das damals schon viele anzweifelten, nämlich die wissenschaftliche Prognostizierbarkeit des chaotischen, unendlich dimensionierten Systems „Gesellschaft“, als tatsächlicher Trugschluss herausgestellt. Der historische Materialismus, das Gerüst dieser marxistischen Zukunftssicherheit, ist spätestens mit der Wende zusammengebrochen. Doch es gibt Ersatz. An seine Stelle ist jetzt die Vorhersagbarkeit des nicht minder, sondern mindestens ebenso chaotischen Systems „Klima“ getreten. Zwar gibt es viele hundert unterschiedliche Prognosen hierzu, aber angeblich sind alle unleugbar wahr, jedenfalls diejenigen, die den Weltuntergang vorhersagen, egal wie. So wie schon Erich Honecker haargenau wusste: „Den Sozialismus in seinem Lauf / hält weder Ochs noch Esel auf“.
Abschaffung des Kapitalismus als ersten Schritt zur Klimarettung
Und so ist es jetzt, pünktlich ein Dreivierteljahrhundert nach der ersten Berlin-Blockade, für manch fanatisierte Zeitgenossen endlich an der Zeit für eine neue „Lahmlegung“ der Stadt. Damals wie heute durch den Versuch einer Erpressung der demokratischen, der verfassungsmäßigen Instanzen im Namen einer, nein: der angeblich weltentscheidenden Wissenschaft. Unwiderlegbar. Und damals wie heute mit der zwangsläufigen Abschaffung des Kapitalismus als ersten Schritt zur Klimarettung. Damals Kapitalkurs, heute Klebe-Schulung.
Es könnte allerdings auch darauf hinauslaufen, dass die Fanatiker erst mal ziemlich schnell klein beigeben werden. Wenn nämlich ein paar unwesentliche Zugeständnisse den Funktionären der „Letzten Generation“ das vorübergehende Gefühl von Macht vermitteln, mit der sie dann hausieren gehen können. Nur um im dadurch ausgelösten Rausch wenig später, nach einer Schonfrist, zum nächsten Schlag auszuholen. Schon ein Gespräch mit Senatoren oder dem Regierenden Bürgermeister könnte sie so zunächst zufriedenstellen, es wäre eine öffentliche Aufwertung wie einst bei den Klima-Hungerstreikenden vor der letzten Bundestagswahl. Letztlich waren es auch diese nur symbolischen „Erfolge“ – die nun allerdings die „Letzte Generation“ zu ihren weitergehenden Erpressungsmanövern ermutigten. Der kleine Finger weckt Begehr auf die ganze Hand.
Verkehrsminister Wissing ist offenbar bereits drauf und dran, der Letzten Generation hierbei auf den Leim zu gehen. Nachdem deren Fußvolk am Samstag in der Stadt bereits wieder heftig wütete, unter anderem die Schaufenster von Geschäften mit Farbeimern vollschüttete und Sprüche sprühte („Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten“), kündigte der FDP-MInister an, sich Anfang Mai mit Vertretern der Fanatiker zu treffen. Er scheint von allen guten Geistern verlassen zu sein und sie unbedingt aufwerten zu wollen. Eine noble Einladung dazu, bald noch entschiedenere Erpressungsmanöver zu starten. Interessant wäre die Frage, ob die Sektenmitglieder, die zu dem Gespräch mit Wissing kommen, auch für diese Arbeitszeit von Frau Getty ihren Stundensatz erhalten.
Ihr großes Ziel werden sie so schnell kaum erreichen. Und das ist – da sind wir wieder bei Honeckers Ochs, Esel, Sozialismus und dessen Etappen – eine Art Räterepublik. Sie träumen von einem „Gesellschaftsrat“, dessen Mitglieder – kein Witz – ausgelost werden sollen. Und der – auch kein Witz – alle Maßnahmen diskutieren und beschließen soll, die nötig sind, um das Weltklima zu retten. Da wir inzwischen eingetrichtert bekamen, dass so gut wie alles in unserem alltäglichen Leben klimarelevant ist, soll also eine im Wortsinn zusammengewürfelte Truppe irgendwelcher Leute jedes Detail unseres Alltags – Beruf, Essen, Trinken, Familienleben, Kneipenabende, Urlaube – bestimmen. Nur um den Wahn der Klimastrategen noch etwas zu präzisieren: Die Regierung soll demgemäß nur noch die eine Aufgabe haben: Sie soll die Beschlüsse des „Gesellschaftsrates“ in Gesetze formulieren und diese dann mit Herz und Seele im Parlament vertreten, als wären es ihre eigenen. Klein-Fritzchen und die neue Verfassung im Lande. Nur mal nebenbei: Sollte das zuständige Amt in Köln die alte Verfassung schützen wollen, sollte es langsam hellhörig werden.
Die alte Berlin-Blockade vor ziemlich genau 75 Jahren war aufgrund der Entschlossenheit der Westallierten und ihrer Luftbrücke für die Sowjet-Blockierer ein Reinfall. Sie mussten schmählich aufgeben, die Rosinenbomber vor allem der USA haben gesiegt. West-Berlin blieb im westlichen Kapitalismus. Damals gab es Menschen, die wussten, was die Stunde geschlagen hatte, harte Hunde wie Lucius D. Clay. Heute gehört es zum guten Ton in unserer Parteienlandschaft, in denen die Deutungshoheit – nicht nur in dieser Frage – eindeutig in grüner Hand liegt, vor allem darauf hinzuweisen, dass die „jungen Leute“ doch ihren eigenen hehren Zielen schadeten. Und man weist darauf hin, dass es für die Blockierten widerrechtlich ist, die Blockierer selbst von der Straße zu tragen. Man biedert sich an.
Auf eine Luftbrücke dürften wir heute nicht mehr hoffen
Dass die bezahlten Fanatiker tatsächlich dabei sind, die bereits vorhandene Spaltung der Gesellschaft auf die Spitze zu treiben, es ganz bewusst auf einen Straßenkampf, auf handfeste Auseinandersetzungen zwischen Blockierern und Autofahrern an Kreuzungen und Autobahnauffahrten ankommen lassen, und es auch dazu kommen wird, wenn man sie an jeder ihrer Schlüsselstellen im Berliner Verkehrsnetz auch nur eine halbe Stunde gewähren lässt – dies rückt dabei in den Hintergrund.
Die Ordnungskräfte in der Stadt sind über viele Wochen vorgewarnt. Man darf gespannt sein, inwieweit dies zu konsequenter Vorbereitung geführt hat. Die nächsten Tage werden es zeigen.
Um nochmal auf den Vergleich zur Blockade vor 75 Jahren zurückzukehren und zu ihrer Abhilfe: Auf eine Luftbrücke dürften wir heute nicht mehr hoffen, nicht nur weil kein Clay und keine Rosinenbomber mehr in Sicht sind. Aus heutiger Sicht handelte es sich bei der Luftbrücke um einen Frevel, der die Klimaschuld des kapitalistischen Nordens unermesslich gesteigert hat. Nie in der Geschichte der Menschheit hat es über eine solche Dauer eine solch hohe Anzahl und Frequenz von Kurzstreckenflügen gegeben wie in jenem knappen Jahr zwischen Juni 1948 und Mai 1949. Unvorstellbar, dass sich heute so etwas wiederholen könnte. Die Rettung des Kapitalismus, der Marktwirtschaft in West-Berlin, wäre heutzutage so ziemlich das Letzte, das eine solche Klimasünde rechtfertigen könnte.
Beitragsbild: Stefan Müller CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

Wenn aus dem Ausland finanzierter Rechtsbruch mit der Folge der Störung des „öffentlichen Lebens“, kein Fall für den Verfassungsschutz ist – dann frage ich mich nach der Existenzberichtigung dieses Vereines.
Aus der Regierung, die zumeist ebenfalls aus Studienabbrechern oder anderweitig niemals produktiv tätiger „Genossen“ besteht, brauchen wir keine Antwort erwarten – es wird auf Übergriffe spekuliert und das auf der Straße klebende Kanonenfutter ist zu blöd das zu durchschauen.
Es ist verrückt das sich Gruppen freiwillig ufangreich selbst entmachten und enthaupten, denen braucht man nur eine Karotte vor die Nase halten. Hier eine kleine Aufzählung der antidemokratischen Stiftungen die den Terror finanzieren. Adessium Foundation finanziert mit anderen das Correctiv Portal und gehört mit 15 anderen Stiftungen zu den Gründern der Civitates Finanzierungsgesellschaft, die als „Initiative für Demokratie und Solidarität in Europa“ (stiftung-mercator dot de) gegründet wurde. Siehe auch erstestiftung dot org. „Partner-Stiftungen: Adessium, Charles Stewart Mott Foundation, Bertelsmann Stiftung, ERSTE-Stiftung, European Cultural Foundation, Fondazione Compagnia di San Paolo, King Baudouin Foundation, Fondation de France, Fritt Ord, Fondation Nicholas Puech, Körber-Stiftung, Luminate, Oak Foundation, Porticus, Open Society Foundations, Robert Bosch Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, Schöpflin Stiftung, Stefan Batory Foundation, Stiftung Mercator“ Mit dabei Network of European Foundations (NEF). Dringend muss das gesamte „Schwarzgeld“-Stiftungsrecht überarbeitet werden.
Das System wird vorgeführt – seine Lächerlichkeit wird allseits sichtbar. Der Bürger straft es nur noch mit Verachtung.
Sehr geehrte Damen und Herren, wenn Sie über die Berlin Blockade vor 75 Jahren schreiben, dann vergessen Sie hoffentlich nicht zu erwähnen, dass dieser Maßnahme eine Aktion vorausging, die man einseitige Einführung der DM in den West-Sektoren vorausging. Durch diese Maßnahme wurde nicht nur Deutschland wirtschaftlich geteilt, sondern wurden auch Millionen Reichsmark in den West-Sektoren inklusive West-Berlin wertlos, die aber in dem sowjetischen Sektor noch gültiges Zahlungsmittel waren. Eine Hyperinflation im Osten wurde von den USA billigend in Kauf genommen. Der böse Russe hat reagiert und ist seither das Schwein. Das hat Tradition
Das Problem ist nicht, dass die Klimakleber dem Staat auf der Nase rumtanzen, das Problem ist, dass dieser Staat sich das bieten lässt. Man stelle sich vor, die würden das in Moskau, Peking oder Istanbul machen. Einmal und nie wieder. Nachdem wir voraussichtlich Politik, Justiz und Polizei vergessen können, erbarmen sich vielleicht ein paar betroffene Autofahrer, gerne auch mit Migrationshintergrund, und schaffen diese Typen von der Straße. Da kann man ruhig ein wenig robuster zugreifen. Deutschland ist einfach nur noch peinlich.
Ehrlich gesagt – im Vergleich zu dem Personal, das dieses Land derzeit regiert, wäre eine frei ausgeloste Regierung tatsächlich eher eine Verbesserung. Da wären aller Wahrscheinlichkeit nach zumindest ein paar Leute mit dabei, die etwas taugen.
Ist es nicht langsam albern, noch darauf zu warten, dass diese unsere Regierung den Verfassungsschutz anweisen wird, gegen die Klimafanatiker vorzugehen? Es würde auch genügen, die Berliner Polizei ran zu lassen. Nahm man im Sommer 2021 in Berlin an Freiluftparties teil, selbst wenn diese als solche legal waren, wurde man mitunter so rüde von hinten durch Ordnungshütern ergriffen, dass man das noch eine Woche am Oberarm spürte. Zur Feststellung der Täterschaft schubsten einen die Beamten anschließend vor der grünen Minna herum. Verwaltungsressourcen zum Eintreiben der Ordnungsstrafen waren vorhanden, ganz anders als zur Beantragung von Personalausweisen.
Man sieht: wenn es gegen bürgerliche Freiheiten geht, ist die Berliner Polizei, im Auftrag der Politik, beherzt zur Stelle. Macht sich jedoch eine Gruppe daran, diese zu untergraben, sind die Zupacker im Bummelstreik. Im Grunde halten die ihre schützende Hand über die Letzte Generation. Weil Regierung und Fanatiker in ihrem Wahn einig beziehungsweise frei austauschbar sind. Mit Vertretern der letzten Generation im Bundesabwirtschaftsministerium wäre es auch nicht schlimmer.
Die einen möchten Millionen von Werktätigen demobilisieren, die anderen Millionen von Eigenheimern im Heizungskeller entgasen. Wie schon bei Corona, sind die Maßnahmen gegen den phantasierten Klimanotstand schlimmer als das reale Problem, ohne irgendetwas zu dessen Lösung beizutragen. Wie es bei Corona nicht um Gesundheit ging, ist jetzt das Klima wurscht. Ziel ist die Zerstörung unserer bürgerlichen Gesellschaft.