.jpg)
Ok, Israel wird berechtigterweise Krieg führen und noch einige tausend Hamas-Kämpfer “ausschalten”. Was dann? Etwa ein Drittel der Gazans, etwa 700 tausend, sind zwischen 14 und 25—das fertige Reservoir der künftigen Kämpfer, komplett hirngewaschen (median age in Gaza = 19 Jahre!) Sollen die alle auch “ausgeschaltet” werden? Soll Gaza von Israel besetzt und verwaltet werden? Israel hat das Modell Jahrzehnte lang praktiziert, um in 2004 nach unzähligen Opfern auf beiden Seiten zu resignieren. Soll die komplette Bevölkerung Gasas irgendwohin deportiert werden, wie damals die Deutschen aus den “Ostgebieten”? Aber wohin? Kein Land der Erde stünde dafür bereit; der große arabische Nachbar Egypt hat sich beeilt, alle Grenzübergänge zu schließen. Am Ende wird also nur Diplomatie bleiben. Interessanterweise reden israelische Diplomaten bereits davon. So der israelische Botschafter in Moskau, Ben Zvi. Auf die Frage, wie er die Zukunft von Gasa sieht, meinte er: wie ein arabisches Land, welches mit Israel Frieden geschlossen hat und normale Beziehungen unterhält (Interview auf rbc.ru). Also: Krieg ist das Gebot der Stunde. Diplomatie ist die Lösung der Zukunft. Und nun ein Blick auf die Lage in der Ukraine…
Entschuldigung, Herr Buurmann, aber Herr Chrupalla hat absolut recht. Grundsätzlich können doch nur Verhandlungen eine Lösung des Konflikts zwischen Israel und den Palestinensern herbeiführen. Wie immer die Lösung am Ende aussehen mag. In der aktuellen Situation vielleicht nicht vorstellbar. Langfristig aber unumgänglich. Und ja, die Hamas ist eine Terrororganisation, die beseitigt gehört. Das wird ohne die Mithilfe der palästinensischen Bevölkerung aber nicht nicht gelingen. Doch gerade die leidet am meisten unter den aktuellen Kriegshandlungen. Deshalb wird der Konflikt mehr und mehr eskalieren und weiterer Haß gegen Israel geschürt. Man kann es doch schon jetzt täglich live beobachten. Die Hisbollah beteiligt sich bereits an den Kampfhandlungen, Gebiete an der jordanischen Grenze werden evakuiert… Und bei allem Verständnis dafür, die Massaker gegen die israelische Bevölkerung rächen zu wollen. Aber auf eine Grausamkeit wird die nächste folgen und es wird so niemals enden. Ist das wirklich erstrebenswert ?
Weiß man schon, was dem injiziert worden ist in Ingolstadt? Vielleicht so ein mRNA-Zeug, was die Blut-Hirn-Schranke überwindet. Da gibt es ja inzwischen unzählige Beispiele. Es beginnt damit, dass man den Booster gar nicht erwarten kann und dann betet man fünf Mal mit tiefer Verneugung nach Mekka. Der Test ist, wenn man einen fragt, ob er mal ganz schnell die Richtung nach Mekka zeigen kann. Manche zeigen aber auch nach Westen. Das sind dann die Putin-Trolle, die uns verunsichern wollen. Aber wir lassen uns nicht verunsichern. Sicherheit ist unsere Zier! Es kommt aber darauf an, was man unter “Sicherheit” und “Lebensversicherung” versteht. Eine Lebensversicherungs-Police mit einer Million oder mehr im Todesfall ist das Gegenteil einer Lebensversicherung, wenn sie in falschen Händen ist. Und das ist sie fast immer. Aber ich komme vom Wege ab. Also mit mRNA kann man ganz viele Geiseln heilen, Adipositas usw.
@Judith Panther: Alles vollkommen richtig, was Sie schreiben; wir vergessen zu oft, dass es keine unschuldigen Menschen gibt. Nirgendwo. Es ist lediglich der Grad der Schuld, der uns unterscheidet und die Frage, ob unser Gewissen uns ausbremst oder nicht, wenn wir böse Gedanken hegen. Der Baum, unter dem die Unschuld endete, war allerdings kein Apfelbaum, sondern der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Diese Fähigkeit besaßt nur Gott, aber Eva und Adam wollten sein wie Gott, obwohl das/der Böse zunächst noch gar nicht in der Welt war. Sie waren nicht die letzten, die danach strebten. Heute wird verstärkt danach gestrebt, Gott zu übertreffen.
Diplomatie mit den feindlichen Nachbarn (Palästinensern) ist erst möglich nach der totalen Niederlage, der Zerschlagung der Hamas auf allen Ebenen, militärisch, politisch usw (und in Folge vielleicht auch der Hisbollah im Libanon. Es wird zu sehr schlimmen Bildern kommen, aber das ist auch ein Teil der Strategie der Hamas. “...das besetzte Staatsgebiet bleibt der Ukraine für immer verloren..” Hätten Sie wohl gerne, Frau Schönfeld? Ihr Wunsch wird aber nicht in Erfüllung gehen, da es sich die Ukraine, Europa, die EU und die Staaten der NATO überhaupt nicht leisten kännen, vor Putin den Schwanz einzuziehen. Der macht sonst (oder seiner Nachfolger) fröhlich weiter.
Was hat Herr Chrupalla eigentlich hier Schlimmes gesagt, nur das die umliegenden Staaten sich an den Riemen reißen sollen und nicht auch noch die Bazooka rausholen sollen um mitzumischen. Das einige Mitschreiber hier entrüstet sind und am liebsten sich die Ak 47 umschnallen wollen bringt nichts. Und Herr Gerd Buurmann, was wollen sie denn tun? Schauen sie sich das NDR Journal vom Dienstag an, wo Muslime in Hamburg befragt wurden, dann ist der Krieg doch schon hier in den Köpfen und keiner hat es bemerkt. Ich finde an der Aussage von Herrn Chrupalla nichts verwerfliches und nicht diskussionswürdig.
Herr Buurmann, ich kann Ihnen nur zustimmen. Die Beiträge gerade von Ihnen und Herrn Casula zu den unerträglichen und erschütternden Gräueltaten der Hamas-Terroristen auf der einen Seite und der gerechtfertigten und unterstützenswerten Selbstverteidigung Israels auf der anderen Seite sind von dankenswerter Klarheit. Die Existenz des iraelischen Staates und das Leben seiner Bevölkerung sind nicht verhandelbar. Und eine schwache Reaktion Israels wäre in dieser Situation schlicht existenzgefährdend.
Man muss sich die aktuellen Reden der AFD - Abgeordneten anhören um zu verstehen, dass diese Partei zur Zeit die einzige ist, die zu Israel steht. Ich empfehle Frau von Storch, Jürgen Braun, Matthias Moosdorf und Herr Gauland…. Da werden sie Unmissverständliches hören. Ich denke, dass waren von Herrn Chrupalla mediale Schnellschüsse. Dass Sie gerade auf diese eingehen, anstatt sich den herrschenden Ignoranten zu widmen, finde ich ausnahmsweise läppisch, wo ich Sie ansonsten sehr schätze.
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.