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Die eklatanten gesamtgesellschaftlichen Deformationen unter Merkel (samt begünstigten Posteninhabern, Fördergeld-Abgreifern und pro-aktiven Klatschhasen) haben ein Ausmaß angenommen, das nur mit Leuten eingedämmt werden kann, die tapfer und fähig genug sind, es mit einem “in Amt und Würden” stehenden Heer plus bestens vernetzten “Antifaschisten” aufzunehmen, ohne auschließlich Risiken + Nebenwirkungen im Blick zu haben. Merz ist diesbezüglich noch nie glaubhaft in Erscheinung getreten; mögliche Sachkompetenz allein reicht nicht mehr aus: den High-Noon-Helden (Einer gegen fast Alle!) gab’s nur auf Zelluloid, während ein Mr. Boris Johnson der Brüsseler EU-Club-Szene die Stirn bietet! Derweil “Radio London hören” hierzulande wie schon dereinst mal (mit Erfolg) gehandhabt werden könnte - an fanatisiertem Personal mangelt es weiß gott nicht.
Zu Merz gibt es doch überhaupt keine Alternative. Er ist sozusagen alternativlos.
Die CDU hat sich doch eigentlich schon weitgehend selber abgeschafft… Wer auch immer AKK “beerben” soll hat ein sehr schweres Amt - die einen wollen den Merkel-Kurs (na ja, eher Schlingerei, aber leider immer weiter nach llinks abgedriftet..), die anderen einen Ex-CDU-Kurs! Da wird nicht mehr als 50% der ehemaligen Stimmen rausschauen, berechtigt! Meine Idee (als ehemaliges CSU-Mitgleid) ist eine andere: Versuchen wir doch Menschen zu finden die in ihrem privaten Leben durchaus viel geleistet haben (M+W, bitte nicht divers…), gründen wir eine neue Partei die es sich zum Ziel setzt unter den Direkt-Kandidaten “aufzuräumen” und so - sagen wir mal - etwa 10 bis 15% der Direktmandate zu gewinnen (dass sich die kleine Schar durch Zweitstimmen eventuell noch verbreitert will ich jetzt garnicht ins Kalkühl ziehen..) Diese 40 bis 70 Menschen könnten, ganz ohne Regierungsbeteiligung, vieles in Bewegung setzen, aber auch manches verhindern. Ich habe es satt dass sich in den Parlamenten ein ungeheur großer Teil von Menschen ´rumtreibt die nie etwas produktives gearbeitet haben und, vor allem, nie persönliche Verantwortung z.B. in einer Firma übernehmen mussten. Jetzt müssen sich “nur noch” viele Menschen finden die sich in so einen Kampf stürzen wollen - wer macht mit? Da fällt mir noch ein Wort meines Vaters ein - “Die Schweinerei muss eine andere werden” - auf, bringen wir unseren Allerwertesten hoch und ärgern wir die Typen! Viel Zeit bleibt uns nämlich nicht…...
Der bürgerliche AfD Wähler wird von Merz strikt angegangen. Bei den vielen “linken Bazillen” in der CDU kann das Taktik sein. Er wäre nur eine Alternative, wenn er mit den Merkelianern aufräumt. Ebenso ist er für den deutschen Firmenausverkauf aus seinem Vorjob noch verantwortlich. Wenn er sich dahin gehend in Wort und Tat ändert, wäre er wählbar. Sonst nicht.
“Die CDU braucht einen Notarzt…” - DEUTSCHLAND braucht einen Notarzt: Mit sachkundigen Experten, die dem Chef zuarbeiten! Keine Laien, die nur durch breite Schultern, gute Beziehungen, niedermachende Rhetorik oder rücksichtslosem Machtwillen an die Fleischtöpfe gekommen sind. Wie peinlich ist es denn, wenn Minister vom Kanzler/in für ganz unterschiedliche Zuständigkeiten hin und her geschoben werden und sich dann von Staatssekretären das neue Amt erklären lassen müssen. Z.B.: Erst Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dann weiter als Bundesministerin für Arbeit und Soziales, und schließlich sogar als Bundesministerin der Verteidigung. Oft reicht es doch schon, wenn ein Minister im Bundestag fließend das vorlesen kann, was die untergebenen Ministerialbeamten aufgeschrieben haben. Ich vermute, dass nur ein Bundeskanzler Merz von den internationalen Big Playern (Trump, Xi, Putin, Johnson, Macron etc) für voll genommen würde. Immerhin hat er in seiner Bewerbungsrede diverse Punkte ganz konkret dargestellt - im Gegensatz zu Laschet. So etwas bleibt unseren internationalen Freunden sicher nicht verborgen.
Merz kann und wird es nicht werden. Sobald auch nur die geringste Chance bestehen sollte wird Frau Merkel ihre gleichgeschaltete Medienmeute von der Kette lassen und ihn zur Strecke bringen. Das wird dann bis tief in das Privatleben hinein gehen. Siehe auch Christian Wulff. Gegen die weltweit einmalige Medienmacht unserer Kanzlerin kann niemand bestehen.
Sehr geehrter Herr Weimer Ihre Begeisterung für F. Merz in allen Ehren, aber Sie glauben doch wohl selbst nicht, dass ein blackrock Lobbyiest in der Bevölkerung mehrheitsfähig ist. Das Herr Merz, der viel durch Zurückrudern und Kneifen auffiel, ausgerechnet dieser Unsymphat, soll jetzt der sein, der das Ruder für die CDU herumreißt? Das ist kaum vorstellbar. Ein solches Unterfangen kann nur gelingen wenn die Staatpropagande und die Erfüllungspresse den gleichen Kurs für Ihn fährt, wie für Merkel. Aber damit ist nicht zu rechnen. Die Merkel CDU hat unter großem Beifall der 11 Minuten Klatscher das Land einen irreparablen Schaden zugefügt. Mental und doppelmoralisch ist diese Partei am Ende. Nichts geht mehr. Es wäre daher wünschenswert und verdient wenn die CDU das gleiche Schicksal ereilt wie die Democrazia Cristiana. Dabei spielt es keine Rolle mehr ob ein Merz, Spahn oder der Lasche dort den Laden übernimmt. Die CDU hat ihre letzte Chance 2016 vertan, als Seehofer so tat als wolle er das Ruder herumreißen.
Das einzige, was einer CDU oder einer SPD noch helfen kann, ist ein in jeder hinsicht männlicher Kanzlerkandidat. Frauen sind die Leute (wegen Merkel) in einer solchen Position satt, und zwar richtig!! Deshalb hat auch Glöckner sich bisher zurückgehalten. Er muss konsequent mit der bisherigen Politik der Merkel-CDU brechen, er sollte attraktiv sein, Charisma haben und eine konservative, klassische Werte vertretende Politik anvisieren. Ein Sarazzin hätte bei der letzten Wahl eine Chance gehabt, die SPD wieder auf Kurs zu bringen. Man hat es verpasst. Man wird dies mit den bisherigen gehandelten Kandidaten in der CDU auch verpassen. Ein zu Guttenberg, der sich nach seiner peinlichem Abgang bis heute nicht geläutert gibt und gesteht, dass er betrogen hat, wäre ein Kandidat: bester background, unverbraucht und mit genug Abstand zur Partei. Aber er wollte lieber in die USA flüchten, ein Hassadeur. Es wird nicht Merz, es wird Laschet. Auch deshalb, weil er nicht für Veränderung steht. Keiner in der CDU muss fürchten, dass etwas neues oder unvorhergesehenes passiert, es wird weiter gehen wie bisher. Die AFD muss das erkennen, sich ebenso konsequent von den extremen Leuten trennen und endlich zeigen, dass sie begriffen hat, dass es nur mit redlicher und gewissenhafter Arbeit ohne Rücksicht auf ganz rechte Verluste geht. Am Ende werden die Grünen den nächsten Kanzler stellen, das steht für mich leider fest.
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