Der Mann der Stunde heißt Armin Laschet. Er bewegt die Nation. Mit seinem „Brücken-Lockdown“ hat er nicht nur allgemeines Gelächter, sondern auch eine neue Dynamik entfacht, die ihm nur wenige zutrauten. Die Nation ist aus dem Tiefschlaf aufgeschreckt.
Dazu folgende Richtigstellung:
CDU-Chef Armin Laschet, im Hauptberuf Ministerpräsident von NRW, hat sich nur in der Schublade der PR vergriffen. Dabei hätte er noch so viele Möglichkeiten, mit Lockdowns zu punkten. Zum Beispiel einem „Treppen-Lockdown“ – anderes Wort für einen geheimen „Stufenplan“ Laschets, von dem er selbst noch nichts weiß. Drei Schritte die Treppen hoch, fünf zurück. Steigerung wäre der „Rolltreppen-Lockdown“, der läuft flüssiger. Weitere Optionen: der „Rock-Down“ (nicht frauenfeindlich gemeint), der „Schock-Down“ (final) und der „Grog-Down“ (als Vorbereitung auf den nächsten Winter). Am besten sofort ein „Knock-Down“.
Wie kam er eigentlich auf die Idee? Schuld ist wahrscheinlich seine Gattin, eine Belgierin. Die sagte – nach unbestätigten Quellen – beim Osterfrühstück zu Armin: „Du musst was machen, man hat lange nichts mehr von dir gehört. Steh auf, bau Brücken!“ Armin stand auf. Der Rest ist bekannt.
Jetzt weiß jeder: Nicht nur Merkels Corona-Impfkampagne ist missglückt, nein, auch zahllose Brücken sind kaputt. Also hat Laschet, der Brückenbauer, viele Fliegen mit einer Klappe erwischt: Neue Brücken braucht das Land. Bei Brücken denkt fast jeder an Remagen, Venedig, Golden Gate oder die Tower Bridge. Manche auch an den Hollywood-Blockbuster „Die Brücke von Arnheim“.
Sie hat jetzt einen Zwilling: Die Brücke von Armin.
Zuerst erschienen im Euro am Sonntag.
Neuer Begriff für die selbe Sch……..
Wie einfallsreich! Bin begeistert!
Mit dem Volksvermögen der Deutschen, das dieser Cherusker & GespielInnen seit März letzten Jahres mit Lockdowns in den Lokus schiss hat, hätte Bill Gates sich locker 10-mal zum eigenen Staat erklären lassen können.
Wie kam der Armin Laschet auf die Brückenbaueridee? Er hat sie von der Kanzlerin geklaut. Die erklärte im März, bei einem ihrer „Volksnähe-zeigen-Online-Treffen“ in ihrer unnachahmlichen rhetorischen Art und Weise den für diese Ehre ausgewählten Mitarbeitern von Hilfs- und Krisentelefonen: „…Wir versuchen jetzt, die Brücken zu bauen, aber wir wissen auch nicht, wohin wir die genau bauen. Also, das Ufer sehen wir ja auch nicht…“ Quelle: Merkur, 14.03.2021)
Sofern Brücken-Armin die Wahl gewinnt kann er mit Sofa-Uschi munter Murxels Europabeerdigung weiter vorantreiben. M. wird aus Argentinien das genau und aufmerksam verfolgen und bei Gefahr ihr Veto einlegen, dem sofort alle Folge leisten werden.
Ein Lockdown, dessen Existenz nicht zu leugnen ist und der vermutlich auf unabsehbare Zeit erhalten bleibt, ist der Denklockdown. Dass die Gattin Belgierin ist, stimmt übrigens nicht, Sie entstammt der Malangré-Sippe, die in Aachen bereits seit dem 19. Jahrhundert viele Strippen zieht. Ein Onkel war langjähriger OB von Aachen und später Abgeordneter im Europaparlament, wo das Opus Dei Mitglied durch großzügiges Abgreifen von Sitzungsgeld (-> „Die Abzocker im Europa-Parlament | MOPO.de“) auffiel.
Die „ Brückenidee “ wird in die Geschichte eingehen ! Egal ob Herr Laschet Kanzlerkandidat , Kanzler oder sonstwas wird oder bleibt ! Die Brücke von oder des Armin , das hat was !
Ich war schon immer, in Anlehnung an Ottfried Preussler, für die Hotzenplotz-Lockdown-Kaskade: 1. einfacher Lockdown, 2. strenger Lockdown, 3. strengster Lockdown, 4. allerstrengster Lockdown, 5. allerallerstrengster Lockdown. „Brückenlockdown“, das erinnert mich nur an den maroden Zustand der Brücken in NRW. Aber dafür ist Lasche nicht die Ursache sondern nur fester Bestandteil des Problems.