Psychologisch gesehen, ist die „Brandmauer“ ein Zeichen tief sitzender Unsicherheit. Offenbar haben manche Deutsche solche Angst davor, sie könnten wieder Nazis werden, dass sie rigide Schutzmaßnahmen ergreifen.
Die Politik der neuen deutschen Regierung basiert auf der Ausschließung von über zwanzig Prozent der deutschen Wähler, die der kommende Kanzler durch eine „Brandmauer“ von jeder Beteiligung an den demokratischen Prozessen fernhalten will. Psychologisch gesehen, ist die „Brandmauer“ ein Zeichen tief sitzender Unsicherheit. Sie dient der Autosuggestion ihrer Erfinder, die sich ständig ihre eigene progressive Gesinnung bestätigen müssen. Offenbar haben manche Deutsche solche Angst davor, sie könnten wieder Nazis werden, dass sie rigide Schutzmaßnahmen ergreifen.
Und Mauern errichten. Wie im Mittelalter. Aus Hysterie, aus Angst vor der Infektion mit dem Nazi-Virus. Gegen den man sich offenbar nicht immun fühlt. Die Panik gilt einer Partei, die – abgesehen von zwei oder drei dummen Äußerungen einiger Politiker – kaum irgendeine Ähnlichkeit mit den Nazis aufweist. Eher beschwört das Wort „Brandmauer“ den verlorenen Krieg Nazi-Deutschlands herauf, nach dem die großen deutschen Städte in Trümmern lagen, aus denen überall Brandmauern ragten, mancherorts – so in der ehemaligen Reichshauptstadt Berlin, wo ich aufwuchs – noch jahrzehntelang. Im Osten waren sie immer noch schwarz vom Feuer der Bombennächte, im Westen der Stadt wurden sie heiter bemalt oder bepflanzt, aber man sieht sie auch dort bis heute, die steilen, leeren Wände, abrupten Abbrüche, die zerschnittenen Häuser.
„Brandmauer“ ist ein Kennwort deutscher Zerstörung. Oder meint Friedrich Merz, der Erfinder dieser Metapher, die Brandmauern hätten immerhin einen Teil der Häuser vor dem Untergang bewahrt? Brandmauer als Schutzmauer? Wovor will man sich schützen? Nicht vor Feuer oder Bomben, sondern vor einem wachsenden Teil der eigenen Bevölkerung. Deshalb ist der Vorgang besorgniserregend. Er richtet sich gegen Demokratie und Pluralismus. Meine Sorge gilt nicht der Partei, die man durch die Brandmauer ungeschehen machen will, denn sie wird von diesem kindischen Versuch der Realitätsleugnung profitieren. Sie ist bisher durch den Boykott der anderen immer nur stärker geworden. Das Brandmauer-Konzept ist also auch noch kontraproduktiv im Sinne der eigenen Erfinder. Kann man sich etwas Dümmeres vorstellen?
Brandmauer meint Amputation. Heute die Amputation eines guten Fünftels der eigenen Bevölkerung, nach neuesten Umfragen eher eines Viertels, fast fünfundzwanzig Prozent. Ihnen wird „Polarisierung“ vorgeworfen, die Partei, die sie gewählt haben, der Spaltung bezichtigt – aber was ist die „Brandmauer“? Sie ist Spaltung schlechthin. Sie ist das Messer, mit dem das Tischtuch zerschnitten wird. Der rabiate Versuch, Ordnung zu schaffen. Ein Symbol der Geistesverwirrung, die Deutschlands politische Klasse erfasst hat. Die von der „Brandmauer“ ausgehende Konfusion teilt sich atmosphärisch mit, sie schadet Deutschlands Ansehen im Ausland, wird auch der Wirtschaft schaden, die Krise des Landes vertiefen. Die „Brandmauer“ verhindert Kooperation und Verständigung, die konstruktive Zusammenarbeit aller Teile der Bevölkerung. Es gäbe so viel Dringendes zu tun, stattdessen zieht man Mauern durchs Land… Eine Regierung, die so beginnt, kann es eigentlich gleich lassen.
Chaim Noll wurde 1954 unter dem Namen Hans Noll in Ostberlin geboren. Seit 1995 lebt er in Israel, in der Wüste Negev. Chaim Noll unterrichtet neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit an der Universität Be’er Sheva und reist regelmäßig zu Lesungen und Vorträgen nach Deutschland. In der Achgut-Edition ist von ihm erschienen „Der Rufer aus der Wüste – Wie 16 Merkel-Jahre Deutschland ramponiert haben. Eine Ansage aus dem Exil in Israel“.

Herr Meissner, ich glaube, Sie haben nicht recht. Das ist kein Schamhaartoupet. Es ist vielmehr der nach außen sichtbare, übersichtliche Bereich, der dort denkt! Sowohl inhaltlich, als auch taktisch und da bleibt nicht viel Platz für Prinzipien und Ehrlichkeit. Im übrigen bin ich der Meinung, wir bekommen möglicherweise mit dem Sauerländer einen Bundeswegner.
Mir scheint, dass auch der Zentralrat der Juden in Deutschland, und Michel Friedman, Angst davor haben, dass „ die Deutschen “ mit der AfD wieder judenverfolgende Nazis werden könnten. Friedman will erklärtermaßen auswandern, sollte die Afd auf Bundesebene eine Regierungsbeteiligung bekommen. Die Linken und die Grünen instrumentalisieren dieses Stichwort gerne moralisierend, um der Union einen möglichen Koalitionspartner zu nehmen. Jetzt hat die Union Angst vor dem Zentralrat, Michel Friedman und dem Shitstorm von Links. Wir erleben, dass die AfD aus Unmut über die Union (und die SPD) immer stärker wird. Um koalitionsfähig zu werden, wird sie sich spalten müssen. Ein kleiner, völkisch-nationalistischer Stammtischrüpel-Flügel, und eine nationalkonservative, bürgerliche Partei. Erst dann wird sich die Union trauen.
„Die höchste und älteste Brandmauer ist die um den Holocaust.“
Soso, da will Gevatter Kleinophorst ran.
Nur zu. Muss man lediglich zum Islam übertreten, dann gelten keine zivilisatorischen Maßstäbe mehr.
@Judith Panther: „Wo waren die AfD´ler eigentlich, als es die AfD noch garnicht gab?“ Das wissen Sie nicht? Natürlich in der NSDAP. Die haben sich lange gewundert, dass keine Parteibeiträge fällig wurden. Im Laufe der Jahre sind dann aus diesen Linksextremisten „Rääächtsextremisten“ geworden, damit die heutigen Linksextremisten eine Projektionsfläche haben, die der Blödmichel nicht erkennt. PS: Ich weiß, dass Sie es wissen.
Wer seinen Artikel damit beginnt, dass die Brandmauer ein Zeichen tief sitzender Unsicherheit sein soll, der kann nicht erwarten, dass man weiter liest. Die Brandmauer ist ein Instrument der fremdgesteuerten Blockparteien, die um ihre Macht bangen. Sie dürfen und sie wollen diese nicht abgeben. Baerbock hat es ganz offen gesagt, dass ihr die Wähler egal sind. Sie wurde für eine bestimmte Agenda in der Regierung installiert so wie die EU-Außenbeauftragte Kallas. Frauen sind für diktatorische Posten, die sie geschenkt bekommen, besonders gut geeignet. Die Macht im Staate haben doch derweil die linksgrünwoken NGOs übernommen u.a. mit solchen zweifelhaften Geldgebern wie Soros. Soros interessiert doch nicht wirklich, was mit Deutschland geschieht. Die andere Seite, das Wahlvolk, wurde dermaßen verblödet, dass man schier schreien wollte. Man schaue sich nur an, was die Medien von sich geben. Im besten Fall sind es Halbwahrheiten oder Tittytainment. Mehr ist da nicht zu sehen. Hardcore-Blockparteienwähler machen ihr Kreuz dort, wo sie es lt. den Blockparteien machen sollen. Ich denke, die Parteien lachen sich bei ihren internen Treffen einen Frack über die Blödheit eines Großteils der Wähler. Diese Soros-Installierten können dann machen, was sie wollen. Ich stimme JD Vance 100% zu und auch Musk, was über Europa speziell die EU gesagt wird. Merz wird die Zügel noch enger halten. Ihm ist doch Deutschland sowieso egal. Er hat sicherlich einen Black-Rock-Auftrag zu erfüllen. Die AfD stört nur das traute beieinander der woken Blockparteien. Sie werden einen Weg finden, Weidel oder der AfD den Strick zu drehen. Moldawien, Rumänien, Frankreich haben es Deutschland vorgemacht, wie man mit Politikern umgeht, die der Feudalmacht gefährlich werden könnte. Demokratie ist out. Wir befinden uns wieder in einen Feudalstaat. Nur die Herrscher werden nicht mehr König genannt, aber das Motto „L’État, c’est moi!“ wurde wieder mit Leben erfüllt.
AfD-Kreisverbände gehen davon aus, daß bis zu 2% ihrer Mitglieder Agenten des sog. Verfassungschutzes sind. „Unseredemokratie“ am Werk… Offenbar geht man davon aus, die AfD nur noch über eine solche Zersetzungstätigkeit beseitigen zu können.
Die echten Nationalsozialisten sitzen zusammen mit den Internationalsozialisten und Grünsozialisten hinter der Brandmauer und fürchten sich vor den ständig anwachsenden Nichtsozialisten, welche die Demokratie gegen den rot-linken Totalitarismus verteidigen wollen. Die Namensgebung des Gegners erfolgte gemäß dem Sprichwort über den Kaufhausdieb, welcher beim Flüchten rief
„Haltet den Dieb!“