Gastautor / 06.03.2021 / 16:00 / Foto: Christopher Muncy / 22 / Seite ausdrucken

Die autoritären Fantasien von „Zero Covid“

Von Fraser Myers.

Zurzeit gibt es viele Gründe für Optimismus. In allen vier Landesteilen des Vereinigen Königreichs sinken die Corona-Fallzahlen. 15 Millionen Angehörige von Risikogrippen haben zumindest ihre erste Impfdosis erhalten. Neue Behandlungen werden getestet, welche die Todesfälle wahrscheinlich weiter reduzieren werden. Interne Projektionen der britischen Regierung, die an die Times durchgestochen wurden, zeigen, dass die Infektionsraten weitaus schneller sinken als erwartet, was bedeutet, dass sich die Krankenhauseinweisungen binnen eines Monats halbieren könnten.

Mitte Februar sagte Gesundheitsminister Matt Hancock voraus, dass wir dank Impfungen und neuer Behandlungsmethoden bald mit Covid werden leben können, so wie wir mit der Grippe leben. Diese Aussage war eine implizite Zurückweisung der sogenannten „Zero Covid“ Strategie, die Covid-19 im Vereinigten Königreich komplett eliminieren will. Diese Idee hat seit der in Großbritannien katastrophal verlaufenen zweiten Welle deutlich an Auftrieb gewonnen. Befürworter der Strategie sind ständig im Fernsehen, insbesondere Devi Sridhar, die die schottische Regierung zu Corona berät, und Christina Pagel, ein Mitglied der von der Regierung unabhängigen Wissenschaftlergruppe Independent SAGE.

Ich muss einräumen, dass die Idee von einer durchaus bestechenden Einfachheit gekennzeichnet ist. Wer könnte schon für Krankheit und Tod sein? Allerdings haben die Zero-Covid-Befürworter die Strategie unredlich als Alternative zu den endlosen Lockdowns, Masken und Abstandsregelungen präsentiert, die unser Leben so elendig gemacht haben. „Das UK braucht eine Zero Covid Strategie, um endlose Lockdowns zu verhindern.“ So fasst das Magazin New Statesman Devi Sridhars Position zusammen (in dem dritten Interview mit der Wissenschaftlerin innerhalb von vier Monaten). Sridhar beschreibt Lockdowns als „krude, harsch und katastrophal“ und setzt sich im selben Atemzug für mehr davon ein. Ein längerer Lockdown jetzt, um eine spätere Rückkehr zum Lockdown zu verhindern, so die Argumentation.

Voller Lockdown in Millionenstadt Perth wegen eines (!) Corona-Falls

Aber tatsächlich ist es Zero Covid selbst, das nie endende Lockdowns mit sich bringt. In Australien, das für seinen „Zero Covid“ Ansatz gefeiert worden ist, haben selbst kleine Ausbrüche den Lockdown ganzer Großstädte und Bundesstaaten ausgelöst. Die zweitgrößte Stadt des Landes, Melbourne, ging am 12. Februar in ihren dritten Lockdown. Schulen und Geschäfte sind geschlossen, den Einwohnern wurde befohlen, zu Hause zu bleiben, internationale Flüge sind gestrichen worden, und andere Bundesstaaten haben den Verkehr aus Melbourne eingeschränkt. Und das alles aufgrund eines Clusters von dreizehn (!) Fällen. In Perth (2,1 Mio. Einwohner) wurde Anfang dieses Monats ein voller Lockdown ausgerufen, aufgrund von einem (!) Corona-Fall. Im November wurde der ganze Staat South Australia unter Lockdown gestellt, weil ein Mann eine Lüge über die Abholung einer Pizza erfand. Klingt das nach einem Ende der endlosen Lockdowns?

Verständlicherweise reden Zero-Covid-Befürworter am liebsten über die Vorgehensweisen westlicher Demokratien wie Australien oder Neuseeland. Allerdings ist es kein Geheimnis, dass auch das autoritäre China eine aggressive Zero-Covid-Strategie verfolgt. In einigen Teilen Chinas sind die aktuellen Maßnahmen sogar noch restriktiver als der berüchtigt strenge Lockdown, der nach dem ursprünglichen Ausbruch in Wuhan deklariert wurde. Als in Tonghua 100 Infektionen erfasst wurden, wurde allen zwei Millionen Einwohnern verboten, ihre Wohnungen zu verlassen. Beamte versiegelten die Türen, und viele Menschen waren ohne Lebensmittel oder Medikamente in ihren Wohnungen gefangen.

Selbst an Orten, wo es keinen Lockdown gibt, kann das sogenannte „Track and Trace“-System extrem invasiv sein, und zwar nicht nur, was die Privatsphäre betrifft. Peking treibt die Nutzung analer Abstriche voran. Nachdem an einer Schule ein einziger asymptomatischer Fall entdeckt wurde, wurden bei mehr als tausend Kindern Abstriche an Nase, Rachen und After gemacht, berichtet Bloomberg News. Laut der Nachrichtenagentur gehen einige lokale Behörden dermaßen rabiat vor, dass sie sogar von den chinesischen Medien dafür kritisiert werden. Offenbar ist der Zero-Covid-Ansatz mitunter zu krass für die Staatsmedien der mächtigsten autoritären Regierung der Welt, nicht aber für einige westliche Wissenschaftler.

Impfprogramm ficht Zero-Covid-Befürworter nicht an

Außerdem ist es eine Sache, „Zero Covid“ als Ziel auszugeben. Eine ganz andere Frage ist, ob sich das überhaupt erreichen lässt. Im April 2020 veröffentliche die schottische Regierung ihren „Rahmen für Entscheidungsfindung“, demzufolge es kein akzeptables Niveau von Covid-Fällen gebe. In anderen Worten: Schottland hat Zero Covid angenommen. Sridhar schrieb im British Medical Journal, dass sich Schottland „in Richtung einer Zero Covid Zukunft“ bewege. Sie sagte der BBC, dass Schottland bis Ende des Sommers 2020 Covid-frei seien könnte. Später behauptete sie, dieses Ziel sei durch Reisende aus England unterlaufen worden.

Ebenfalls im Sommer 2020 war Sridhar Co-Autorin eines Papers im Journal of Global Health über potenzielle Lockdown-Exit-Strategien. Eine der sieben untersuchten Optionen war „ein Versuch, das Virus zu eliminieren“, in anderen Worten Zero Covid. Interessanterweise waren die Länder, die laut der Veröffentlichung diesen Ansatz verfolgten, nicht nur die üblichen Verdächtigen wie Australien, Neuseeland, China, Südkorea, Taiwan oder Vietnam. Angeblich verfolgten auch Deutschland und Tschechien diese Strategie. Aber diese beiden Länder wurden – trotz ihres Erfolgs bei der Einhegung der ersten Welle – in diesem Winter ziemlich hart getroffen. Ich vermute, die Zero-Covid-Vorkämpfer werden diese beiden Länder nie wieder erwähnen.

Was besonders auffällig ist: Die Bereitstellung der Impfstoffe scheint nichts an der Schadensabwägung der Zero-Covid-Befürworter geändert zu haben, wenn es um die Gegenüberstellung des Risikos einer Covid-Ansteckung einerseits und der Folgen der Eindämmungsmaßnahmen andererseits geht. Obwohl die Impfprogramme begonnen haben, fordert Independent SAGE „auf absehbare Zeit Restriktionen“. Impfungen seien kein Allheilmittel, schreibt die Medizinergruppe in einer Stellungnahme, die an die Regierung gerichtet ist. Independent SAGE spricht sich für Abstandhalten und Maskentragen aus, „insbesondere bei denen, die bereits geimpft worden sind“.

Jetzt beginnt die Suche nach anderen Gründen, unsere Lebensweise einzuschränken

Das Impfprogramm ist ein echtes Problem für die Zero-Covid-Befürworter, weil es im Wesentlichen bedeutet, dass sie eine Krankheit unterdrücken wollen, die keinen ernsthaften Schaden mehr verursachen kann. Die Aussicht, dass Covid ein handhabbares Risiko werden wird, bedeutet, dass die Hardliner unter den Wissenschaftlern weniger Aufmerksamkeit bekommen und weniger Einfluss haben werden. Also ist es nicht wirklich überraschend, dass Christina Pagel von SAGE eine Debatte über die Grippe anfangen will, sodass wir darüber nachdenken können, welche der Covid-Restriktionen umfunktioniert und jeden Winter angewandt werden könnten.

Wenn Covid aus dem Blickfeld gerät, werden die Mitglieder von Independent SAGE vielleicht andere Risiken entdecken und andere Gründe, unsere Lebensweise einzuschränken. Pagels Kollegin am University College London, Mariana Mazzucato, etwa hat bereits Lockdowns zur Bekämpfung des Klimawandels gefordert. In beiden Fällen scheint der Impuls, das Verhalten anderer Menschen zu regulieren, an erster Stelle zu stehen. Die Bedrohung, die die Einschränkungen rechtfertigen soll, wirkt nachgeschoben. Hoffen wir, dass die schrittweise Rückgewinnung unserer Freiheiten uns „impft“, gegen die autoritären Fantasien von Zero Covid.

Dieser Beitrag erscheint mit Genehmigung des britischen Online-Magazins Spiked.

 

Fraser Myers ist Redakteur bei Spiked und lebt in London. Aus dem Englischen übersetzt von Kolja Zydatiss.

Foto: Christopher Muncy dvidshub , Public Domain, Link">via Wikimedia Commons

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Leserpost

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lutzgerke / 06.03.2021

Corona ist nicht vollständig isoliert worden, weil Viren variabel sind. Wenn Viren variabel sind, ist ein Corona-Test unmöglich. Corona gibt es nicht. Die Virologie kann nur zwischen RNA- und DNA-Viren unterscheiden, die vor nicht allzulanger Zeit noch RNS- und DNS-Viren hießen. Warum die jetzt RNA und DNA heißen, weiß auch keiner. - Wenn man 1 Jahr in Gefangenschaft sitzt, hat man viel Zeit, sich mit solchem Mist zu beschäftigen, dann stößt man irgendwann auf die Eckpfeiler. Corona wird nur als Grund für die megalomanen Phantasien angegeben. In Wirklichkeit sind die eine Geburt des Bauchgefühls. 

W. Hoffmann / 06.03.2021

Diese autoritären, diktatorischen Maßnahmen sind eine Vorstufe. Wenn in dieser Logik weitergedacht wird, muss die Eliminierung angeblich Infizierter folgen. Dann endlich haben wir die Massengräber, nach denen sich einige offenbar sehnen. Die Äußerungen mancher unserer Politiker gehen ja ebenfalls bereits in diese Richtung. Mit Internierung fängt es an, mit Vernichtung endet es.

M.-A. Schneider / 06.03.2021

Andere Menschen zu kontrollieren, sie ihrer Würde zu berauben und zu unterwerfen, muss für viele Menschen, die man vielleicht sonst gar nicht recht wahrgenommen hätte oder aber für solche, die einer Ideologie folgen oder die in ihrer Sattheit immer einen neuen Kick brauchen, unendlich wichtig sein und sie in einen Machtrausch versetzen, aus dem sie ungern wieder herauskommen möchten.  Mit Verstand und Vernunft hat das jedenfalls nichts zu tun. Würde man dem folgen, hätte man diesen hier geschilderten Wahnsinn sofort schon im Vorfeld verhindert. Man kann ein Virus nicht ausrotten, das ist ein einzige Mal gelungen, und zwar bei der durch Viren ausgelöste Pockeninfektion, und das nur, weil sie ausschließlich von Mensch zu Mensch übertragbar ist und nicht auch vom Tier auf den Menschen. Wir mussten schon immer mit Viren leben und werden das auch weiter müssen und uns um Mittel kümmern, die den Verlauf von Krankheiten, wenn sie denn ausbrechen, mildern und das Immunsystem stärken. Dafür kann jeder einzelne von uns selber sorgen.

Dr. Armin Schmid / 06.03.2021

Viren zu töten ist nicht ganz leicht, da sie im Gegensatz zu Bakterien und Pilzen keinen Stoffwechsel betreiben. Sie über ihre Nahrungsaufnahme zu vergiften, z.B. mit Antibiotika, geht schon mal nicht. Seinen einzigen “Lebens”-Zweck erfüllt ein Virus, indem er sich vermehrt, wobei er sich völlig auf die von seinem Wirt bereitgestellt Infrastruktur verlässt. Um dem Virus die Existenzgrundlage zu entziehen, muss also sein Wirt getötet werden, und das ist neben Fledermäusen und Nerzen vor allem der Mensch. Eine Möglichkeit hierfür wäre ein totaler Lockdown über vier bis fünf Wochen. Von Privatpersonen gehortete Lebensmittel usw. müssten natürlich vorher eingezogen und vernichtet bzw. den vom Volk abgeschotteten Eliten zugeführt werden. Nach anderthalb Monaten wäre die Endlösung der Coronafrage geschafft, und Deutschland könnte zur Neubesiedlung freigegeben werden bzw. die Regierung sich ein neues Volk wählen.

Kostas Aslanidis / 06.03.2021

Das Wort Corona ist heimlich und sachte “verschwunden”. Das neue Zauberwort heisst Lockdown. Um das geht es. Alles was veranstaltet wird ist in Diktaturen ueblich. Einsperrungen, Einschuechterungen, Drohungen, Quarantaene, Strafen, Maulkoerbe, usw.. Der beste Witz ist, die Politiker, Wissenschaftler und Presseleute sorgen sich um unsere Gesundheit! Ha, ha, ha. Denen macht es richtig Spass die Menschen zu schickanieren, der Knall wird nach Hinten losgehen. Corona ist nur Vorwand

Clemens Jäkel / 06.03.2021

Erst hieß es “Flatten the Curve”, als das erreicht war, wurde die Forderung nach “Zero Covid” laut, wovon es ja auch einige Anhänger in Deutschland gibt, Daß diese Strategie bisher nur in Ländern mit Insel- oder Halbinsellage erfolgreich war, schreckt diese Leute nicht ab. Eins scheint auch immanent wichtig zu sein: Man muß viele englische Begriffe verwenden, wenn man über die Pandemie spricht, wie zum Beispiel: Cluster, Spike, Superspreader oder gar Superspreading - Event. Wenn man diese Vokabeln draufhat kann man in jeder Talkshow mitreden. Einfach nur von Ballung, Kralle oder Vielverbreiter zu sprechen, würde wahrscheinlich nicht dieselbe Wirkung entfalten. Vom Englischen geht offenbar immer noch eine große Wirkmächtigkeit aus, und das obwohl die Pandemiebekämpfung in Großbritannien alles andere als gut gelaufen ist.

Frances Johnson / 06.03.2021

Vielen Dank für die Übersetzung und das Verlinken des Originals. Australien und Neuseeland sind etwa das Gegenteil von Schweden, denn mit ihrer Strategie müssen sie jetzt jeden Bürger impfen. Großbritannien ist gut dran. In wenigern Wochen werden sie ihr normales Leben weiter führen. Chinas Strategie, insbesondere der Umgang mit Kindern, ist grausam.

Bernhard Joseph / 06.03.2021

Der WHO-Regionaldirektor Hans Kluge betonte dieser Tage nochmals, es sei unsicher, wie lange eine Immunität anhält. Auch könne ein Impfstoff nicht unbedingt die Ansteckung anderer Menschen verhindern. Was soll dann der Impfpass und das damit einhergehende Apartheitssystem? In dem heutigen WELT Online Artikel “Bericht legt Anzahl der Corona-Toten in Heimen dar” heißt es: “Mindestens 29.000 an Covid-19 erkrankte Bewohner deutscher Alten- und Pflegeheime sind nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) in der Corona-Pandemie bereits gestorben. Dies ergebe sich aus einer Umfrage unter den Gesundheits- und Sozialministerien der Bundesländer, meldete die FAZ am Samstag. Die Zahl könnte jedoch noch höher liegen, weil es in den Landesstatistiken womöglich Lücken gebe. Insgesamt hatte das Robert Koch-Institut bis Samstag 71.804 Corona-Tote registriert.” Die realen Zahlen dürften in der Tat höher liegen, denn in der Altersgruppe 0-59 Jahre (60 Millionen Menschen) sind laut RKI seit Beginn der Pandemie 2.348 Menschen an/mit Covid gestorben. Wenn die Impfstoffe das hielten, was von ihnen behauptet wird, würde es genügen die Vulnerablen zu impfen, sofern nicht schon die Impfreaktion die Todeszahlen in dieser Gruppe erhöht, was erst noch zu klären wäre. Ein einmal pandemischer Virus lässt sich nicht ausrotten, schon gar nicht durch eine Impfung, die keine Ansteckung verhindert. Offenbar ist ein Teil der Menschheit nicht mehr in der Lage, mit unvermeidbaren Risiken zu leben, offenbar glaubt man, es sei möglich, die Natur zu kontrollieren. Man sollte den Hysterikern vielleicht doch deutlich in Erinnerung rufen, dass der Mensch ein verletzliches und vor allem endliches Wesen ist. Je früher wir mit dem Virus leben lernen, desto eher schwindet auch die Angst. In den ersten 7 Wochen des Jahres 2017 starben in der Altersgruppe 70-90+ 125.751 Menschen und jetzt lag die Zahl der Verstorbenen in den ersten 7 Wochen in dieser Altersgruppe bei 127.641.

S.Müller-Marek / 06.03.2021

Auf unserer Erde ist nicht nur Corona ausgebrochen, sondern Wellen von übergeschnappten, profilierungssüchtigen, machthungrigen, um Aufmerksamkeit heischenden no names aus aller Welt, die endlich auch mal ins Rampenlicht wollen. Diese sonderbare Spezies, die bisher nichts zu sagen, zu bieten und zu melden hatte, will jetzt auch mal mit den großen Hunden p…...n. Jeder noch so unbedeutende Freak muss sich jetzt öffentlich mit seiner unqualifizierten Meinung zur Schau stellen. Plötzlich kommen Individuen ans Tageslicht, die niemand vorher kannte oder kennen wollte und meinen, der Welt ihre einzig richtige Denkweise aufdrücken zu müssen. (Wobei viele beim Denken extrem viel Pech haben!!!) In dieser zero-brain Bewegung tummeln sich genau all diese Wichtigtuer, die getrost in der Bedeutungslosigkeit verschwinden können. Gegen Covid19 gibt es mittlerweile eine Impfung, aber gegen wachsende Dummheit, hoch ansteckende Blödheit und resistente Idiotie wird sich mit keinem Geld der Welt ein Impfstoff entwickeln lassen.

Rudi Knoth / 06.03.2021

Vorgestern bei Maybritt Illner sagte der bekannte Virologe Streek, daß man wohl mit dem Virus leben muß und kann. Ich denke Zero Covid ist keine gute Idee.

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