Dreieinhalb Jahre sind seit den Übergriffen der Kölner Silvesternacht 2015/16 inzwischen vergangen. Neben der Frage nach den kulturellen Auswirkungen einer massenhaften Einwanderung aus mehrheitlich frauenfeindlichen, gewaltaffinen Ländern, geriet vor allem auch der Umgang von Politik und Medien mit den – mehrheitlich durch Männer ausländischer Herkunft – begangenen Taten in den Fokus. Vier lange Tage vergingen damals, bis die großen Leitmedien das Thema aufgriffen. Nach und nach kristallisierte sich heraus, dass der Grund hierfür vor allem in der Angst von Journalisten begründet lag, man könne „Vorurteile und Hass schüren“, wenn öffentlich würde, dass es in jener Nacht zu einer regelrechten Jagd auf Frauen durch Männer kam, die mehrheitlich ausländischer Herkunft waren. Die Willkommenskultur, die man monatelang emsig herbeigeschrieben hatte, drohte auf einen Schlag zu kippen.
Bis heute zeigt kein Ereignis der letzten Jahre derart komprimiert auf, welche Blüten der politisch korrekte Anti-Rassismus in Deutschland mittlerweile treibt. Köln war der endgültige Beweis dafür, dass die Ideologie der per se als positiv zu bewertenden Zuwanderung vor dem Schutz der Opfer und der Aufklärung der Taten steht. Dass es „richtige“ und „falsche“ Täter qua Herkunft gibt und damit so etwas wie einen positiven Rassismus, der dazu dient, gewisse Stimmungen in der Bevölkerung medial und politisch zu lenken beziehungsweise zu fördern oder, wie in diesem Fall, herunterzukochen. Politischer Aktivismus unter dem Deckmantel des Journalismus.
Wie weit der vermeintlich politisch korrekte Anti-Rassismus gehen kann, lässt sich noch gravierender am bis dato größten Missbrauchsskandal der englischen Geschichte erkennen. Mehrere Gruppen von Männern missbrauchten über Jahrzehnte unzählige Kinder und Teenager. War zunächst nur die Rede von den Städten Rotherham und Rochdale, breitete sich der Skandal allmählich über Newcastle, Telford, Manchester bis nach Oxford aus. Allein in der 170.000-Einwohner-Stadt Telford ist von bis zu eintausend Mädchen die Rede, die systematisch von ihren Familien entfremdet, drogensüchtig gemacht, geschlagen und vergewaltigt worden sind. Drei seien sogar ermordet wurden. In Rotherham beläuft sich die Zahl der Opfer, die zwischen 1997 und 2013 sexuell missbraucht worden sein sollen, sogar auf circa 1.400. Insgesamt habe man bislang mit 410 Opfern und Überlebenden zusammengearbeitet und 94 Verdächtige verhört oder festgenommen, erklärte die britische Strafverfolgungsbehörde NCA. Dies mache die „Operation Stovewood“ zur „größten Ermittlung zu Kindesmissbrauch im nichtfamiliären Bereich, die je in Großbritannien geführt wurde“, erklärte Ermittler Carl Vessey-Baitson in einer damaligen Mitteilung der Behörde.
Verschiedene Augenwischereien
Der Skandal im Skandal: In allen Fällen handelte es sich bei den Opfern um Kinder der weißen Unterschicht, des sogenannten „White Trash“. Die Täter: Allesamt muslimische Männer mit pakistanischen Wurzeln. Es ist jene Täter-Opfer-Konstellation, die, wie man jetzt weiß, dafür sorgte, dass die Täter trotz zahlreicher Hinweise und konkreten Vorfällen über Jahre hinweg unbehelligt ihr Unwesen treiben konnten. Der Staat hatte die Kinder zu Tätern gemacht. Dass sie missbraucht wurden, läge eben an ihrer „Lifestyle-Entscheidung“ Prostituierte werden zu wollen, so die Staatsanwaltschaft.
In diesem Fall war es nicht die Presse, die die Vorfälle zu vertuschen suchte, sondern die Behörden. Stadtverwaltungen griffen nicht nur oft nicht ein, obwohl die Indizien überwältigend waren, sondern schützten die Täter auch noch. Der Sex sei einvernehmlich gewesen, hieß es zumeist, oder die Verantwortlichen schauten ganz weg, weil sie sich nicht dem Vorwurf des Rassismus aussetzen wollten. Letztlich ist es in England nur dem Mut der Opfer und Sozialarbeiter sowie der Ausdauer der britischen Presse zu verdanken, dass der Skandal überhaupt aufgedeckt wurde. Betrachtet man hingegen den Umgang der deutschen Medien mit der Kölner Silvesternacht, ertappt man sich zwangsläufig bei der Frage, ob hier eine vergleichbare Ausdauer an den Tag gelegt worden wäre.
Der Missbrauchsskandal von England war jedenfalls nichts, was in den hiesigen Abendnachrichten rauf und runter lief und nichts, was ausführlich von führenden deutschen Journalisten kommentiert wurde. Zieht man bei der Taz in Bezug auf den Missbrauchsskandal von Lügde zu recht die Lehre, nicht „länger die Augen zu wischen“ und spricht beim WDR von einem „unerträglichen Skandal“, beschränkte man sich in Bezug auf England auf die reine Berichterstattung. Das liegt sicherlich auch daran, dass sich der eine Missbrauchsskandal in Deutschland ereignete und der andere in England, angesichts des Ausmaßes des organisierten Missbrauchs mit ganz bestimmter Täter-Opfer-Konstellation in England, ist das jedoch nur eine unzureichende Begründung.
Dabei sollte gerade dieser größte Missbrauchsskandal der englischen Geschichte auch bei uns vor dem Hintergrund eigener Verfehlungen durch Politik und Medien einmal die grundsätzliche Frage aufwerfen, wie weit political correctness und vermeintlicher Anti-Rassismus gehen dürfen. Die Kölner Silvesternacht hat eindrucksvoll belegt, dass es in Deutschland vor allem die Presse ist, die sich in zunehmendem Maße mit der vermeintlich „guten Sache“ gemein macht. Durch zahlreiche Gespräche mit Behördenmitarbeitern aller Art in den letzten Jahren, weiß ich darüber hinaus, dass der auferlegte „anti-rassistische“ Maulkorb mitnichten ein englisches Phänomen ist.
Alltägliche Ungleichbehandlungen
Dabei muss es nicht zwangsläufig um so schwerwiegende Delikte wie systematischen Kindesmissbrauch gehen. Es reicht, dass praktisch über nichts, was die massive Zuwanderung aus mehrheitlich islamischen Ländern in ein negatives Licht rücken könnte, öffentlich gesprochen werden darf. Das betrifft die Eignung der Mehrheit der Zuwanderer für den deutschen Arbeitsmarkt genauso wie das tatsächliche Ausmaß von Gewaltaffinität und kulturell bedingter Frauenverachtung. Wer offen über das spricht, was schief läuft oder uns in absehbarer Zeit vor massive gesellschaftliche Herausforderungen stellen wird, muss nicht selten um seinen Job fürchten. Gefährlich ist nicht der, der den Dreck macht, sondern derjenige, der auf den Schmutz hinweist. Dabei sind es genauso die kleinen und großen alltäglichen Ungleichbehandlungen von Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund, die der positive Rassismus in zunehmender Weise erzeugt, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedrohen.
Wer den deutschen Hartz4-Empfänger schikaniert, während er beim tausendfachen Sozialleistungsbetrug von Ausländern wegsieht, der braucht sich nicht zu wundern, wenn sich in der Bevölkerung zunehmend Unmut äußert. Letztlich zeigt sich hier dasselbe Phänomen wie in der Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Drangsaliert wird der, den man drangsalieren kann. Entweder, weil es schlicht einfacher ist, Bußgelder einzutreiben, als einen Fahrraddieb mit ungenauem Aufenthaltsstatus dingfest zu machen, oder weil der deutsche Leistungsbezieher im Gegensatz zu Ali nicht aufmuckt, wenn man ihn sanktioniert oder weil man eben schlicht nicht als Rassist gelten will, wenn man endlich einmal durchgreift. Dass diese politisch korrekte Daumenschraube seit Jahren regelmäßig von den Betroffenen selbst mit Worten wie „Du Nazi“ eingesetzt wird, wenn irgendetwas nicht nach den eigenen Wünschen verläuft, sollte eigentlich verdeutlichen, welche absurden Früchte der vermeintliche Anti-Rassismus mittlerweile trägt.
Es zeigt vor allem, wie weit political correctness eben nicht gehen darf. Unabhängig davon, ob es um schwere Straftaten wie in England oder „niedrigschwelligere“ Delikte wie den massenhaften Kindergeldbetrug durch EU-Ausländer geht. Ob es um schweigsame Medien nach der Kölner Silvesternacht oder stille Behördenmitarbeiter in bezug auf die jetzt schon ersichtlichen Konsequenzen der Zuwanderung geht. Sie darf nicht dazu führen, dass eine Bevölkerungsgruppe, um vermeintliche Nachteile auszugleichen, in Recht und Gesetz bevorteilt wird und Wahrheiten nicht ausgesprochen werden dürfen, nur weil sie mitunter „den Falschen in die Hände spielen“. Denn nichts spielt „den Falschen“ letztlich mehr in die Hände als Probleme und Skandale, die aufgrund von politisch korrekten Erwägungen erst zu einem späteren Zeitpunkt ans Tageslicht kommen. Und nichts sollte wichtiger sein als die Wahrheit und der Schutz von Opfern und die Aufklärung von Taten. Auch nicht der Erhalt des eigenen Weltbildes und ein gesellschaftlicher Friede, der nur noch durch Lügen und Schweigen aufrechterhalten werden kann.
Schreiben und sagen, was ist und nicht, was man gerne hätte. Historisch betrachtet, führt kein Weg daran vorbei. Wahrheiten lassen sich nicht ewig aufhalten, sondern lediglich für gewisse Zeit unterdrücken. Je länger man sie unterdrückt, desto explosiver drängen sie irgendwann nach außen. Unsere hiesige Medienlandschaft und Politik sollte das als Warnung begreifen, nicht als Aufruf, weiterzumachen wie bisher.

Mir ist es mittlerweile scheissegal, wenn das ganze linke Meinungsdiktaturpack irgendwelche Meinungen als „rechtspopulistisch“ bezeichnet. Und es gibt immer mehr Menschen, die so denken.
@Sabine Schönfeld: Es fehlt weniger an "Mut und Konsequenz", sondern an Hirn und Verstand. Und wenn sich "die Jungs" mehr "herausnehmen", dann tun sie das, ohne viel herum zu fragen bei Mami, ob er dat darf. Ein Naturprinzip, aus der Evolution, der Natur, dem alten Luder: Wenn die Männer so wären, wie die Frauen nu'mal so sind, dann säßen wir heute noch auf den Bäumen im Urwald und täten Banana fressen und **. Kurz: Wir wären immer noch die Bonobos, mit denen wir bekanntlich gemeinsame Vorfahren haben - zusammen mit den Schimpansen. Die Differenzierung der Verhaltensweisen der Geschlechter - vor allem bei den Säugern, aber nicht nur - hat einen unglaublichen Evolutionsschub verursacht, von dem wir nicht wissen können, ob das gut ist oder schlecht. ICH find' es schlecht, soll ich doch immer den Weibchen hinter her laufen - na, zum Glück hat sich das erledigt. Meine Tochter (32) hat mir vor ca 15 Jahren mal gesagt: Alterchen, du wennst schwul wärst, hättest dir viel Ärger ersparen können - und deutet grinsend auf sich. Ich war bass erstaunt - und ich denke, die Kleene hat recht ... .
Der parteipolitische Mainstream in Deutschland ist krank bis ins Mark. Dieser Erkenntnis reift jedoch langsam. Von unten nach oben. Und je weiter dieser Reifeprozess nach oben fortschreitet, desto eher ist der Wahnsinn an der Spitze der Hierarchie beendet.
Die Krimiserie "Silent Witness " brachte das Thema in zwei Folgen unter dem Titel "Mädchenträume" an die Öffentlichkeit. Könnte man sich vorstellen, das so etwas im "Tatort" thematisiert würde?
@Zdenek WAGNER&Dr;. Gerhard Giesemann Alice Schwarzer schreibt und warnt seit der Machtübernahme Khomeinis im Iran gegen den Islamismus, sie schreibt unermüdlich über das Frauenbild der muslimischen Männer und Gewalt , gegen Kopftücher und Unterdrückung , sie hat ein Buch über Köln geschrieben,( "Schock") und und und. Ihr und EMMA wird unrecht getan, wenn man sie mit den linken Gender-Feministinnen in einen Topf wirft. Leicht nachzuprüfen auf EMMA.de.
"... je länger man sie unterdrückt ,desto explosiver drängen sie irgendwann nach außen" - das war in der DDR so, es ereignete sich der 9.November, ich bin aber äußerst skeptisch, ob sich etwas ähnliches unter den heutigen Bedingungen in diesem Lande wieder ereignen könnte ! Die massive Gehirnwäsche der Medien zeigt doch ihre "Früchte",und die konzertierte Aktion gegen die AfD wird auch noch zu mehr Einschränkungen führen. Ich wage mal die These, daß die Deutschen in ihrer Mehrheit, hätte Hitler nicht den Krieg angefangen, das nationalsozialistische System auf "ewig" weiter getragen hätten ! Warum hätten sie es aufgeben sollen ? Die Merkel - Diktatur zeigt es doch deutlich, die Deutschen wollen keine liberale Demokratie, sie brauchen einen Führer/Führerin- Staat. Und der Islam gehört dazu, er bediehnt die Sehnsucht nach einem universellen Glauben mit sozialfaschistischem Charakter. In spätestens 50 Jahren wird das die Politik bestimmen - Houllbeque hat es genial beschrieben. Man sieht, ich bin absolut nicht zuversichtlich was dieses Volk betrifft !
Als gebildeter, aufgeklärter Mensch weiß man: Eine dunkle Hautfarbe ist eine evolutionäre Schutzreaktion der Haut, um diese in entsprechenden Weltgegenden gegen zu starke UV-Strahlung abzuschirmen. Eine helle Hautfarbe wiederum dient evolutionär gesehen dazu, in Weltgegenden mit geringer UV-Strahlung eine effiziente Vitamin-D-Bildung der Haut zu gewährleisten. Kein Grund also, darum viel Aufhebens zu machen. ABER: So, wie die Hautfarbe eines Menschen niemals ein Stigma sein darf, so darf sie auch niemals ein Freibief sein! Gleichheit heißt Gleichheit, so herum und anders herum: Es muss immer und überall mit exakt dem gleichen Maß gemessen werden. Und: Wenn Muslime sowie politisch korrekte "Gutmenschen" von angeblich "anti-muslimischem Rassismus" sprechen, obwohl der Islam bekanntlich keine "Rasse" ist, DANN müsste man aber erst recht auch z.B. vom "anti-christlichen Rassismus" bzw. "anti-jesidischen Rassismus" der Muslime sprechen. Keine Doppelmoral, bitte!