Zwei Monate nach ihrem Beginn hat Kiews Offensive ein erstes Etappenziel erreicht. Östlich von Robotnye konnten ukrainische Streitkräfte die erste russische Verteidigungslinie durchbrechen. Was das für den Krieg im Süden bedeutet.
Es war ein beschwerlicher Weg, den Kiews Truppen seit dem 4. Juni 2023 an der Südfront zurückgelegt haben. Unter dem Eindruck feindlicher Artillerie und ohne Luftunterstützung mussten sie bis zu zehn Kilometer durch vermintes Gebiet an die feindlichen Linien heranrücken. Im Raum Robotnye ist diese Hartnäckigkeit nun mit einem Durchbruch belohnt worden. Bis zu zweieinhalb Kilometer stießen die Ukrainer hier auf russisch kontrolliertes Gebiet vor.
Bei ihrem Angriff konnte die ukrainische Armee mehrere Dörfer und Siedlungen erobern, die als wichtige Glieder der russischen Hauptverteidigungslinie fungieren. Der Versuch der Verteidiger, den Fronteinbruch durch einen sofortigen Gegenangriff zu begradigen, schlug fehl. Damit hat sich die ukrainische Armee in der Oblast Saporischschja nun erstmals jenseits der feindlichen Hauptabwehrlinie festgesetzt.
In dieser Optik erscheint eine Fortsetzung des Angriffs mit der Stoßrichtung auf Orechiw sinnvoll, wo gegenwärtig mehrere Kampfbrigaden mit gepanzerten Fahrzeugen westlicher Bauart im Einsatz sind. Ob diese Kräfte letztlich stark genug sein werden, weiter nach Süden vorzustoßen, dürfte sich in den kommenden zwei Wochen erweisen.
Trotz dieses Erfolgs bleibt die geografische Asymmetrie von Kiews Offensive bestehen. Demnach greifen ukrainische Truppen in verschiedenen, nicht miteinander verbundenen Richtungen gleichzeitig an. Die Siedlungen, um die dabei im Einzelnen gekämpft wird, liegen mitunter dutzende Kilometer auseinander.
Hinzu kommt das Folgende: Aufgrund der imensen Verluste, die die ukrainische Armee im Juni bei westlichem Material und Soldaten erlitt, war ihre Führung gezwungen, vorzeitig auf einen beträchtlichen Teil der strategischen Reserve zurückzugreifen. Deren nun zum Einsatz kommenden Einheiten haben sich ebenfalls auf mehrere Frontabschnitte verteilt.
Erdrückende numerische Überlegenheit
Der russische Generalstab wiederum hat sich in der letzten Woche zunehmend auf offensive Aktionen eingestellt. Bis zu 900 Panzer und 100.000 Soldaten soll er für einen Angriff im Norden zusammengezogen haben. Mit Ausnahme von Bachmut, wo zunächst der Abzug der Gruppe Wagner kompensiert werden musste, hat der russische Generalstab bislang keine nennenswerten Reserven mobilisert. Die nach der Sprengung des Kachowka-Staudammes aus der Oblast Cherson in den Raum Saporischschja verlegten Kräfte waren nämlich kein Teil der strategischen Reserve, sondern reguläre Truppen.
Im Nordosten der Ukraine, an der Grenze der Regionen Charkiw, Luhansk und Donezk, ist das anders. Hier scheint Moskau in der Tat große Reserveverbände mobilisiert zu haben. Das damit verfolgte Ziel besteht offenbar nicht nur darin, die Initiative auf dem Schlachtfeld zurückzugewinnen, sondern die hier operierenden ukrainische Verbände in einer großen Operation zu stellen.
Die von Russland zu diesem Zweck vorgetragene Offensive reicht von Kremenna und Torskij im Süden bis Kupjansk im Norden. Aktuellen Informationen zufolge hat die Operation bereits zu einem ersten großen Erfolg geführt und die Ukrainer weit zurückgeworfen. Der Hauptangriff soll dabei im Gebiet zwischen den Flüssen Scherebets und Oskol erfolgt sein. In Ermangelung von aussagekräftigem Videomaterial ist es bislang jedoch schwierig, belastbare Angaben über den exakten Verlauf der Offensive zu machen.
Trotzdem kann es keinen Zweifel daran geben, dass die russische Armee einen von massiven Kräften getragenen Großangriff in der Region entfesselt hat. Nicht zufällig hat mittlerweile auch Kiew bestätigt, dass die russischen Pressionen tief in ukrainisch kontrolliertes Gebiet hineinreichen. In diesem Zusammenhang hat das russische Verteidigungsministerium verlautbart, seine Truppen hätten unlängst den Fluss Scherebets überquert und einen Brückenkopf am Westufer etabliert. Auch soll das Dorf Sergejjewka eingenommen worden sein.
Diese Meldung dürfte jedoch falsch sein, da die Ortschaft bereits vor einigen Monaten völlig zerstört worden ist. Dennoch berichten ukrainische Quellen, dass sich die russischen Truppen nach wie vor auf dem Vormarsch befinden und dabei bereits mehrere Dörfer erobert hätten. Wie es scheint, können die Angreifer dabei von einer erdrückenden numerischen Überlegenheit profitieren.
Ukrainische Erfolge bei Bachmut
Klar ist auch, dass der russische Generalstab das Kalkül verfolgt, wonach ein forcierter Durchbruch in diesem Gebiet Kiew in die Enge treiben und dazu zwingen wird, zusätzliche Truppen aus dem Raum Bachmut abzuziehen. In der Tat wäre eine solche Verlegung nach Norden die einzig realistische Chance, dem feindlichen Vordringen Einhalt zu gebieten.
Der Grund für den Ort und den Zeitpunkt von Moskaus Offensive besteht in den anhaltenden Erfolgen des ukrainischen Heeres bei Bachmut. Nach mehrwöchigen Kämpfen im Süden dieses Frontabschnitts gelang ihm, jene russischen Truppen vom Sewerskij-Donez-Donbas-Kanal und der Straße Bachmut–Konstantinowka abzudrängen, die zuvor die Ablöse der Gruppe Wagner angetreten waren.
Trotz der Verlegung zusätzlicher Reserven nach Bachmut, ist es der Ukriane in den letzten Wochen gelungen, die Befestigungsanlagen der russischen Streitkräfte auf den Hügeln westlich der Dörfer Klischtschijiwka und Andrijiwka einzunehmen. Am 25. Juli 2023 hat die ukrainische Armee daraufhin mit der Erstürmung der Ortschaften begonnen und die feindliche Garnison massiv angegriffen.
Der Ausgang dieser Gefechte ist momentan jedoch noch unklar. Gesichert ist lediglich, dass ukrainische Einheiten bereits am südlichen Stadtrand von Klischtschijiwka gesichtet worden sind und nun energisch den Zugang zum Ort fordern. Mehreren Videos zufolge sind sie dabei massiv von der russischen Artillerie beschossen worden. Dies ist insofern eine jähe Wendung, als die ukrainische Armee zuvor mehrere Wochen lang erfolgreich gegen die russische Artillerie vorgegangen war.
Bis heute sind zahlreiche Filme im Netz aufgetaucht, welche die hohe Effektivität westlicher Präzisionsartillerie im Einsatz gegen die russischen Artillerietruppen bezeugen. Obwohl bei diesen Angriffen zahlreiche Einheiten und ihr Gerät vernichtet werden konnten, ist es der Ukraine offenbar nicht gelungen, das Feuerunterstützungssystem der russischen Streitkräfte vollständig auszuschalten.
Taktischer Rückzug
Sollte Kiew alsbald Klischtschijiwka und Andrijiwka nehmen, dürften die ukranischen Truppen in der Lage sein, sich dem südlichen Stadtrand von Bachmut zu nähern. Damit würden sie denselben Weg beschreiten, auf welchem im Winter bereits die Truppen der Gruppe Wagner in die Stadt gelangt waren.
Ein solcher Erfolg wäre zweifelsohne bedeutsam und dürfte die Verteidigung von Bachmut für Russland erheblich erschweren. Ein Kollaps der Garnison wäre jedoch unwahrscheinlich. Der Grund dafür ist, dass die wichtigsten Nachschublinien der russischen Truppen über die Straßen Bachmut–Popasna und Bachmut–Soledar verlaufen. Beide Routen befinden sich im Nordosten und sind aus Sicht Moskaus noch relativ zuverlässig.
Zugleich hat sich erweisen, dass die Offensivbemühungen der ukrainischen Streitkräfte nördlich von Bachmut, die die Versorgung der russischen Garnison nachhaltig hätten gefährden können, zuletzt ins Stocken geraten sind. Die beteiligten ukrainischen Verbände haben ihr Potenzial hier offenbar weitgehend ausgeschöpft. Dies wird auch durch das Scheitern der jüngsten Angriffe aus nordöstlicher Richtung bezeugt.
Nichtsdestoweniger werden die russischen Truppen wohl gezwungen sein, Klischtschijiwka aufzugeben. Nach dem Verlust der strategisch bedeutsamen Höhen westlich des Dorfes ist dessen Verteidigung nämlich kaum noch möglich. Dennoch wäre die Annahme falsch, ein solcher taktischer Rückzug müsste zwangsläufig zu einem ukrainischen Durchbruch führen. Stattdessen steht zu vermuten, dass er lediglich den Bezug einer neuen Verteidigungslinie östlich von Klischtschijiwka und Andrijiwka zur Folge hätte. Das bedarfsweise Ausweichen auf rückwärtige Stellungen gehört zu den standardmäßigen Manövern eines jeden Heeres.
Durchbruch an der Westflanke?
Deutlich weniger vorteilhaft stellen sich die Kämpfe aus russischer Sicht an der Grenze der Regionen Donezk und Saporischschja dar. In den letzten Wochen haben die anhaltenden ukrainischen Angriffe zu einer signifikanten Schwächung der russischen Verteidiungsfähigkeit geführt.
Die Offensive, welche die ukrainischen Streitkräfte hier ursprünglich vorgetragen hatten, führte sie südlich des Bezirkszentrums von Welyka Nowoselka entlang des Flusses Mokrye Jaly, wobei mehrere, an dessen Ufern gelegene Dörfer befreit werden konnten. Trotz dieser Erfolge wurde die Operation vor kurzem gestoppt.
Der Grund dafür bestand in der Einsicht, dass jedes weitere Vordringen entlang des Flusses nach Süden ohne die Einnahme der an dessen Flanken gelegenen Höhen sinnlos war. Nach ihrem Halt haben die ukrainischen Streitkräfte daher zunächst zusätzliche Reserven für eine Großoffensive an der Westflanke zusammengezogen. Nach deren Beginn konnten sie rasch das Dorf Rovnopol nehmen und in dieser Richtung weiter nach Süden vorrücken.
Kurz darauf begannen die noch immer in Bewegung befindlichen Truppen die Dörfer Prijutne und Staromajorske zu stürmen. Die nördlichen Außenbezirke von Staromajorske wurden infolgedessen bereits befreit; die vollständige Einnahme des Ortes steht allerdings noch aus.
Ein Durchbruch an der Westflanke, induziert durch die Befreiung von Staromajorske, Prijutne sowie der örtlichen Umgebung, würde es Kiew ermöglichen, die russische Garnison in Uroschajne auf der anderen Seite des Flusses Mokrye Yaly von drei Seiten gleichzeitig anzugreifen. Dies könnte die russischen Streitkräfte dazu zwingen, sich nach Süden in Richtung Staromliniwka auf ihre zweite Verteidigungslinie zurückzuziehen. Für die Ukraine wäre das ein herausragender Erfolg und der nächste Meilenstein auf dem Weg ihrer Offensivbemühungen.
Ein zu langsamer Erfolg?
Große Bedeutung kommt auch dem Raum Orechiw zu. Im Juni war hier der ambitionierte Versuch der ukrainischen Streitkräfte gescheitert, mithilfe der im Westen neu gebildeten Kampfbrigaden auf direktem Weg nach Tokmak durchzubrechen. Der Ort ist wichtig, weil sich in ihm eines der wichtigsten Logistikzentren in der Region Saporischschja befindet. Durch seine exponierte Lage dicht hinter den russischen Verteidigungslinien ist Tokmak ein begehrtes Ziel ukrainischer Angriffe.
Immer mehr zeichnet sich ferner ab, dass der Zeitfaktor negative Auswirkungen auf den Erfolg der ukrainischen Offensive zu haben scheint. Der insgesamt sieben Kilometer lange Weg durch die stark vermiente Grauzone vor der ersten Abwehrlinie zum nächstgelegenen, von der russischen Armee befestigten Dorf Rabotino hat insgesamt zwei Monate in Anspruch genommen.
Erst am 20. Juli 2023 gelang es den Ukrainern schließlich, Rabotino von Osten her zu umgehen, während zeitglich von Norden her ein massiver Angriff erfolgte. Nicht nur hat die Überwindung dieser Distanz sehr viel Zeit gekostet, sondern musste die ukrainische Führung zudem auch große Reserven heranführen. Dabei handelt es sich um Einheiten mehrerer Kampfbrigaden, die an den vorausgegangenen Kämpfen im Juni noch gar nicht teilgenommen hatten.
Der erste Versuch, am 26. Juli die Außenbezirke von Rabotino zu erreichen, scheint offenbar abgeschlagen worden zu sein. Obwohl auf ukrainischer Seite eine große Zahl gepanzerter Fahrzeuge zum Einsatz kam, ist es den Russen gelungen, ihren Vormasch zu stoppen. Hierfür zeichneten maßgeblich das kombinierte Feuer von Panzerabwehr, Artillerie und Kampfhubschraubern verantwortlich.
Achillesferse des ukrainischen Heeres
Wie unter einem Brennglas wurde hier erneut die Achillesferse des ukrainischen Heeres erkennbar: nämlich einerseits die Unfähgikeit, sich effektiv gegen feindliche Luftangriffe zu schützen sowie andererseits das nicht existente Potenzial, selbst aus der Luft mit schwerem Gerät anzugreifen. Zwar hat die Ukraine seit Kriegsbeginn eine Drohnenflotte aufgebaut, die sich auf die Bekämpfung gepanzerter Fahrzeuge spezialisiert hat. Dieses Potenzial reicht jedoch nicht aus, um massive Angriffe gegen größere Verbände oder gar befestigte Stellungen vorzutragen. Daran können auch die verfügbaren Flugzeuge der ukrainischen Luftflotte nichts ändern.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ukraine zuletzt an mehreren Frontabschnitten Erfolge erzielt hat. Die stellvertretende Verteidigungsministerin Hannar Maliar bezeichnete dies als schrittweises Vorankommen. Das mag zwar stimmen, jedoch bleibt unberührt, dass die ukrainische Armee aktuell mit zwei akuten Problemen konfrontiert ist.
Zum einen wäre das der Zeitfaktor, der sich für die strategischen Planungen Kiews zunehmend als kritisch erweist. Trotz aller Erfolge, die die Ukraine bislang vorweisen kann, ist klar, dass das aktuelle Tempo zu gering ist, um bis zum Herbst eine Kriegswende zu erzwingen.
Zum anderen hat Moskau mit dem Beginn einer eigenen Offensive im Nordosten einen taktisch überaus wirksamen Impuls gesetzt. Sollte es den russischen Truppen tatsächlich gelingen, hier einen tiefen Fronteinbruch zu erzielen oder gar dauerhaft ein Loch in die Front zu reißen, wäre die gesamte strategische Dispostion der Ukraine obsolet, die ja auf einem Durchbruch im Süden und der Spaltung der dort operierenden feindliche Verbände beruht.
Dass sich Moskau längst auf einen langwierigen Krieg in der Ukraine eigestellt hat, ist bekannt. Neu ist hingegen, welche Maßnahmen hierzu zuletzt ergriffen wurden. So hat die Staatsduma am 26. Juli 2023 in zweiter und dritter Lesung einen Gesetzentwurf über die Anhebung des Wehrpflichtalters von 27 auf 30 Jahre angenommen.
Gigantisches Reservoir neuer Rekruten?
Die beschlossenen Änderungen des Gesetzes Nr. 53-F3 vom 28. März 1998 „Über die Wehrpflicht und den Militärdienst“ sehen eine Anhebung der Obergrenze des Wehrpflichtalters von derzeit 27 auf 30 Jahre vor. Das Gesetz wird am 1. Januar 2024 in Kraft treten und verschafft dem Regime erneut den Zugang zu einem gigantischen Reservoir neuer Rekruten. Gemäß einer offiziösen Erhebung vom 1. Januar 2021 sind davon effektiv sechseinhalb Millionen Männer betroffen.
Nach Ansicht von Andrej Kartapolow, dem Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses der Staatsduma und Autor der Gesetzesnovelle, steht die Ausweitung des Wehrpflichtalters von 18 auf 30 Jahre im Zusammenhang mit der demografischen Situation und soll eine stabile Zahl von Wehrpflichtigen gewährleisten.
Sollte es tatsächlich zu einer Einbindung dieser Bevölkerungsgruppen in die russische Armee kommen, sähe sich die Ukraine einer schier unüberwindbaren Übermacht gegenüber.
Christian Osthold ist Historiker und als Experte für Tschetschenien und den Islamismus tätig. Darüber hinaus befasst er sich mit islamisch geprägter Migration sowie dem Verhältnis der Politik zum institutionalisierten Islam in Deutschland.
Zweieinhalb Kilometer? Meilenstein? Wir verfolgen hier einen Stellungskrieg um Schützengräben, Wälder, Hügel und Dörfer wie 1916, und blutige Tränen soll man weinen über die Toten, die solcher Krieg zurücklässt, für zweieinhalb Kilometer. Nein, ich vergesse nicht, wer diesen Wahnsinn begann; ich denke nur an die, die dafür täglich sterben, und an die Angehörigen, die einen Brief bekommen, in dem etwas von Ehre steht und von Dank und von Vaterland; und das ist auch wahr, so wie alles wahr ist, was im Krieg geschieht, nur eben nicht wahrer als zweieinhalb Kilometer.
Herr Oswald mag wahrscheinlich alles korrekt beschreiben, aber seine Berichte gehen am Ziel vorbei. Der Grund: Er schreibt fast ausschließlich über das Militärische, und diese ist ausgerechnet am wenigsten interessant. Clausewitz‚ These ist für diesen Krieg aktueller denn je: Das POLITISCHE (!) soll in der Mitte stehen, das Militärische ist nur eine Folge davon. Was bringt uns die Information, dass die ukrainischen Streitkräfte ein Dorf gewannen, von deren Existenz sogar die besten Geografen unter uns nie gehört haben? Eine Reduktion des Korruptionindex um 20% (siehe Georgien 2005-2009) würde der ukrainischen Seite mehr nützen als 100 Leoparden.
@stEVE Acker : „…um die Bevölkerung der Donbass vor dem Bombardement der Kiever Truppen zu schützen und eine ethnische Säubeurng zu verhindern“. Das ist gelungen ! Der ungesäuberte Donbass ist heute ein Paradies …
Von Rainer Rupp auf apolut ist ein wunderbarer Vorschlag von Dagma Henn erschienen. 21.07.2023 auf apolut!!! Bitte lesen , ein Vorschlag zur Beilegung des Konflikts, surreal und genial.
In der monumentalen TV-Doku „The Civil War“ von Ken Burns erzählt der Historiker Shelby Foote eine Anekdote: Soldaten der Union nahmen einen völlig zerlumpten Soldaten der Konförderation gefangen, einen Bauern, wobei nur jeder zehnte Soldat der Konförderation Sklaven hielt. Die Unionssoldaten fragten den Konförderierten „Warum kämpfst Du?“. Der Konförderierte antwortete: „Weil ihr hier seid!“ – Slawa Ukrajini! Russki go home!
Bis zu zweieinhalb Kilometer stießen die Ukrainer hier auf russisch kontrolliertes Gebiet vor. !!! Ehrlich? Ohne Scheiß?? Also von mir aus zu Fuß bis zum nächsten Lidl, Wahnsinn! Wie viele Leben hat das gekostet? Egal auf welcher Seite? Wie viel Technik mit wie viel Wert wurde zerstört? Was kosten so ein Meter vom eroberten Gebiet. Herr Osthold hat gehörig einen weg! Ich weiß, Achgut steht bei vielen auf der Abschußliste und muß dann doch mal mit den Wölfen heulen aber bitte, bitte auf diese Weise? Die Ukras sind am verlieren und zwar in Zeitraffa! Die Amis versuchen alles um das Desaster noch wie einen Sieg aussehen zu lassen. International versuchen sie eine Art Allianz gegen Russland zu schmieden in dem sie andere Länder dazu verleiten wollen Position gegen Russland einzunehmen. Krachend gescheitert, nicht in Europa, nicht in Südamerika und in Saudi Arabien auch nicht. Die Krux ist, da haben sich 56 Staaten des Westens entschlossen gegen Russland Krieg zu führen und sehen sich, was für ein Dilemma, den anderen 150 Staaten gegenüber die mit dem Krieg gar nichts zu tun haben wollen. Die wollen einfach nur Handel treiben, Frieden haben und sich nicht in einen sinnlosen Krieg hineinziehen lassen.
Also Herr Osthold, wollen sie nicht noch einmal scharf darüber nachdenken welche Schlußfolgerungen sie ziehen?
Ich weiss nicht, warum Die Achse, die uns so gut durch den Corona-Irrsinn lotste, jetzt manches Guthaben verbrennt, indem sie dem Warlord aus Kiew, der kaum mehr als der verlängerte Arm des US-Imperialismus ist, die Stange hält. Und das mindert nicht das Verbrechen des russischen Einfalles auf das Gebiet der Ukraine im Februar 2022. Irsinn auf beiden Seiten heisst noch lange nicht, dass man sich auf eine Seite schlagen muss.