Gastautor / 10.10.2020 / 13:00 / Foto: Adam Jones / 17 / Seite ausdrucken

Die Armenier stehen mit dem Rücken zur Wand

Von Madlen Vartian.

„Die Türkei wird mit allen Mitteln und mit vollem Herzen ihrem Bruder Aserbaidschan beistehen“, verkündete der Staatspräsident der Türkei nur wenige Stunden nach Beginn der Militäroffensive Aserbaidschans gegen die international nicht anerkannte Republik Arzach, wie die Region Berg-Karabach auf Armenisch genannt wird, am frühen Abend des 27.09.2020.

Tage später erklärte Erdogan, dass „Armenien für die Region die größte Bedrohung für den Frieden darstellt“ und warnte „diejenigen, die diesen Banditenstaat unterstützen", würden "vor dem Gewissen der Menschheit zur Rechenschaft gezogen werden“. Unter tosendem Beifall der Abgeordneten des türkischen Parlaments fügte er noch die bedeutungsschwere Formel hinzu: „Wir" – Türkei und Asebaidschan – "sind zwei Staaten, aber eine Nation. Das nicht nur in Worten, sondern auch in Taten“.

Stepanakert steht unter Dauerbeschuss

Seit dem 27.09.2020 herrscht Krieg zwischen Armenien und der international nicht anerkannten Republik Arzach (Berg-Karabach) auf der einen und Aserbaidschan auf der anderen Seite. Es handelt sich um die schwerste militärische Aggression, die von Aserbaidschan seit Beginn des Kriegszustands Ende der 1980er Jahre gegen die Armenier Arzachs ausgegangen ist.

Stepanakert, die Hauptstadt der Republik Arzach (Berg-Karabach), steht seit dem 02.10.2020 unter Dauerbeschuss. Die Einwohner harren mit ihren Kindern in den unterirdischen Bunkern aus; wer die Möglichkeit hat, flüchtet nach Armenien. Die Stromversorgung ist längst unterbrochen.

Gezielt beschießt Aserbaidschan zivile Einrichtungen und zerstört die zivile Infrastruktur, wobei auch die international geächteten Cluster-Bomben zum Einsatz kommen. Bis zu 2.300 Tote wurden auf armenischer Seite in den ersten 7 Tagen des Krieges gezählt. Von Tag zu Tag kommen weitere Todeszahlen hinzu. Die Armenier sitzen in der Falle und hoffen auf Beistand.

Die Nachbarn unternehmen nichts

Es scheint aber, als seien sie erneut auf sich allein gestellt, denn weder der vielbeschworene „große Bruder“ Russland schreitet ein, noch ist mit Beistand der beiden Nachbarn – Georgien und Iran – zu rechnen. Georgien im Norden hat die Grenzen zu Armenien bereits zu Beginn des Krieges auf türkische Initiative hin geschlossen. Der Iran im Süden hat sich bisher lediglich als „Mediator“ angeboten.

Im Westen des Landes werden die Armenier von der Türkei und im Osten von Aserbaidschan eingeschlossen. Die Türkei hält die Grenzen seit der Unabhängigkeit Armeniens wegen der Forderung nach der Anerkennung des Genozids durch die Türken in 1915 geschlossen. Aserbaidschan führt – ermutigt durch die Türkei und ihren Präsidenten Erdogan – den Angriffskrieg gegen Arzach mit aller Entschlossenheit fort und droht täglich, Jerewan, die Hauptstadt Armeniens, zu zerstören. 

Die Armenier stehen mit dem Rücken zur Wand gegen eine türkisch-aserische Übermacht. Armeniens Einwohnerzahl und die der Republik Arzach beträgt zusammen gerade einmal 3 Mio. Die Militärausgaben für Waffen und Kriegsgerätschaften lagen für den Zeitraum 2009 bis 2018 bei insgesamt 4 Mrd. US-Dollar.

Dem stehen 10 Mio. Einwohner und 24 Mrd. US-Dollar Ausgaben Aserbaidschans für denselben Zeitraum gegenüber, was sich am Einsatz modernster Drohnensysteme und Raketen mit erheblicher Zerstörungskraft gegen armenische Ortschaften in der Region Arzach deutlich zeigt.

Türkei liefert die Waffen

Aserbaidschan liegt am Kaspischen Meer und konnte aufgrund seines Ölreichtums und einer aggressiven Öl-Politik politische Instrumente etablieren, um andere Staaten in seine Abhängigkeit zu bringen und mittels Drohungen und Erpressungen seine überwiegend gegen Armenien gerichteten Interessen durchzusetzen.

Als würde diese Überlegenheit Aserbaidschans nicht Grund genug zur Sorge sein, wird Aserbaidschan zusätzlich von der Türkei personell und mit modernsten Waffensystemen unterstützt.

Die Geschichte wiederholt sich, wie der Tweet des Chefredakteurs der AKP-Nahen Zeitung „Yeni Safak“ vom 27.09.2020 zeigt. „In das Zentrum Jerewans sollten Raketen hageln. Nach 100 Jahren sollten wir erneut die Islamische Kaukasus Armee (Kafkas Islam Ordusu) wiederaufleben lassen.“

Was damit gemeint ist, erklärt ein Blick in die Geschichte. Nach dem Genozid an den Armeniern durch die osmanische Türkei 1915 gründete der Drahtzieher des Völkermordes, Enver Pascha, im März 1918 die Islamische Kaukasus Armee. 

Ein Reich für alle Türken

Ihre Mission sollte darin bestehen, die im Kaukasus lebenden Armenier vollständig zu vernichten und den pantürkischen Traum zu realisieren. Der Panturkismus bzw. Turanismus war die staatstragende Vision der im Westen als „Jungtürken“ bezeichneten Mitglieder der Partei „Einheit und Fortschritt“, welche die Gründung eines rassisch homogenen groß-türkischen Reiches anstrebten, das vom Bosporus bis in die Mongolei reichen und alle Turkstaaten umfassen sollte, kurz: Turan.

Der Realisierung dieses rassisch homogenen Gebildes stand allerdings sowohl im anatolischen Kernland als auch im Kaukasus eine einzige Volksgruppe im Weg: Armenier, die Christen waren und bereits seit biblischen Zeiten in den „Armenian Highlands“ und dem Südkaukasus lebten.

Die Armenier im Südkaukasus auf dem Gebiet der heutigen Republik Armenien und der Republik Arzach nahmen die Überlebenden des Genozids auf und gründeten die erste Demokratische Republik Armenien. Noch 1921 waren 94% der Bevölkerung Arzachs (Berg-Karabach) Armenier.

Mit der Machtübernahme der Bolschewiken entschied daher das Kaukasusbüro des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei am 4.7.1921, dass Arzach (Berg-Karabach) unter Beibehaltung seines Autonomiestatus an die Republik Armenien angeschlossen werden sollte. 

Stalin greift ein

Doch bereits am 5.7.1921 intervenierte Josef Stalin höchstpersönlich, um Arzach als Autonome Region Aserbaidschan zuzusprechen.

Aserbaidschaner siedelten sich auch in den folgenden Jahrzehnten in der Region kaum an, und wenn doch, erfolgte dies auf Direktive der SSR-Aserbaidschan. So stellten die Armenier im Jahr 1988 noch immer die Mehrheit der Einwohner mit etwa 80% (145.000) gegenüber 20% Azeris (35.000).

Im Zuge der Perestroika Ende der 1980er flammten die Ideen des Turanismus in Aserbaidschan allerdings erneut auf.

Im Februar 1988 verübten bewaffnete aserische Schlägertruppen ein Massaker an der armenischen Bevölkerung der aserbaidschanischen Stadt Sumgait am Kaspischen Meer. Der aufgestachelte aserische Mob drang sogar in ein armenisches Krankenhaus ein und ermordete die Neugeborenen.

Die Armenier, die jahrhundertelang die tragende Oberschicht in den Hauptstädten des Kaukasus Baku, Jerewan und Tiflis bildeten, wurden – da sie der Etablierung eines homogenen aserischen Nationalstaates im Wege standen – durch Pogrome und Anschläge in Aserbaidschan erneut dezimiert.

Nie wieder!

Sumgait und Baku waren jedoch lediglich der Auftakt zu einer im Vorfeld geplanten großangelegten Vernichtungsaktion gegen die Armenier der Region Arzach (Berg-Karabach) gewesen. Ziel der aserbaidschanische Regierung war es, das ca. zu 80% von Armeniern bewohnte Gebiet ethnisch zu säubern. Als die Panzer nach Karabach rollten und irreguläre Truppen die Städte zu überfallen begannen, formierten sich die Armenier Arzachs (Berg-Karabach) zum Widerstand und besiegten die aserischen Aggressoren. „Nie wieder werden wir einen erneuten Genozid am armenischen Volk zulassen“, hatte der Berater des damaligen armenischen Präsidenten, Gerard J. Libaridian, verkündet.

Am 2.9.1991 verkündete dann die Republik Arzach (Berg-Karabach) ihre Unabhängigkeit.

Aserbaidschan erklärte seine Unabhängigkeit erst am 18.10.1991. Insoweit war Arzach nie ein Teil Aserbaidschans, sondern hat sich im Einklang mit der Verfassung der Sowjetunion im Zuge der Perestroika für unabhängig erklärt und den Anspruch auf Souveränität gegenüber Aserbaidschan im Krieg behauptet.

Es ist daher längst überfällig, die Republik Arzach (Berg-Karabach) international anzuerkennen.

Die Aseris wollen diese Realität nicht anerkennen und berufen sich ausschließlich darauf, dass doch Stalin persönlich das Gebiet Arzach (Berg-Karabach) ihnen zugesprochen habe. Damals wie heute setzen Türkei und Aserbaidschan auf die Vernichtung der Armenier im Kaukasus. Die Türkei liefert hochentwickelte Waffen aus dem NATO-Arsenal, entsendet Kampfeinheiten und heuert syrische Islamisten an, um den Aseris im Angriffskrieg gegen die Armenier beizustehen.

BBC, The Guardian, Reuters und CNN führten Interviews mit syrischen Islamisten im Konfliktgebiet und berichten, was auch ausländische Geheimdienste bestätigen, dass über 1.000 syrische Islamisten der Terrororganisationen Jabhat al-Nusra, Firqat Al-Hamza und Sultan Murad Division sowie extremistische kurdische Gruppen von der Türkei nach Aserbaidschan zum Krieg nach Arzach (Berg-Karabach) geschickt wurden. 

Die Armenier stehen erneut vor der Gefahr, Opfer eines Völkermordes durch die gleichen Täter zu werden. Daran ändert auch die am Wochenende unter russischer Vermittlung ausgehandelte Waffenruhe zwischen Aserbaidschan und Armenien nichts. Für Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev ist die Feuerpause eine „letzte Chance auf eine friedliche Lösung". Der Konflikt solle jedoch zuerst militärisch beendet werden. Erst später könne man über eine dauerhafte politische Lösung sprechen. Armenien müsse Bergkarabach aufgeben.

 

Madlen Vartian ist Rechtsanwältin mit armenischen Wurzeln. Sie lebt und arbeitet in Köln.

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Leserpost

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Burkhard Mundt / 11.10.2020

EU- Milliarden und deutsche Milliarden, von Merkel dem Erdogan per “Flüchtlingsdeal” in den A… geschoben, haben die Türkei in die Lage versetzt, diesen Vernichtungskrieg anzuzetteln und zu unterstützen.

Hans-Peter Dollhopf / 11.10.2020

Egal, auch wir, die wir, genauso wie einst das steinzeitliche Managementteam vor Lagerfeuern, vor Flimmerkisten der GEZ sterben, und, da wir selbst, sicherlich, sterben werden müssen, so stellen wir uns vor, dass tote “Nazis” als Tote sich überhaupt nicht dazugesellen können wollten, selbst wenn gerade vegetierende Wokies auf deren Gräber drauf scheißen, um sie damit für weitere Aburteilungen in der Welt lebender Linkies zu düngen und so wieder verfügbar zu machen. Division by Zero. Error. Was? Also werden darum heute als für wie wie Nazis Gehaltene als Opfer-Sklaven des postmodern-zeitnahen Haltungsökonomie-Betriebes umso ungnädiger auf ihre Enderlösung warten dürfen.

Gottfried Meier / 10.10.2020

Wo bleibt hier der Aufschrei unserer Superdemokraten, die sonst immer das Maul aufreißen?

Harald Unger / 10.10.2020

Da sich der Größtanzunehmende im Mittelmeer bei der Durchsetzung seiner persönlichen “9-Dash-Line” ordentlich verhoben hat, kühlt er jetzt sein Mütchen an den Armeniern. Allen voran wir Deutschen sollten uns sehr genau ansehen, was dort passiert. Es ist ein Blick in unsere eigene, schon angebrochene Zukunft. - - - So wie Erdog die blutgierigen Kriegsverbrecher des Syrak Kriegs in diesen Krieg gegen die armenische Zivilbevölkerung dirigiert, stehen diese auch zu Hunderttausenden bereits hier im Gebiet und vertreiben sich die Zeit bis zum ‘get-go’ mit ihren Hobbies. Und wie es sich für siegreiche Iunvasoren gehört, fürstlich umsorgt, unantastbar über dem Gesetz stehend und voll alimentiert. Sich nehmend was und wie es ihnen gefällt.

R. Bunkus / 10.10.2020

An solchen Beispielen wie dem Krieg um Arzach/Karabach erkannt man, dass Verlautbarungen der deutschen Politik wie “Nie wieder (Auschwitz/Srebrenica/usw.)!” oder die Vermeidung einer angeblichen oder wahrhaftigen humanitären Katastrophe nichts als vernebelte Worthülsen sind. Jahrelang werden Menschen, die bereits z. T. über Jahre irgendwo Unterschlupf gefunden haben, als Flüchtlinge aufgenommen, doch wenn es irgendwo brennt oder sogar ein Genozid droht, zieht Deutschland den Schwanz ein und lässt die Bedrohten im Stich. Die Armenier haben schlicht keine Lobby.

N. Schneider / 10.10.2020

Das Verhalten der westlichen Staaten einschließlich Israel (dessen unrühmliche Rolle sich nicht nur auf Waffenlieferungen an Aserbaidschan beschränkt) gegenüber Armenien und Arzach ist eine Schande. Als einzige (!) Nation leisten die USA im bescheidenen Umfang Entwicklungshilfe an Arzach. Ein erster Schritt müsste die Forderung der westlichen Staaten nach einem sofortigen Ende der aseri-türkischen Aggression sein, verbunden mit der Drohung andernfalls die Republik Arzach anzuerkennen.

Günter Schlag / 10.10.2020

Auf ihrer Internetseite informiert die Bundesregierung über die Nato: “Was ist die Nato und wofür steht sie? Die Nato ist das wichtigste sicherheitspolitische Bündnis der Welt. Nato bedeutet “North Atlantic Treaty Organization” (Nordatlantische Vertragsorganisation) - das Bündnis verknüpft seit 70 Jahren Europas und Nordamerikas Sicherheit. Es steht für gemeinsame Sicherheit und Verteidigung, für gemeinsame Operationen und für die internationale Kooperation mit Partnern, auch für gelebten Multilateralismus. Die Nato versteht sich auch als Wertegemeinschaft freier demokratischer Staaten. Im Nordatlantikvertrag bekennen sich die Mitglieder zu Frieden, Demokratie, Freiheit und der Herrschaft des Rechts.” Ganz langsam noch mal:  “Die Mitglieder bekennen sich zu Frieden, Demokratie, Freiheit und der Herrschaft des Rechts.” Die Türkei ist Mitglied dieser “Wertegemeinschaft”. Zu diesen Werten gehört offensichtlich auch, islamistische Terrorgruppen in Syrien zu unterstützen, syrisches Territorium zu besetzen, die Hamas zu stützen, Söldner in Kriege zu schicken und mit von Nato Staaten - auch von Deutschland - gelieferten Waffen Kriege zu schüren und zu unterstützen. Das Schweigen von Nato und EU zum Krieg in Bergkarabach zeigt, das diese hehren Bekundungen nur Geschwafel sind und Erdogan mit den syrischen Flüchtlingen als Druckmittel überall machen kann, was er will.

Robert Jankowski / 10.10.2020

Und wieder sieht Europa bei einem Genozid zu. Aber Frau Roth, als sozusagen fast-Türkin, wird auch hier die Augen zumachen. IS Kämpfer aus Deutschland an der aserbeidschanischen Front werden wieder bei der Rückkehr von Sotioalarbeitern begrüßt und von ihren Kriegstrauma geheilt. Danke Deutschland!

Peter Thomas / 10.10.2020

Der Autorin sei Dank für diesen Bericht! Die wievielte Fortsetzung des Völkermords an den Armeniern ist dies nun? Will der Sonnenprinz vom Bosporus auf dem Wege zu Neu-Osmanien die Armenierfrage endlösen? Ja, müßte ihm da nicht die Sonnenkaiserin von der Spree in den Arm fallen? Aber wer weiß schon, was die genialischen End-Hirne brüten…  Die historische Mission der Raute kann sich um nichts weniger drehen als das Ziel der Geschichte! Denn das hat sie mit der Muttermilch gesogen, und dieses Ziel ist das Allerheiligste, und darum ist jedes Mittel dazu: alternativlos. Und siehe da, die Kaiserin, der Prinz und all ihre Sonnengeschwister vereinen und rechtfertigen sich durch ihre historischen Missionen. Und der Latrinenprophet Marx hat das alles vorausgesagt. /// Als ich - vor Jahrzehnten - “Die vierzig Tage des Musa Dagh” las, weinte ich.

Wilfried Cremer / 10.10.2020

Die Türken sind der Ismael der Asiaten. Deshalb muss man sie vom Osten aus behandeln. Hoffentlich konventionell.

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