Die apokalyptischen Reiter der Klimapolitik (Teil 4)

Politik hat mit Interessen zu tun, nicht mit Wahrheiten. Politische Wahrheit beruht auf Simplifikation. Man spricht sie aus, um Zustimmung einzuholen: Diese Partei hat recht, wir sollten ihr folgen. Politikern, mit Wahrheiten konfrontiert, stellt sich die Frage: Was will dieser Mensch (oder diese Gruppierung) von mir? Das ist kein Versagen angesichts der Wahrheit, sondern Ausfluss der Verantwortung für wirkliche Menschen und die sie tragenden Systeme. Soll heißen, jede wissenschaftliche „Wahrheit“, in den Raum der Politik getragen, wird Propaganda und wirkt als Propaganda. In der Wissenschaft selbst gibt es keine Wahrheit, allenfalls die Suche nach ihr, und es zählt das Argument. Nichtsdestoweniger ist Politik, jede Politik, gehalten, sich an ihren „Fakten“ zu orientieren. Das ist das beiden gemeinsame realistische Fundament, das niemand ungestraft verlässt.

Auflösen lässt sich der Widerspruch auf zweierlei Weise. Entweder lässt sich die Politik von der Wissenschaft führen und gerät dadurch in die Fänge „führender Wissenschaftler“ – B-Wissenschaftler, wie Alexander Sinowjew sie einst nannte –, deren Verhältnis zur Macht in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur „Wahrheit“ (zum wirklichen Stand des Wissens) steht. Oder sie behandelt Wissenschaftsvertreter – sie mögen so entschieden auftreten, wie sie wollen – als Lobbyisten wie andere auch und sorgt dafür, dass sie zu ihrem – im Sinne des Gemeininteresses: relativen – Entscheidungsanteil gelangen.

Politik und Apokalypse schließen einander aus. In der Geschichte der modernen Menschheit sind die einschlägigen Anläufe, wissenschaftszentrierte statt menschenzentrierte Politik zu betreiben, bislang kläglich oder katastrophal gescheitert (Versuche, gegen wissenschaftliche Einsichten zu regieren, allerdings auch). Das liegt, unter anderem, an der jeweils auserkorenen „Wissenschaft“, die unter dem Einfluss der Macht mutiert und – siehe Diamat – in deprimierende Leerläufe mündet. Und es liegt an der Perversion der Macht, die sich, durch Wissen abgeschirmt, dem Individuum gegenüber absolut setzt, da es – Luhmann lässt grüßen – strenggenommen kein Teil des Systems ist. Absolute Macht aber ist … böse. Die Beschwörung des Bösen bewirkt das Böse. Wer hat das gesagt? Niemand vermutlich. Aber die Aussage steht im Raum.

Vorgeprägte Auffassung

Szenen aus dem Herzen lautet der deutsche Titel eines Buches, das kurzfristig durch die Medien geisterte, weil es authentischen Aufschluss über die privaten Hintergründe des schwedischen Jungstars versprach, der, seiner Mutter zufolge, CO2 sehen kann. In einer Episode diskutiert die Familie der schwedischen Opernsängerin (Malena Ernmann, Gretas Mutter) mit dem „weltweit führenden“ Klimawissenschaftler Kevin Anderson und seinem Kollegen Isak Stoddard im Institut für Geowissenschaften der Universität Uppsala über das Welt-Klimageschehen und die Publikationspolitik der schwedischen Medien. Dort fallen Sätze wie: „Ich verurteile Klimaleugner und Skeptiker nicht. Nicht mal Politiker und andere Entscheidungsträger. Wirklich irritierend finde ich Forscherkollegen, die mehr oder weniger bewusst Fakten verdrehen, um nicht als Alarmisten dazustehen, auch wenn sie das innerlich sind. So was bringt mich auf die Palme.“

Im Haus der Wissenschaft, sollte man meinen, sei Platz für Unaufrichtigkeiten aller Couleur. Wie zum Beispiel steht es um prestigesüchtige Wissenschaftler, die „Fakten verdrehen“, um als Alarmisten dazustehen? Oder um ethisch bewegte Wissenschaftler, die in die Klimaforschung gegangen sind, um „etwas in der richtigen Richtung“ zu tun? Oder um jene nie zu vermeidenden Opportunisten, die ihr Forschungsschiffchen in den Strom drehen, der uns alle trägt? Sind „Fakten“ Schalter, die sich nur in einer Richtung verdrehen lassen? Das wäre zumindest seltsam. Wie schon gesagt, ein Faktum ist eine Zusammenfassung, ein Ermittlungsstand, der momentan und in einem bestimmten Zusammenhang nicht weiter problematisiert werden soll. Ein Faktum, das nicht infrage gestellt werden könnte, ist keines. Irgendwo beruht alle empirische Klimaforschung samt ihren Fakten auf Messungen: Es ist immer möglich, dass sie fehlerhaft oder ungenau oder ergänzungsbedürftig sind oder schlicht falsch interpretiert werden, weil die Forscher – nun, weil sie einer vorgeprägten Auffassung folgen.

Und selbstverständlich lassen sich Fakten in alle möglichen Richtungen verdrehen – aus Unfähigkeit, sie „richtig“, das heißt im Sinne derer zu interpretieren, die sich auf sie geeinigt haben, aus Arglist oder egoistischen Gründen, sicher auch politischer Täuschungsabsicht, falls es dafür Gründe gibt. Wie sie einer verdreht, bleibt dem Zweck geschuldet, den er verfolgt. Wenn mir einer sagt: „Ich bin Wissenschaftler, deshalb bin ich Alarmist! Meine Kollegen sind Täuscher, denn sie verfolgen eine politische Absicht“, dann weiß ich, das Feld ist politisiert und ich tappe auf zwei Ebenen im Ungewissen – der politischen und der wissenschaftlichen. Dieser eine Wissenschaftler mag mir sympathisch sein oder nicht: Meine Unwissenheit ist radikal und absolut. Und er kann mir tausendmal erzählen, dass alles „in Wahrheit“ noch viel schlimmer und drängender sei – entweder er führt mich in etwas ein, was er weiß, weil er nah genug dran ist, um sagen zu können: „Hier bewegt sich unser Wissen“, oder seine eigene, in der moralisierenden Wissenspose versteckte Unwissenheit mag sich graduell und relativ von meiner unterscheiden, aber sie bleibt Unwissenheit und eine Aussage über die Kollegen, wie die zitierte, enthält eine Denunziation.

Eine „unrealistische“ Schippe mehr

Hat ein den Interessen seiner Bürger verpflichteter Staat das Recht zum radikalen, technisch und arbeitspolitisch prekären Umbau seiner Volkswirtschaft auf den beratenden Zuruf einer Forschergruppe hin, deren Prognosen ein nach dem Urteil nicht weniger Fachleute unausgereiftes Klimamodell zugrunde liegt? Hätten seine Repräsentanten das Recht, der Empfehlung eines von der Regierung einberufenen Umweltrates folgend, dem demokratisch gewählten Parlament einen der wissenschaftlichen Wahrheit verpflichteten „Rat für Generationengerechtigkeit“ vorzuschalten? Immer angesichts der Tatsache, dass „ein bisschen Wahrheit“ gleichbedeutend mit einer großen Täuschung wäre, von der niemand mit Gewissheit zu sagen vermöchte, ob sie bei den Hauptakteuren auf Selbst- oder Fremdtäuschung beruht?

Selbstverständlich bleibt es bei alledem richtig, dass die Abwehr einer drohenden Gefahr mit ineffektiven Mitteln „in Wahrheit“ gleichbedeutend damit ist, keine Abwehr zu leisten. Das weiß die Klimalobby und verlangt stets eine „unrealistische“ Schippe mehr. Als rein symbolische Abwehrmaßnahmen allerdings sind die Klimapakete, die da geschnürt werden, ein wenig teuer und greifen zu tief in die Rechte der Bürger ein, um einfach so als „das uns heute Mögliche“ zu passieren. Staaten, die so handeln, geraten leicht in den als „populistisch“ geschmähten Verdacht, ihren Bürgern gegenüber die wahren Ziele der getroffenen Maßnahmen zu verschleiern. Einmal endemisch geworden, ist er geeignet, das Vertrauen einer großen Zahl von Bürgern in das Regierungshandeln nachhaltig zu unterminieren – und zwar, was gern vergessen wird, auf beiden Seiten des „Klimaretter“ und „Klimaskeptiker“ voneinander trennenden Grabens.

Neben – und über – der mit zweifelhaften Mehrbelastungen notwendig einhergehenden Enteignung der Steuerzahler steht der Argwohn aufgescheuchter Bürger im Raum, nicht mehr frei im Rahmen der bestehenden Institutionen über die Zukunft des Landes entscheiden zu können – und vielleicht, je nach „umzusetzender“ Variante, mehr als ein bloßer Verdacht. Logisch gesprochen sind diese Bürger im Recht: Wer ihren ins Parlament entsandten Vertretern das Vermögen abspricht, „gerechte“ Beschlüsse zu fassen, und ihnen um künftiger Generationen willen eine Art fürsorglichen Vormund vorschalten möchte – Platons Philosophenstaat lässt von ferne grüßen –, verlässt den Boden der pluralistischen Demokratie und nähert sich Herrschaftsmodellen an, die, sollten sie in anderen Ländern angetroffen werden, „autoritär“ oder „diktatorisch“ zu nennen den hiesigen Medien in der Regel nicht schwerfällt.

Kein Wunder also, wenn am Rande des offiziellen Politikbetriebs bereits die flapsig geführte Diskussion darüber brandet, ob Partei-Diktaturen nach chinesischem Muster nicht vielleicht für künftig anstehende Entscheidungen großen Stils besser gerüstet seien als das eigene, als „schwerfällig“ stigmatisierte System. Seit Jahren macht ein gewisser vornehmer Ton, in dem von linker und rechter Seite einmal mehr die Demokratie zu Grabe getragen wird, so manchen Feuilleton-Beitrag ungenießbar. Wer die persönliche und politische Freiheit einem simplen „Vielleicht“ zu opfern bereit ist, der sollte nicht allzuviel Hoffnung in die vage Möglichkeit setzen, sie vielleicht eines Tages, nach mehr oder weniger glücklich bestandener Gefahr, von den dann Herrschenden zurückerstattet zu bekommen. Im ökologischen Utopia der neuen Rousseauisten, die den „Fußabdruck“ des industrialisierten Teils der Menschheit auslöschen möchten, ist sie ohnehin nicht vorgesehen.

Modellierer und Modell

Alle kennen sie, die gefühlte Wahrheit, das Glauben-zu-wissen, die Treue zu einer einmal gefassten Idee oder Hypothese, gleichgültig, was die gesunde Skepsis darüber zu sagen weiß. Ein Modell, gleichgültig, ob es sich um einen Plastik-Bausatz des Sprößlings oder ein Welt-Klimamodell handelt, ist niemals wahr oder falsch. Es repräsentiert ein Objekt, einen Gegenstandsbereich, ein Kausalgeflecht, aber nur in bestimmten Hinsichten, niemals total oder absolut. Will ich wissen, ob es realistisch, das heißt, für meine Zwecke tauglich ist, muss ich mir über die von mir verfolgten Ziele im Klaren sein. Wozu soll es dienen? Ein Kind, das erleben muss, wie sein mit Eifer zusammengeklebtes Plastikmodell der Santa Maria im Wasser zur Seite kippt und zu keinerlei Schwimmtätigkeit aufgelegt ist, sobald der stützende Finger entfällt, erfährt durch Erwartungsenttäuschung, dass die Repräsentation, deren optischem Charme es erlag, sich zwar auf alles Mögliche, aber nicht auf die Schwimmeigenschaft bezieht. Anders ausgedrückt: Sie bleibt im Modell unrepräsentiert. Das Kind lernt daraus, dass es sich künftig entscheiden muss, ob es ein Modell zum Anschauen besitzen möchte oder ein schwimmfähiges.

Ein zu Prognosezwecken erstelltes Klimamodell, das nach Insider-Auskunft immer dann falsche Prognosen liefert, wenn man es an bereits eingetretenen Zuständen testet, ist entweder untauglich oder unausgereift. Ein auf „zweifelsfreien“ Daten basierendes Klimamodell, das bei jedem signifikanten Datenschub – etwa der in den späten neunziger Jahren einsetzenden „Erwärmungspause“ – nachjustiert und mit Zusatzhypothesen aufgeputzt werden muss, von denen vorher nirgends die Rede war, wirft berechtigte Zweifel an der Grundhypothese auf. Ein in mehreren Varianten, zwischen denen keine rational begründbare Wahl möglich ist, vorliegendes Modell nährt den Verdacht, in wesentlichen Momenten unter- oder überdeterminiert (oder beides) zu sein, sprich: auf unzureichenden Daten und/oder willkürlichen Annahmen zu beruhen. Das festzustellen, ist ganz normal und sollte keine Zweifel am Geisteszustand der „Skeptiker“ befeuern.

Umso erstaunlicher die Erregung, die den Skeptikern von jenseits des Klimagrabens entgegenschlägt und außerhalb des umzäunten Wissenschaftsareals erst richtig zu Buche schlägt: Lobbyisten gegen Lobbyisten, Politiker gegen Politiker, Medienschaffende gegen ihre Leser, Leser gegen Leser,  Eltern gegen Eltern, Kinder gegen Eltern, Erzieher gegen Eltern, Schüler gegen Parlamente, Fridays for Future gegen den Rest der Welt – lauter Unwissende, die zu wissen meinen, nein, glauben zu wissen wie je ein Dämonen- und Hexengläubiger des Mittelalters oder der frühen Neuzeit. Es ist keine kleine Sache, den Weltuntergang, in welcher Form auch immer, heraufzubeschwören: Da brechen Kräfte auf, die – wenigstens in Europa – in der Vergangenheit mühsam und unter Opfern gebändigt wurden.

„Klimafeminismus“ als Verdrängungsangebot

Folgt man der veröffentlichten Familienlegende, so erzieht Tochter Greta den Rest der Familie an der Klimafront, bis … zu dem Zeitpunkt, an dem es sie auf den Platz vor dem schwedischen Parlament hinauszieht, um die Welt zur Umkehr zu zwingen. Der keimende Fanatismus besitzt ein von hiesigen Medien gern verschwiegenes Vorbild: Zero Hour, eine amerikanische Klimabewegung, bei der Kinder von Politikern Antworten auf die Frage einfordern, „warum nichts unternommen wird“. „‚Gut gemacht, Greta‘, sagen Kevin und Isak unisono. In Gretas Augen tritt ein Leuchten, und ich habe das Gefühl, genau in diesem Moment entsteht etwas in ihr … Einen Augenblick lang ist es still. Gedanken schwirren durch den Raum – Gedanken daran, dass das fast unsichtbare Mädchen auf dem Stuhl am Fenster sich dazu entschieden hat, ins Rampenlicht zu treten, ganz allein, mit eigenen Worten und Gedanken, um die Grundfesten der gegenwärtigen Weltordnung zu hinterfragen …“

Eine Rezensentin schrieb über diese Mutter-Tochter-Beziehung: „Hoffnungslose Projektion? Kindischer Boykott der Eigenverantwortung? Oder wahnhaftes Streben nach diesseitiger Erlösung?“ So lässt sich fragen. Lässt sich, außer mit ja, ja, ja, nein, nein, nein auch darauf antworten? Die erwähnten „Grundfesten“, das erschließt sich aus der weiteren Lektüre des Buches, heißen money, money, money, und die „Hinterfragung“ gilt hauptsächlich den gewohnten Praktiken der eigenen Gesellschaftsschicht, es auszugeben, also dem Fliegen, Shoppen, Wohlleben: kein ganz ungewöhnliches, in vielen Familien virulentes Thema für Heranwachsende, wie Gretas Resonanz bei den Gleichaltrigen zeigt.

Das Projekt „Greta“ ist damit allerdings nicht einmal ansatzweise skizziert. Vielleicht hat es ja mehr mit kurrenten Frauenbildern der westlichen Gesellschaft zu tun, als die Kommentatoren sich eingestehen wollen. Jedenfalls drängt der Eindruck sich auf. Man liest Aufzeichnungen aus einem sich rasch drehenden Familienkarussell, dem die Opern-Karriere der Mutter den Stempel aufdrückt. Häufiger Wechsel der Wohnorte, damit einhergehende Verkümmerung der Außenbeziehungen, ein privates Schein-Idyll, das jäh umschlägt, als Greta abrupt das Essen verweigert und die Familie, allen voran die Mutter, radikal in den Bann der Töchter – erst der einen, dann der anderen – und zum Gang durch das schwedische Gesundheits- und Erziehungssystem zwingt. Da wurde, kann man annehmen, die Luft zum Atmen knapp und der Kampf gegen das allenthalben „ausgestoßene“ CO2 zum einigenden Band der gutsituierten, fest im Normensystem der schwedischen Gesellschaft verankerten Kleinfamilie.

„Klimafeminismus“ als Verdrängungsangebot …? Könnte sein. Die Klimawissenschaft avanciert zum Player des Vertrauens, der das gesellschaftliche Spiel nicht mitspielt (wie sagte Greta vor der UN: „kristallklare“ Wahrheiten liefert). Wer so denkt und spricht, kann – befreundete Klimawissenschaftler hin oder her – keine Innensicht auf den Wissenschaftsbetrieb haben. Er weiß buchstäblich nicht, worüber er redet. Woher auch? Die Wissenschaft erscheint als die große „weiße“ Vaterfigur im Hintergrund, die es im Leben nicht geben darf, und Mutter wie Tochter betteln: Nimm uns an die Hand!

Das Leben ändern? Unbedingt!

Es gibt eine Art von Wissenschaftspräsenz in der Gesellschaft, die darauf beruht, dass eine Menge ihr verpflichteter oder unter ihrem Bann stehender Menschen die wissenschaftliche Arbeitsweise nicht wirklich begreifen. Dafür steht der Ausdruck „Glauben-zu-wissen“. Exakt diese Formel prangt an einer der pathetischsten Stellen von Gretas Familien-Buch: „Wir glauben, dass wir wissen, was die Krise mit sich bringt. Und alle gehen davon aus, dass alle Bescheid wissen.“ Besser kann man’s nicht ausdrücken. Wenn die Klima-Experten – darunter die eigene Tochter – sich unterhalten, dann sitzt die Mutter still dabei, sie will sich nicht durch Unkenntnis blamieren. Dennoch weiß natürlich auch sie, und das unbedingt. Mutter und Tochter haben unisono das Fliegen, das Über-fliegen des Globus (und seiner Natur) schlechterdings zum Symbol des Bösen erklärt – der verbotenen Lebensart.

Die Vielfliegerei, ein Privileg der eigenen Klasse (und eine der Ursachen familiärer „Dekomposition“), wurde radikal durchgestrichen. Stattdessen fährt der Vater mit der jüngeren Tochter im Elektromobil nach London zum Popkonzert. Da prangt ein Riss im Familienbewusstsein, verursacht durch eine nicht bewältigte Lebensweise, an der man dennoch mit allen Fasern hängt, und Klein-Greta, die Flugverweigerin und Diva-Konkurrentin der Mutter, stochert darin herum. So wie das Gros der Klimaforscher, forschungslogisch durchaus plausibel, die Treibhaus-These (nicht zu verwechseln mit dem unter Wissenschaftlern weit weniger strittigen Treibhaus-Effekt), also die Herleitung des weltweiten Temperaturanstiegs in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts aus der industriell bedingten Zunahme atmosphärischer „Treibhausgase“ – als praktisch unhintergehbare Begründung für die Dringlichkeit der eigenen Forschung – schlichtweg voraussetzt, so leiten Klima-Aktivisten und Klima-Gläubige aller Schattierungen aus ihr einen Wissensanspruch ab, den sie zwar in keiner Wissenschaft einlösen können, wohl aber an jedem Kiosk, der Stoff für das Uralt-Thema aller Zivilisation „Du-musst-dein-Leben-ändern“ in der Auslage hat. Das ist noch nicht Religion, aber es nährt sich von ihren Motiven. Lebensfromm werden, die „falschen Errungenschaften“ der mit der Fratze des „Raubtierkapitalismus“ behängten Zivilisation mit Verachtung strafen, kann eine lebensbefreiende Option sein, vor allem, wenn die eigene Familie gerade Gefahr läuft, vor die Hunde zu gehen.

Welche Instanz, so die naheliegende Frage, verfügt in der Wissensgesellschaft über genügend Autorität, um die persönliche „Wende“ einzuleiten? Das kann nach Lage der Dinge nur die Wissenschaft sein. Die Folgen lassen nicht auf sich warten. Das latente, hier und da offen aufbrechende Verlangen der „befreiten“ Gesellschaft nach Autorität lässt den autoritativen Gestus der Wissenschaft ins Autoritäre entgleiten – zunächst in der Gesellschaft, aber natürlich auch in der Wissenschaft selbst. Dieser Rückschlag droht, sollte ihm nicht Einhalt geboten werden, die Quellen des Wissens selbst zu verstopfen, die nie so rein sprudelten, wie Greta den UN-Granden einzuschärfen versuchte.

Kennzeichen der Arkanwissenschaft

Let me know … what shall I do? – Das Verlangen, schreibt Francis Fukuyama in seinem Buch „Identität. Wie der Verlust der Würde unsere Demokratie gefährdet“, seine Identität auszustellen und für sie unbegrenzten Zugang zu den Ressourcen der Gesellschaft einzufordern, sei der beherrschende Zug der gegenwärtigen Politik. Im Schatten der Klimabombe ist eine andere Gefahr herangewachsen: das ebenso radikale wie ridiküle Verlangen nach autoritärer Weisung, vorausgesetzt, sie bedient sich einiger ultimativer Mittel der Einschüchterung durch höhere, sich durch Arkanwissenschaft mitteilende Mächte.

Das klarste Kennzeichen der Arkanwissenschaft besteht darin, dass sie zwischen Adepten und Meistern unterscheidet. Nur letztere verfügen über den Zugang zu den letzten Geheimnissen des Wissens: den überaus kostbaren Denkmaschinen, ihrer Software und den Entscheidungen, die in jede Klimamodellierung einfließen, um der Welt als untrügliche Wahrheit vorgesetzt zu werden, auf dass sie daran … ersticke? … genese? Die breite Klasse der Adepten hingegen – was weiß sie schon? „Wir, die wir uns mit Klimaforschung auseinandersetzen, sind Klimaforscher.“ Auf dieser Basis ist auch Greta Klimaforscherin: eine Adeptin, der man gestattet, einige Grade zu überspringen, weil die Außenwirkung so groß zu werden verspricht, selbst wenn dabei nicht mehr herauskommen sollte als ein paar Fotos mit den Mächtigen und Halbmächtigen dieser Welt und Aufzeichnungen von Auftritten, über die man in ein paar Jahren den Kopf schütteln wird.

Greta weiß, was zu tun ist, denn sie trägt das Wissen – eine der Trägerinnen des Lichts, das aus dem Jenseits der Entscheidungen auf jeden fällt, in dessen Herzen die Entscheidung reift, diese dem Untergang geweihte Welt nicht mehr hinzunehmen, wie sie ist, sondern sie … nun ja, zu verändern – wie alle Tu-Was-Akteure unablässig verkünden, seit Marxens elfte Feuerbachthese zu einem frei flottierenden Kulturgut geworden ist: „Die Philosophen haben die Welt / nur verschieden interpretiert, / es kommt aber darauf an / sie zu verändern“ (Inschrift an der Haupttreppe der Humboldt-Universität).

Wie die Auguren wissen, erregt das von Engels nachträglich eingefügte „aber“ seit jeher die Gemüter der Eingeweihten. Existiert ein Hiatus zwischen Wissen und Veränderung? Darf es ihn geben? Soll es ihn geben? Wenn die „Wissenden“ die Vertreter der „Praxis“ mit den unteren Graden des Wissens belehnen – verändern sie dann das Wissen oder die Praxis? Beides natürlich und beides läuft, in the long run, auf Zerstörung hinaus. Es sind die unteren, zu Wissenden ernannten Grade, welche die höheren im Wissen fixieren und es dadurch als Wissen entwerten. Das zumindest sollte die Geschichte der marxistischen Bewegungen hinreichend gezeigt haben.

Am Rande der Zeit

Klimawandel ist Teil der Erdgeschichte. Er vollzieht sich in Zeiten und Räumen, an denen die Menschheit nur am äußersten Rande partizipiert. Fast alles, was man über ihn weiß, beruht auf Rekonstruktion. Diese Disziplin ist noch jung, entsprechend dürftig gestalten sich ihre Auskünfte. Doch selbst vorausgesetzt, man bezieht sich bloß auf die jüngsten Entwicklungen im Industriezeitalter, um in ihnen die Spur des Menschen zu erkennen und auszuwerten, so bleibt es, aus dem Blickwinkel der Statistik, merkwürdig genug, dass die Vorsehung, genannt Evolution der Technik, just zu jenem Zeitpunkt der Menschheit das technische Equipment und die entsprechenden Datenreihen zur Verfügung gestellt hat, in dem das Weltklima, angetrieben durch den Faktor Mensch, katastrophal zu entgleisen droht – und zwar im Hinblick worauf? Auf die Bewohnbarkeit des Planeten für den Menschen.

Wehe dem, der Arges dabei denkt oder sich zu zwinkern untersteht. Man mag das, auch als Wissenschaftler, einen glücklichen Zufall nennen, doch aus der Welt schaffen lässt sich die extreme Unwahrscheinlichkeit dieses Vorgangs nicht. Plausibler erscheint manchem fachfremden Laien da schon die Vorstellung, die schiere Verfügbarkeit des Equipments, verbunden mit einer gewissen „alarmistischen“ Handhabung, welche die enormen Kosten der nunmehr möglich gewordenen Forschung durch weit enormere Vorteile für die Menschheit – und eine Politik, die sich ihrer zu bemächtigen weiß – aufzuwiegen verspricht, könnte das permanente Weltgericht auf die Köpfe post- und neuchristlicher Bekenner niedergezwungen haben. Maximales Unheil verheißt maximalen Gewinn.

Die Wette Pascals, seit längerer Zeit ruhend, hat sich mit äußerster Vehemenz zurückgemeldet: Es ist besser zu glauben, als an der Seele Schaden zu nehmen. Was aber als Glauben firmiert, soll jetzt und in alle Ewigkeit Wissenschaft heißen: ein Wissen darum, wie man mit ein paar theoretischen Handgriffen nach Belieben Weltuntergangsszenarien aus der Retorte erzeugt und damit die Welt aufs Neue verzaubert. Denn alle Lust will Ewigkeit (Nietzsche) – und alle Ewigkeit, in menschliche Dimensionen gepresst, wünscht sich zum Teufel. Wenn die Konsumgesellschaft Lust verheißt, dann erreicht sie hier, als Angstlust am Untergang, ihr theoretisches und praktisches Maximum.

Dies ist der letzte Teil einer vierteiligen Serie.

Teil 1 finden Sie hier.

Teil 2 finden Sie hier.

Teil 3 finden SIe hier.

Foto: Gerhard Pietsch CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

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Karl-Heinz Vonderstein / 07.11.2019

Gestern waren bei Sandra Maischberger u.a.Johannes B.Kerner, Dirk Roßmann und Stefan Aust zu Gast.Auch Carola Rackete und eine Politikerin von der FDP waren zu Gast.Die beiden Damen sprachen darüber, was man gegen den Klimawandel unternehmen muss.Das, was Carola Rackete dazu sagte klang irgendwie verstörend.Sie meinte u.a.man müsse Firmen, die nachweislich die Umwelt und das Klima zerstören, anklagen und vor Gericht bringen.Sie nahm dabei das Wort “Ökozid” in den Mund, klingt wie Genozid.Die von der FDP redete ähnliches zu dem Thema wie ihr Parteivorsitzender Christian Lindner, meinte, man müsse innovativ gegen den Klimawandel vorgehen, ohne den Wohlstand zu gefährden. Zum Schluss konnten sich dann noch Kerner, Roßmann und Aust zu dem Thema äußern. Kerner fand das nicht so schlimm, dass die von Extinction Rebellion in verschiedenen Städten schon mal tagelang den Verkehr lahmlegen.Roßmann erzählte über ein Buch, was er gelesen hat und machte Werbung dafür.Ein Buch von einem amerikanischen Autor, der ihm die Augen geöffnet hätte über solche Themen wie den Klimawandel und z.B. auch über die Massentierhaltung.Er will tausende dieser Bücher an Menschen verschenken.Aust meinte, man dürfe Klima und Umwelt nicht in einem Pott werfen und zweifelte etwas daran, ob die ansteigenden Co2 Werte in der Atmosphäre wirklich nur menschengemacht seien.Auf Twitter zum #Maischberger hielten daraufhin Kommentatoren Stefan Aust für einen Klimaleugner.So schnell geht das!

Hans-Peter Dollhopf / 07.11.2019

Ich bin überzeugt davon, dass Karl Popper heute Greta ganz toll finden würde. Ich kann mich noch an Interviews und Äußerungen vor seinem Tod erinnern. Die Theory of Knowledge hat er für uns perfekt herausgearbeitet, aber der Privatmensch litt an Banalität. Er hat sich gern von den symbolischen Rechtfertigungen des politischen Betriebs täuschen lassen. Und das ist auch das ganze Elend des Kritischen Rationalismus, dass seine Vertreter, nicht alle, aufhören mit der Anwendung seiner Grundlagen, sobald es über die sture Anwendung des Hypothesentestens beim Verfassen einer Studie hinausgeht: Außerhalb des strukturierten Arbeitsbereichs ihres Labors sind sie wie selbstgerechte Idioten.

Max Wedell / 07.11.2019

Wenn ich vergleiche, was Deutschland und China für die CO2-Reduktion jeweils machen, so scheinen mir Partei-Diktaturen im chinesischen Stil für die Entscheidung, gar nichts zu machen bzw. das Klima-Problem zu ignorieren, viel besser gerüstet zu sein.

Rolf Lindner / 07.11.2019

Mir kommt es so vor, als ob die Klimaapokalyptiker zum geozentrischen Weltbild zurückgekehrt sind. Das geozentrische Weltbild stellte die Erde deshalb in den Mittelpunkt, weil sie Gott und den Menschen repräsentierte. Für die Berechnung der Planetenbahnen mussten wie heute bei den Klimamodellen skurrile Zusätze eingeführt werden, weil sonst gar nichts berechenbar war. Jedes Opponieren dagegen war bekanntlich wegen des Zweifels an Glaubensgrundsätzen bis hin zur Strafe des Todes verboten. Ich halte mich jedenfalls an das heliozentrische Weltbild, das die Sonne in den Mittelpunkt des Klimageschehens stellt, und begebe mich damit unter die Ketzer. Bekanntlich hatte das heliozentrische Weltbild beim Kampf um das richtige Planetenmodell gewonnen. Hoffentlich dauert der Kampf um das richtige Klimamodell bis zum Sieg des heliozentrischen nicht mehr allzu lange, denn allein die Vergeudung von Ressourcen für die Aufrechterhaltung von realitätsfernen Glaubensgrundsätzen der Klimareligion tötet Menschen und sonstige Lebewesen.

H.Störk / 07.11.2019

Wenn denn Einigkeit darüber bestünde, daß CO2 ein Problem sei, warum läßt man nicht einfach die Kernkraftwerke weiterlaufen? Das CO2 wurde bereits beim Bau der Betonkuppel freigesetzt - je länger das Kraftwerk läuft, desto mehr CO2 spart es ein. Stattdessen baut man Windräder auf 200m hohe Türme aus - Beton! - und setzt bei den Baumaßnamen jede Menge CO2 frei…

Eugen Müsch / 07.11.2019

Schon seit 30 Jahren bekommen wir zu hören, dass es 5 vor 12 ist, und wir kurz vor der Apokalypse stehen,  ja wenn wir nicht Ablass zahlen und uns Kasteien. Seit dem ist nicht wesentliches passiert; keine Insel ist versunken die Küsten sehen aus wie vor 30 Jahren, Skifahren in den Mittelgebirgen und den Alpen macht weiterhin spaß, die Eisbären sind auch noch da und im Glacier National Park wollen die Gletscher nicht schmelzen.  Die Katastrophe wird nun seit Al Gores unbequemer Wahrheit jeweils um 25 Jahre verschoben.  Für Endzeitsekten ist das nicht eintreffen der Prophezeihung schlecht fürs Geschäftsmodell, bis wieder neue Scharlatane Naive und Gutgläubige finden, die sie Hüpfen lassen können. Geschichte wiederholt sich halt doch immer wieder.

Dieter Kief / 07.11.2019

Einer der großen Irrtümer derModerne ist die Irreligiosität. Bzw. es ist so: Man stellt es sich leichter vor, die Fesseln der Religion loszuwerden, als es tatsächlich ist. Chesterton, der große Englische Konservative Chesterton, hat es so ausgedrückt: Wenn die Leute nicht mehr an Gott glauben, glauben sie nicht an nichts, sondern an etwas anderes. Aufschlussreich in diesem Zusammenhang, dass die Religion, mit Verstand betrieben, erfahrbar macht, wieviel Raum unser Alltag für allerlei (oft krude) Phantasien bietet. - Man kann es auch sorum drehen wie Rolf-Peter Sieferle in seinem brillanten kleinen Aufsatzband “Finis Germania”: Dass in säkularen Umwelten eigentlich den Geisteswissenschaften die Aufgabe zufalle, die Phantasie an die Leine der Vernunft zu legen. Sieferle hat wohl Recht: Das war die Idee. Aber nun bitte einen Blick in die Unis werfen - z. B. auf unsere sage und schreibe 253 Gender-Professuren… - nicht wenige davon Lehrstühle… Und irgendwo dazwischen die “Verknuddelung des westlichen Geistes” (Jonathan Haidt/Greg Lukianoff) - und die veritable Jungfrau aus Schweden…und nicht nur dass sie eine Jungfrau ist, also rein und unschuldig, dann ist sie auch noch Autistin. So, da hat unsre Zeit ihre Heilige! Wohl bekomm’s. - Ach übrigens: Den perfekten Roman zu unseren Hysterien und öffentlichen Erlösungskulten in Form neuheidnischer Natur- und Klima-Anbetung gibt es auch. Ein Top-Lesevergnügen: “Unsere Liebe Frau vom Wald”, geschrieben vom Amerikaner David Gutersohn.

Peter Thomas / 07.11.2019

Erst die spannende Überschrift - dann endloses Geschwurbel: ermüdend und ärgerlich. Am Ende zwar ein paar Körnchen Gold in der Waschpfanne, doch kaum genug Lohn für die ganze Plackerei. Was mir bleibt? > Macht korrumpiert, und absolute Macht korrumpiert absolut. / Politiker brauchen Rechtfertigungen für ihr Tun, und die endgültige Rechtfertigung ist das absolut gute Ziel. Das ist heute - wie immer schon - die Rettung der Menschheit, der Welt allgemein und diesmal speziell eines Sektors der Welt - das Klima. / Der Absolutheitsanspruch resultiert - psychologisch betrachtet - aus der Angst vor dem Machtverlust, der Angst vor der Bedeutungslosigkeit. / Der Absolutheitsanspruch erlaubt außerdem jedes, JEDES, Zwangsmittel, s. Sowjetunion, China, 3. Reich usw. / Der A. bedarf der Begründung, entweder aus göttlicher Offenbarung oder aus der “Wahrheit an sich” (in meiner Schulzeit im Honeckerstaat hieß das: “Die Lehre von Karl Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist.” (Das ist kein Witz!)). / Heute liefert das Klimainstitut Potsdam die absolute Wahrheit, denn es ist das Sprachrohr aller Wissenschaftler der Welt (das ist jetzt ein Witz). / Hier schließt sich der Kreis: auch Klimaforscher wollen essen, und man ist so herrlich wichtig in den Schößen der Macht. / Und zum Schluß: Menschen, die jeden Halt und jede Hoffnung verloren haben, sind für Seelenfänger die dankbarsten Opfer. Thunfisch-Gretel hat ihr Heil gefunden, ja ist selber nun heilig und wird - ganz ohne Zweifel - die Welt erlösen.

Andreas Geisenheiner / 07.11.2019

Das Verhältnis von Wissenschaft zu Politik ist kein gleichrangiges, denn beide haben unterschiedliche Aufgaben. Der Häuptling der Steinzeitsippe, der Politiker, die einen guten Platz zum Überleben gefunden hat, muß sich dreimal überlegen, ob er der Aufforderung seiner jungfrischen Jäger, folgt, diesen Flecken Eden in Panik zu verlassen, weil am fernen Horizont die Staubwolke eines feindliches Heeres zu sehen sei. Er sollte den Blick aufs Ganze haben, eben auch auf die Alten und Kinder, auf die Nahrung des nächsten Tages und die des kommenden Winters. Auch sollte er seine halbstarken Abenteurer richtig einzuschätzen wissen. Wenn er schwach genug ist, scheut er diesen Konflikt. Das ist die Situation. U. Schödlbauer hat sie gut analysiert.

Dr. Gerhard Giesemann / 07.11.2019

Das Klima ist menschengemacht, die Menschen sind menschengemacht - noch Fragen?

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Ulrich Schödlbauer, Gastautor / 26.07.2018 / 18:00 / 4

In der Zeit-Schleife

Gut gehüpft gleich dumm gelaufen. Hier geht es um einen Geistesblitz, als Kommentar nachzulesen unter dem ZEIT-Beitrag mit dem Titel "Was es mit uns macht,…/ mehr

Ulrich Schödlbauer, Gastautor / 13.07.2018 / 06:02 / 17

Die Nation, dein Feind

Die affektierten Nutznießer des Nationalstaats erkennt man daran, dass sie ihn „irgendwie“ hinter sich haben – nicht etwa, weil sie sich zu eingefleischten Individualisten erzogen…/ mehr

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