Der zweite Platz für Israel beim 70. European Song Contest war eine Überraschung, mit der niemand gerechnet hatte, am allerwenigsten die Israelis, die einen biederen Sänger (Noam Bettan, Foto oben) mit einem unspektakulären Lied nach Wien geschickt hatten, nicht um zu gewinnen, sondern um dabei zu sein. Was hatte die Antisemitische Internationale nicht alles unternommen, um eine Teilnahme Israels am ESC zu verhindern! Protestiert, demonstriert und mobilisiert, auch persönliche Opfer erbracht, wie Nemo, der non-binäre ESC-Sieger von 2024, der seinen Pokal zurückgab und diesen Schritt damit begründete, dass Israel trotz seines Verhaltens im Gaza-Streifen in diesem Jahr nicht disqualifiziert wurde. Und alles für die Katz! Am Ende hatten die Bulgaren die Nase vorn und Israel landete auf dem zweiten Platz, um drei Ränge besser als beim letzten ESC.
Was folgt daraus? Erstens, die Antisemitische Internationale ist mit ihrem hysterischen Aktivismus vorläufig gescheitert. „Der Antisemitismus ist der Sozialismus der dummen Kerls“, meinte einst August Bebel, einer der Urväter der deutschen Sozialdemokratie. Das war mal so, heute ist der Antisemitismus die weltliche Religion einer korrupten und verwahrlosten Kulturelite, die den verhassten „Juden“ durch den „Zionisten“ ersetzt hat. Wie einst der „Jude“, so begeht „der Zionist“ heute die furchtbarsten Verbrechen. Anders aber als der „Jude“, der sich in sein Schicksal ergab, wehrt sich der „Zionist“ und schlägt zurück. Und das stellt eine Bedrohung für den Frieden dar, nicht nur im Nahen Osten, sondern in der ganzen Welt. Deswegen muss die Intifada „globalisiert“ werden. Bis eine „Welt ohne Zionismus“ erreicht ist. Israel ist der Jude unter den Staaten.
16 Millionen Juden könnten sich darauf verständigen, Länder zu boykottieren, die zum Boykott Israels aufrufen
Zweitens: Die Antisemitische Internationale wird natürlich nicht aufhören und sich auf irgendeine unbewohnte Insel im Südchinesischen Meer zurückziehen. Sie wird weiter zum Boykott gegen Israel aufrufen und für eine Zwei-Staaten-Lösung mobilisieren, wohl wissend, dass diese das Ende des „jüdischen Staates“ bedeuten würde. Dagegen mit Argumenten anzutreten, ist vollkommen sinnlos. Wenn Spanien, Irland, Holland, Island und Slowenien zum Boykott israelischer Produkte und aller Events, an denen Israel teilnimmt, aufrufen, dann sollen sie es tun. Bis sie merken, dass Boykott keine Einbahnstraße sein muss.
Es gibt weltweit ca. 16 Millionen Juden, sie machen etwa 0,2 Prozent der Weltbevölkerung aus. Eine Mini-Minderheit, etwa so groß wie die Bevölkerung der Stadt Guangzhou, dem früheren Kanton, und dennoch eine Weltmacht. Sie könnten sich darauf verständigen, Länder zu boykottieren, die zum Boykott Israels aufrufen, einen großen Bogen um Spanien zu machen, keinen Käse aus Slowenien und keine Butter aus Irland zu kaufen. Und wenn sich einem solchen Boykott noch ein paar Millionen Nichtjuden anschließen würden, die keine Judenhasser sind, dann könnten die Karten neu gemischt werden. Was würde Theodor Herzl dazu sagen? „Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen!“
Drittens: Als erste Maßnahme zur Anerkennung der Realität sollten alle „Antisemitismusbeauftragten“ sofort entlassen und ihre Dienststellen geschlossen werden. Sie haben lange genug die Illusion verbreitet, Antisemitismus könnte mit administrativen Maßnahmen bekämpft werden, mit Aufklärung, Fortbildung und Exkursionen in ehemalige Konzentrationslager. Schluss mit dem Unsinn! Schickt die „Antisemitismusbeauftragten“ in die Produktion, zur Zuckerrohrernte nach Kuba, zum Besenbinden nach Vietnam oder in einen Kibbutz, am besten im Norden von Israel, in Reichweite der Hisbollah-Raketen!
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Wie immer exzellent.
Werter Herr Broder, es sind schon ein paar Krokodilstränen in Ihrem Artikel. Viele Ihrer Volksgenossen haben die anti-semitische Internationale erst mit geschaffen, weil die wenigsten Diaspora-Juden ohne Anti-Semitismus leben können. Und die Hape-Kerkelings waren dann mit viel Gratismut nachträglich beim Widerstand. Gegen was eigentlich?
Wer sich mit deutsch jüdischer Geschichte beschäftigt hat, weiß Juden und Christen lebten hier als Menschen miteinander seit dem Mittelalter zusammen, die das zu Gunsten ihrer neu eingewanderten islamischen Freunde leugnen, sollten aufpassen , dass sie den Hass Adolf Hitlers auf seine Mitmenschen aufwiegeln und mit ihren linken grünen Kampfgruppen gegen jeden Mitbürger aufmarschieren, weil es ihrer Ideologie nicht in den Kram passt. Auch Karl Marx ihr großes Vorbild war Jude, und der Dichter Gotthold Ephraim Lessing, der sich wünschte die drei Welt Religionen würden sich vertragen und nicht gegenseitig als teuflische Antichristen und Nihilismus Anhänger so als kleine Gedächtnisstütze. So viel grassierende Dummheit hat Deutschland und anderer Judenhasser in Europa noch nie gepackt. Christentum und Islam sind nun mal die Geschwister mit der Abstammung des Judentums als Mutter. In Spanien tobte im Mittelalter schon eine grausame Vernichtungswelle der einheimischen Juden. Ich dachte immer des ESC sei ein Gesangswettbewerb der Kulturen und keine moralische politische Erziehungskeule für die eigene Ideologie. Den Vogel der Blamage schoss nun wieder mal D. ab und selbst wenn die Sängerin Engels gut singen kann, so primitiv unterirdich hätte ich mir den Beitrag inhaltlich, wäh ich klage alle an die mich als Partner verletzt haben, was meint die was Normalbürger alles an seelischen Verletzungen hinnehmen müssen und nicht gleich zum Denunzieren anstacheln und die Strip Nummer, mit den 5 Weibchen, natürlich auch bunt, eine Götzenverehrung und eine Bordell Werbung in einer Gogo Bar könnte nicht besser sein, wo so erheblich unästhetisch bei der Bekleidung am Stoff gespart wurde, weil ästhetisch wirkte es nicht andere schon, weil vielleicht noch ein wenig Stoff vorhanden war, welche Menschen aus dem realen Leben sollen sich noch den ESC mit deutschen Beiträgen unter Niveau antun? .
Diese Länder sind bei mir schon auf der Liste der Gruseligen. Ich frage mich ob deren (und unsere) Bevölkerung noch normal ist. Sich selbst abschaffen und ruinieren, aber sich bei den Juden abreagieren. Noch etwas: ich sage jedem gerade ins Gesicht, dass ich Zionist bin. Dann werden die meisten Kleinlaut. Den Anderen drohe ich zurück mit dem Mossad;)
Richtig, zurückhauen, basta. Mit Judenhassern kann man nicht reden, muss man auch nicht. Fernhalten, wie die Moslems auch. Da ist Hopf&Malz; verloren, es gibt auch keine Lösung, sondern nur permanentes Draufhauen. A permanent process wie das Entrosten einer Stahlbrücke.
„Der zweite Platz für Israel beim 70. European Song Contest war eine Überraschung, mit der niemand gerechnet hatte, am allerwenigsten die Israelis, die einen biederen Sänger (Noam Bettan, Foto oben) mit einem unspektakulären Lied nach Wien geschickt hatten, nicht um zu gewinnen, sondern um dabei zu sein.“ --- Was ich sofort glaube: Unspektakulär gewinnt!
passt, oder?
Und so haben sich diese Politiker selbst, in die dritte Kategorie der von Machiavelli definierten dreigeteilten menschlichen Ordnung eingeordnet. Die, die verstehen, ohne dass sie es erklärt bekommen, die, die verstehen, nachdem es erklärt wurde und zuletzt die, die auch nachdem es erklärt wurde, nichts verstanden haben.