Als der Prozess gegen Nadine D. am Freitag am Düsseldorfer Oberlandesgericht (OLG) fortgesetzt wurde, waren mit Jennifer W. und Sabri ben A. Zeugen von fragwürdiger Prominenz geladen. Jennifer W. wurde 2023 vom OLG München wegen Mitgliedschaft in der Terror-Organisation Islamischer Staat (IS) sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 14 Jahren Haft verurteilt. Die heute 35-Jährige hatte im August 2015 tatenlos zugesehen, wie ihr IS-Ehemann ein fünfjähriges jesidisches Mädchen in der Wüste verdursten ließ. Dabei hatte sie der trauernden Mutter eine Pistole an den Kopf gehalten und gedroht, sie zu erschießen, falls sie nicht zu weinen aufhört. Der deutsch-tunesische Staatsbürger Sabri ben A. wurde im Juni 2020 vom OLG im selben Saal, in der er nun als Zeuge vernommen wurde, zu fünf Jahren Haft wegen Terror-Unterstützung verurteilt. Bekanntheit erlangte der 45-Jährige aber schon 2011 durch die Einschüchterung von Journalisten, die kritisch über die Mönchengladbacher Salafisten-Szene berichtet hatten sowie durch die Randale im Amtsgericht Offenbach, von dem er 2013 zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.500 Euro verurteilt wurde, weil er den später verstorbenen CDU-Politiker Ismail Tipi auf Facebook als „Rassisten-Alien“, „Ismail Pipi“ und „Primaten“ tituliert hatte.
Nadine D. muss sich seit 28. Mai vor dem 5. Strafsenat des OLG verantworten. Die Bundesanwaltschaft wirft der 2007 zum Islam konvertierten Deutschen vor, spätestens ab 2019 eine Initiative zur Gefangenenhilfe für Mitglieder, Unterstützer und Sympathisanten des IS betrieben zu haben. Über das einschlägig bekannte Online-Portal „Free our Sisters“ habe die 42-Jährige dazu bis Sommer 2024 Spenden in Höhe von insgesamt fast 14.000 Euro eingeworben und die Gelder an inhaftierte Mitglieder und Sympathisanten des IS oder deren Angehörigen weitergeleitet. Allein bei einer Spende „für die Schwestern in den Camps“ sollen mehr als 3.300 Euro zusammengekommen sein, die an in kurdischen Lagern inhaftierte IS-Frauen weitergeleitet wurden. Auch für bekannte deutsche und europäische Salafisten und Jihadisten soll sie Spenden gesammelt haben.
Außerdem soll Nadine D. im Internet dazu aufgerufen haben, „Briefe und Fotobeiträge mit Durchhalteparolen“ für inhaftierte IS-Mitglieder und Sympathisanten zu verfassen, die von ihr gesammelt und weitergeleitet wurden. „Ihr gesamtes Vorgehen habe dazu gedient, die Inhaftierten zu bestärken, dem IS als Mitglied treu zu bleiben oder ihm für weitere Engagements als Mitglied oder Unterstützer zur Verfügung zu stehen“, heißt es in der Anklage. Die Düsseldorferin wurde am 3. September 2025 festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Ihre vier Kinder sowie ihre Mutter verfolgen den Prozess regelmäßig als Zuschauer.
„Ich danke der Schwester“
Jennifer W. berichtete in ihrer Vernehmung, auch für „Free our Sisters“ aktiv gewesen zu sein. „Ich habe es mitgestaltet. Und ich habe zum Teil auch selber gespendet“, sagte sie. „Es ging darum, Angehörige und Familien zu unterstützen.“ Die Briefe, die sie nach ihrer Inhaftierung erhalten hatte, habe ihr Nadine D. „als Freundin“ geschrieben. „Das waren Briefe mit islamischen Inhalten, viel zum Ramadan und Koran-Verse.“ Nelli Kopev, eine der Verteidigerinnen von Nadine D., kommentierte diese Darstellung mit den Worten: „Das wird ja leider oft vermischt, Terror und Islam.“
Kurz zuvor hatte Jennifer W. vor den Augen und Ohren der Kinder von Nadine D. berichtet, dass auch deren Eheprobleme Gegenstand des Briefwechsels gewesen seien: „Ich brauche einen richtigen Mann, so wie du, keinen Kuffar“, soll die Düsseldorferin ihr geklagt haben. Sie selbst distanziere sich inzwischen vom IS, beteuerte Jennifer W. „Inzwischen führe ich kein religiöses Leben mehr“, sagte sie. „Das hat mit meinem eigenen Prozess begonnen. Als die Mutter des Opfers gesprochen hat, ging mir das sehr nahe. Richtig begonnen hat es dann mit der Teilnahme an einem Deradikalisierungs-Programm.“ Kaum war ihre Vernehmung beendet, wurden ihr wieder Handschellen angelegt. Danach wurde sie wieder in die Haft gebracht.
Unmittelbar nach ihr wurde Sabri ben A. als Zeuge vernommen. Dass dessen Vernehmung bereits mit Spannung erwartet wurde, dürfte darin begründet gewesen sein, dass fast alle am Freitag im Saal sitzenden Journalisten in der Vergangenheit schon einmal Zielscheibe seiner Schmähungen im Internet waren. Und der Rundumschlag, zu dem der Deutsch-Tunesier ausholte, kaum dass er Platz genommen hatte, machte schnell deutlich, dass weder die lange Haftstrafe noch die Teilnahme an einem Aussteigerprogramm bei ihm etwas bewirkt haben: „Man hat das ja damals so gedreht, dass ich Waffen nach Syrien gebracht hätte“, warf er dem Gericht vor. Auch den Umgang mit Nadine D. kritisierte er sofort: „Es ist traurig, dass diese Frau wie ein Tier hinter der Scheibe sitzt.“ Und auch die Journalisten, die über den Prozess gegen sie berichten, bekamen sofort ihr Fett weg: „Das ist kein Qualitätsjournalismus mehr“, warf Sabri ben A. ihnen vor. Die von ihm Angesprochenen verfolgten seine Tiraden mit Erheiterung.
Über die Angeklagte und ihre Aktivitäten sagte der Deutsch-Tunesier aber nur Gutes: „Das hat mich sehr gefreut“, sagte er über die Briefe, die er durch sie in seiner Haft erhalten hatte. Auch habe er mit den von Nadine D. organisierten Spenden in Höhe von rund 1.000 Euro seinen Anwalt bezahlen könne. Damit war Serkan Alkan gemeint, der jetzt zusammen mit Nelli Kopev Nadine D. vertritt und in dem Moment seiner Erwähnung wenig glücklich wirkte. „Ich danke der Schwester, dass sie das gemacht hat, das war eine großartige Leistung", sagte ben A. Als der Senatsvorsitzende Winfried van der Grinten wissen wollte, ob auch andere inhaftierte Muslime solche aufmunternden Briefe bekommen konnten, sagte er: „Drogendealer haben die natürlich nicht bekommen. Nur Muslime, die wegen Glaubenssachen inhaftiert waren.“
„Islam-Experten in die Tasche stecken“
Als van der Grinten ihm vorhielt, „Glaubenssachen“ und Terror-Verfahren zu vermischen, antwortete Sabri ben A.: „Herr Vorsitzender, Deutschland ist nach Österreich das Land mit dem größten Islamhass.“ Später wurde der Zeuge noch frecher: „Ich meine inhaftierte Muslime, die gerade gebrandmarkt werden, etwa durch OLG-Verfahren.“ Dass er vor seiner Inhaftierung Logos und Flugblätter für „Free our Sisters“ entworfen hatte, rechtfertigte Sabri ben A. damit, „in der Szene für so etwas bekannt“ gewesen zu sein. „Es gab damals zwei starke Leute, die sich für Gefangene engagiert hatten, das waren Bernhard Falk und ,Free our Sisters‘. Das fand ich cool“, sagte er. „Aber Falk-News ist ja irgendwann kommunistisch geworden. Davon distanzieren wir uns. Und ,Free our Sisters‘ ist halt islamisch geblieben.“
Je länger seine Vernehmung dauerte, umso deutlicher zeigte sich, dass auch die Großmäuligkeit des Deutsch-Tunesiers in der Haft keinerlei Schaden genommen hatte: „Ich bin von der Pike auf dabei. Den einen oder anderen Islam-Experten könnte ich in die Tasche stecken. Außer Michael Lüders, der ist Nahost-Experte, aber den finde ich toll“, tönte er. „Und wenn ich im Internet irgendwas wie ,Tötet alle Juden‘ geliked hätte, wäre ich ja schön doof gewesen.“ Als ben A. von Winfried van der Grinten mit den Worten „Jetzt dürfen Sie auch mal durch diese Tür raus, bis demnächst“ verabschiedet wurde, löste das im Saal erneute Erheiterung aus. Seine Zeugenaussage dürfte jedoch schon aufgrund seiner unverhohlenen Szene-Zugehörigkeit nur begrenzten Erkenntniswert haben.
Nachdem beide Zeugen am frühen Freitagnachmittag wieder weg waren, regte der Senatsvorsitzende ein Rechtsgespräch an. „Das ist keine Verständigung“, stellte Winfried van der Grinten klar. „Aber wir haben jetzt einige Tage verhandelt. Und da kann man gucken, wo wir stehen und wo die Reise hingeht.“ Was als Rechtsgespräch angekündigt war, entpuppte sich jedoch schnell als deutliche Ansage an die Verteidigung von Nadine D.: „Was wir von Ihnen hören, ist sehr, sehr weit von dem entfernt, wie wir das wahrgenommen haben“, sagte van der Grinten und erinnerte daran, dass die Angeklagte bereits 2018 in einer polizeilichen Vernehmung die Errichtung des Kalifats und die Einführung der Scharia befürwortet hatte. „Der Islam ist eine gute Religion und die wird hier nicht bekämpft. Hier geht es um extremistische Positionen“, fuhr der Vorsitzende fort und erinnerte Nadine D. daran, selbst Salah Abdeslam, der wegen seiner Beteiligung an den Anschlägen im November 2015 in Paris verurteilt wurde, Briefe geschrieben zu haben. „Sie sehen das als Ihre Glaubenspflicht, solchen Menschen zu helfen. Und wenn ich die Stellungnahmen der Verteidigung höre, geht das immer nur in den Nebel hinein.“
Keine Aussage über den Anwalt hinweg
Plötzlich meldete sich Nadine D. von der Anklagebank hinter Panzerglas zu Wort: „Ich würde gerne reden“, sagte sie für jeden im Saal vernehmbar. Ihre Verteidiger wie auch der Strafsenat ignorierten dies jedoch und diskutierten einfach weiter. Es wirkte, als ob alle Beteiligten bemüht waren, so zu tun, als hätte es die Aussagebereitschaft der Angeklagten nicht gegeben. Insbesondere deren Verteidiger wirkten bemüht, ihren eigenen Redefluss nicht abreißen zu lassen. Lediglich die Bundesanwaltschaft reagierte auf Nadine D.s Versuch, sich zu Wort zu melden: „Vielleicht sollte die Verteidigung Frau D. einfach sprechen lassen, was sie ja auch möchte“, sagte eine Staatsanwältin.
„Ich möchte jetzt reden, kein Problem“, meldete sich die Kalifats-Anhängerin erneut zu Wort. „Ich möchte meine Mandantin nicht am Reden hindern“, behauptete Serkan Alkan. Kurz darauf merkte er an, dass eine Aussage seiner Mandantin „in einer für die Verteidigung günstigen Situation“ zu erfolgen habe. Winfried van der Grinten wies das Ansinnen der Angeklagten ebenfalls erst einmal zurück: „Nicht in dieser emotionalen Situation“, sagte der Senatsvorsitzende. „Ich will nicht über Ihren Anwalt hinwegbügeln“, begründete van der Grinten seine Weigerung, Nadine D. reden zu lassen. „Im weiteren Verlauf der Beweiserhebung kann sich dafür immer ein Fenster ergeben. Aber ich habe das registriert.“ Gleichzeitig versuchte die weinende Angeklagte, mit Winken weiter auf sich und ihre Aussagebereitschaft aufmerksam zu machen. Allerdings vergeblich, denn der Strafsenat zog daraufhin die Notbremse und beendete die Sitzung abrupt. Damit mussten Journalisten, Angehörige der Angeklagten sowie andere Zuschauer den Saal fassungslos verlassen.
Der Prozess wird am kommenden Donnerstag fortgesetzt. Ob und wann sich ein „Fenster“ ergibt, in dem die Angeklagte vielleicht auch mal was sagen darf, bleibt abzuwarten. Der Schaden, den dieses Verfahren durch das bizarre Spektakel vom Freitagnachmittag genommen hat, dürfte aber schon jetzt enorm sein: In unserem Rechtssystem hat jeder Angeklagte das Recht, sich zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen zu äußern. Und dieses Recht darf auch mutmaßlichen Staatsfeinden nicht verwehrt werden.
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WTF, nun kommt man schon in den Knast weil man Gefängnisinsassen mit kleinen Geldsummen und Paar freundlichen Worten unterstützt? Das ist jetzt aber schon ernsthaft dystopisch.
Obwohl ich die Islamisierung für eine schwere Bedrohung unserer Rechtsordnung , Kultur und Lebensweise halte, bekomme ich bei den jüngsten Prozessen gegen IS-Mitglieder und Mitläufer Bauchschmerzen. Hilfen und Unterstützung für Inhaftierte könne in unserem Rechtsstaat keine Strafsachen sein. Wenn wir unsere freiheitlichen Grundsätze schützen wollen, dürfen wir keine politische Justiz dulden, wie sie in autoritären Strukturen üblich ist. Diese zu etablieren ist schließlich das Ziel des IS.
Weiterhin halte ich Beschwichtigungen, unser Problem sei auf ein paar Radikale beschränkt und der Islam an sich eine klasse Religion, für vollkommen verfehlt. Im Gegensatz zum Christentum, das für radikale Nächstenliebe eintritt, fordert der Islam Unterwerfung und seine religiöse Praxis hat totalitären Charakter. Eben weil man dies bei uns kaum noch so deutlich sagen kann, sind wir längst auf der Verliererstraße.
Das Christentum ist auch eine gute Religion. Solange sie nicht von innen zersetzt und zum politischen Verhikel degradiert wird.
Die besten Christen jedenfalls werden mit dem Karlspreis geehrt. Z.B., Johannes Paul der Zweite, der den Koran geküßt hat und in seinem Katechismus analysiert, daß Moslems und Christen zum selben Gott beten.
Den ersten verliehenen Preis des Sachsenschlächsters bekam 1950 für sein Europa-Engagement Coudenhove-Kalergie.
Ein bösartiger österreichischer rechtsextremer Neonazis ersann 2005 eine Verschwörungstheorie, den sog. „Kalergie-Plan“, der vom „Großen Austausch“ berichtet, nach dem globalistische Eliten absichtsvoll die europäische Zivilisation durch Förderung von Masseneinwanderung von Arabern, Schwarzafrikanern und Asiaten zersetzen würden (Türken sind Asiaten).
Die von Apple, Cisco Systems, Picower Foundation, Richard and Rhoda Goldman Fund und Grove Foundation finanzierte antirassistische und antifaschistische Organisation SPLC, deren Direktoren mit Jahresgehältern von 171.000 bis 297.000 $ zu den 50 bestbezahlten Vorständen gemeinnütziger Organisationen in den USA gehören, bezeichnete den angeblichen Kalergi-Plans als ein eindeutig europäisches Narrativ weißer Nationalisten, die bestimmte Texte Kalergis aus dem Kontext herauslösen, um Europas Migrationspolitik als heimtückische Verschwörung gegen eine angebliche „weiße Rasse“ darzustellen.
Interessasant ist die „angebliche“ weiße Rasse, die es in deren Narrativ nicht gibt. Deshalb gibt es ja auch keinen Rassismus gegen Weiße.
„Hope Not Hate“, eine britische antirassistische Organisation, hat sie als rassistische Verschwörungstheorie zurückgewiesen, die fälschlicherweise behaupte, dass Coudenhove-Kalergi die Absicht gehabt habe, die europäische Einwanderungspolitik zu beeinflussen, um eine unkontrollierte Masseneinwanderung aus anderen Kontinenten nach Europa herbeizuführen, mit dem Ziel eine „identitätslose Mischbevölkerung“ zu schaffen. Wiki.
Der Islam ist eine gute Religion…ist Herr van der Grinten da spezieller Sachverständiger? Könnte er das in irgendeiner Form begründen? Standen und stehen da nicht die Beweise für das Gegenteil vor seinem Pult? Und welches wären seiner Meinung nach nicht gute Religionen, die bekämpft werden dürften? Nicht dass ich Mitleid mit Nadine D. hätte…
Gibt es auch schlechte Religionen?
Das Foto suggeriert eine fleißige einfache Frau, die nach schwerer Arbeit in der Landwirtschaft früh alterte und nichts Böses verbreitet. Diese Damen geistern leider schon lange nicht mehr als Einzelfälle in den Städten rum. Gefährlich ist die naive Annahme, der Dresscode zeige lediglich den Hang zum bescheidenen Leben. Wir werden noch erleben, wie oft hier weibliche Muslima die treibende Kraft bei der Aufzucht der Kleinen sind. Dabei geht es nicht um den Anspruch mindestens B1 der deutschen Sprache, sondern rein um den Islam. Im Übrigen weiß niemand, wo die ganzen heulenden IS-Weiber samt Nachwuchs als ehemalige Gefangene in „al-Hol“ und „Roj“ abgeblieben sind. Wie beruhigend, dass immerhin eine Jennifer komfortabel in einem deutschen Gefängnis gepflegt wird.
@T. Rolfs >> Ich frage mich allerdings auch, ob es richtig ist, seelischen Beistand für Inhaftierte oder die finanzielle Unterstützung anwaltlicher Vertretung unter Strafe zu stellen.
Es kann nicht das Ziel eines Rechtsstaates sein, Verurteilte seelisch zu brechen (bei der Stasi nannte man das „Zersetzung“). Heute sind es IS-Kämpfer – morgen trifft es vielleicht diejenigen, die man gerne als „Feinde der Demokratie“ diffamiert- obwohl sie das Gegenteil sind.<<
Herr Rolfs, ich glaube kaum, daß Sie Anlaß zu Trauergesängen dieser Art haben, wenn man sieht, wie zuvorkommend vor allem muslimische Straftäter behandelt werden, bzw, wie diese vor Gericht auftrete, wie auch Herr Sabri in diesem Prozess.
Wo wird da jemand gebrochen?
Und dann erwähnen Sie nicht etwa die Vorgänge bei Corona Prozessen, wo eine Ärztin wie eine Terroristin in Ketten vorgeführt wird, oder die Rollator-Prozesse, wo schon die ersten Angeklagten in der U-Haft verstorben sind, und die auch wie Schwerverbrecher vorgeführt werden. (Aufzählung unvollständig)
Sondern muslimische Terrorverdächtige und Kopfabschneider, („Heute sind es IS-Kämpfer“).
Und hier geht es nicht um seelischen Beistand, sondern finanzielle Unterstützung von Leuten, die nicht gerade harmlose Engelchen sind.
Oder denken Sie an Verteidiger, die Waffen und heute auch Handys in Gefängnisse schmuggeln, war schon bei der RAF der Fall, heute sogar bei Drogen üblich, auch durch Gefängnispersonal.
Wollen sie das?
Für mich klingt das neben allzu weinerlich auch ziemlich fehlgeleitet.
Und was finanzielle Unterstützung angeht: wie viele „Schutzsuchende prozessieren gegen diesen Staat, auf Kosten der Allgemeinheit, völlig risikolos und kostenfrei. Zahlen tut der Steuerzahler, an Heerscharen williger Anwälte, die sich die Finger lecken nach dieser Klientel.
Haben Sie einmal versucht in Deutschland vor Gericht zu gehen, ohne Rechtsschutz, oder Prozesskostenhilfe beantragt?
Und wie viel der von Ihnen so Bedauerten haben gleich mehrere Verteidiger?