Vera Lengsfeld / 16.05.2024 / 06:25 / Foto: Pixabay / 110 / Seite ausdrucken

Die tägliche Gewalt gegen Bahn-Mitarbeiter. Ein Notruf im Wortlaut

Gewalt gegen Politiker ist das große Thema. Worüber nach wie vor kaum gesprochen wird, ist die alltägliche Gewalt, der die Bürger unseres Landes inzwischen ausgesetzt sind. Ein drastisches Beispiel aus Thüringen.

In den letzten Tagen wird auf allen Kanälen über Gewalt gegen Politiker diskutiert. Die sächsische Staatsregierung hat als sofortige Reaktion auf den Angriff von Jugendlichen auf den Spitzenkandidaten der sächsischen SPD für die Europawahl eine Bundesratsinitiative eingebracht, die bewirken soll, dass Angriffe auf Politiker künftig stärker bestraft werden. Damit hebelt die Regierung Kretschmer nicht nur das demokratische Gleichheitsgebot vor dem Gesetz aus, sie ignoriert auch, dass es Gewalt gegen Politiker seit Jahren gibt, zu der sie bisher immer geschwiegen hat.

Der demokratisch gewählte Ministerpräsident von Thüringen, Thomas Kemmerich, gab sein Amt nach kurzer Zeit auf, nachdem nicht nur ihm, sondern auch seiner Familie Gewalt angetan wurde. Sein Haus wurde beschmiert, seine Frau auf der Straße bespuckt, seine Kinder mussten zeitweise unter Polizeischutz zur Schule gebracht werden.

Auch AfD-Politiker sind seit Jahren Ziel von Angriffen. Ihre Büros und Autos gehen in Flammen auf, sie werden verprügelt und bespuckt, ihre Häuser beschmiert, Fensterscheiben eigeschlagen. Erst jetzt gibt es Versicherungen, dass man selbstverständlich auch Gewalt gegen AfD-Politiker verurteile, im gleichen Atemzug wird aber die AfD als angebliche Verursacherin des Gewaltklimas gebrandmarkt.

Worüber nach wie vor nicht gesprochen wird, ist die alltägliche Gewalt, der die Bürger unseres Landes inzwischen ausgesetzt sind. Das Schweigegebot besteht, weil die Verbindung zwischen unkontrollierter Masseneinwanderung und vermehrt auftretenden Gewalttaten nicht thematisiert werden darf. Unter dem Deckmantel des Schweigens hat diese Gewalt inzwischen unvorstellbare Ausmaße erreicht.

Gewalt-Erfahrungen von Bahnangestellten

Ein Beispiel dafür ist ein Brief des Betriebsrats der Süd-Thüringen-Bahn an Ministerpräsident Ramelow, der dort von den täglichen Gewalt-Erfahrungen der Bahnangestellten, speziell in den Zügen von Erfurt nach Suhl, berichtet, wo sich die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber befindet. In diesem Brief (der mir vorliegt) heißt es, der Anlass dieses Schreibens liege...

„...in der Tatsache, dass in den letzten Wochen und Monaten die „Sicherheitslage* in den Nahverkehrszügen der STB eine dramatische und teilweise mehr als bedrohliche Wendung und Entwicklung annahm. Es geht hier vor allem um Bedrohungslagen welchen sich in erster Linie unsere Kollegen im Fahrdienst (Servicepersonale, Triebfahrzeugführer) tagtäglich in immer stärkeren Maßen ausgesetzt sehen. Allerdings werden auch die Sicherheitsinteressen, und im Grunde auch die primitivsten Grundrechte auf körperliche und seelische Unversehrtheit unserer Fahrgäste in Frage gestellt!!

Es dreht sich hier in erster Linie um Nahverkehrszüge der STB auf der Strecke Erfurt Hbf. – Suhl – Meiningen, welche in den späteren Nachmittags- und/oder in den Abend – und Nachtstunden zwischen den genannten Bahnhöfen verkehren. In diesen zeitlichen Lagen nutzen, neben anderen Fahrgästen, auch vermehrt Fahrgäste unsere Züge, welche im Allgemeinen als Personen mit Migrationshintergrund” beschrieben werden. Nicht alle, aber die meisten dieser Fahrgäste, sind wohl als Bewohner der _Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge* in der Stadt Suhl (Friedberg) anzusprechen…Ein leider immer größer werdender Anteil der genannten Personen reagiert in den Zügen auf alltägliche und nun einmal zum Personennahverkehr gehörende Kontrollen der Fahrausweise, welche absolut korrekt, höflich und bisweilen auch durchaus – wenn nötig – mit dem entsprechenden „Fingerspitzengefühl’ durch unsere Kollegen durchgeführt werden, mit verbalen aber auch durchaus handgreiflichen Attacken auf unsere – in erster Linie weiblichen – Servicepersonale. Aber auch – vorwiegend männliche – Triebfahrzeugführer sind Ziel derartiger Attacken! Um es klar zum Ausdruck zu bringen: Es geht NICHT darum, eine bestimmte Personengruppe zu stigmatisieren oder vorzuverurteilen! Es geht darum, Ihnen schonungslos ein realistisches und der Wahrheit entsprechendes Bild mit auf den Weg Ihrer weiteren politischen Entscheidungsfindung zu geben.

Wir reden weder von Ausnahmen oder den berühmt – berüchtigten „Einzelfallen”, es geht vielmehr um nahezu alltägliche Vorfälle in den Nahverkehrszügen der Süd – Thüringen – Bahn. Die betreffenden Personen sind in den meisten Fällen weder im Besitz gültiger Fahrausweise, noch – zumindest wird dies so angegeben – verfügen sie über entsprechende Zahlungsmittel zum Erwerb eines gültigen Fahrausweises. Servicepersonale, welche entsprechende Kontrollen durchführen (müssen), werden bei oder im Anschluss derartiger Kontrollen nicht selten verbal und in immer stärkeren Maßen auch handgreiflich attackiert.

Unsere Kollegen stehen diesen Situationen relativ hilflos gegenüber, da diese „Fahrgäste” weder bereit sind einen Fahrschein zu erwerben oder den Zug an geeigneter Stelle zu verlassen. Selbst wenn unsere Kollegen sich dazu entschließen, im Grunde genommen keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen um die Situation nicht eskalieren zu lassen, kommt es leider immer häufiger vor, dass die genannten Personen bis zu ihrem Fahrtziel (meist Bahnhof Suhl) unsere Kollegen belästigen und nicht selten ernsthaft bedrohen! „Fahrgäste” aus diesem Personenkreis, welche dennoch der Züge verwiesen werden (können), stellen allerdings für das Personal des nachfolgenden Zuges nicht selten eine noch größere Gefahr dar, da diese dann besonders „motiviert” – sprich noch aggressiver auf diese Kollegen losgehen!

Die Attacken schließen neben verbalen Exzessen (welche wir Ihnen an dieser Stelle lieber ersparen) auch Schläge und Tritte ein. Nicht selten werden Kolleginnen sexistisch bedroht und beleidigt und auf ekelhafter Weise angespuckt. Auch kam es mehr als einmal vor, dass Vertreter dieser Reisegruppe(n)* sich in den Zügen ihrer Beinkleider entledigten und unseren Kollegen – und damit auch den Reisenden – tiefste Einblicke in ihre Intimbereiche gewährten – worauf alle Anwesenden mit Sicherheit gerne verzichtet hätten.

Allerdings kam es auch zu Gewaltexzessen unter den Mitgliedern dieser Personengruppe selbst, was dann darin mündete, dass auf freier Strecke Notbremsen und/oder Türnotentriegelungen durch diese betätigt wurden und unser Triebfahrzeugführer (in diesem Falle eine junge zierliche Dame) genötigt wurde, das „Schlachtfeld Fahrgastraum* zu betreten um technische Maßnahmen durchführen zu können um die Fahrt wenigstens bis zum nächsten Bahnhof fortzusetzen. An das Herbeirufen der Polizei war auf Grund der Streckengeografie nicht zu denken. Unsere Kollegin musste unter Todesangst und mit einem stark durch menschliches Blut verunreinigten Triebwagen die Fahrt bis zum Bahnhof Suhl fortsetzen. Über die seelischen Folgen bei unserer noch recht jungen Kollegin und den Fahrgästen brauchen wir angesichts der Szenen, welche aus einem Bürgerkriegsgebiet hätten stammen können, an dieser Stelle nicht reden!“

Es werden in dem dreiseitigen Schreiben noch weitere Beispiele aufgezählt, mit dem Hinweis, dass es noch mehr hinzuzufügen gäbe. Die Täter haben keinerlei Respekt vor der deutschen Polizei. Woher auch? Selbst wenn sie auf frischer Tat ertappt und abgeführt wurden, sind sie kurz darauf wieder aktiv unterwegs.

„Wie, so fragen wir Sie ernsthaft, können Sie erwarten, dass Bürger dieses Landes der praktizierten Flüchtlingspolitik offen gegenüberstehen, wenn diese – praktisch täglich, und nicht nur im OPNVI – Zeugen derartiger Gewalt, Verrohung und absoluter Verachtung und Verhöhnung unserer Gesetze und Gesellschaft, inclusive ihrer sogenannten „Werte”, werden müssen?

Können Sie sich vorstellen, wie es einer Kollegin der STB innerlich geht, wenn sie im Bahnhof Suhl Personen vollkommen entspannt, einsteigen sieht, welche erst Tage vorher von der Polizei nach einem Exzess im Zug abgeführt worden sind, nur um auch diesmal ohne Fahrausweis, arrogant, beleidigend und schlimmsten Falls gewaltsam ihre Beförderung nach Erfurt durchzusetzen?“

Weiter heißt es:

„Wir müssen Sie dringend auffordern, alles zu tun, um diese skandalösen Zustände zeitnah zu entschärfen bzw. abzustellen. Wir sehen Sie hier durchaus als in der Pflicht stehend, denn – verzeihen sie uns unsere Offenheit! – wer wenn nicht Sie, hat diese Zustände ursächlich geschaffen? Lassen Sie uns, und die gesamte Bevölkerung mit diesen Problemen, welche wir nicht zu verantworten haben, bitte nicht alleine! Im Anschluss an Wahlen dann gewisse Ergebnisse anzuprangern und sich erschüttert zu zeigen, wenn an der Wahlurne das Kind gewissermaßen in den Brunnen gefallen ist, löst keine Probleme und erhöht gewiss nicht die Akzeptanz für die aktuelle Migrationspolitik innerhalb der Bevölkerung!“

Liebe Leser, vermissen Sie etwas? Ich schon. Kein Aufschrei in den Medien, keine Sondersendung in ARD und ZDF, kein Talkshowthema, in keiner der viel zu vielen öffentlich-rechtlichen und privaten Plapperrunden, keine Politiker-Stellungnahme. Der Focus hat berichtet, dass es ein Gespräch in der Thüringer Staatskanzlei gegeben habe, in dem mehr Sicherheitspersonal für die betreffenden Strecken zugesagt worden sein soll. An die Ursachen des Problems scheint nicht gerührt worden zu sein.

Vorgestern (14. Mai 2024) kam in den Nachrichten von MDR-Kultur, dass sich der sächsische Innenminister, Armin Schuster (CDU), dafür ausgesprochen haben soll, stärkere Grenzkontrollen einzuführen, weil die Zahl der Asylsuchenden nach wie vor zu hoch sei. Auch die Drittstaatenregelung sollte häufiger angewandt werden, nach der kein Asylsuchender in Deutschland antragsberechtigt ist, der sich zuvor in einem sicheren Drittstaat – zum Beispiel Tschechien oder Polen – aufgehalten hat, ohne dort einen Antrag zu stellen. Schuster erwähnte nicht, dass auch die Pull-Faktoren, die Deutschland zum begehrtesten Einwanderungsland machen, überprüft werden müssten. Man hat bei seinen Einlassungen das Gefühl, dass die Bevölkerung beruhigt werden soll, indem man vor den gefürchteten Wahlen verbalen Aktionismus zeigt, ohne dass wirklich etwas getan wird, um die fatale und unsere Gesellschaft zersetzende Masseneinwanderung zu stoppen.

Die Frage ist, ob sich die Wähler davon wieder hinter die Fichte führen lassen.

 

Vera Lengsfeld, geboren 1952 in Thüringen, ist eine Politikerin und Publizistin. Sie war Bürgerrechtlerin und Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR. Von 1990 bis 2005 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages, zunächst bis 1996 für Bündnis 90/Die Grünen, ab 1996 für die CDU. Seitdem betätigt sie sich als freischaffende Autorin. 2008 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.

Foto: Pixabay

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Klara Altmann / 16.05.2024

Spätestens seit den brutalen gemeinschaftlichen sexuellen Übergriffen auf Frauen Silvester 2015 durch Männer aus patriarchalen Gesellschaften nach Merkels Grenzöffnung muss allen klar gewesen sein, dass es für niemanden mehr Sicherheit in unserem Land gibt. Nirgendwo und zu keiner Zeit. Außer für jene in der Politik, denen man Leibwächter stellt. Das war der Zeitpunkt, an dem mir endgültig klar wurde, wie gleichgültig den Vertretern dieser Altparteien die Menschen in Deutschland sind. Und nichts hat deren “Haltung” geändert, nicht die vielen Messerangriffe, nicht die Gruppenvergewaltigungen, nicht die islamisch motivierten Gewalttaten wie auf dem Breitscheidplatz. Weil es ihnen nämlich offensichtlich völlig gleichgültig ist, was uns passiert. Sollen sie doch sterben, sollen sie doch verletzt werden, sollen sie doch vergewaltigt werden. So sind die Altparteien für mich seither, das ist der Inbegriff ihres Wesens und deshalb sind sie für mich schlicht unwählbar.

Wilfried Cremer / 16.05.2024

Den Frust, dass man sich verarscht vorkommt beim Bahnfahren, kann ich verstehen. Dass die Goldstücke von Feindesliebe keine Kennte haben, kann kein Vorwurf sein, denn der Koran hat sowas nicht im Angebot, im Gegenteil.

Michael Anton / 16.05.2024

Unser Strafrecht sieht nur Geld und Freiheitsentzug vor- Abschiebungen sind neutral gesagt unrealistisch. Also müssen Ideen eingebracht werden, für die man am Bernd Höcke Ähnlichkeitswettbewerb teilnimmt, einfach weil jegliche Forderung nach Taschengeldentzug oder Aussetzung von Permissivität zu Entrüstungsstürmen führt. Es wird eine härtere Gangart notwendig, was unbedingt und nicht erneut mit Methoden der Vergangenheit zu lösen ist, aber diese Wort und Kaffeesatzleserei unserer Richter realisiert nicht unbedingt, daß international soetwas wie ein Messerdjihad existiert, der psychiatrisiert wird, während Menschen , die national fühlen eher Rettungsfahrer, Polizisten eben Volk sind und Pistorius jetzt auffällt, das man die Bundeswehr irgendwie repatrieren muß, es existiert die Ideologie, einzig und allein der Nationalchauvinismus war Auslöser des Massenwahns- eine nicht vollkommen abwegige These, aber das sogenannte völkische ist etwa auch die Sprache der Bibel Vox Populi Vox Arschloch (Strauss). Heinsohn führte sämtliche existierende Faschismustheorien auf- letzlich überzeugt keine ganz. Das Problem jetzt: Irgendwann solidarisieren sich die Hooligans uns tauschen Fußball gegen Poltik, das Pegidaproblem und eben auch das Gespenst von Weimar, begünstigt durch Inflation und Poverty. Begrüßenswert wäre, wenn man über innere Sicherheit tatsächlich konstruktiv diskutiert- seit 30 Jahren quatscht die CDU rechts von Gesetzesverschärfung, schiebt die Bosbachs ins Talkstadel und anschließend schwingen grüne Reformpädagogen das Zepter während das Volk sich die peinlichen Halsgerichtsordnung von 1532 zurückwünscht. Wenn dieses Land diese Debatte nicht führt, fordern die Kreuzfahrer ihre Reqonquista und wir spielen hier irgendwann Hutus und Tutus mit Macheten und die Grünen sind indigniert, wenn Romanje und Sintizze falsch gegendert wurden

Thomin Weller / 16.05.2024

@Fritz kolb „wir brauchen kein Ticket, das zahlen doch die Deutschen für uns“ Absolut, exakt das gleiche bei der Tafel anzutreffen. Allerdings eine andere Gruppe. Integrale Nazis aus der Ukraine. Die werden genau weil sie das Argument ” das zahlen doch die Deutschen für uns” benutzen aus der Tafel rausgeworfen, so extrem widerlich, narzisstisch sind die und behandeln den Rest wie Abschaum. Wer hat der gesamte Welt erzählt das jeder Straftäter, jede asoziale Person in Deutschland, Essen, Wohnung, Auto, Frauen einfach vergewaltigen!, und Vollversorgung erhalten? Was für ein widerliches Bild wurde über Deutschland in die Welt getragen? Medien, Jesuiten-Vatikan AG!! ich denke schon.

M.-A. Schneider / 16.05.2024

Alles, was jetzt von der Politik versprochen wird., ist dem Wahlkampf geschuldet und wird nach der Wahl mit Sicherheit nicht wieder aufgegriffen oder gar eingelöst. Die Massenmigration ist gewollt und die Bevölkerung hat gefälligst die Folgen zu tragen und zu leiden oder zu verzichten. Wie war das noch vor einigen Jahren mit sinngemäß den wohlfeilen Sprüchen aus Politikermund jeweils nach Attentaten durch Migranten: “Wir lassen uns unser Leben, unsere Freiheit nicht nehmen, wer unsere Werte (welche?) nicht anerkennt, wird sanktioniert oder muss gehen”. Und was ist daraus geworden? Die Angst vor Übergriffen allenthalben hat unser aller Leben verändert, und die Politik schweigt, es tangiert sie nicht, es geschieht außer den ewig selben Sprüchen NICHTS!

Dr. med. Jesko Matthes / 16.05.2024

@Klaus D. Schlademann: Ich schlafe heute eine Nacht darüber, ob der schöne italienische Satz wirklich übertrieben ist, und beim Einschlafen meditiere ich daher gern über den anderen schönen Satz: “Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf!” Wobei KGE eher nicht im Zug nach Suhl sitzt und dort direkt angegriffen, belästigt oder bespuckt wird, sondern im Dienstwagen, der sich neuerdings zuweilen mehr verspätet als manche Bahn, warum auch immer. In jedem Fall aber soll es dann die Polizei richten. Tja, das Land verändert sich, und zwar drastisch. Wer hätte das gedacht? Gute Nacht!

Klaus Müller / 16.05.2024

Ich verstehe, ehrlich gesagt, die ganze Aufregung nicht. Wer waren denn zur Coronazeit die “kleinen Könige” aka Mitarbeiter der (un-)deutschen Bahn, die sich gegenüber von Maskenabsetzern (zum Essen) oder Impfunwilligen als Diktatoren aufgespielt haben ? (Ich war u.a. auch betroffen) Meinetwegen kann alle Bahnmitarbeiter der Blitz beim Sche…n treffen. Wenn irgendwann einmal ein Bahnmitarbeiter “islamistisch agiriert” wird, werde ich mit Freuden dabei zusehen. Vielleicht gebe ich dem “Muselmanen” danach sogar noch ein Bier und eine Bockwurst aus ;-)

Matthias Ditsche / 16.05.2024

In Sydney, Australien, kann man erst auf den Bahnsteig, wenn man seine Fahrkarte durch ein Lesegerät zog oder dranhielt. Erst dann wird eine Schranke freigegeben, die den Zugang zum Bahnsteig ermöglicht. Und alles kameraüberwacht, Personal stand auch in der unmittelbaren Nähe. Aber nicht jede Station in den Vororten hatte diese Kontrollen. Habe allerdings niemals in der langen Verweildauer in Sydney irgendwelche Probleme erlebt. Generell fühlte ich mich in der Stadt sicher, auch wenn man späte Abends oder des Nachts unterwegs war. Ach ja, heiß war es auch, am Abend ebenso- von Klimawandel als Verursacher von Aggressionen gewisser Gruppen war mitnichten die Rede. Beides gabs nämlich nicht.

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