Achgut.com / 25.12.2018 / 06:34 / Foto: cartese / 7 / Seite ausdrucken

Die Achse-Morgenlage

Die Zahl der Tsunami-Toten in Indonesien steigt weiter, in Kabul starben wieder etliche Menschen bei einem Anschlag auf Regierungsgebäude, in Libyen wurde ein Massengrab des Islamischen Staats mit ermordeten äthiopischen Christen entdeckt, in Israel gibt es im April Neuwahlen, Trump vertraut Erdogan und der sieht sich wiederum von türkischen Schauspielern beleidigt, in Moskau eröffnet ein Solschenizyn-Museum und in Deutschland werden 11000 Menschen vermisst.

Indonesien: Angst vor neuem Seebeben, jetzt mindestens 373 Tote nach Tsunami

Wegen anhaltender Eruptionen des Vulkans Anak Krakatau wird ein zweites Seebeben befürchtet, meldet der Merkur. Diese könnten zu weiteren Erdrutschen unter Wasser führen, würden Experten vermuten.  Nach dem Tsunami in Indonesien sei die Zahl der Toten auf mindestens 373 gestiegen. 1.500 weitere Menschen seien verletzt worden, 128 würden noch vermisst, habe der indonesische Katastrophenschutz am Montagabend (Ortszeit) bekannt gegeben.

Mindestens 32 Tote bei Angriff auf Regierungsgebäude in Kabul

Bei dem Angriff auf Regierungsgebäude in der afghanischen Hauptstadt Kabul kamen am Montag mindestens 28 Zivilisten und ein Polizist ums Leben, meldet das Tagblatt. Drei Angreifer seien ebenso getötet worden, habe der Sprecher des Innenministeriums, Nasrat Rahimi, bestätigt. Mindestens weitere 16 Zivilisten und ein Polizist seien verletzt worden.

Die Situation wäre inzwischen unter Kontrolle der afghanischen Sicherheitskräfte. Ob sich noch Angreifer in den Gebäuden aufhielten, sei noch unklar gewesen. Die Sicherheitskräfte hätten insgesamt 357 Menschen, die meisten von ihnen Beamte, während der stundenlangen Schießerei in Sicherheit gebracht, hieß es weiter. Vor dem Ministerium für öffentliches Bauwesen sei am Montagnachmittag (Ortszeit) eine Autobombe detoniert. Danach hätten laut Rahimi eine unbekannte Anzahl von Angreifern nahe gelegene Gebäude des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Märtyrer und Behinderte gestürmt. Von diesen aus hätten die Angreifer dann auf weitere Regierungsgebäude in der Umgebung gefeuert.

Bisher habe sich niemand zu dem Anschlag bekannt. Es handele sich um den 22. großen Anschlag in der afghanischen Hauptstadt in diesem Jahr. Bei diesen Anschlägen seien insgesamt mehr als 500 Menschen ums Leben gekommen. Den Großteil der Anschläge habe die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für sich reklamiert.

Massengrab mit 34 Opfern des Islamischen Staats in Libyen entdeckt

In Libyen ist ein Massengrab mit den Leichen von 34 von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ermordeten äthiopischen Christen entdeckt worden, meldet die Welt. Das Massengrab hätte man nahe der früheren IS-Hochburg Sirte entdeckt, habe ein Sprecher der Sicherheitsbehörden am Montag gesagt.

Israel wählt vorzeitig im April

In Israel findet Anfang April eine vorgezogene Neuwahl statt, meldet orf.at. Darauf hätten sich alle an der Regierung beteiligten Parteien geeinigt, habe ein Sprecher der Likud-Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Montag mitgeteilt. Die Entscheidung, das Parlament aufzulösen, wäre im Interesse des Landes getroffen worden. Nach einer Sitzung sei von den Koalitionschefs mitgeteilt worden, sie hätten einstimmig beschlossen, das Parlament „aufzulösen und Anfang April allgemeine Wahlen abzuhalten, nach einer Regierungsperiode von vier Jahren“. Turnusmäßig würde die nächste Parlamentswahl erst Ende 2019 anstehen.

Hintergrund der Entscheidung seien Spannungen innerhalb der rechts-religiösen Regierungskoalition von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Bereits seit Monaten sei in Israel über eine vorgezogene Wahl spekuliert worden. Bisher habe Netanjahu eine Neuwahl stets abgelehnt.

Trump: Erdoğan wird IS-Jihadisten „ausrotten“

Der türkische Staatschef Tayyip Erdoğan hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugesichert, die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien vollständig zu besiegen, meldet der Standard. Erdoğan hätte ihn darüber informiert, dass er „ausrotten wird, was auch immer von ISIS in Syrien übriggeblieben ist „, habe Trump getwittert. Erdoğan sei „ein Mann, der das kann“; außerdem grenze die Türkei an Syrien an, habe es weiter geheißen. „Unsere Soldaten kehren zurück nach Hause!“, habe Trump bekräftigt.

Erdogan beleidigt: Ausreisesperre für Schauspieler

Ein türkisches Gericht hat eine Ausreisesperre gegen zwei bekannte Schauspieler verhängt, weil sie Präsident Recep Tayyip Erdogan beleidigt haben sollen, meldet orf.at. Metin Akpinar, ein prominenter Komiker, und der Theaterschauspieler Müjdat Gezen müssten sich außerdem regelmäßig bei der Polizei melden, habe die Nachrichtenagentur DHA berichtet. Die Ermittlungen wegen Beleidigung Erdogans gingen weiter.

Hintergrund sei ein Auftritt der beiden in einer Talkshow des oppositionellen Senders Halk TV am vergangenen Freitag. Die beiden hätten die Situation in der Türkei kritisiert, Erdogan jedoch nicht namentlich genannt. Akpinar habe u.a. gesagt, die Türkei müsse demokratisch werden und dass die Vergangenheit gezeigt habe, dass Anführer „faschistischer“ Regime aufgehängt oder vergiftet werden könnten. Erdogan hätte den beiden Schauspielern daraufhin gedroht und ohne ihren Namen zu nennen gesagt, die beiden müssten dafür „bezahlen“.

Neue Festnahmen nach Ermordung von Touristinnen in Marokko

Marokkanische Behörden haben nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Mord an zwei Skandinavierinnen im Atlas-Gebirge vor einer Woche fünf weitere Verdächtige festgenommen, meldet die Kleine Zeitung. Die Festnahmen seien in mehreren Städten des Königreichs erfolgt, habe Abdelhak Khiame, Leiter von Marokkos zentraler Strafermittlungsbehörde BCIJ, am Montag mitgeteilt. Demnach wären im Zusammenhang mit dem Doppelmord bereits 18 Menschen festgenommen worden.

Auf die zwei Opfer sei eingestochen, ihre Kehlen seien durchgeschnitten worden, habe Khiame erklärt. Dann seien sie enthauptet worden. Die vier Hauptverdächtigen in dem Fall wären zwischen Montag und Donnerstag in Marrakesch festgenommen worden. Die Männer hätten nach Angaben der Staatsanwaltschaft der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) die Treue geschworen.

Solschenizyn-Museum in Moskau eröffnet

In Moskau erinnert seit Montag ein Museum an den vor 100 Jahren geborenen Schriftsteller und Dissidenten Alexander Solschenizyn (1918-2008), meldet die Kleine Zeitung. Es sei in der früheren Wohnung des Autors der Lagerchronik „Archipel Gulag“ und Literaturnobelpreisträgers von 1970 eingerichtet worden.

Die stellvertretende Moskauer Bürgermeisterin Natalia Sergunina habe bei der Eröffnung des Museums gesagt: „Es ist eine Hommage an die Menschen, die mit ihm zusammen waren.“ Die Einrichtung werde sehr gefragt sein. „Etwas Großes kann man nicht nur über Werke spüren, sondern auch durch ein Nachempfinden der Epoche und deren Alltag“, habe sie erklärt.

Die Ausstellung zeige in verschiedenen Themenbereichen Leben und Werk des Schriftstellers. Das Museum sei in der Wohnung eingerichtet worden, in der Solschenizyn Anfang der 1970er-Jahre verhaftet worden sei. An der Eröffnung habe auch seine Witwe teilgenommen.

Ukrainischer Präsident unterzeichnet umstrittenes Kirchengesetz

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat am Wochenende das umstrittene „Gesetz über Gewissensfreiheit und religiöse Organisationen“ unterzeichnet, meldet der Standard unter Berufung auf Kathpress. Das Gesetz ordne an, dass der Name religiöser Körperschaften, die Teil einer religiösen Organisation sind, deren Verwaltungszentrum sich außerhalb der Ukraine befinde, dies bereits im Namen anzeigen müssen.

Dies gelte allerdings nur, wenn es sich beim Sitz des Verwaltungszentrums „um einen Staat handelt, der vom Gesetz her als militärischer Aggressor gegen die Ukraine und/oder als Besatzungsmacht eines Teils des Territoriums der Ukraine“ definiert werde. „Die Menschen haben das verfassungsmäßige Recht auf freie Wahl der Religion. Die oben genannten Gesetzesänderungen schaffen bessere Voraussetzungen für die Ausübung eines solchen Rechts für diejenigen, die entscheiden sollen, welcher orthodoxen Rechtsordnung sie angehören wollen: Entweder der neu geschaffenen autokephalen Orthodoxen Kirche der Ukraine oder jener Kirche, die darauf besteht, ihre Verbindung mit Moskau und Abhängigkeit vom Russisch-orthodoxen Patriarchat aufrechtzuerhalten“, habe das Staatsoberhaupt laut Kiewer Nachrichten-Website „risu.org.ua“ bei der Unterzeichnung des Gesetzes erklärt.

Zudem beschränke das Gesetz die Militärseelsorge der moskautreuen Kirche, wie das Parlament auf seiner Website mitgeteilt habe. Es gehe vor allem um die „Ukrainische Orthodoxe Kirche“ (UOK). Sie müsse sich klar als ausländische Kirche kennzeichnen. Anlass des Gesetzes sei die vor zehn Tagen erfolgte Gründung der unter dem Schirm des Patriarchats von Konstantinopel stehenden „Orthodoxen Kirche der Ukraine“ (OKU). Sie sei aus zwei vom Moskauer Patriarchat abgespaltenen Kirchen entstanden. Die Ukraine wolle sich dadurch auf religiösem Gebiet noch stärker von Russland abgrenzen. Die russisch-orthodoxe Kirche und die Regierung in Moskau hätten dagegen protestiert und Kiew eine Verfolgung der moskautreuen UOK vorgeworfen. Die Regierung in Kiew habe der UOK bereits das Nutzungsrecht für ein bedeutendes Kloster in der Westukraine entzogen.

Nordkorea soll 500 Mio. Dollar an Warmbier-Familie zahlen

Nordkorea soll wegen des Todes des Amerikaners Otto Warmbier mehr als 500 Mio. Dollar an die Familie des gestorbenen Studenten zahlen, entschied ein US-Bundesgericht gestern in Washington. Das meldet orf.at. Nordkorea sei verantwortlich für die Folter, Geiselnahme und Tötung des jungen Mannes und für die Verletzungen, die Warmbiers Familie dadurch erlitten hätte, habe es zur Begründung geheißen.

Anfang 2016 war der damals 21-jährige Otto Warmbier nach einer Gruppenreise in dem Land bei der Ausreise festgenommen und wegen „feindlicher Handlungen gegen den Staat“ zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Wenige Tage nach seiner Rückkehr in die USA im Juni 2017 sei er nach 15 Monateb im Koma gestorben.

Warmbiers Familie habe Nordkorea wegen „brutaler Folter und Mord“ verklagt und dem nordkoreanischen Regime von Kim Jong Un vorgeworfen, es hätte Otto Warmbier als Geisel genommen, als politischen Gefangenen gehalten und brutal misshandelt.

11.000 Menschen werden in Deutschland vermisst

Bundesweit werden nach Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA) in Wiesbaden rund 11.000 Menschen vermisst – darunter mehr als 7000 unter 18 Jahren, meldet die Welt. Rund die Hälfte der vermissten Minderjährigen machten nach BKA-Angaben junge, unbegleitete Asylbewerber aus. Mit Stand 1. Oktober 2018 hätten rund 3500 „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ in Deutschland als vermisst gegolten, darunter 902 unter 13 Jahren. Nach Angaben des BKA in Wiesbaden sei es schwer, deren tatsächliche Zahl zu erheben. Zuweilen seien Migranten beispielsweise wegen verschiedener Schreibweisen ihres Namens mehrfach erfasst worden, oft würden außerdem Papiere fehlen.

Die Gesamtzahl der Vermissten umfasse sowohl Fälle, die sich innerhalb weniger Tage aufklärten, als auch Vermisste, die bis zu 30 Jahre verschwunden seien. Pro Tag würden nach BKA-Angaben deutschlandweit etwa 250 bis 300 Fahndungen nach Vermissten neu erfasst und auch gelöscht.

CDU-Politikerin Güler: Pflegeversicherung soll für Pflege in der Türkei zahlen

NRW-Integrationsstaatssekretärin Serap Güler (CDU) hat ein bilaterales Pflegeabkommen zwischen der Türkei und Deutschland gefordert, damit sich die Türkei-Zuwanderer der ersten Generation in der Türkei pflegen lassen können, meldet dernewsticker. „Viele Migranten, die in Deutschland in die Pflegekasse eingezahlt haben, möchten in ihrem Herkunftsland betreut werden“, habe Güler der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ gesagt. „Warum sollte das nicht möglich sein? Ein Deutscher kann ja auch in Spanien von seiner Pflegeversicherung profitieren.“, wird sie weiter zitiert. Sie habe gesagt, die Menschen sollten dort alt werden können, wo sie wollen und wo es ihnen leichter fällt.

Sizilien: Vulkan Ätna ausgebrochen

Der Ätna ist am Heiligabend wieder ausgebrochen, meldet der Merkur. Eine dunkle Aschewolke sei von dem Vulkan ausgegangen. Am Flughafen Catania sei es deswegen am Montag zu einigen Behinderungen gekommen, habe der Flughafen auf Twitter erklärt.

Wegen der Aktivität des Vulkans sei es seit Montagmorgen auch zu Schwarmbeben gekommen, habe das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) mitgeteilt. In drei Stunden seien 130 Erschütterungen registriert worden, hieß es weiter. Der Ätna gehöre zu den aktivsten Vulkanen der Welt. Es komme immer wieder zu kleineren und größeren Eruptionen. Zu einem größeren Ausbruch kam es zuletzt 1992.

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Jens Wast / 25.12.2018

Liebe Frau Sabine Heinrich, googeln sie mal Stichwort “Bezness”, dann wird ihnen klar, was die Damen in islamischen Ländern wollen.

Karla Kuhn / 25.12.2018

“Solschenizyn-Museum in Moskau eröffnet”  Na hoffentlich wird auch dieses Zitat von ihm zu lesen sein :” Ein kommunistisches System erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert.”

Stefan Riedel / 25.12.2018

Es tut uns leid. Aufgrund seiner eigenen Datenschutzeinstellungen kann dieses Video nicht hier gespielt werden. Man gönnt sich ja sonst nichts!! Deutscher Journalisten Verbund(oder Verband?) Preisverleihunung. Man hat sonst nichts zu tun. Herr Maxeinrer, Sie helfen mir. Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch, Stalin war klasse! Warum bin ich eigentlich nicht klasse (ich schaue jeden Morgen in den Spiegel, selbst dran Schuld).

Ruedi Tschudi / 25.12.2018

Pflege in der Türkei: was hat die Frau eigentlich geraucht? Damit ist doch dem Betrug Tür und Tor geöffnet. In Deutschland leben und Arbeiten Menschen aus ca. 190 Ländern.

Robert Jankowski / 25.12.2018

Laut Trump will Erdogan jetzt also die IS ausrotten? Hat der Mann zuviel Weihnachtspunsch gehabt? Erdogan wird vor allen Dingen die Kurden umbringen, also Diejenigen, die zumindest ein klein wenig Ordnung aufrechterhalten haben und in deren Gebieten die religiösen Minderheiten Schutz fanden vor den IS Mördern. Super Aktion die Erdogans Position stärkt und ihn seinem Traum einer pantürkischen Vereinigung ein Stück näher bringt.

Sabine Heinrich / 25.12.2018

Ermordete Touristinnen in Marokko: Natürlich hört es sich brutal an, wenn ich nun schreibe, dass die beiden Frauen Opfer ihrer Naivität, Realitätsferne und Gutgläubigkeit geworden sind. Wie ich im “Merkur” vom 25.12.18 soeben gelesen habe, hat eine von ihnen vor Jahren sogar ein Video gegen Islamophobie gedreht. Wie wohl auch die vor Monaten von einem marokkanischen LKW-Fahrer ermordete erwachsene Tramperin hatten sich diese Beiden wohl eingeredet, dass von (radikalen) Muslimen keine Gewalt - speziell gegen Frauen - ausgeht. Ich verstehe nicht, dass diese Frauen offensichtlich jegliche Warnungen ignoriert haben! Zelten in freier Natur in Marokko!? Das ist ja schon in manchen Ländern Westeuropas nicht ganz ungefährlich. Wollten Sie die Welt anders sehen, als sie wirklich ist? Warum Frauen in islamische Länder reisen, wird mir ohnehin immer ein Rätsel bleiben. Wer (besonders als Frau) noch alle Sinne beisammen hat, wer Menschen beobachtet und seinen Blick nicht nur auf sehenswerte Gebäude, fantastische Natur und bunte Basare richtet; wer nicht ausblendet, wie besonders westliche Frauen begafft,  gut getarnt verächtlich behandelt und schlimmstenfalls begrapscht werden - der wird sich nach einer ersten Reise in ein muslimisches Land andere Ziele suchen oder nur mit männlicher Begleitung dorthin reisen. Meine Erfahrungen als züchtig bekleidete Rucksacktouristin vor über 30 Jahren im Osten Malaysias und dem Nordosten Indiens - ebenfalls muslimisch geprägt - lassen mich seitdem einen weiten Bogen um islamisch geprägte Länder machen. Ich habe auch mitbekommen, unter welch menschenverachtenden Bedingungen ein Großteil der einheimischen Frauen leben muss. Das scheinen die meisten westlichen Touristinnen völlig auszublenden, so dass sie unbeschwert von der wirklich bemerkenswerten Gastfreundschaft, den kulturellen Gütern etc. schwärmen können. Ob dieser Gewaltexzess wohl endlich anderen islamschätzenden Frauen die Augen öffnet? Nun - ich ziehe diese Frage zurück…  

Wilfried Cremer / 25.12.2018

Wie soll sich die arme Mutter Erde gegen all die Klimasünder auch anders wehren als mit Vulkanausbrüchen. Und die kleinen Jihadisten sind wahrscheinlich ihre treuen Kämpfer.

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