Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan unterzeichneten am 7. August in Mekka einen gegenseitigen Verteidigungspakt. Kommentatoren bezeichnen ihn als islamische NATO, doch das ist er nicht. Er ist eine Botschaft im Gewand eines Militärbündnisses. Doch Botschaften verlangen nach Antworten, und diese liefert Israel das stärkste Argument seit Jahren für eine konkurrierende Sicherheitsarchitektur, die von Indien über den Golf und das östliche Mittelmeer bis nach Marokko reicht. Die Unterzeichner in Mekka lieferten den Vorwand; Israel sollte die Struktur liefern.
Das Gemeinsame Verteidigungsabkommen von Mekka erklärt, dass ein bewaffneter Angriff auf einen Unterzeichner als Angriff auf alle zu betrachten sei. Der türkische Außenminister Hakan Fidan bedient sich der Sprache von Artikel 5 der NATO und bringt ein ständiges Sekretariat ins Spiel. Islamabad besteht darauf, dass der Pakt rein defensiv sei. Der Text führt zwei frühere Vereinbarungen zusammen: die saudische maritime Koalition, die gegen Angriffe der Huthi im Roten Meer gebildet wurde, und das Abkommen vom September 2025, das Pakistans Schutzschirm auf das saudische Königreich ausdehnte.
Die Bewährungsprobe kam, bevor die Tinte trocken war. Am 25. Juli griffen die Huthi Aramco-Anlagen in Jizan und Yanbu an, das Tor, über das inzwischen fast das gesamte auf dem Seeweg exportierte saudische Rohöl läuft, seit Iran die Straße von Hormus geschlossen hat. Zwei Tage nach der Unterzeichnung in Mekka schlugen sie erneut zu. Ankara setzte keine Fregatte in Marsch, Islamabad kein Bataillon. Pakistan stationierte im Rahmen des Pakts vom September 2025 8.000 Soldaten, eine JF-17-Staffel und eine chinesische Luftabwehrbatterie auf saudischem Boden. Eigene Vertreter bezeichneten die Truppe als kampffähig, doch sie gab keinen Schuss zur Verteidigung des Königreichs ab – weder während des 39-Tage-Krieges noch als die Raffinerien brannten. Diese Bündnisse starben auf dem Operationstisch, noch bevor der Eingriff begonnen hatte.
Die Widersprüche reichen tiefer als das Ausbleiben einer Reaktion. Die Türkei beherbergt und unterstützt die Muslimbruderschaft, die Riad 2014 verboten hat. Eine griechische Patriot-Besatzung schoss im Juli die auf Yanbu zielenden Huthi-Raketen ab, und zwei Wochen später unterzeichnete das Königreich einen Verteidigungspakt mit Griechenlands wichtigstem Gegner. Riad pflegt die Regierung in Kabul, die Pakistan an seiner eigenen Grenze bekämpft. Jeder Unterzeichner hat sich an die Unterstützer seiner Feinde gebunden. Das ist kein Bündnis, sondern ein Fototermin.
Sechs Botschaften, kein Bündnis
Jede Delegation in Mekka sprach zu zwei Zielgruppen, und keine der sechs Botschaften passt zu den anderen. Riad sagte Teheran, dass es sunnitisches militärisches Gewicht mobilisieren könne, und der eigenen Öffentlichkeit, dass das Königreich die sunnitische Welt anführe. Deshalb trägt der Pakt den Namen Mekka und nicht Riad, Istanbul oder Islamabad. Islamabad sagte Neu-Delhi, dass nun die zweitgrößte Armee der NATO und die saudische Staatskasse hinter ihm stünden, und seiner islamistischen Basis das, was sein Verteidigungsminister seit Monaten über Israel hinausbrüllt. Bemerkenswert ist, wer schwieg. Weder Feldmarschall Asim Munir noch der Premierminister ließen dieses Gift in das Dokument einfließen. Ankara sagte seinen eigenen Bürgern, die Türkei habe ihre osmanische Rolle als Einiger der Region wieder aufgenommen, und der Welt, dass türkische Macht nun Sicherheit von Somalia bis Katar garantiere. Sechs Botschaften. Null Interoperabilität. Kein gemeinsames Kommando, keine integrierte Luftverteidigung, keine gemeinsame Doktrin, kein Manöverkalender. Ein Kommuniqué ist noch keine Fähigkeit.
Der Pakt dient als Ablenkungsmanöver, und dieses Ablenkungsmanöver dient Ankara. Die Strategie der Türkei ist schriftlich niedergelegt. İbrahim Kalın gründete die Denkfabrik SETA, bevor er die Leitung des türkischen Geheimdienstes übernahm, und die von ihm entwickelte Doktrin schreibt einen doppelten Kurs vor: auf Englisch Partnerschaft mit Washington, auf Türkisch dessen Untergrabung – und den Aufbau einer autonomen Türkei, die ihre osmanische Präsenz wiederherstellt.
Die Umsetzung ist auf der Landkarte sichtbar. Ein Kampfflugzeugprogramm der fünften Generation als Konkurrenz zur F-35, russische Reaktoren auf türkischem Boden und Bodentruppen, die mehr als 2.000 Quadratkilometer im Nordirak besetzt halten. Ein Stützpunkt neben Al Udeid in Katar, eine Raketen- und Ausbildungseinrichtung in Somalia und Drohnen im Westen Libyens. Im März nach Nordzypern entsandte F-16, dazu ein Friedenskurs mit Öcalan im Inland, während Ankara die kurdischen Fraktionen in Syrien unter Druck setzt. Und an jedem dieser Knotenpunkte dieselbe Forderung: Amerika habe keinen Grund, Truppen in Syrien zu halten, keinen Grund, in Erbil zu bleiben, keinen Grund, die Region überhaupt zu verankern.
Die Türkei will kein regionales Bündnis gleichberechtigter Partner. Sie will der Wesir sein. Wer auf die Hand schaut, die in Mekka unterschreibt, übersieht die Hand, die sich durch Damaskus, Mogadischu und Tripolis bewegt.
Israels Antwort
Israel sollte diesen Pakt nicht fürchten. Israel sollte ihm antworten. Man muss bedenken, was die Unterschriften von Mekka eingestehen. Drei Regierungen mit tiefen gegenseitigen Ressentiments hielten Israel für bedeutend genug, um Khashoggi, die Muslimbruderschaft und zwei Jahrzehnte Rivalität zu überdecken. Israel ist nicht der 800-Pfund-Gorilla der Region. Es ist ein 175-Pfund-Orang-Utan, beweglich genug, um jeden Ast zu erreichen. Die richtige Antwort darauf, als eine Bedrohung behandelt zu werden, gegen die man ein Gegengewicht bilden muss, besteht darin, zu einem Anker zu werden, dem man sich anschließen will.
Das Gegenbündnis existiert bereits in Einzelteilen. Indien sitzt an seinem einen Ende und beobachtet, wie Pakistan mit saudischen Krediten und türkischen Produktionslinien wieder aufrüstet. Die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain haben ihre Sicherheit auf den Abraham-Abkommen aufgebaut und kein Interesse an einer von Ankara geführten sunnitischen Kollektivverteidigung. Griechenland und Zypern stehen täglich unter türkischem Druck. Bulgarien verlängert die Linie bis ans Schwarze Meer. Marokko verlängert sie bis an den Atlantik. Israel ist das Bindeglied: der einzige Staat in dieser Gruppe mit erprobter Fähigkeit zu Auslandseinsätzen, einer Rüstungsindustrie im großen Maßstab und funktionierenden Beziehungen zu jedem anderen Mitglied.
Daraus folgen drei Aufgaben. Erstens: das wirtschaftliche Rückgrat härten. Der India-Middle East-Europe Corridor verzweigt sich in Jordanien in Richtung Israel und Ägypten, während Riad nun eine konkurrierende Eisenbahnroute durch Jordanien und Syrien zu türkischen Häfen vorantreibt, die beide Endpunkte umgehen würde. Die Verteidigung des IMEC ist nicht länger ein Projekt des Handelsministeriums, sondern eine Sicherheitsaufgabe für den gesamten Block. Zweitens: das Arsenal aufbauen. Israel sollte seinen heimischen Rüstungsplan über 350 Milliarden Schekel vollständig umsetzen und die Exporte nach Europa so weit steigern, bis Europas Einsatzbereitschaft von israelischen Systemen abhängt. Abhängigkeit ist Abschreckung. Drittens: Schutz nach innen ebenso wie nach außen ausweiten. Drusen, Kurden und Maroniten stehen außerhalb der Sicherheitsgarantien jeder Hauptstadt. Der Mekka-Block bietet ihnen nichts. Israel kann ihnen einen Anker bieten, und ein Block, der Minderheiten schützt, wird länger bestehen als einer, der nur Throne schützt.
Ägypten ist der Schlüsselstaat
Ägypten nahm an den Gesprächen teil, unterzeichnete aber nicht. Fidan bezeichnet Kairo als natürlichen Partner und erwartet einen Beitritt, sobald technische Fragen geklärt seien. Darauf ist vor allem zu achten. Ein Beitritt Ägyptens würde das Kräfteverhältnis an der Küste des östlichen Mittelmeers auf vier gegen eins verschieben – mit türkischem Einfluss über Damaskus und Beirut und türkischen Vertragsbindungen über Kairo. Er würde außerdem die Umgehungsroute bestätigen, die Ägyptens eigene wirtschaftliche Zukunft schädigt, denn der IMEC verzweigt sich sowohl Richtung Ägypten als auch Richtung Israel.
Kairos Zurückhaltung folgt einer älteren Logik: dem arabischen Rahmen kollektiver Verteidigung, der Mekka um drei Vierteljahrhundert vorausgeht, und der Weigerung, arabische Sicherheit unter nichtarabische Führung zu stellen. Washington und Jerusalem sollten Ägypten jeden Grund geben, bei dieser Haltung zu bleiben. Beteiligung am Korridor, Energieintegration und die Führung des arabischen Flügels des Gegenblocks gehören alle auf den Tisch.
Diese Einschätzung ändert sich, wenn aus Papier Praxis wird. Sechs Entwicklungen würden eine Reaktion erfordern: (1) eine dauerhafte türkische Marinepräsenz in saudischen Häfen am Roten Meer, womit Ankara die Hand auf das letzte Exporttor des Königreichs legen würde; (2) eine dauerhafte Stationierung der im März nach Nordzypern entsandten F-16 oder Bayraktar-Staffeln zusätzlich zu den dort bereits stationierten 35.000 Soldaten; (3) türkische Marinevorstöße in Israels ausschließliche Wirtschaftszone; (4) pakistanische Kampftruppen in Yanbu oder Dschidda; (5) ein tatsächlich besetztes gemeinsames Kommando statt eines lediglich angekündigten Sekretariats; (6) eine saudische Verständigung mit Teheran, die den Pakt frei machen würde, sich nach Westen zu richten. Nichts davon existiert heute, und jeder einzelne dieser Punkte würde diesen Pakt von einer Inszenierung zu einer Bedrohung machen.
Washington hat seinen eigenen Part. Die Türkei reagiert auf Druck und auf nichts anderes. Als Ankara 2018 Pastor Andrew Brunson inhaftierte, brachen Sanktionen gegen zwei türkische Minister sowie gegen den Stahl- und Aluminiumhandel die Pattsituation und brachten ihn nach Hause. Dieselbe Logik gilt im größeren Maßstab. Eine von Erdoğan geführte Türkei innerhalb der NATO richtet mehr Schaden an als eine konfrontierte Türkei außerhalb des Bündnisses, und die Debatte über den Ausschluss eines Mitglieds wegen wesentlicher Vertragsverletzung nach dem Wiener Übereinkommen über das Recht der Verträge von 1969 verdient eine ernsthafte Prüfung.
Das Mekka-Abkommen ist eine Botschaft, keine Streitmacht. Israel sollte die Antwort senden: ein Bündnis, das gemeinsam trainiert, gemeinsam produziert und da ist, wenn die Raketen fliegen. Die drei Führer in Mekka produzierten ein Foto. Israel sollte einen Block schaffen.
Gregg Roman ist Geschäftsführer des Middle East Forum auf dem dieser Text zuerst erschien. 2014 zählte ihn die Jewish Telegraphic Agency zu den „zehn inspirierendsten jüdischen Führungspersönlichkeiten weltweit“. Zuvor war er politischer Berater des stellvertretenden israelischen Außenministers und arbeitete für das israelische Verteidigungsministerium. Roman ist ein regelmäßiger Redner zu Nahostfragen, hat vor dem US-Kongress und der Knesset ausgesagt und tritt in internationalen Nachrichtensendern wie Fox News, i24NEWS, Al Jazeera, BBC World News sowie den israelischen Kanälen 12 und 13 auf. Er studierte Nationale Sicherheit und Politische Kommunikation an der American University und am Interdisciplinary Center in Herzliya und veröffentlichte Beiträge in The Hill, Newsweek, der Los Angeles Times, dem Miami Herald und der Jerusalem Post.
Was Israel betrifft, so gelten zwar noch der Friedensvertrag mit Ägypten und auch die Abraham Abkommen mit den VAE, Marokko, Bahrain und dem Sudan, aber da sind eben weder die Türkei noch Pakistan noch Saudi Arabien selbst Teil von. Ich wiederhole nochmal: Die Türkei ist militärisch/geheimdienstlich auf konventioneller Ebene sehr kräftig, Pakistan hat die Bombe und Saudi Arabien das Geld, das Öl und den religiösen Stellenwert in der islamischen Welt. Das ist nicht ohne. Insofern sollte Israel in der Tat im vom Nahen Osten ausstrahlenden Umfeld zusätzliche Partner an Bord holen. Da fällt als erstes Griechenland ein, weil es einen uralten Gegenpol zur Türkei darstellt, mit sehr viel historischer Erfahrung im Umgang mit den Türken, und zudem selbst kein islamisches Land ist. Da besteht keine Gefahr, wegen religiöser Verbindungen plötzlich in die falsche Richtung zu kippen. Das griechische Militär ist ebenso durchaus kräftig und liegt zudem auf der anderen Seite der Türkei. Einen Zweifrontenkrieg von beiden Seiten führt ja niemand gern. ;-) Wobei Griechenland und Deutschland beide Teil der EU sind und Deutschland gerade seine strategische Partnerschaft mit Israel in neue Bahnen lenkt. Das hat generelles Andockpotential für eine strategische Achse Deutschland – Griechenland – Israel, mit eventuell als zusätzlichem Player noch Italien, wo das Abraham Abkommen bzw. der Draht zwischen Israel und Marokko vielleicht sogar für eine Entschärfung der Migrationskrise im Mittelmeer sorgen könnte. Der Nahe Osten ist direkt bei uns vor der Haustür. Seit 2015 ist er sogar durch unsere Haustür durch. Dem sollten wir uns jetzt endlich professionell stellen. Es wäre in unserem und in israelischem Interesse. Vor allem würden wir Europäer mit deutlich kleinerer Flamme dort kochen als es die Amerikaner üblicherweise tun. Was den Druck im Kessel des Nahen Ostens massiv reduzieren könnte. Sofern Erdogan nicht plötzlich Mekka einnimmt…
Fakt: die IDF ging übrigens aus fünf Freischärlertruppen hervor, von denen einige von Churchill installiert worden waren, und aus denen sich einige „Aktivisten“ später sinnigerweise mit Terrorakten wie der Bombe im King David Hotel gegen ihre Ziehväter wendeten.
Auf den ersten Blick ist das weniger gefährlich für Israel als vielmehr für die Saudis. Die in Saudi Arabien verbotene Muslimbruderschaft ist in der Türkei extrem stark verwurzelt, bis ganz nach oben in Politik und Verteidigung. Das türkische Militär wie auch der türkische MIT spielen in der konventionellen Kriegsführung in den oberen Etagen mit und Erdogan versucht ja schon lange das Osmanische Reich wieder hochzuziehen, wo die Araber damals nur eingemeindete Nebendarsteller waren. Die Nähe zwischen Saudi Arabien und Pakistan ist hingegen nichts neues, traditionell besteht ein erheblicher Teil der Sicherheitskräfte in Saudi Arabien aus Pakistanis. Das war bisher kein Problem. Der Einfluss der Türkei bzw. der Muslimbrüder kann aber hier das Machtgefüge um das Zentrum des sunnitischen Islam gravierend verschieben. Dann hätte Erdogan vielleicht nicht nur Zugriff auf die pakistanischen Atombomben, sondern auch noch auf das Saudische Geld und die Ölquellen. Bin Salman sollte sich das nochmal gut überlegen, sonst kann es nämlich sein, dass das Saudische Königreich morgen wieder Teil des Osmanischen Reiches ist und Kalif Erdogan dort das letzte Wort hat. Er hätte damit sein Ziel erreicht und die Muslimbruderschaft würde zudem plötzlich den Nahen Osten dominieren. Gleich weiter…
Es lebe die heldenhafte IDF ! Dreimal hoch !!!
Es lebe die heldenhafte IDF ! Dreimal hoch !!!
Es ist immer gut, wenn man sich ehrlich macht. Einst hatten Juden einen schweren Stand in so gut wie allen Ländern, in denen sie wie eine Art Doppelbürger lebten, die unschlüssig waren, ob sie nicht doch eine der „Staats“-Zugehörigkeiten aufgeben sollten und welche. Dann hieß es, sie seien mehr noch als eine Glaubensgemeinschaft eine Ethnie, ja, ein Volk. Und als Volk bräuchten sie nun, da das gerade Mode geworden war, einen Nationalstaat wie die anderen Völker auch. Wer könnte es ihnen verdenken. Geschichtlich gab es keinen mehr, die geistesgeschichtlich-kulturelle Heimat eines Juden ist das Exil. Also musste man einen neuen schaffen quasi aus dem Nichts. Warum nicht am alten Ort? Da war ja sonst keiner – keiner von Rang.
Siedeln müssten sie also dort dürfen. Wurde von den Briten gewährt.
Einen Nationalstaat wollten sie gründen. Die UNO ließ sich darauf ein.
Eine Demokratie nach westlichem Vorbild sollte es sein. Wen interessiert’s?
Ein jüdischer Staat sollte es sein. Das geht nur, wenn die anderen verschwinden oder die Schnauze halten. So kam es – mal abgesehen von den Kriegen mit denen, die das nicht hineehmen sollten.
Und frei wollten sie in ihrem Stat sein wie die anderen Völker auch. Wer könnte ihnen das verdenken?
Und es sollte eine nationale Selbstbestimmung geben. Das klingt unproblematisch.
Frei heißt: Man darf uns nicht beschränken, denn sonst müssen wir sterben. Und bevor man sich opfert, „wehrt“ man sich lieber bis aufs Messer. Verständlich.
Und in freier Gestaltung strebt man an, Lokalmatador zu sein. Das Zentrum des Gesamtblocks. Der Hobbes’sche Leviathan im Wolfsrudel genannt menschliche Gesellschaft des Nahen Osten. Spätestens hier fangen die ersten an nachzudenken…
Klar, dass jeder, der auch nur eigenständig oder blockfrei werden will, nicht in dieses Bild passt. Und dass kulturgeschichtlich erstklassige (Mit-)Kandidaten für die lokale Vorherrschaft wie die Türkei oder der Iran Feinde sein müssen.
Hier gehören ein paar Prämissen auf den Prüfstand
Die Erde dreht sich beständig. Veränderungen entstehen weiter nach 1989/90. Nichts lässt sich einfrieren. Auch nicht politisches oder meteorologisches Klima. Panta Rhei. Alles bleibt in Bewegung.