Marcus Ermler / 27.07.2019 / 06:20 / Foto: peronimo / 88 / Seite ausdrucken

Deutschlands Venezuela: Bremen taumelt in den Sozialismus

Bremen hat als historische Kaufmannsstadt, die von 1260 bis 1862 Teil der Hanse war, eine lange Tradition kapitalismus-freundlicher Politik und prowestlicher Orientierung. Überraschenderweise spielen konservative Parteien und ihre Ideen von freien Märkten jedoch nur eine untergeordnete Rolle in Regierung und Verwaltung von Deutschlands elftgrößter Stadt. Vielmehr ist Bremen das einzige Nachkriegsbundesland, welches kontinuierlich von einem sozialdemokratischen Ersten Bürgermeister beziehungsweise Ministerpräsidenten regiert wird.

Mag sich die deutsche Sozialdemokratie auch in ihrem Godesberger Programm von 1959 zum rheinischen Kapitalismus bekannt und dem Marxismus abgeschworen haben, so schlägt bei Bremens Sozialdemokraten der antikapitalistische, ökosozialistische Gegenschlag unbarmherzig zurück, euphemistisch in „Green Economy“ umgetauft. Bekannte Global Player der Lebensmittelindustrie wie Coca-Cola, Kellogg's und der deutsche Schokoladenproduzent Hachez haben bereits die Reißleine gezogen und ihre Tore geschlossen. 

Denn was hier als „Green Economy” definiert wird, ist in Wahrheit ein pseudokapitalistischer Etikettenschwindel von Deindustrialisierung und geschäftsschädigenden politischen Eingriffen in Bremens Ökonomie, der sich nur allzu deutlich am Ausschalten aller Kohlekraftwerke wie einer Verbannung des Autoverkehrs aus Bremens Innenstadt, dem Herz kaufmännischer Geschäftstätigkeit, veranschaulichen lässt. Dazu passt es ins Bild, dass die Handelskammer Bremen erst kürzlich dem Senat ein lediglich „befriedigendes Zeugnis“ für dessen Wirtschaftspolitik ausgestellt hat. 

„Bremen zieht Arbeitssuchende an“

Die wirtschaftliche wie auch soziale Schieflage zeigt sich nicht nur durch die höchste Arbeitslosenquote aller Bundesländer sowie eine hohe Staatsverschuldung, sondern ebenso durch einen ausufernden Wohlfahrtsstaat mit Sozialausgaben auf hohem Niveau wie eine enorme Armutsquote. Ebenso ist Bremen seit 2001 das reguläre Schlusslicht Deutschlands in der internationalen PISA-Studie, die Bildungssysteme evaluiert und vergleicht. Auch im nationalen „Bildungsmonitor 2018“ des Instituts der Deutschen Wirtschaft hat Bremen mittlerweile von Berlin die rote Laterne übernommen.

In den letzten fünfzig Jahren hat nur der Länderfinanzausgleich das finanzielle Überleben Bremens sichern können. Ein Bericht der Ratingagentur Fitch Ratings aus dem Jahr 2018 veranschaulicht die negativen Seiten der ökonomischen Situation wie folgt (ins Deutsche übersetzt): 

Schwacher Arbeitsmarkt im Vergleich zu anderen Bundesländern, Ausgabendruck im Hinblick auf personelle und soziale Kosten, hohe Schuldenlast […] Bremen zieht Arbeitssuchende an, die oftmals wegen Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe bleiben. Dies erklärt zum Teil, warum Bremens Arbeitslosenquote (9.9% im Dezember 2017) die höchste unter allen westlichen Staaten (4.9%) und in Deutschland (5.3%) insgesamt ist […] Derzeit erhält Bremen 300 Millionen Euro zusätzlicher Staatshilfen, um der Schuldenbremse nachzukommen, die im Jahr 2020 beginnt.“

Heimat muslimischer Extremisten

Nahöstliche Clans, die manche auch als arabische Mafia qualifizieren, sind in Prostitution, Drogenhandel und die lokale Türsteherszene involviert und dominieren Bremens Unterwelt. Vor Kurzem hat Bremens Polizei, vielmehr deren Spezialkräfte, einen Clanchef festgenommen und später in sein Heimatland Libanon abgeschoben. Selbst politische Repräsentanten von Bremens Muslimen wie der SPD-Politiker Patrick Öztürk haben keine Berührungsängste zu kriminellen Aktivitäten, wie die taz unlängst berichtete.

Andere, wie die CDU-Politiker Turhal Özdal und Oğuzhan Yazıcı oder die SPD-Politiker Mustafa GüngörMehmet Acar und Jasmina Abo-El-Hemam Heritani arbeiten als islamistische Agenten, indem sie Kontakte zu Erdogans AKP wie auch zu türkischen Kryptofaschisten von MHP beziehungsweise den Grauen Wölfen pflegen. 

Neben Erdogan hat auch das iranische Mullah-Regime seinen Einfluss auf Bremens Muslime ausgeweitet. Die dem Ayatollah loyale Gruppe „Die Feder“ initiierte im August 2017 eine antisemitische Demonstration in Bremens Innenstadt, mit einer öffentlichen Abstimmung, ob Israel ein Recht auf Existenz hätte. Auf Youtube verbreitet „Die Feder“ antisemitische Hardcore-Propaganda mit zynischen Stereotypen, die muslimische Zuschauer mit Hass gegen Juden und Israel vergiften soll.

Aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Bremen ist Heimat wie Rückzugsort von muslimischen Separatisten und Terrorgruppierungen wie der kurdischen PKK und pro-palästinensischen Organisationen mit engen Verbindungen zu linken Friedensaktivisten, die sich im „Friedensforum”, im „Nahost-Forum” und in linken Parteien wie der DKP oder der Linkspartei versammeln. Ihr gemeinsamer Kitt: das antiamerikanische und antiisraelische Narrativ. In einem Appell von 2012 forderte diese unheilvolle Allianz in Kooperation mit Erdogan-nahen Islamisten, Israel vollständig für die Gewalt im Nahen Osten verantwortlich zu machen:

Ursachen für die Gewalt im Nahen Osten sind nicht – wie Israel behauptet – der palästinensische Terrorismus und die Raketen der Hamas, sondern die Verbrechen der Israelis am palästinensischen Volk seit mehr als 60 Jahren: der Raub seines Landes, die Vertreibung seiner Menschen, die Zerstörung seiner Gesellschaft, die Verweigerung der Rückkehr der Flüchtlinge sowie die seit 1967 andauernde Besetzung des Westjordanlandes und die seit 2006 bestehende vollständige Abriegelung des Gazastreifens.

Das deutsche Venezuela

Europäische Beobachter würden Bremen als das Griechenland Deutschlands einstufen, denn wie der Begründer der antiken Demokratie in Südosteuropa könnte Bremen seine Lichter ohne die finanziellen Hilfen des Länderfinanzausgleichs ausschalten. Es ist vollständig dem Wohlwollen seiner Finanziers ausgeliefert. Amerikanische Analysten würden Bremen das Prädikat „deutsches Venezuela“ verleihen, da es wie sein südamerikanisches Gegenstück, welches von Maduros kleptokratischem sozialistischen Regime in den Bankrott getrieben wird, nicht nur eine Präferenz für antikapitalistische Rhetorik teilt, die in desaströse Realpolitik mündet, sondern mehr noch Antifa-Schlägertruppen gewähren lässt, die konservative politische Gegner ins Visier nehmen.

So griff im Jahr 2013 eine Gruppe von Linksradikalen den damaligen AfD-Sprecher Bernd Lucke bei einer Wahlkampfveranstaltung an. Im Januar 2019 attackierte eine Gruppe vermummter (mutmaßlich) Linksextremer den Bremer AfD-Vorsitzenden Frank Magnitz auf brutale Art und Weise, wobei Magnitz eine schwere Kopfverletzung davon trug. Ebenso sind Transgender-Aktivisten und Schwulenrechtler, die Verbindungen zur AfD haben, das Ziel von Angriffen. Einer dieser Aktivisten, der konservative Politiker Alexander Tassis, wurde im Jahr 2017 von CNN für sein Engagement für zwei von Islamisten terrorisierte Schwule hervorgehoben. Selbst Kinder von AfD-Politikern sind vor Angriffen nicht sicher, wie es der ehemalige AfD-Lokalpolitiker Adam Golkontt zu berichten weiß. Eine ausführliche Darstellung solcher„Einzelfälle“ findet man hier auf Achgut.com.

Auch leistet sich Bremen mit dem lokalen „AfD Watch“ ein Denunziationsportal, welches in der Eigendarstellung eine „Kritische Online-Publikationen zur öffentlichen Auseinandersetzung mit der Neuen Rechten im Bundesland Bremen“ sein soll. In Wirklichkeit jedoch, wie ich auf Achgut.com auch anhand meines eigenen Steckbriefs aufgezeigt habe, aus der Anonymität heraus jeden, der ihrem totalitären Weltbild nicht entspricht, öffentlich an den Pranger stellt. Treffen kann es jeden: Transgender, Schwule, Sozialdemokraten, Journalisten. Hierbei werden ohne Belege und mit absurden und wirren Argumentationsmustern Verbindungen zur Bremer AfD konstruiert, um die betreffende Person als Nazi zu outen und sie gesellschaftlich zu ächten. Ein Tweet vom 5. Juli 2019 verdeutlicht ihr Vorgehen:

Der parlamentarische Arm des rechten Terrors sitzt nun staatlich alimentiert, als Fraktion in Bremens Bürgerschaft. Die AfD geht unter dem Schutz der bürgerlichen Mitte arbeitsteilig vor. Sie bestimmt den Feind, der Mob schlägt auf der Straße zu. #fckAfD #antifa #fcknzs #bremen“

Linke wollen „die ganze Bäckerei“

Wer nun an diesem Punkt der politischen Auseinandersetzung annehmen würde, dass der Bremer Staat konservative Politiker vor derlei Gewalt und Hasskriminalität beschützt, wird enttäuscht werden. Wer zumindest eine klare Aussage von Bremens Regierung erwarten würde, die jeden physischen und psychischen Gewaltakt verurteilt, welchem Bremens Konservative entgegensehen, wird vollständig beschämt. Ganz im Gegenteil. Antje Grotheer (SPD), Sprecherin der Bremischen Bürgerschaft, bemühte in einer Rede eine klassische Täter-Opfer-Umkehr, indem sie die Bremer AfD ohne jeden Beweis mit rechtsextremem Terror in Verbindung brachte und dabei den offenkundigen physischen wie psychischen Terror gegen die Bremer AfD mit keinem Wort würdigte:

Ihre Worte wirken wie Gift auf unsere Gesellschaft. Sie ist ein Motor für die Verrohung unserer Sprache. Leider macht sich das bereits auch in unserer bremischen Stadtgesellschaft bemerkbar. Das, was bislang nur Worte waren, mündet letztlich auch in Taten. Dass in unserem Land 74 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus ein demokratisch gewählter Politiker von einem Rechtsradikalen ermordet wird, war für mich unvorstellbar. Und es macht Angst.“

Für den Schlussakt nun eine Frage an den Leser. Sie haben über eine historische deutsche Kaufmannsstadt gelernt, dass sozialdemokratische Politik sie in den Abgrund des Sozialismus taumeln lässt, wobei der ökonomische Ruin wie die islamische Unterwerfung immer nur einen kommunistischen Transformationsschritt weit entfernt zu sein scheint und Antifa-Schlägertruppen im Zweifel jede konservative Opposition im Keim ersticken. Was also denken Sie, ist Bremens Antwort, wenn Sozialismus es nahezu dysfunktional gemacht hat? Richtig, implementiere noch mehr Sozialismus.

Nach der Bürgerschaftswahl im Mai 2019 luden Sozialdemokraten und Grüne nun die Bremer Linkspartei als zusätzlichen sozialistischen Gesinnungsgenossen zu den Schaltstellen der Macht ein. Eine Partei, die trotz zweifacher Umbenennung immer noch für SED-Diktatur, Stasi, Mauertote sowie Enteignungen von Unternehmen und Menschen steht, verbunden mit einer dezidiert antiamerikanischen wie antiisraelischen Politik. 

In diesem Zusammenhang erhalten die Worte der innerparteilichen Strömung „Antikapitalistische Linke” der Bremer Linkspartei mehr die Bedeutung einer unheilschwangeren Vorhersage von Marx' „Gespenst des Kommunismus“ als einen Ausblick auf eine glänzende Zukunft für Bremens Wirtschaft wie Gesellschaft: 

Wir wollen wie Tucholsky den Sozialdemokraten ins Stammbuch geschrieben hat die Macht und nicht die Regierung. Wir wollen kein Stück vom Kuchen abhaben, sondern wir wollen die ganze Bäckerei!“

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Lef Kalender / 27.07.2019

Ich kenne Bremen von Besuchen (Freunde) und Innenstadtwanderung - es ist eine durchaus nette Stadt mit vielen Facetten - Ostertor, Schnoor, Innenstadt, alles sehe ich mir immer wieder gern mal an. Auch die Bewohner leben an der Oberfläche, bekommen Hintergründe kaum mit und denken über die absehbare Zukunft kaum nach Der politische Hinergrund wird im Artikel wohl auch richtig beschrieben - langfristig wahrscheinlich ein Weg in die Katastrophe, aber das hat Bremen mit vielen Städten gemeinsam, in denen genauso gelebt und gewählt wird. Als Leser vieler Medien (auch achgut)  habe ich gelernt, dass es eine Mehrheit der Argumente gibt, gegen die man inzwischen nur mit trotzähnlicher Grundhaltung widerstehen kann. Das Argument “97% aller Wissenschaftler sind einer Meinung” ist wissenschaftlich gesehen Blödsinn, aber 97% aller Deutschen sind dieser Meinung und wählen es und wollen es so haben. Glücklich sind die 0,2%, die von den Folgen davon inzwischen nicht mehr abhängig sind, selbst schuld sind die 97%, zu bedauern aber die 2,8%, die mitgerissen werden. Ich gehöre zu den ersteren, aber die 2,8% können ja noch wandern. Ich würde z.B. dahin wandern, von wo das Geld kommt - per Länderausgleich. Bayern ist richtig schön, und es gibt dort erstaunlich kreative Gebiete mit richtig netten Menschen. Und wenn Bayern wegen Industrieabbau mal ärmer werden sollte, dann passiert zunächst folgendes: In Bremen kommt kein Geld aus Bayern mehr an, erst viel später (wenn überhaupt) wird auch in Bayern das Geld knapper. Ich wünsche mir ein Deutschland, in dem die 3% unter sich sind und genug Geld verdienen, und getrennt davon die anderen Gebiete, in denen die unbelehrbaren 97% unter sich bleiben. Der Grenzzaun dazwischen sollte vorher errichtet werden (vor dem Desaster im 97%-Teil).

Christian Saxinger / 27.07.2019

Bremen ist eine der Gegenden mit der höchsten Millionärsdichte und den stärksten Zuwächsen in dieser Einkommensklasse. Vielleicht sind die sogar ganz besonders schlau und rechnen sich nur arm, damit das auch schön so bleibt ? Die anderen Bundesländer zahlens ja.

Klaus Reichert / 27.07.2019

War gerade über ein Wochenende in Bremen. Die historische Innenstadt aus den Zeiten der Hanse ist sehenswert. Nur wenige Meter außerhalb der historischen Zone sieht man jedoch nur noch hässliche graue Wohnkästen aus den Sechzigern, die offenbar niemand renovieren will, oder wahlweise heruntergekommene, schäbige “alternative” Quartiere, die man so in anderen Städten in den Siebzigern auch hatte und die sich dort längst zu schicken urbanen Treffpunkten gemausert haben, die hier aber noch genauso klebrig aussehen, wie damals. Als sei Achtundsechzig nie vergangen. Weiter außerhalb dann Industrie und Verkehrsadern, aber in keiner Weise modern, sondern auch eher alt und hässlich. Irgendwie demonstriert Bremen in besonderer Weise, wie sich eine Stadt Jahrzehnte lang zum Negativen entwickelt, wenn kein Wille zum Besonderen und Schönen, kein Ehrgeiz, besser zu sein, als andere, vorhanden ist.

Tobias Kramer / 27.07.2019

@Dr Tim Huelskamp: Ich weiß ja nicht, in welcher Wohlfühlgegend Sie in Bremen wohnen. Aber ich bin mehrmals im Jahr beruflich in dieser Stadt und den “ganz besonderen Stadtteilen” unterwegs und muss sagen, der Autor liegt völlig richtig. Man kann übrigens Bremen mit Pforzheim vergleichen. Oben auf dem Hang wohnen die Gutsituierten, unten im Tal bleibt man in den Ghettos unter sich. Vielleicht gehören Sie ja zu Ersteren und kennen das Multikultileben dieser ach so schönen Stadt gar nicht. Ich jedenfalls bin immer froh, wenn ich wieder auf der Autobahn Richtung Süden bin.

Wilfried Sander / 27.07.2019

Wie ich den Leserzuschriften entnehme hat sich auch ein Gutmensch darunter gemischt. WIR, die ACHGUTGEMEINDE, sind weder respektlos noch wütend und würden diese Person auch nicht ausgrenzen, jederzeit könnt sie in meine Heimatstadt kommen obwohl ich die Meinung soetwas von gar nie nicht teile. Herr Ermler hat vollkommen sachlich und mit Fakten argumentiert. Da man dagegen nicht ankommt außer mit Pisa ,wäre auch zu hinterfragen, ist man natürlich wütend. Als Akademiker im Speckgürtel dieser altwürdigen Stadt, wenn es ihn denn gibt lebt es sich natürlich angenehmer.  Und wenn die Augen verschlossen werden vor den wahren Verhältnissen, tja, fällt mir nur noch die nächste Argumentation ein die sicher mental vorhanden ist: Rechte Hetze auf einem rechten Blog mir rechten Autoren und Lesern. Recht so.

Paul J. Meier / 27.07.2019

Da wird man doch sehr an die Bremer Stadtmusikanten erinnert! Das Märchen suggeriert, dass durch die Überwindung des Bösen und der Obrigkeit ein glückliches Leben winkt. Die Esel müssen nur die anderen “Opfer” auf die Schulter nehmen und den Hahn krähen lassen! Eine solche Sozialutopie funktioniert allerdings nur im Märchen. Esel sind zwar für Störrischkeit, nicht aber ihre Intelligenz bekannt.

Sabine Schönfelder / 27.07.2019

Letztendlich unterliegt nahezu alles dem Ursache -Wirkungs-Prinzip. Die Bremer dümpeln seit Jahren in Agonie vor sich hin und ernten jetzt die Resultate. Wer sich nicht wehrt, endet am Herd! Wer clever ist geht, der Rest kann in seiner eigenen Dummheit ersticken, ein paar Nüsse in seine Wäsche schmeißen, für linke, faule Volksführer und Steuerschmarotzer die Knete ranschaffen, und in einer konsumbefreiten Gesellschaft über das marxistische Manifest diskutieren. Wem’s Spaß macht.

Gert Köppe / 27.07.2019

Es wird höchste Zeit das den “Roten Baronen” in ihrer Bremer “links-grün-faschistoiden Wohlfühlzone” der Geldhahn abgedreht wird. Anschließend einen großen Arsch am Himmel und zuscheißen, den ganzen “Saustall”. Das klingt hart, aber mit Vernunft und ohne Härte wird man dort sicher nichts mehr bewirken. Der Sumpf ist schon zu groß, um ihn mit ein paar Sonnenstrahlen noch trocken zu legen. Wie können Menschen, welche sich für aufgeklärte Bürger halten, solche Auswüchse in ihrer Mitte seelenruhig dulden? Bremen ist nicht auf dem Weg in den Sozialismus, sondern in den Stalinismus übelster Prägung.

Marc Blenk / 27.07.2019

Lieber Herr Ermler, eigentlich ganz einfach: Endlich die Alimentierung durch den Länderfinanzausgleich ersatzlos streichen. Wenn es auch in Bayern, Baden Würtemberg und Hessen sozialökonomisch enger wird, kann man den Leuten da kaum noch verständlich machen, dass man Bremen, Berlin und NRW weiterhin unterstützt. Zurück zur Selbstverantwortung. Die Bürger müssen unmittelbar spüren, welche Ideologien welche Folgen haben. Das Zudecken mit fremdem Geld verhindert das. Die Linke hat ihre Würde verloren. Ihr Bildungshunger, einst Merkmal sozialdemokratischen Selbstverständnisses ist komplett erlahmt. Früher hatten wir den Stolz der Arbeiter auf das, was sie erschaffen haben und heute Antifa und Salafismus. Das neue Markenzeichen des neudeutschen grünroten Linksislamismus ist das Schmarotzen bei denen, die man verachtet.

Dr. Joachim Lucas / 27.07.2019

Es ist immer das gleiche: Sozialisten können nur solange wirtschaften, bis ihnen das Geld anderer Leute ausgeht. Und auf ihr totales wirtschaftliches Unvermögen und ihre ideologische Verblendung sind sie auch noch stolz. Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz - wie der Volksmund sagt.

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