Die Anschläge vom 11. September markieren den Beginn des Abstiegs der USA. Aber nicht der Terror riss das Land in den Abgrund, sondern eine Regierung, die sich in zwei Kriege stürzte und die Probleme an der Heimatfront vergaß. Zehn Jahre nach 9/11 haben die USA abgewirtschaftet.http://www.n-tv.de/politik/119/Der-Verfall-einer-Supermacht-article4260276.html
Michael Naumann, damals zusammen mit Josef Joffe Chefredakteur der ZEIT, erinnert sich an diesen Tag. Nach dem erneuten Durchblättern der zehn Jahre alten Zeitung befindet er: “Eine Ausgabe, die man immer noch lesen kann” – und resümiert: “Die Langzeitwirkung des Terroranschlages vom 11. September ist nicht zu unterschätzen”.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-09/naumann-0911-2
Der Imperialismus-Forscher David Harvey betont, dass der »War on Terror« wenig mit den Attentaten vom 11. September zu tun habe. Jenes Datum habe lediglich »offene und unilaterale militärische Aktionen politisch akzeptabler gemacht«... Danach sind »viele Vorfälle nach 9/11 auf vorher existierende und weit verbreitete islamophobe und fremdenfeindliche Einstellungen zurückzuführen«. Die Anschläge würden »diesen Vorurteilen lediglich zu viel mehr Glaubwürdigkeit und Geltung« verhelfen. http://www.neues-deutschland.de/artikel/206386.dem-boesen-ein-ende-setzen.html
Zwar hat sich die Welt seit dem Jahr 2001 dramatisch gewandelt, aber die vor zehn Jahren von Politikern und Journalisten so sicher formulierte Behauptung, nach dem 11. September werde „nichts mehr so sein wie zuvor“, hat sich so nicht bewahrheitet. http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/was-9-11-fuer-die-internationale-politik-bedeutet/4593320.html
Wieso ist das so? Wo kommen diese Vorurteile her, und die Fremdenangst, die sich in meinem Unbehagen angesichts der verschleierten Frau bemerkbar macht? Ich mache mich auf die Suche nach Experten, die mir helfen können, meine eigene Reaktion zu verstehen. http://www.sueddeutsche.de/wissen/fremdenfeindlichkeit-nach-die-wurzeln-der-angst-1.1140450
Die USA sind heute angeschlagen, womöglich gebrochen; sie stecken in einer Depression, wie niemand sie vor zehn Jahren für möglich gehalten hätte. Und der »Global War on Terror«, wie die Strategen der Bush-Regierung ihren Feldzug gegen das Böse nannten, ist mitnichten der Schlüssel zur Geschichte des 21. Jahrhunderts geworden. http://www.zeit.de/2011/37/9-11-Geostrategie
Die Jagd nach Osama bin Laden war ein gut inszeniertes Spektakel, auch wenn es keine Bilder von seinem Ende gibt. Amerika zieht in den “Krieg gegen den Terror” und befördert ihn damit. Der Terror erzeugt neuen Terror. Die Angst ist ein steter Begleiter des Schreckens. http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/156710/index.html
And last but not least:
Die einzige Waffe gegen das SYSTEM ist die Information. Wenn ausreichend viele Menschen bloß wüßten, was gespielt wird, dann würde trotz aller Lenkraketen und A-Bomben das Sytem in sich zusammen stürzen. Nicht umsonst haben diese Kreise alles daran gesetzt, um alle Medien in die Hand zu bekommen. Dabei gibt es viele Themen, die ausreichend wären, die Zusammenhänge aufzuzeigen. Der Mord an etwa 3000 Amerikanern (zum Glück waren unerwarteterweise nur vereinzelt israelische Staatsbürger betroffen!) am 11.9.2001 ist eines dieser Themen. Wenn wir sie da kriegen, sind sie weg vom Fenster!
http://911konferenz.wordpress.com/konferenzablauf/