Wessen Sicherheit ist eigentlich wessen Staatsräson? Israel leistet mit Militärgütern einen weitaus größeren Beitrag zu Deutschlands Sicherheit als umgekehrt. Deshalb hier eine Erinnerung an unseren Beitrag von Ende 2024 – ganz speziell für Friedrich Merz.
Es gibt zahlreiche Texte auf Achgut.com die reifen auch nach ihrem Erscheinen weiter und bekommen manchmal Jahre später eine zusätzliche Aktualität. Dazu gehört ein Beitrag von Stefan Frank, der im Oktober 2024 detailiert beschrieb, was angesichts des Stopps von Waffenlieferungen durch Friedrich Merz jetzt erneut gesagt werden muss. Zitate daraus:
Die deutsche Bundesregierung hat seit März keine Exporte von Waffen nach Israel mehr genehmigt. Schon bevor dies im Zuge einer Kleinen Anfrage des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) im Bundestag bekannt wurde, hatte die Regierung das Bekenntnis zu Israels Sicherheit „zu Grabe getragen“, wie Morten Freidel es Anfang August in einem Beitrag für die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) ausdrückte.
Es folgt eine detaillierte Schilderung von Waffensystemen über Kooperationen bis zu gemeinsamen Manövern, die für die deutsche Sicherheit essentiell sind – und mit denen Israel die prekäre deutsche Sicherheitslage verbessert.
"So beziehen wir das Luftverteidigungssystem Arrow mit technologischer Beteiligung israelischer Rüstungsfirmen“, sagte der Sprecher. Arrow (beziehungsweise Arrow 3) bildet gemeinsam mit Iron Dome und David’s Sling Israels aus drei einander überlappenden Schutzelementen bestehende Raketenabwehr.
"Darüber hinaus ist die Luftwaffendrohne Heron-TP ein weiteres Produkt israelischer Rüstungsfirmen, und wir kooperieren bei der Ausbildung unserer Operateure“, so der Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums gegenüber Mena-Watch.
„Auch beim Schutz unserer Kampfpanzer“, so der Minister-Sprecher weiter, „greifen wir auf israelische Produkte zurück – Stichwort Trophy „Das bei den israelischen Streitkräften einsatzerprobte System Trophy bietet einen 360-Grad-Schutz gegen Panzerabwehrraketen und Lenkflugkörper und erhöht so die Sicherheit der Besatzungen“, teilt die Bundeswehr auf ihrer Website mit.
Auf dem israelischen Militärübungsgelände UWTC in der Negev-Wüste haben auch deutsche Spezialkräfte schon den Häuserkampf geübt.
Den Link zum kompletten Originaltext von 2024 finden Sie hier.
Beitragsbild: aeroprints CC BY-SA 3.0 Link">via Wikimedia Commons
AfD-Chef Chrupalla unterstützt den Stopp deutscher Waffenlieferungen an Israel.
Liebesgrüße aus Moskau.
Im Westen nichts Neues. Das entscheidende an Israelischer Unterstützung sind die Intelligenz-Dienste.
Der lange Fritz ist nun nach Gas Gerd, IM Erika und Cum EX Olaf, der vierte Totalausfall in Folge. Nun gut, der Germane hängt halt an Endlösungen.
Bedauerlich, daß Herr Chrupalla sich nicht darum bemüht hat, die Hintergründe der Entscheidung von Netanjahu zu erkunden, dessen Erkenntnisse also neben unsere aktuellen Medienberichte zu legen. Bei Herrn Chrupalla handelt es sich ja nicht um einen besorgten Israelischen Protestanten, dessen Nöte man verstehen kann. Herr Chrupalla möchte Verantwortung für unser Land übernehmen. Sonst wird ihm ja gelegentlich vor Augen geführt, daß unsere Medien nicht lediglich berichten, sondern gleich einordnen. Es stellt dies einen ersten handfesten Hinweis auf eine Berechtigung der Befürchtung dar auf die AfD, wenn sie irgendwann endlich mitmachen darf, nicht mehr rechnen zu können.
Eine andere Frage ist es, ob Netanjahu und seine Regierung die richtigen Entscheidungen treffen. Der kluge und bedächtige Michael Wolffsohn (kein Falke) äußerte heute, ein ‚sofortiger Waffenstillstand‘ in GAZA wäre in etwa so, als wenn die anglo-amerikanischen Allierten im Mai 1945 einem Waffenstillstand mit der noch amtierenden deutschen Reichs-Regierung (ich habe es so verstanden, als sei Dönitz gemeint gewesen) zugestimmt hätten. So wie die Dönitz-Leute in diesem Fall 1945 beim Stellen der Weichen für Nachkriegsdeutschland in der ‚Pool-Position‘ gewesen wären; begünstigt ein ‚sofortiger Waffenstillstand in GAZA‘ die Hamas! Deren Strukturen existieren noch – sonst wären die Geiseln ja frei. Andererseits warnen führende Oppositionspolitker des säkularen Mitte-Rechts-Lagers (Lapid, Liebermann) und wohl auch hohe Militärs vor der Besetzung Gazas und vor möglichen Straßenkämpfen. Ich denke in Deutschland kennen wir nicht alle Fakten, die als Entscheidungs-Basis notwendig sind. Die Israelis müssen, können und werden Risiken abwägen und SELBER entscheiden. Denn die Israelis sind KEINE Kinder, sie sind leidgeprüft und wissen, daß sie auch die Folgen ihrer Entscheidungen zu tragen haben werden. Persönlich wäre es mir am liebsten, Netanjahu würde sich von seinen etwas selbstsüchtigen Regierungspartnern (Sonderlocken für Religiöse; nicht mitkämpfen – und mitsterben – wollen, aber die Richtung vorgeben!) trennen, und in einer Koalition der Nationalen Verantwortung mit Lapid, Liebermann, Gantz und dem wieder aktiven Naftali Bennet weiterregieren. Das müßten natürlich alle Genannten auch wollen. – Deutschland sollte IN JEDEM Falle zu seinem (angeblichen) ‚Verbündeten‘ stehen und selbstverständlich weiter Waffen, aber auch ALLE anderen Güter liefern. Man muß die Entscheidung der bunten Regierung und das Gequatsche Chrupallas als das bezeichnen, was es ist: Verrat! @Ilona Grimm: Wen sollen Israel-Freunde jetzt wählen? Haben Sie einen Vorschlag für mich?
Auf jeden Fall spielen wir hier Moralweltmeister, und das geht gar nicht. Wir sollten uns nicht wundern, wenn Netanjahu die Palästinser vertreibt und sie alle ins deutsche Sozialsystem schickt. Das Recht dazu hätte er jedenfalls, denn wir bürgern ohnehin schon Millionen Moslems ein, die zu 90% Antisemiten sind. Mittlerweile leben in D sicher mehr Palästinenser als Juden, sind halt offiziell Syrer oder Libanesen (wie der Remmoclan). Dann kommt es auf 2 Millionen Hamasanhänger auch nicht mehr an. Aber dann möchte ich mal die Wahlergebnisse von „UnsererDemokratie™“ sehen! Merz, Klingbeil und ihre Schönschwätzertruppe können froh sein, wenn sie die 5%Hürde überspringen.
Woher soll der Kanzlerdarsteller das wissen? Er scheint sich ja auch mit niemandem abzustimmen.