
Manoman, denen fehlt es an Verästelungen im Oberstübchen, auch genannt “Grips”. Hier schrieb ein Autor über das Lesen des Talmuds und seine Besonderheit der verschiedenen Sichtweisen, auch Trans- und interdiziplinäres Denken. - Sie erwarten zuviel von den fleißigen Geradeausdenkern. Die würden in das nächste Loch wieder hineinfallen- sie sind gerade , auch fleißig, dabei. Und dann kommen Sie, verehrter Herr Broder mit satirischen Nachdenksätzen im Interview. - Ich sah meinen verst. Bruder, Maler, Satiriker und Zeichner vor mir, brüllend vor lachen. Bei seinen Zeichnungen wäre heute der Staatsschutz längst eingefallen. - Bravo kann ich nur sagen, das ist ein Grund mehr die Achse zu unterstützen. Übrigens, habt Ihr den Button mit V im Programm?
Lieber Herr Broder, bitte schlagen Sie verbal weiter „druff „ auf die Gewichtige, die falschen Juden, den Karnevals-Jeck usw. Die haben es alle verdient. Dieses Land ist nur noch kaputt.
Herr Broder, sie sind ein “toller Jude”! Ich finde sie klasse! Bleiben sie wie sie sind, schon zu viele haben sich verbiegen lassen, aber ich glaube die Gefahr besteht bei ihnen sowieso nicht.
Es gibt sie, diese “Fettnäpfchenthemen”, da ist es völlig egal welche Position man einnimmt, wo man originär herkommt oder wie “gut” man es meint. Man wird attackiert, sogar von solchen, die man eigentlich verteidigen will! Eine solche Posse erlebt gerade Roger Waters, der zeitlebens eine humanitäre Stellung eingenommen hat, wird plötzlich zum Antisemiten, zum Menschenfeind stilisiert. Eine Uniform oder Symbole, die noch vor über 40 Jahren bejubelt wurden, genügt. Mit der gleichen Logik könnte man auch Bruno Ganz einen bösen Nazi nennen, weil er in Hitleruniform gespielt hat. Es gibt bekanntlich nur einen sicheren Weg zum Misserfolg, es allen recht machen zu wollen. In diesem besten Deutschland aller Zeiten genügt allein die individuelle Existenz, das Nichtmitschwimmen in einem an Absurdität nicht zu überbietenden Mainstream, um den Unmut auf sich zu ziehen! Das ist genau genommen eine Adelung! Die jüdische Gemeinde, so scheint es mir, attackieren oftmals ihre Freunde und verteidigen ihre Feinde. Man kann und darf natürlich jede Politik, jede Meinung kritisieren. Die Vernunft und Individualität, die Vertretung auch scheinbar(!) kontroverser Themen hingegen, ist der größte Luxus, den man sich heutzutage leisten kann. Man wird nicht nur von einer Seite, sondern von vielen umzingelt! Die Glashaussteinewerfer allerdings, tun sich keinen Gefallen, sie werden wie in Kaisers neuen Kleidern dastehen, ein Kind oder vielleicht mehrere werden vielleicht genügen, dann wird auch Grönemeyer seine “Kinder an die Macht-Forderung”, im Halse stecken bleiben.
Mir scheint, dass neue Wellen von Judenhass und Christenverfolgung stets dann auftreten, wenn eine Ideologie mächtig wird. Das war so beim Kommunismus/Stalinismus/Sozialismus/Hitlerismus, und das ist nicht anders beim „Green New Deal“ , NWO/Great Reset oder wie die neuen Tyranneien (Umvolkung, Deindustrialisierung, Fleischverbot, Heizverbot, Fahrverbot, Freiheitsverbot, Grundrechtsverbot, Rechtsstaatsverbot [...], Gen-Spritzen-GEBOT -auch für Pflanzen und Tiere ...) - eben heißen. Die neuen Tyrannen haben sich grün angestrichen, haben aber mit Menschen- und Umweltschutz und dergleichen nichts am Hut, sondern sind der Zerstörung sämtlicher ABSOLUTER Werte verpflichtet. Juden- und Christenhass sind meiner bescheidenen Meinung nach demnach nichts anderes als unbändiger Hass auf den Gott der Bibel und die in der Bibel postulierten absoluten Werte. Und woher stammt nun dieser Hass?????
Herr Broder, Ich hoffe das Sie keinen Schaden nehmen wenn Sie die verbalen Injurien dieser Schreiberlinge zur Kenntnis nehmen. Jedenfalls DANKE für Ihren humoristische Umgang damit. Ich stelle mir gerne vor wie Sie - leicht erhöht stehend - mitleidig auf die Verfasser und dann, den Blick hebend, wehleidig in die Ferne sehen. Leicht gesagt - aber stehen Sie drüber.
In Deutschland hat sich eine Empörungskultur entwickelt, die bei Bedarf abgerufen wird. Früher haben sich schon woke Nazis über andere Menschen empört, die keine Nazis waren. Die Geschichte macht Junge. Eine bekannte Galionsfigur der Empörten macht bei vermeintlich passender Gelegenheit sofort ein eingeübtes Gesicht, wie nach einem Blitzeinschlag. Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter.
“... Alles, worüber sie spricht, macht sie zu einer angeblich ganz persönlichen Angelegenheit, Tränenfluss, brüchiges Timbre und großgestiges Um-die-Welt-besorgt-Sein-Gehampel inklusive. So geht ihr Spiel: Sie äußert sich hochbewegt jaulend, schlammig menschelnd und geistfrei edelkitschend, jede Kritik daran aber versucht sie plump mit dem Hinweis auf angebliche Unsachlichkeit auszuhebeln. ” (Wiglaf Droste über CL.,” die grüne Sauerfrau” und das seinerzeit sogar in der taz)
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