
Prima Beitrag! Der gestutzte Bart macht Sie gleich 20 Jahre jünger, lieber Herr Broder. - Bitte niemals deutsche (bunte, multikulturelle, weltoffene) Großstädte mit offen gezeigtem Davidstern im Haar oder Kippa betreten: könnte Lebensgefahr bedeuten. Gefährlich dürfte u.a. Köln sein, Sitz Ihres Lieblingssenders WDR (Risiken nicht nur in den rechtsrheinischen Slums, sondern auch anderen Transformationsarealen der Domstadt).
Ein klasse Konterfei Herr Broder. Seit Ratzinger war mir vollens klar, dass das Judentum wieder vollens politisch instrumentalisiert wird. Diesmal dafür das Deutschland hochmoralisierend, narzisstisch als Bessermenschen(maligner Narzissmus) in Europa dasteht. “Demokratie Export”. Der 100-jährige Verfassungsbruch Trennung Kirche-Staat ermöglicht exakt solche Instrumentalisierung auf die der deutsche Kirchenstaat niemals verzichten wird. P.S. Die Süddeutsche titelte “Glückstag für Tyrannen. Papst Benedikt XVI. Enzyklika “Spe Salvi”” Aktuell versuchen sie Hitler als psychisch krank selig zu sprechen. Der böse Leibarzt war es. Alle Einmann Messerstecher sind ebenso frei zu sprechen. Die armen haben den falschen Leibarzt.
Aus Sicht dieses Milieus sind alle Menschen außer ihnen Untermenschen (wir erinnern uns). Deshalb leben diese Herrenmenschen auch in der Vorstellung, sie hätten das Recht, anderen diktieren zu dürfen, was sie zu tun, zu lassen und zu denken haben - und neuerdings was oder wer man ist. Und wenn man sich nicht an die Vorgaben der Herrenmenschen hält, ist man defacto nicht lebenswertes Leben (siehe Urteil des OLG Dresden zur linksextremen Totschlägerin Lina E.). Wer sind also die Nationalsozialisten und Faschisten im althergebrachten Sinne?
Die Sprache der Diktatur kommt schneller, als deren Bekämpfung, weil diese Stilmittel zur Bekämpfung der Diktatur wird. Da die Mehrheit nicht mehr Demokratie lebt, findet auch keine Verteidigung statt. Dieses Feld wird von anderen besetzt, z.B. vom jahrelangen Bundesregierungsprojekt “Demokratie leben”, welches ein ausschliesslich einseitig ausgerichtetes Staatsprojekt zur Bekämpfung des Rechtsextremismus ist. Die Differenzierung zwischen Links- und Rechtsextremismus offenbart, dass es anscheinend harmlosere Extremisten gäbe. Hier beginnt das Dilemma. Waren früher Linksextremisten eine Gefahr (RAF, 2.Juni usw.), diskutiert man heute genüsslich lang und breit ob Linksextremisten demokratisch und freiheitsliebend seien sowie nur auf der Straße spielen und unbeabsichtigt die Infrastruktur behindern wollen. Das System und seine Bürger sind kaputt, wenn es rollatorführende Senioren, die Sandkastenspiele und Lauterbach-Double durchträumen, als große Gefahr definieren. Demokratie und Freiheit haben fertig. Wir sind auf geradem Weg in restriktive Gesellschaftsform.
Nachtrag: Möge die Entnazifizierung nun endlich einmal beginnen, nachdem die Kriegskinder aussterben und ein unverstellter Blick möglich ist. Das ist überfällig. Und lasst es euch gesagt sein, ihr wurdet systematisch angelogen, die Nazi-Zeit war nicht nur schlimm, sie war viel, viel schlimmer.
“Es ist ein Bio-Mann, der sich für „die schönste Frau der Welt“ hält.” Und das kann nicht sein, das bin nämlich ich, aber erst seit dem 11.05.2023. An diesem Tag wollte die Gastgeber:In einer Vortragsveranstaltung (Urania Berlin, Prof. Rahmstorf) “jetzt auch einmal weibliche Fragesteller:Innen ‘drannehmen.” Ich hatte noch eine Frage, und ich dachte, daß mir niemand meine Weiblichkeit absprechen kann.
Der Witz am grünlinken Antijudaismus ist: Diese ausgelernten Antifaschisten bedienen sich in Bezug auf Israel völkischer Argumente. “Eigentlich” dürften die Juden dort gar nicht sein. Das Recht auf Einwanderung in unseren Sozialstaat gibt es nur für die Benachteiligten und Unterdrückten´als Kompensation. “Eigentlich”, d.h. in unumstößlicher Wahrheit, würde jedes autochthone Volk gern im eigenen Käfig bleiben. Der kapitalistische Westen hat sie halt aufgescheucht.
“hat das Recht verwirkt” könnte einem Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen entnommen sein. Ich nehme an, dass Herrn Beckhardt zunächst gar nicht bewusst war, welchen Ton er mit seinem Diktum angeschlagen hatte. Denn wir Deutschen sind ja ein ein sehr sensibles, moralisch hochstehendes Völkchen. Da kommt mir der Loriot-Sketch in der Zoohandlung in den Sinn. Der kaufwillige Herr betont eingangs: “Ich liebe Tiere - aber sie müssen charakterlich einwandfrei sein.” und entscheidet sich zu guter Letzt für eine tote Maus.
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