Es war eine brillante Idee zum Gelddrucken. Sogenannte Treibhausgase (THG) – die dazu beitragen, dass die Erde eine erträgliche Durchschnittstemperatur von 15°C ausweist und damit menschliches Leben erst ermöglicht haben – geraten wegen der westlichen Industrie, der westlichen Lebensweise außer Kontrolle. Tatsächlich ist ein Anstieg insbesondere des CO2 – ein Spurengas mit 0,04 Prozent Luftgehalt, das bei jeglicher Verbrennung freigesetzt wird –, seit der industriellen Revolution, Stichtag 1815, zu verzeichnen.
Ebenfalls steigt auch die Durchschnittstemperatur der Erde. Seit geraumer Zeit wird allerdings nicht mehr von absoluten Temperaturen gesprochen, sondern nur noch von prozentualen Anstiegen. Zunächst war von 2,5 Prozent, dann von 1,5 Prozent in 30 oder auch 50 Jahren die Rede. Werden diese Steigerungen, die unmittelbar mit dem CO2-Anstieg zusammenhängen sollen, überschritten, komme es immer mehr zu erheblichen Umweltkatastrophen, die am Ende – in etwa 75 Jahren – in einen großen Weltenbrand münden.
Das Ende der Welt ist da. Dieses Narrativ, genannt Klimawandel, setzte sich zunächst in der westlichen Welt, dann auch weltweit durch. Bereits heute wird jede größere Katastrophe, zum Beispiel die Ahrtalüberschwemmung, zumindest in Teilen dem Klimawandel zugeschrieben, obwohl es katastrophale Wetterlagen (mit viel mehr Opfern als heute) schon immer gab. Diese wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts klassifiziert.
Für große Teile der Politik, der Gesellschaft – insbesondere in Form von wirkmächtigen Minderheiten –, aber auch der Wirtschaft insgesamt war und ist es notwendig, gegen dieses Szenario, das mit dem Untergang der Welt endet, anzugehen*. Der Schlüssel zum Erfolg schien dabei recht einfach. Der Ausstoß von Treibhausgasen, insbesondere von CO2, muss verringert, am besten komplett gestoppt werden. Der Gedanke „Energiewende“ war geboren.
500 Milliarden bis eine Billion Euro für die Energiewende
Ziel ist es, den größten Teil aller benötigten Energie in Form von „grünem Strom“ bereitzustellen. Also ohne fossile Verbrennung, ohne Kernkraft hergestellte elektrische Energie. Erste Etappe war die Stromindustrie selbst, die neben den bereits vorhandenen grünen Biomasse- und Wasserkraftwerken Wind- und PV-Kraftwerke statt atomarer und fossiler Kraftwerke nutzen sollte. Damit die Umstellung in Gang gesetzt werden konnte, musste eine „Anschubfinanzierung“ her.
Seit 20 Jahre werden die Installationen und der Betrieb dieser Anlagen subventioniert. Hinzu kommt, dass die Umstellung eines Energieversorgungssystems, welches bisher komplett vom Menschen gesteuert werden konnte, in ein zufallsgesteuertes System (Wind und Solar) Zusatzmaßnahmen notwendig macht. Diese standen bei Beginn der Energiewende Anfang des Jahres 2000 kaum im Vordergrund und wurden erst recht nicht bedacht.
Zu nennen wären der notwendige Backup-Kraftwerkspark, die Erweiterung der Stromnetze plus Umgestaltung der Netzsicherungsmaßnahmen. Die bisherigen Gesamtkosten der Energiewende für Deutschland seit 2000 liegen nach gängigen Studien in der Größenordnung von etwa 500 Milliarden Euro bis fast 1 Billion Euro – je nachdem, welche Ausgaben man einbezieht (EE-Ausbau, Netze, Förderung, Wärmewende etc.). Diese Kosten spiegeln sich im aktuellen Strompreis wider, der zu den höchsten der Welt zählt und den Menschen, der Wirtschaft und der Industrie in Deutschland erheblich zu schaffen macht. Zumal mit noch weit höheren Kosten für die Fortführung der Energiewende gerechnet werden muss.
So prognostiziert eine aktuelle Studie im Auftrag der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), dass die Energiewende-Politik Deutschland bis 2049 insgesamt bis zu 5,4 Billionen Euro kosten könnte. Die Denkfabrik Agora Energiewende schätzt den benötigten Investitionsbedarf bis 2045 auf etwa 11,3 Billionen Euro (circa 540 Milliarden Euro pro Jahr), um Klimaneutralität zu erreichen. Andere Schätzungen gehen von circa 1,2 Billionen Euro bis zum Jahr 2035 aus. Das wären noch einmal völlig andere Werte, als bisher in Rechnung gestellt wurden. Auch weiterhin werden die Stromkunden und Steuerzahler für die anfallenden Kosten aufkommen müssen. Auch wenn ein Teil der Kosten über Neuverschuldung teilweise auf spätere Generationen („unsere Enkel“) verlagert wird.
Den Wahnsinn stoppen
Deutschlands aktuelle Wirtschaftskrise wird von Wirtschaft, Gewerbe und Handel immer wieder mit den hohen Strompreisen, die in Deutschland anfallen, in Verbindung gebracht. Es werden Strompreis-Subventionen gefordert, welche von der Politik nur halbherzig erfüllt werden. Dabei gibt es für die hohen Strompreise eine fundamentale Ursache: die Energiewende an sich. Die oben genannten Kosten müssen bezahlt werden. Zusätzliche Subventionen sind lediglich Kosmetik, die das Hauptproblem streckt und damit verschlimmert. Das weiß selbstverständlich auch die Industrie, die Wirtschaft insgesamt. Die gut bezahlten Manager, die Familienunternehmer und so weiter trauen sich nur nicht, das auszusprechen. Es würde den sofortigen Ausschluss aus „Unserer Demokratie“ bedeuten und erhebliche wirtschaftliche, gesellschaftliche und aber auch private Nachteile mit sich bringen. Deshalb wird die Energiewende von der Wirtschaft, der Industrie, dem Gewerbe und dem Handel wie ein virtuelles Joch empfunden, welches sie nicht abstreifen können.
Wenn die deutsche Politik es tatsächlich mit dem wirtschaftlichen Aufschwung ernst meinen würde, müsste sie sich ehrlich machen und die Energiewende stoppen. Allein die Ankündigung, dass zwar alle aktuell geltenden vertraglichen Verpflichtungen weiterhin erfüllt, neue Projekte und Energiewendemaßnahmen aber bis auf Weiteres gestoppt würden, hätte positive Auswirkungen auf die Wirtschaft. Als nächstes sollte beschlossen werden, dass die stillgelegten Kernkraftwerke wieder betriebsbereit gemacht werden. Begleitet und ergänzt werden müsste die regenerative Stromerzeugung komplett von inländischer konventioneller Stromproduktion, damit die preistreibenden Stromimporte auf ein Minimum zurückgefahren werden könnten. Der Strompreis würde ohne die nun wegfallenden Subventionen erheblich sinken. Damit die deutschen Gas-/Stromerzeuger weiterhin gutes Geld verdienen, sollte sofort alles getan werden, damit russisches Pipelinegas wieder ohne Umwege direkt nach Deutschland kommt. Der noch intakte Nordstream-2-Strang könnte kurzfristig genutzt werden. Die drei gesprengten Stränge sollten wieder instandgesetzt werden.
Diese Ankündigungen ließen einen Ruck durch Deutschlands Wirtschaft gehen. Die Investitionstätigkeit würde wieder steigen und der Exodus von Firmen würde weniger. Ebenso die Zahl der Insolvenzen. Es ginge wieder aufwärts. Leider ist „Unsere Demokratie“ weit von diesen Erkenntnisprozessen entfernt. Der weitere Niedergang Deutschlands ist wahrscheinlich. Erst wenn es richtig kracht, wenn die Macht des Faktischen voll durchschlägt, wird es wohl nach jetzigem Stand zu einem Umdenken kommen. Dann allerdings dürfte es zu spät sein.
*Die deutsche Energiewende sollte Vorbild für die Welt sein. Wegen der fatalen wirtschaftlichen Auswirkungen ist das Gegenteil der Fall. Der weltweite Glaube an den „Weltenbrand“ durch CO2 nimmt ab. Subventions-, Schadenersatz und Vorsorgedenken rücken in den Vordergrund. Der Treibhausgas-Ausstoß (THG) inklusive CO2 steigt weltweit. Viele Menschen, die in Armut leben, wollen am Wohlstand teilhaben. Billige, schnell verfügbare Energieträger sind dafür notwendig. Das wären in erster Linie Kohle, Erdgas und Erdöl. Gleichwohl hat Deutschland seinen THG-Ausstoß inklusive CO2 seit dem Jahr 1990 um 50 Prozent heruntergefahren. Er betrug im Jahr 2024 nur noch 656 Millionen Tonnen. Das sind im Vergleich zum Weltausstoß (53,2 Milliarden Tonnen) des gleichen Jahres etwa 1,2 Prozent. Deutschland könnte komplett aus der CO2-Erzeugung aussteigen; dieser Schritt hätte auf die weltweite THG-Erzeugung und den angenommenen Klimawandel keinerlei Auswirkung. Deshalb ein ehemals prosperierendes Industrieland voll vor die Wand zu fahren, ist doch mehr als fragwürdig.

Die Norddeutschen erleben die „Klimaerwärmung“ gerade wieder live. Hoffentlich haben es alle rechtzeitig in den Hitzeschutzbunker geschafft. Und bei 15 cm Neuschnee fährt die Bahn nicht mehr. Gagaland hat fertig.
Dr. Thomas Dörfler – „Fracking Gas könnte uns autarker machen.
Und wir haben Braunkohle.“ – Das Fracking Gas kaufen wir lieber überteuert vom Ami, Argument, daß ja hier die Umwelt geschützt werden muß? Was andenorts passiert, ist dagegen „wurscht“? Und die im Boden aus ideologischen Gründen verbleibende Kohle wird ähnlich der teilgesprengten KKW-Anlagen auch den nachkommenden Generationen entzogen, da mit neu zu schaffenden Spaß-Seenlandschaften geflutet. Das ist eine Variante des „Krieges der verbrannten Erde“, hier als „Politik“ gegen das eigene Volk praktiziert.
@ Istvan Grüner – „Covid ist nicht rückgängig zu machen. Wer soll denn nun noch an die Vernunftbegabung und insbesondere den guten Willen eines Systems glauben,“ – Das hat nichts mit „Vernunftbegabung u / o Gutem Willen“ zu tun, sondern mit der an den Tag gelegten Böswilligkeit der politischen Strippenzieher iVm der „Macht- und Geldversessenheit“ von ihnen und den dahinter stehenden „Wirtschaftsmagnaten“. Das mag es früher auch gegeben haben, weil die „Welt“ sicher nicht besser war, aber früher machten sie sich wenigstens noch die Mühe, ihre Machenschaften zu vertuschen, liefen Gefahr, von einer noch „freien Presse“ an die Litfaßsäule genagelt zu werden. Heute machen sie es ganz offen, können sie auch, weil sie diese Presse „im Sack“ haben, angefangen bei den internationalen vorschreibenden „PresseClubs“, aufgehört beim Sozen-Presse-Eigentum ddvg (oder ähnlich) und natürlich den auf ihrer Lohnliste stehenden „Öffis“. Damit bleibt nur, den Aufschlag ganz unten abzuwarten, um dann neu aufzubauen, denn freiwillig werden sie den Zugriff auf die Schalthebel und (Steuer-) Geldtöpfe nicht räumen. Und deren Wähler sind so blöde, ggf. auch ängstlich bezüglich „Wandel“, daß sie an das „Schlechte“ nicht glauben wollen, selbst wenn sie mit beiden Füßen um frischen Kuhfladen stehen und ihnen der Mist bis ins Gesicht und die Augen spritzt.
Da gebe ich Ihnen Recht, Herr Meyer und das Beste ist, das Habeck sein Vertrauter Patrick Graichen im Vorstand eines ukrainischen Kohlekraftwerkes sitzt, da wird nicht aufgeheult, wegen Klima. Die wissen was sie tun, sie wollen das ihnen verhasste D. über den Klimawandel Ablasshandel zerstören. Deshalb haben sie manchen Unternehmen, das Unternehmertum durch Missbrauch an Fördermitteln und Subventionen für ein Pöstchen in den Vorständen abgewöhnt und ihre Planwirtschaft erzwungen. Uniper ist ein deutscher Stromkonzern, wurde Subventioniert, aber in D. durfte er keine Atomkraftwerke bauen, aber mit unseren Steuergeldern 2 in Finnland. Das wird wohl ein frommer Wunsch bleiben, das unsere Regierenden je zur Rechenschaft gezogen werden, die machen trotzig weiter mit ihrem Murks, wie in Brandenburg, wo Neuwahlen fällig wären. Der Bürger wird nicht gefragt.
@ HDiekmann – „Darum wird die Meinungsfreiheit eingeschränkt, werden demokratische Spielregeln missachtet und die Rechtsstaatlichkeit mit Füßen getreten.“ – Sehr schön dazu der Auftritt des SH-CDU-MP Günter zuletzt beim Lanz, wo er unverblümt Zensur bis Verbot Alternativer Medien forderte, zum Schutz von „SeinerDemokratie“ unabdingbar, sicher noch aufzufinden. Allein für diese Forderungen nach Abschaffung von elementaren Verfassungsgrundsätzen gehört er mindestens aus sämtlichen Ämtern entfernt.
Wir lassen mutwillig unser natürliches ökologisches und ökonomisches Gleichgewicht zerstören, wir schänden die Natur mit ihren Schöpfungsgaben, nur damit sich Bodenverwaltung Gesellschaften, uns als Kommerzexperiment vereinnahmen, hinter dieser ganzen Umweltsauerei steht die Gier der Eliten, die ohne Gewissen unser Land ausverkaufen. Dieses Geschwurbel einer KGE, die uns als Einpeitscherin, oh Pardon, wer weiß was für eins der 50 Geschlechter sie heute hat also rechtschreiblich korrekt muss es heißen Einpeitscher*in oder beibringen will, das der Mensch den Naturgesetzen überlegen ist, mit bunten Bilderchen Wahlkampf macht und auf unsere Schöpfungsgaben pfeift. Die Grünen waren nie eine Umweltschutz und Naturschutz Partei, sondern getarnte Rotkäppchen. Ob sie heute Schnee schippt, was ihr die Angst vor Dürre und Hitzetod nehmen dürfte. So warm ist es ja nun auch nicht, das vor lauter Hitzepanik die Bürger in Badehose und Bikini durch den Schnee marschieren. Was ist mit den vielen Obdachlosen die eher erfrieren als in dieser Zeit an Hitzetod sterben könnten. ,
Herr Gerd Maar, man glaubt es nicht, was Sie für Märchen erzählen! Das Gas aus Russland wurde von Habeck und den Amis abgestellt. Wenn Sie die Importströme bis 2023 nachlesen würden, müssten sie erröten, ob der Mengen, die immer noch aus Russland kamen. Ihre Haltung ist der Grund für den Schlusssatz von Herrn Stobbes Artikel: „ …ein ehemals prosperierendes Industrieland voll vor die Wand zu fahren, ist doch mehr als fragwürdig!“ Sie, Herr Maar, begrüssen jetzt x-mal teureres LNG Gas aus USA und würden wohl noch klatschen, wenn die Amis Northstream I und Drusba betreiben würden. Tja, diesen Hub hat die Oreshnik erst mal demoliert, tante pis.