
@ Jens Lück: Sie sind es also, der Grund dieser Gebührenerhöhung. Wegen jedem Zahlungs-Verweigerer, wegen jedem Steller unbotmäßiger Fragen, wird der Personalbedarf der öffentlich rechtlichen Wahrheitsmedien größer. Die Bedürfnisse der anders-woken Nutzer, sprich widerborstigen, müssen ja befriedigt werden. Und diese Befriedigung findet ihren Niederschlag in mehr Personal, mehr Rechtsberatung, mehr Gerichtskosten, mehr Aufwand für das gleiche Ergebnis. Raten Sie mal, womit man die kommende Gebührenerhöhung rechtfertigen wird. ++ Die Gebührenerhöhung von 0,83€ ist m.E. nicht “der Skandal”. Der Skandal ist, daß immer noch vom “Free-TV” gesprochen und geschrieben wird. Die ÖR sind aber schon lange kein “Free-TV” mehr. Jedes Netflix- oder Sky-Abo ist billiger. Mit dem Unterschied, daß die auf Knopfdruck genau das liefern, was der Nutzer sehen möchte - statt nicht enden wollenden Framings oder ebensolcher Indoktrination.
Ich habe kürzlich beobachtet, wie ein Mädchen vor der Schule wegen ihres Aussehens gehänselt wurde. Offenbar ist das alles schlimmer als gedacht und nimmt zu. Kein Wunder. Schon im Kindergarten tritt die Kahane-Stiftung mit Hass-Erziehung auf, FFF und Greta überbieten sich in Hass und Häme auf Ältere, und im ÖRR werden Anleitungen zu Hass und Häme geliefert. Heuteshow, Bähmermann und extra3 überbieten sich im Bashing. Trump als Generalbeispiel. Als älterer Ostdeutscher denkt man an das Herziehen über “Elemente”, aber, und das ist der erschreckende Unterschied, es gab außer einer Person keinen Medienmenschen, der das freiwillig gemacht hat. Brechreiz.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunkt gehört bis auf Phoenix komplett privatisiert. Phoenix sollte aus Steuermitteln finanziert werden. Auch die ganzen ach so tollen Korrespondenten in aller Welt, sind das Geld nicht wert. Was habe ich als Beitragszahler davon, wenn ein paar Großkopferte mit den richtigen Beziehungen am Strand von Tel Aviv abhängen und mir im Fernsehen vorlesen, was Haaretz schreibt? Kriege ich gerade noch selbst hin. BBC hat wenigstens Boots on the Ground und berichtet in Krisen von der Front, nicht aus hunderten Kilometern Entfernung, wo man sich nachts auf den Balkon stellt und so tut als sei man im Kugelhagel, während unten der Feierabendverkehr zu sehen ist. Nein, diesen Selbstbedienungsladen für Günstlinge mit dem richtigen Parteibuch braucht wirklich niemand.
Die Protagonisten in Sachsen-Anhalt sind sehr “interessant”. Die Linken-Fraktion hat die kleinen Leute mit dem Bruch ihres Wahlversprechens eiskalt verraten. (Sie waren im Wahlkampf gegen die Erhöhung, sind auf Wink der Uckermarker Genossin aber umgeschwenkt.) Für die SED-Wiedergänger allerdings nichts ungewöhnliches. Der lauteste der “moralisch Empörten” ist der grüne Koalitionswinzling, der Landeschef der Grünen Sebastian STRIEGEL. Über besagten Striegel schrrieb Welt online am 24.01.2017: “Wegen Fahrerflucht nach einem Unfall muss der Grünen-Politiker Sebastian Striegel seinen Führerschein abgeben und eine Geldstrafe zahlen.” Angesichts dessen, dass er bei seiner Aktion einen Menschen schwer verletzt zurückgelassen hat, kam er mit zwei blauen Augen davon. Andere wären dafür in den Bau gewandert. Und dieser Mensch gibt den Moralisten…
Die Verharmlosung der “nur 86 cent” (pro Haushalt) offenbart eine Mentalität von Kettenbriefschreibern - und die 400 Mull. EUR, um die es dann in der Summe geht, fehlen dem mit Abstand teuersten Staatsfunk der Welt auch nicht, sondern werden einfach nur zu viel ausgegeben für Dinge, die weder Deutschland noch die Welt braucht. Dafür jedoch erweckt der Staatsfunk den Eindruck einer Geldwaschanlage, um Antifa-Kampftruppen aufzubauen und zu füttern. Mit “Journalismus” haben diese sendungsbewussten Proleten jedenfalls schon lange nichts mehr zu tun.
“Ich habe mir nicht vorstellen können, dass sich nicht alle Länder verfassungskonform verhalten. ” Für den SWR-Intendanten ist das erwünschte Abstimmungsverhalten in der Verfassung eingepreist! Dieses Demokratieverständnis ist ÖRR-typisch, und das geäußerte Unverständnis über Unbotmäßigkeit ist ehrlich. Wenigstens das, aber es sollte so gut thematisiert werden, wie es in Zeiten des politisch-medialen Einheitskomplexes geht.
Es wird z.B. beim Deutschlandfunk die Erhöhung um 86 Cent als Lappalie dargestellt. Wie kann man nur so kleinlich sein. Aber man könnte es ja auch umgekehrt denken. Wer ist gerade jetzt nicht in der Lage, als Großkonzern zuerst jene unbedeutenden 86 Cent einzusparen. Den öffentlich Beschäftigten sagt man bei mageren Lohnangeboten immer, sie sollten schließlich ihre Unkündbarkeit auch als Einkommensbestandteil sehen. Warum sehen die Großverdiener bei ARD oder ZDF ihre Stelle nicht auch so? Es ist natürlich herrlich. Man kann unverschämte Forderungen stellen und bekommt auf Kosten der Bürger ein gewaltiges Druckmittel über die Sender, diese Forderungen durchzusetzen. Überhaupt. Gremiensitzungen auf herrlichen Urlaubsinseln und die Partnerin bekommt vielleicht über senderinterne Querverbindungen den Zuschlag für eine flache Vorabendserie. Da spricht sich der zustimmende Abendkommentar zu den mickrigen Erhöhungen bei den Ärmsten ganz locker: wer mehr leistet, muß auch mehr bekommen. Und jetzt hab ich’s eilig: Kleines Sektfruehstück beim Programmdirektor.
@Werner Arning: Genauso wie Sie schreiben wird es dort ablaufen ! Ich habe ein richtiges Bild vor Augen ! Zum verhinderten Raubzug kann gesagt werden : Es wird bei der Finanzierung der Sender keine Probleme geben. Die Sender sind systemrelevant und bekommen ihre benötigten zusätzlichen Mittel nun eben direkt aus dem Steueraufkommen so wie die Demokratieabgabe bei den Zeitungen. Den wird schon was einfallen. Dann werden die 1,1 Mrd. für den Kampf gegen Rechts eben um 400 Mio. aufgestockt. Ist ja für ein edles Ziel. Zahlen werden wir trotzdem.
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