
In Deutschland wird immer versucht, das Beste zu erreichen. Oder das, was man (die da gaaanz oben) für das Beste halten. Bei der Erfindung des ÖR wollte man verhindern, dass es jemals wieder sowas wie den Goebbels’schen Staatsfunk gibt. Man wollte objektiven, pateiunabhängigen Journalismus, keine Regierungs- oder Meinungs-/Haltungs-Propaganda. Man wollte die 4. Macht im Staate, die dazu beiträgt, die Demokratie und die unabhängige Meinungsbildung zu sichern. Was haben wir nach wenigen Jahrzehnten Anlaufzeit bekommen? Einen lupenreinen Staatsfunk, üppigst zwangsfinanziert von uns allen (naja, fast allen…), eine Propagandamaschine allererster Kajüte. Da könnte sich Goebbels mehrere dicke Scheiben abschneiden und der Schwarze Kanal mutet dagegen wie Kinderfernsehen an. Ich gehöre übrigens zu den drei Pünktchen…
Vielen lieben Dank für diesen Artikel. Er hat mir heute morgen gleich das erste Lächeln ins Gesicht gezaubert. “Wenn ich mir also schon nicht aussuchen kann, wofür ich bezahle, dann erwarte ich wenigstens Objektivität. Denn ich bin erwachsen und kann mir meine eigene Meinung bilden – wenn ich Für und Wider kenne. Und solange dies in den ÖR-Medien nicht sichergestellt ist, sind sie mir auch keine 86 Cent mehr im Monat wert.” Das führte dann auch noch zu einem breiten grinsen.
Hallo Herr Schneider, tun Sie doch nicht so naiv. Die sog. Öffentlich-Rechtlichen Medienkonzerne sind nicht für Sie und mich da, wir dürfen nur zwangsabgeben. ARD/ZDF sind für sich da. Sie häufen immer neue Mitarbeiter an, die versorgt werden wollen. Dieses Wachstum ist der (Selbst-)zweck. Aus Dankbarkeit für ihre Existenz machen sie noch ein bisschen Propaganda für die Hand, die sie füttern läßt. Wie die katholische Kirche.
Apropos Privatsender ohne Gebühren, dafür mit Werbung. Da gibt es auch mal lustige und selbsironische Serien, in diesen unlustigen Zeiten: “Frau Jordan stellt gleich” ist eine deutsche Comedy-Fernsehserie des Video-on-Demand-Anbieters Joyn und des Fernsehsenders ProSieben nach einer Idee von Ralf Husmann mit Katrin Bauerfeind in der Haupt- und Titelrolle. Die Serie handelt von der Gleichstellungsbeauftragten Eva Jordan, die in Institutionen und an wechselnden Orten wie zum Beispiel bei der Feuerwehr oder im Altersheim versucht, die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern durchzusetzen.
Das Problem sind die Pensionen aus der Macho- und Champagnerzeit. Wobei: Die Herren hat der Suff bereits dahingerafft, die Ex-Gespielinnen sind weiterhin die teure Nummer.
Behindert sind die Anstalten und unsere Politklasse und verhindert wurde noch gar nix, verschoben da Erhöhung kommt irgendwann doch.
Freie Eiswahl gab es kaum in den sechziger Jahren. Erdbeere= rot wie die ARD Schoko = braun wie das ZDF (damals eher konservativ) Vanille = weiß wie das DDR Fernsehen( mit viel Schnee auf dem Bildschirm ) Mit 7 DM Rundfunkgebühr, auch schon zu der Zeit, eine stolze Abgabe an den Staatsfunk.
Ohne Gebührenerhöhung können die anscheinend keine Zuschauerfragen mehr beantworten. Ich hatte eine Frage zum Rundfunkstaatsvertrag, die man mir nicht beantwortet hat, obwohl ich einen frankierten Rückumschlag beigefügt habe. Bis heute weiß ich nicht, ob der im Staatsvertrag erwähnte Vertragsgegenstand ein Elektroauto ist oder nicht.
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