In den USA werden derzeit die Weichen für die totale Gesundheitskontrolle der Menschen in Form von am Körper getragenen Geräten gestellt. Treiber dieser zweischneidigen Entwicklung ist die "Health-Tracking"-Industrie, die es auch dem WEF besonders angetan hat.
Der politische Wandel, der derzeit von den USA ausgeht, ist ambivalent. Tatsächlich ist im Gesundheitsbereich durch die Besetzung von Schlüsselpositionen mit Coronamaßnahmen-Kritikern wie etwa Jay Bhattacharya eine echte Corona-Aufarbeitung möglich geworden – während diese in der EU immer noch aktiv unterdrückt wird. Und tatsächlich beendet US-Präsident Trump „Wokeness“ und Klimaideologie, indem Treibhausgase nicht mehr als gesundheitsschädlich eingestuft werden sollen oder indem man etwa Steuervorteile für Windparks abschafft – während die Europäische Zentralbank gerade erst einen „Klimafaktor“ für die Kreditvergabe beschlossen hat, durch den Banken ihre Finanzierung stärker auf klimafreundliche Sektoren ausrichten sollen.
Doch es gibt auch durchaus bedenkliche Entwicklungen. So hatte US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. bereits Ende Juni im Rahmen einer Anhörung des Gesundheitsausschusses im Repräsentantenhaus mitgeteilt, dass jeder Amerikaner innerhalb von vier Jahren ein Gesundheits-"Wearable" nutzen sollte – also etwa Smartwatches und Fitness-Tracker sowie medizinische Geräte, die Gesundheitsdaten wie Herzfrequenz, Blutdruck und Blutzuckerspiegel überwachen. Der breite Einsatz von Wearables soll ein zentrales Element der neuen US-Gesundheitsstrategie „Making America Healthy Again“ werden. Unmittelbar nach den Äußerungen Kennedys legten die Aktien der Hersteller von Blutzuckermessgeräten denn auch teils zweistellig zu.
Kennedy ist sich sicher, dass die Wearables Menschen dabei helfen werden, Verantwortung für ihre Ernährung, ihre körperliche Aktivität und ihre Lebensweise zu übernehmen, wenn sie beispielsweise kontrollieren können, wie sich bestimmte Lebensmittel auf ihren Blutzuckerspiegel, ihre Herzfrequenz und eine Reihe anderer Werte auswirken, während sie essen. Unabhängig davon, ob diese Erwartung realistisch ist und ob die Kontrollgeräte nicht das Ende einer genussvollen und entspannten Esskultur bedeuten würden, blendet Kennedy völlig aus, dass die Technologie, mit der die persönlichen Gesundheitsdaten erfasst und überwacht werden, durchaus problematisch ist. Die Daten werden nämlich in der Regel in einer Cloud gespeichert und könnten ohne Wissen der Betroffenen an Unternehmen, Werbetreibende oder Forscher verkauft werden. Außerdem besteht ein hohes Risiko von Identitätsdiebstahl. Darüber hinaus könnte sich die ständige Kontrolle nachteilig auf das allgemeine Wohlbefinden – und damit die Gesundheit – auswirken sowie Ängste, Selbstdiagnosen und Selbstmedikation fördern.
„Making Health Technology Great Again”
Dennoch legt die Trump-Regierung nun nach und treibt eine Initiative voran, durch die Millionen von Amerikanern ihre persönlichen Gesundheitsdaten und Patientenakten in neue Apps und Systeme privater Technologieunternehmen hochladen sollen. Im Gegenzug verspricht sie einen leichteren Zugang zu Gesundheitsunterlagen und eine bessere Überwachung des Gesundheitszustands.
Das neue „health data tracking system“ (zu deutsch etwa: Gesundheitsdatenerfassungssystem) soll sich insbesondere auf Diabetes und Gewichtsreduzierung konzentrieren und dabei mit dialogorientierter künstlicher Intelligenz zur Unterstützung der Patienten und mit digitalen Tools wie QR-Codes und Apps arbeiten.
Das System soll unter dem Motto „Making Health Technology Great Again” von der Bundesregierung über die Centers for Medicare and Medicaid Services (CMS) verwaltet werden und Gesundheitsdaten von Big-Tech-Unternehmen wie Amazon, Google und Apple sowie von Gesundheitsunternehmen wie dem Krankenhaussystem Cleveland Clinic und dem Versicherer UnitedHealth Group abrufen. Patienten müssten der Weitergabe ihrer medizinischen Unterlagen und Daten allerdings zustimmen.
Sobald sich ein Patient im System registriert hat, können seine Daten über Apps oder Gesundheitssysteme, die sich der Initiative angeschlossen haben, weitergegeben werden. So könnte beispielsweise die Apple Health App, die die täglichen Schritte oder den Schlaf einer Person auf deren iPhone aufzeichnet, auf Laborergebnisse aus der Arztpraxis zugreifen. Durch die Zusammenführung dieser Informationen – so stellt es sich die Trump-Regierung vor – würde ein vollständigeres Bild der Gesundheit entstehen.
Jedes Gesundheitssystem speichert und teilt Daten
Apps und KI-Technologie könnten laut Kennedy Menschen auch dabei helfen, bessere Kaufentscheidungen im Supermarkt zu treffen oder Muster in ihrem Alltag zu erkennen, die sich auf ihre Gesundheit auswirken. Derzeit existiert in den USA keine einheitliche Datenbank, in der die Gesundheitsdaten und Patientenakten erfasst sind. Jedes Gesundheitssystem speichert, teilt und gibt Patientenakten auf unterschiedliche Weise weiter, wobei einige noch immer Unterlagen per Fax an Ärzte in anderen Praxen oder Krankenhäusern schicken. Das US-Gesundheitsministerium gibt an, dass sich bereits 60 Unternehmen zur Zusammenarbeit mit dem System verpflichtet haben und im ersten Quartal 2026 damit starten wollen.
Kritiker wie Jeffrey Chester vom Center for Digital Democracy befürchten, dass durch diesen Vorstoß Tür und Tor für die weitere Nutzung und Monetarisierung sensibler persönlicher Gesundheitsdaten geöfnnet werden. Die neue Initiative würde den Informationspool über Patienten für die Bundesregierung und Technologieunternehmen erweitern, da Krankenakten in der Regel weitaus mehr sensible Informationen enthalten als z.B. Notizen von Ärzten über Gespräche mit Patienten oder Angaben zu psychischen Erkrankungen, so Chester.
Der CEO des Abnehmprogramms „Noom“ Geoff Cook hingegen freut sich darauf, nach der voraussichtlichen Einführung des Systems Anfang nächsten Jahres auf medizinische Daten zugreifen zu können. Dazu könnten Labor- oder medizinische Tests gehören, die die App zur Entwicklung einer KI-gestützte Analyse dessen nutzen könnte, was den Patienten beim Abnehmen helfen könnte, sagte Cook gegenüber Associated Press News. Apps und Gesundheitssysteme sollen sogar Zugriff auf die Informationen ihrer Konkurrenten erhalten. Noom könnte dann beispielsweise auch die Daten einer Person aus Apple Health verwenden.
„Unternehmertum für eine neue Ära“
Tomislav Mihaljevic, CEO des Krankenhausverbunds Cleveland Clinic, begrüßt ebenfalls, dass der nahtlose Zugriff auf Daten aus Gesundheits-Apps – beispielsweise darüber, was Patienten essen oder wie viel sie sich bewegen – Ärzten dabei helfen werde, Fettleibigkeit und andere chronische Krankheiten zu behandeln. Die Apps könnten Einblicke in den Gesundheitszustand der Patienten außerhalb der Arztpraxis geben. CMS will nun auf Medicare.gov noch Apps empfehlen, die Patienten bei der Behandlung chronischer Krankheiten unterstützen und ihnen bei der Auswahl von Gesundheitsdienstleistern und Versicherungen helfen sollen.
Zu dieser Begeisterung über die Erhebung von Gesundheitsdaten, die nicht zuletzt im Sinne der beteiligten Technologiekonzerne sein dürfte, passt auch das Programm des sogenannten Sommer-Davos, das Ende Juni in der nordchinesischen Stadt Tianjin stattgefunden hat. Dabei handelt es sich um das Jahrestreffen der neuen „Champions“ des Weltwirtschaftsforums (WEF), womit schnell wachsende innovative Unternehmen besonders aus Schwellenländern gemeint sind.
In diesem Jahr hat das Treffen laut WEF mehr als 1.700 „weltweit führende Persönlichkeiten aus dem öffentlichen und privaten Sektor sowie aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft“ zusammengebracht. Das zentrale Thema lautete: „Unternehmertum für eine neue Ära“. Dazu hat das WEF den Bericht „Top 10 Emerging Technologies of 2025“ (deutsch: „Die zehn wichtigsten Technologien 2025“) veröffentlicht. Darin werden zehn Innovationen vorgestellt, die „das Potenzial haben, Branchen und Gesellschaften neu zu gestalten“.
„Kontinuierliche Überwachung der menschlichen Gesundheit“
Eine dieser Innovationen ist mit „Autonome biochemische Sensorik“ („Autonomous biochemical sensing“) betitelt, und ein Unterpunkt darin betrifft die „kontinuierliche Überwachung der menschlichen Gesundheit“. Als „autonome biochemische Sensoren“ werden laut Bericht „Analysegeräte“ bezeichnet, die „eigenständig und kontinuierlich bestimmte biochemische Parameter erkennen und quantifizieren, z.B. Krankheitsmarker für ein patientenindividuelles Gesundheitsmanagement oder chemische Veränderungen in Boden oder Wasser für das Umweltmanagement“. Diese Sensoren seien so konzipiert, dass sie selbstständig arbeiten und ihre Ergebnisse melden, ohne dass ein menschliches Eingreifen erforderlich ist. Während herkömmliche Sensoren wie die bekannten COVID-19-Tests nur einmal verwendet werden können, bestehe die Herausforderung bei der autonomen biochemischen Sensorik darin, eine kontinuierliche Überwachung und elektronische Datenerfassung zu erreichen.
Der bisher erfolgreichste Sensor ist der tragbare Glukosesensor, der die Glukosekonzentration in Echtzeit misst und mit einem Smartphone kommuniziert, das eine Insulinpumpe zur Stabilisierung des Blutzuckerspiegels steuert. Künftig wäre ein tragbarer Sensor für Entzündungsmarker denkbar, und das in den USA ansässige Unternehmen Persperity Health entwickelt derzeit tragbare Geräte für die kontinuierliche Überwachung der weiblichen Hormone und des Eisprungs, um Fruchtbarkeitsbehandlungen und die Betreuung der Menopause einzuleiten.
Selbstständig arbeitende Sensornetzwerke könnten auch die Frühwarnsysteme für kritische Infrastrukturen grundlegend umgestalten. Umweltschutzbehörden könnten von regelmäßigen Probenahmen zu kontinuierlichen Echtzeit-Detektionsnetzen übergehen, die Schadstoffe, Krankheitserreger und Toxine ohne menschliches Eingreifen identifizieren. Dieser Übergang von reaktiver zu proaktiver Überwachung könnte Reaktionssysteme ermöglichen, die Kontaminationsereignisse Stunden oder Tage früher angehen und so möglicherweise eine weit verbreitete Exposition verhindern, anstatt sie lediglich zu dokumentieren. Und Umweltverschmutzungen könnten bis zu ihrer Quelle zurückverfolgt und mit potenziellen Gesundheitsauswirkungen in Echtzeit in Verbindung gebracht werden.
In erster Linie könnten sich mit den Fortschritten der biochemischen Sensorik jedoch die Modelle der Gesundheitsversorgung erheblich verändern. Tragbare Biosensoren würden die Testmöglichkeiten über die traditionellen Gesundheitseinrichtungen hinaus auf die Privathaushalte ausdehnen. Dadurch könnte ein früheres Eingreifen ermöglicht und gleichzeitig große Ströme von Gesundheitsdaten auf Bevölkerungsebene erzeugt werden. Frühindikatoren für Krankheiten könnten präventive Maßnahmen auslösen, noch bevor Symptome auftreten. Dabei würden diejenigen Unternehmen führend sein, die nicht nur die technischen Herausforderungen bei der Entwicklung von Sensoren meistern, sondern ebenso die komplexen Anforderungen an die Datenverwaltung und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit, damit diese Technologien als zusammenhängendes System und nicht nur als isolierte Werkzeuge funktionieren.
"Gemeinsame Entscheidungen" mit IT-Systemen
Sprich: Neben einigen sinnvollen Anwendungen wie etwa dem Glukosesensor geht es um eine totale kontinuierliche Gesundheitskontrolle, die in erster Linie dem „Unternehmertum für eine neue Ära“ zugutekommt. Einer der beiden Autoren dieses Absatzes ist übrigens Wilfried Weber, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und Professor an der Universität des Saarlandes. In einem weiteren Kapitel wird dann noch die „kollaborative Sensorik“ behandelt. Dazu heißt es: „Messgeräte sind heute in Wohnungen, Fahrzeugen und am Arbeitsplatz allgegenwärtig. Diese verteilten Sensoren, die für sich genommen bereits nützlich sind, werden zunehmend miteinander verbunden und in KI-gestützte Systeme integriert“. Und weiter: „Über die autonome urbane Mobilität hinaus gibt es zahlreiche vielversprechende Anwendungen für die kollaborative Sensorik, darunter wahrnehmungsfähige Mobilfunknetze, die Kommunikation und Sensorik im selben Netz kombinieren. Die kollaborative Sensorik wird die Funktionsweise von Städten und die Art und Weise, wie Organisationen Informationen zur Entscheidungsfindung nutzen, verändern.“
Weitere Beispiele für kollaborative Datenerfassung seien autonome Kartierungen von Bergwerken, Analysen von Sturmsystemen, Drohnenschwärme, eine Internet-of-Things-basierte Überwachung des Zustands von Bauwerken, die Umweltüberwachung sowie eine größere Präzision in der Landwirtschaft und der Nutzung natürlicher Ressourcen. Wieder gilt: Während möglicherweise die Kartierung von Bergwerken tatsächlich segensreich ist, ist es eine Stadt, die mit einem Netz von Überwachungskameras und „Drohnenschwärmen“ ausgestattet ist, eindeutig nicht. Jedenfalls nicht für die Bürger. Dabei ist das „Internet of Things“ schon lange eine fixe Idee des WEF und soll dazu führen, dass Milliarden vernetzter intelligenter physischer Objekte auf der ganzen Welt – etwa auf Straßen, in Privathaushalten und in Krankenhäusern – ständig Daten sammeln und austauschen, wobei sie eine gewisse digitale Autonomie bekommen sollen (achgut berichtete).
Konkret schwebt den Verfassern des WEF-Berichts vor, dass „autonome Agenten“ wie z.B. Roboter, Drohnen, intelligente Fahrzeuge und IT-Systeme mit „semantischen Schlussfolgerungen“ und „dynamischen Planungsfähigkeiten“ ausgestattet werden, um „gemeinsame Entscheidungen zu treffen“. Dabei werde die Forschung auf dem Gebiet der Sensorfusion, der kollaborativen Sensorik und der kollaborativen Autonomie durch den Bedarf der Verteidigungsindustrie an Echtzeitentscheidungen und -maßnahmen vorangetrieben. Auch generative KI könne eine große Rolle spielen. Insgesamt werde die kollaborative Sensorik urbane Systeme, die Mobilität und die gesellschaftliche Infrastruktur erheblich umgestalten. Automatisierte Notbremssysteme zur Unfallverhütung seien nur ein Beispiel dafür.
Jedoch stünden dem transformativen Potenzial der kollaborativen Sensorik in großem Maßstab noch komplexe Herausforderungen gegenüber. Da derzeit nur gut die Hälfte der Weltbevölkerung Zugang zu 5G habe, sei der Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur von entscheidener Bedeutung. Ein weiteres Hindernis seien fehlende gemeinsame Datenstandards. Außerdem müssten robuste Cybersicherheitsrahmen und umfassende Haftungsmodelle sowie das öffentliche Vertrauen in die kollaborativen Technologien aufgebaut werden. Der Erfolg werde von der Zusammenarbeit zwischen Regierung, Privatsektor und Technologien abhängen. Das nächste Jahrzehnt stelle ein kritisches Zeitfenster für die Entwicklung kollaborativer Sensor-Ökosysteme dar.
Vorhersagekraft unter Beweis gestellt
Dem WEF als Vertreter der 1.000 weltweit wichtigsten Konzerne geht es hier ausdrücklich nicht nur um die „unmittelbaren Anwendungsmöglichkeiten“ von Technologien, sondern um deren Potenzial, „systemische Veränderungen“ herbeizuführen. Und das WEF lobt sich abschließend selbst: Der jährliche „Top 10 Emerging Technologies“-Bericht des WEF habe rückblickend durchweg seine Vorhersagekraft unter Beweis gestellt.
Und wörtlich wird darauf hingewiesen, dass der Bericht bereits 2017 (!) „mRNA-Impfstoffplattformen“ prognostiziert habe. Und tatsächlich: Unter Punkt 8 des Berichts von 2017 sind „Genomic vaccines“ aufgeführt. Hier ist zu lesen: „Impfstoffe auf Genbasis sind herkömmlichen Impfstoffen in vielerlei Hinsicht überlegen. Zum einen lassen sie sich schneller herstellen, was bei einem violenten Ausbruch entscheidend ist. Im Vergleich zur Herstellung von Proteinen in Zellkulturen oder Eiern dürfte die Produktion von genetischem Material zudem einfacher und kostengünstiger sein. Ein genomischer Ansatz für Impfstoffe erlaubt außerdem eine schnellere Anpassung im Falle einer Mutation des Erregers und ermöglicht es Wissenschaftlern, Menschen zu identifizieren, die gegen einen Erreger resistent sind; die Antikörper zu isolieren, die diesen Schutz bieten, sowie eine Gensequenz zu entwerfen, die die Zellen einer Person dazu veranlasst, diese Antikörper zu produzieren.“ Noch einmal: Das war im Jahr 2017!
Konnte das WEF also 2017 hellsehen und wusste bereits, dass drei Jahre später plötzlich eine „Corona-Pandemie“ ausbrechen würde? Wohl kaum. Eher wusste das WEF, welche Technologie endlich einmal Gewinne abwerfen müsste und welche „globale Gesundheitskrise“ dafür nötig wäre. Mittlerweile zeigen sich die verheerenden Schäden dieser neuen Technologie jedoch immer deutlicher. Es ist also zu vermuten, dass die modRNA-Impfstoffe eines Tages doch wieder von der Bildfläche verschwinden werden. Aber kein Problem: Die allumfassende Gesundheitskontrolle via Wearables stellt ja eine lukrative alternative Geschäftsmöglichkeit dar. Zumal fast jeder Erdenbürger ab einem gewissen Alter irgendeinen gesundheitlichen Normwert nicht erfüllt – und sei es nur der willkürlich gesetzte BMI – und somit zum Patienten wird, der daraufhin großzügig mit Gesundheitstrackern versorgt werden kann. Oder muss. Und das mit ausdrücklicher Unterstützung der US-Regierung.
Martina Binnig lebt in Köln und arbeitet u.a. als Musikwissenschaftlerin (Historische Musikwissenschaft). Außerdem ist sie als freie Journalistin tätig.

Man sollte frühzeitig lernen und trainieren, gegen den Strom zu schwimmen. Als Christin („irre“) sehe ich in der Entwicklung (Kontrolle von allem und jedem und völlige Unterwerfung unter die „Technik“ und die Ziele von deren Schöpfern) einen Teil der Vorbereitungen auf das „Malzeichen des Tieres“. Dass RFK die „Wearables“ propagiert ohne deren Gefahren zu identifizieren und andererseits Verbrechensaufklärung vorantreibt, zeigt mir, dass auch er nicht fehlerfrei denken kann. Kein Mensch kann das übrigens…
Es lebe die totale Überwachung, die sich trotzdem noch Demokratie nennen will. Die DDR nannte sich ja auch Deutsche
DEMOKRATISCHE Republick. Namen sind also nur Fassade. Wann werden wir noch zentral zu Bett gebracht und aufgeweckt dann pünktlich gemeinsam zum Essen ermahnt usw.. Der zentral gesteuerte Tagesablaul kommt näher.
Mielke wäre im demokratischen Traumland wenn er noch lebte.
Seit 2015 ist bekannt das Gates, wer auch immer den RFIP Chip für die Kontrolle aller Erdenbürger plant, Kontobewegung oder anderes, diese Gesundheitsüberwachung ist nur Ablenkung vom eigentlichen Ziel. Ich wollte es auch nicht glauben, diktatorisch angeordnete Versuchsreihen laufen schon länger. Erst Chaos schaffen, dann die totale Kontrolle über jeden, da braucht es keinen Presse Schmierfunk mehr. Selbst in einer deutschen Zeitung wurden die Vorteile des RFIP Chips schon gepriesen.
Gibt es auch eine App, die akkustisch eine völlige Verblödung anzeigt? Hoffentlich nicht, befürchte, es würde nur noch überall klingeln.
Die Schaffung des neuen Menchen, Voraussetzung für, und Traum des Kommunismus. Bisher immer wieder gescheitert, jedoch unter Einsatz von Zwangsmitteln der inzwischen verfügbaren Technologien, sowie einem leicht aus dem Ruder laufenden Macht-Privileg des Gesetzgebers zur Realität gewoden, um Menschen die Art des Lebens bis ins Kleinteilige vorschreiben zu können. Da werden wir nicht mehr dran vorbeikommen. Die Einsicht, daß der Mensch kein auschließlich rational angelegtes, vorgehendes Wesen ist bleibt den agierenden Entscheidern dabei verstellt. So haben sie das gesundheitsschädliche Rauchen problematisiert, praktisch verboten, Der emotional agierende Mensch jedoch nutzt und mißbraucht stattdessen nun die Nahrungszufuhr, um seine sozialen Gelüste sowie persönlichen Stresssituationen zu bewältigen. Folge? Massen- Diabetes. Der Versuch, menschliches Verhalten durch administrative Manipulation unterschwellig lenken, beeinflussen zu wollen ist ohne Kenntnis menschlicher Handlungssteuerung schwierig, erfreilicherweise. Ganz abgesehen davon, das es auch etwas undemokratisch zu sein scheint.
@ Andreas Zöller Den Chip für Sie und Ihren Hund gibts für einen Bundle-Preis. Chippen tut allerdings die Azubi des Tierarztes.
Zum ersten: Das Ganze erinnert mich doch sehr an „Corpus deliciti“ von Juli Zeh. Und zum zweiten: Ich habe nicht umsonst der elektronischen Patientenakte widersprochen.