In den USA werden derzeit die Weichen für die totale Gesundheitskontrolle der Menschen in Form von am Körper getragenen Geräten gestellt. Treiber dieser zweischneidigen Entwicklung ist die "Health-Tracking"-Industrie, die es auch dem WEF besonders angetan hat.
Der politische Wandel, der derzeit von den USA ausgeht, ist ambivalent. Tatsächlich ist im Gesundheitsbereich durch die Besetzung von Schlüsselpositionen mit Coronamaßnahmen-Kritikern wie etwa Jay Bhattacharya eine echte Corona-Aufarbeitung möglich geworden – während diese in der EU immer noch aktiv unterdrückt wird. Und tatsächlich beendet US-Präsident Trump „Wokeness“ und Klimaideologie, indem Treibhausgase nicht mehr als gesundheitsschädlich eingestuft werden sollen oder indem man etwa Steuervorteile für Windparks abschafft – während die Europäische Zentralbank gerade erst einen „Klimafaktor“ für die Kreditvergabe beschlossen hat, durch den Banken ihre Finanzierung stärker auf klimafreundliche Sektoren ausrichten sollen.
Doch es gibt auch durchaus bedenkliche Entwicklungen. So hatte US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. bereits Ende Juni im Rahmen einer Anhörung des Gesundheitsausschusses im Repräsentantenhaus mitgeteilt, dass jeder Amerikaner innerhalb von vier Jahren ein Gesundheits-"Wearable" nutzen sollte – also etwa Smartwatches und Fitness-Tracker sowie medizinische Geräte, die Gesundheitsdaten wie Herzfrequenz, Blutdruck und Blutzuckerspiegel überwachen. Der breite Einsatz von Wearables soll ein zentrales Element der neuen US-Gesundheitsstrategie „Making America Healthy Again“ werden. Unmittelbar nach den Äußerungen Kennedys legten die Aktien der Hersteller von Blutzuckermessgeräten denn auch teils zweistellig zu.
Kennedy ist sich sicher, dass die Wearables Menschen dabei helfen werden, Verantwortung für ihre Ernährung, ihre körperliche Aktivität und ihre Lebensweise zu übernehmen, wenn sie beispielsweise kontrollieren können, wie sich bestimmte Lebensmittel auf ihren Blutzuckerspiegel, ihre Herzfrequenz und eine Reihe anderer Werte auswirken, während sie essen. Unabhängig davon, ob diese Erwartung realistisch ist und ob die Kontrollgeräte nicht das Ende einer genussvollen und entspannten Esskultur bedeuten würden, blendet Kennedy völlig aus, dass die Technologie, mit der die persönlichen Gesundheitsdaten erfasst und überwacht werden, durchaus problematisch ist. Die Daten werden nämlich in der Regel in einer Cloud gespeichert und könnten ohne Wissen der Betroffenen an Unternehmen, Werbetreibende oder Forscher verkauft werden. Außerdem besteht ein hohes Risiko von Identitätsdiebstahl. Darüber hinaus könnte sich die ständige Kontrolle nachteilig auf das allgemeine Wohlbefinden – und damit die Gesundheit – auswirken sowie Ängste, Selbstdiagnosen und Selbstmedikation fördern.
„Making Health Technology Great Again”
Dennoch legt die Trump-Regierung nun nach und treibt eine Initiative voran, durch die Millionen von Amerikanern ihre persönlichen Gesundheitsdaten und Patientenakten in neue Apps und Systeme privater Technologieunternehmen hochladen sollen. Im Gegenzug verspricht sie einen leichteren Zugang zu Gesundheitsunterlagen und eine bessere Überwachung des Gesundheitszustands.
Das neue „health data tracking system“ (zu deutsch etwa: Gesundheitsdatenerfassungssystem) soll sich insbesondere auf Diabetes und Gewichtsreduzierung konzentrieren und dabei mit dialogorientierter künstlicher Intelligenz zur Unterstützung der Patienten und mit digitalen Tools wie QR-Codes und Apps arbeiten.
Das System soll unter dem Motto „Making Health Technology Great Again” von der Bundesregierung über die Centers for Medicare and Medicaid Services (CMS) verwaltet werden und Gesundheitsdaten von Big-Tech-Unternehmen wie Amazon, Google und Apple sowie von Gesundheitsunternehmen wie dem Krankenhaussystem Cleveland Clinic und dem Versicherer UnitedHealth Group abrufen. Patienten müssten der Weitergabe ihrer medizinischen Unterlagen und Daten allerdings zustimmen.
Sobald sich ein Patient im System registriert hat, können seine Daten über Apps oder Gesundheitssysteme, die sich der Initiative angeschlossen haben, weitergegeben werden. So könnte beispielsweise die Apple Health App, die die täglichen Schritte oder den Schlaf einer Person auf deren iPhone aufzeichnet, auf Laborergebnisse aus der Arztpraxis zugreifen. Durch die Zusammenführung dieser Informationen – so stellt es sich die Trump-Regierung vor – würde ein vollständigeres Bild der Gesundheit entstehen.
Jedes Gesundheitssystem speichert und teilt Daten
Apps und KI-Technologie könnten laut Kennedy Menschen auch dabei helfen, bessere Kaufentscheidungen im Supermarkt zu treffen oder Muster in ihrem Alltag zu erkennen, die sich auf ihre Gesundheit auswirken. Derzeit existiert in den USA keine einheitliche Datenbank, in der die Gesundheitsdaten und Patientenakten erfasst sind. Jedes Gesundheitssystem speichert, teilt und gibt Patientenakten auf unterschiedliche Weise weiter, wobei einige noch immer Unterlagen per Fax an Ärzte in anderen Praxen oder Krankenhäusern schicken. Das US-Gesundheitsministerium gibt an, dass sich bereits 60 Unternehmen zur Zusammenarbeit mit dem System verpflichtet haben und im ersten Quartal 2026 damit starten wollen.
Kritiker wie Jeffrey Chester vom Center for Digital Democracy befürchten, dass durch diesen Vorstoß Tür und Tor für die weitere Nutzung und Monetarisierung sensibler persönlicher Gesundheitsdaten geöfnnet werden. Die neue Initiative würde den Informationspool über Patienten für die Bundesregierung und Technologieunternehmen erweitern, da Krankenakten in der Regel weitaus mehr sensible Informationen enthalten als z.B. Notizen von Ärzten über Gespräche mit Patienten oder Angaben zu psychischen Erkrankungen, so Chester.
Der CEO des Abnehmprogramms „Noom“ Geoff Cook hingegen freut sich darauf, nach der voraussichtlichen Einführung des Systems Anfang nächsten Jahres auf medizinische Daten zugreifen zu können. Dazu könnten Labor- oder medizinische Tests gehören, die die App zur Entwicklung einer KI-gestützte Analyse dessen nutzen könnte, was den Patienten beim Abnehmen helfen könnte, sagte Cook gegenüber Associated Press News. Apps und Gesundheitssysteme sollen sogar Zugriff auf die Informationen ihrer Konkurrenten erhalten. Noom könnte dann beispielsweise auch die Daten einer Person aus Apple Health verwenden.
„Unternehmertum für eine neue Ära“
Tomislav Mihaljevic, CEO des Krankenhausverbunds Cleveland Clinic, begrüßt ebenfalls, dass der nahtlose Zugriff auf Daten aus Gesundheits-Apps – beispielsweise darüber, was Patienten essen oder wie viel sie sich bewegen – Ärzten dabei helfen werde, Fettleibigkeit und andere chronische Krankheiten zu behandeln. Die Apps könnten Einblicke in den Gesundheitszustand der Patienten außerhalb der Arztpraxis geben. CMS will nun auf Medicare.gov noch Apps empfehlen, die Patienten bei der Behandlung chronischer Krankheiten unterstützen und ihnen bei der Auswahl von Gesundheitsdienstleistern und Versicherungen helfen sollen.
Zu dieser Begeisterung über die Erhebung von Gesundheitsdaten, die nicht zuletzt im Sinne der beteiligten Technologiekonzerne sein dürfte, passt auch das Programm des sogenannten Sommer-Davos, das Ende Juni in der nordchinesischen Stadt Tianjin stattgefunden hat. Dabei handelt es sich um das Jahrestreffen der neuen „Champions“ des Weltwirtschaftsforums (WEF), womit schnell wachsende innovative Unternehmen besonders aus Schwellenländern gemeint sind.
In diesem Jahr hat das Treffen laut WEF mehr als 1.700 „weltweit führende Persönlichkeiten aus dem öffentlichen und privaten Sektor sowie aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft“ zusammengebracht. Das zentrale Thema lautete: „Unternehmertum für eine neue Ära“. Dazu hat das WEF den Bericht „Top 10 Emerging Technologies of 2025“ (deutsch: „Die zehn wichtigsten Technologien 2025“) veröffentlicht. Darin werden zehn Innovationen vorgestellt, die „das Potenzial haben, Branchen und Gesellschaften neu zu gestalten“.
„Kontinuierliche Überwachung der menschlichen Gesundheit“
Eine dieser Innovationen ist mit „Autonome biochemische Sensorik“ („Autonomous biochemical sensing“) betitelt, und ein Unterpunkt darin betrifft die „kontinuierliche Überwachung der menschlichen Gesundheit“. Als „autonome biochemische Sensoren“ werden laut Bericht „Analysegeräte“ bezeichnet, die „eigenständig und kontinuierlich bestimmte biochemische Parameter erkennen und quantifizieren, z.B. Krankheitsmarker für ein patientenindividuelles Gesundheitsmanagement oder chemische Veränderungen in Boden oder Wasser für das Umweltmanagement“. Diese Sensoren seien so konzipiert, dass sie selbstständig arbeiten und ihre Ergebnisse melden, ohne dass ein menschliches Eingreifen erforderlich ist. Während herkömmliche Sensoren wie die bekannten COVID-19-Tests nur einmal verwendet werden können, bestehe die Herausforderung bei der autonomen biochemischen Sensorik darin, eine kontinuierliche Überwachung und elektronische Datenerfassung zu erreichen.
Der bisher erfolgreichste Sensor ist der tragbare Glukosesensor, der die Glukosekonzentration in Echtzeit misst und mit einem Smartphone kommuniziert, das eine Insulinpumpe zur Stabilisierung des Blutzuckerspiegels steuert. Künftig wäre ein tragbarer Sensor für Entzündungsmarker denkbar, und das in den USA ansässige Unternehmen Persperity Health entwickelt derzeit tragbare Geräte für die kontinuierliche Überwachung der weiblichen Hormone und des Eisprungs, um Fruchtbarkeitsbehandlungen und die Betreuung der Menopause einzuleiten.
Selbstständig arbeitende Sensornetzwerke könnten auch die Frühwarnsysteme für kritische Infrastrukturen grundlegend umgestalten. Umweltschutzbehörden könnten von regelmäßigen Probenahmen zu kontinuierlichen Echtzeit-Detektionsnetzen übergehen, die Schadstoffe, Krankheitserreger und Toxine ohne menschliches Eingreifen identifizieren. Dieser Übergang von reaktiver zu proaktiver Überwachung könnte Reaktionssysteme ermöglichen, die Kontaminationsereignisse Stunden oder Tage früher angehen und so möglicherweise eine weit verbreitete Exposition verhindern, anstatt sie lediglich zu dokumentieren. Und Umweltverschmutzungen könnten bis zu ihrer Quelle zurückverfolgt und mit potenziellen Gesundheitsauswirkungen in Echtzeit in Verbindung gebracht werden.
In erster Linie könnten sich mit den Fortschritten der biochemischen Sensorik jedoch die Modelle der Gesundheitsversorgung erheblich verändern. Tragbare Biosensoren würden die Testmöglichkeiten über die traditionellen Gesundheitseinrichtungen hinaus auf die Privathaushalte ausdehnen. Dadurch könnte ein früheres Eingreifen ermöglicht und gleichzeitig große Ströme von Gesundheitsdaten auf Bevölkerungsebene erzeugt werden. Frühindikatoren für Krankheiten könnten präventive Maßnahmen auslösen, noch bevor Symptome auftreten. Dabei würden diejenigen Unternehmen führend sein, die nicht nur die technischen Herausforderungen bei der Entwicklung von Sensoren meistern, sondern ebenso die komplexen Anforderungen an die Datenverwaltung und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit, damit diese Technologien als zusammenhängendes System und nicht nur als isolierte Werkzeuge funktionieren.
"Gemeinsame Entscheidungen" mit IT-Systemen
Sprich: Neben einigen sinnvollen Anwendungen wie etwa dem Glukosesensor geht es um eine totale kontinuierliche Gesundheitskontrolle, die in erster Linie dem „Unternehmertum für eine neue Ära“ zugutekommt. Einer der beiden Autoren dieses Absatzes ist übrigens Wilfried Weber, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und Professor an der Universität des Saarlandes. In einem weiteren Kapitel wird dann noch die „kollaborative Sensorik“ behandelt. Dazu heißt es: „Messgeräte sind heute in Wohnungen, Fahrzeugen und am Arbeitsplatz allgegenwärtig. Diese verteilten Sensoren, die für sich genommen bereits nützlich sind, werden zunehmend miteinander verbunden und in KI-gestützte Systeme integriert“. Und weiter: „Über die autonome urbane Mobilität hinaus gibt es zahlreiche vielversprechende Anwendungen für die kollaborative Sensorik, darunter wahrnehmungsfähige Mobilfunknetze, die Kommunikation und Sensorik im selben Netz kombinieren. Die kollaborative Sensorik wird die Funktionsweise von Städten und die Art und Weise, wie Organisationen Informationen zur Entscheidungsfindung nutzen, verändern.“
Weitere Beispiele für kollaborative Datenerfassung seien autonome Kartierungen von Bergwerken, Analysen von Sturmsystemen, Drohnenschwärme, eine Internet-of-Things-basierte Überwachung des Zustands von Bauwerken, die Umweltüberwachung sowie eine größere Präzision in der Landwirtschaft und der Nutzung natürlicher Ressourcen. Wieder gilt: Während möglicherweise die Kartierung von Bergwerken tatsächlich segensreich ist, ist es eine Stadt, die mit einem Netz von Überwachungskameras und „Drohnenschwärmen“ ausgestattet ist, eindeutig nicht. Jedenfalls nicht für die Bürger. Dabei ist das „Internet of Things“ schon lange eine fixe Idee des WEF und soll dazu führen, dass Milliarden vernetzter intelligenter physischer Objekte auf der ganzen Welt – etwa auf Straßen, in Privathaushalten und in Krankenhäusern – ständig Daten sammeln und austauschen, wobei sie eine gewisse digitale Autonomie bekommen sollen (achgut berichtete).
Konkret schwebt den Verfassern des WEF-Berichts vor, dass „autonome Agenten“ wie z.B. Roboter, Drohnen, intelligente Fahrzeuge und IT-Systeme mit „semantischen Schlussfolgerungen“ und „dynamischen Planungsfähigkeiten“ ausgestattet werden, um „gemeinsame Entscheidungen zu treffen“. Dabei werde die Forschung auf dem Gebiet der Sensorfusion, der kollaborativen Sensorik und der kollaborativen Autonomie durch den Bedarf der Verteidigungsindustrie an Echtzeitentscheidungen und -maßnahmen vorangetrieben. Auch generative KI könne eine große Rolle spielen. Insgesamt werde die kollaborative Sensorik urbane Systeme, die Mobilität und die gesellschaftliche Infrastruktur erheblich umgestalten. Automatisierte Notbremssysteme zur Unfallverhütung seien nur ein Beispiel dafür.
Jedoch stünden dem transformativen Potenzial der kollaborativen Sensorik in großem Maßstab noch komplexe Herausforderungen gegenüber. Da derzeit nur gut die Hälfte der Weltbevölkerung Zugang zu 5G habe, sei der Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur von entscheidener Bedeutung. Ein weiteres Hindernis seien fehlende gemeinsame Datenstandards. Außerdem müssten robuste Cybersicherheitsrahmen und umfassende Haftungsmodelle sowie das öffentliche Vertrauen in die kollaborativen Technologien aufgebaut werden. Der Erfolg werde von der Zusammenarbeit zwischen Regierung, Privatsektor und Technologien abhängen. Das nächste Jahrzehnt stelle ein kritisches Zeitfenster für die Entwicklung kollaborativer Sensor-Ökosysteme dar.
Vorhersagekraft unter Beweis gestellt
Dem WEF als Vertreter der 1.000 weltweit wichtigsten Konzerne geht es hier ausdrücklich nicht nur um die „unmittelbaren Anwendungsmöglichkeiten“ von Technologien, sondern um deren Potenzial, „systemische Veränderungen“ herbeizuführen. Und das WEF lobt sich abschließend selbst: Der jährliche „Top 10 Emerging Technologies“-Bericht des WEF habe rückblickend durchweg seine Vorhersagekraft unter Beweis gestellt.
Und wörtlich wird darauf hingewiesen, dass der Bericht bereits 2017 (!) „mRNA-Impfstoffplattformen“ prognostiziert habe. Und tatsächlich: Unter Punkt 8 des Berichts von 2017 sind „Genomic vaccines“ aufgeführt. Hier ist zu lesen: „Impfstoffe auf Genbasis sind herkömmlichen Impfstoffen in vielerlei Hinsicht überlegen. Zum einen lassen sie sich schneller herstellen, was bei einem violenten Ausbruch entscheidend ist. Im Vergleich zur Herstellung von Proteinen in Zellkulturen oder Eiern dürfte die Produktion von genetischem Material zudem einfacher und kostengünstiger sein. Ein genomischer Ansatz für Impfstoffe erlaubt außerdem eine schnellere Anpassung im Falle einer Mutation des Erregers und ermöglicht es Wissenschaftlern, Menschen zu identifizieren, die gegen einen Erreger resistent sind; die Antikörper zu isolieren, die diesen Schutz bieten, sowie eine Gensequenz zu entwerfen, die die Zellen einer Person dazu veranlasst, diese Antikörper zu produzieren.“ Noch einmal: Das war im Jahr 2017!
Konnte das WEF also 2017 hellsehen und wusste bereits, dass drei Jahre später plötzlich eine „Corona-Pandemie“ ausbrechen würde? Wohl kaum. Eher wusste das WEF, welche Technologie endlich einmal Gewinne abwerfen müsste und welche „globale Gesundheitskrise“ dafür nötig wäre. Mittlerweile zeigen sich die verheerenden Schäden dieser neuen Technologie jedoch immer deutlicher. Es ist also zu vermuten, dass die modRNA-Impfstoffe eines Tages doch wieder von der Bildfläche verschwinden werden. Aber kein Problem: Die allumfassende Gesundheitskontrolle via Wearables stellt ja eine lukrative alternative Geschäftsmöglichkeit dar. Zumal fast jeder Erdenbürger ab einem gewissen Alter irgendeinen gesundheitlichen Normwert nicht erfüllt – und sei es nur der willkürlich gesetzte BMI – und somit zum Patienten wird, der daraufhin großzügig mit Gesundheitstrackern versorgt werden kann. Oder muss. Und das mit ausdrücklicher Unterstützung der US-Regierung.
Martina Binnig lebt in Köln und arbeitet u.a. als Musikwissenschaftlerin (Historische Musikwissenschaft). Außerdem ist sie als freie Journalistin tätig.

Das wird in Schland eh nix. Hat man ja schon bei der Carola-App gesehen. Außerdem, darauf habe ich schon oft genug hingewiesen: Es werden immer mehr Stromverbraucher und immer weniger Strom produziert …
Was hat denn der Frantisek gegen die Republikaner? Wahrscheinlich weiß doch kein Schwein (außer ihm selbst), daß es die noch/wieder gibt, oder? Wikiblödia sagt dazu: Da die Partei 2019 aus dem Parteienverzeichnis der Bundeswahlleiterin aus verschiedenen Gründen gestrichen wurde und sich durch interne Streitigkeiten zudem Mitglieder, Förderer und Interessenten abwandten, wurden die Republikaner am 28. Dezember 2024 neu konstituiert/gegründet. ==> Wobei es 2017 auf jeden Fall ein Mann war: denn da fand ein Wechsel statt, 2015 – 2017: Dieter Sarreither 2017 – 2022: Dr. Georg Thiel, erst seit 2023 ist es Dr. Ruth Brand, sie hat am 1. Januar 2023 das Amt von ihrem Vorgänger übernommen. Wie schon ihre Vorgänger wurde die promovierte Wirtschafts- wissenschaftlerin von der Bundesinnenministerin auf unbestimmte Zeit ernannt. Und wie alle zwölf Bundeswahlleiter (elf Männer und eine Frau) vor ihr ist auch Brand Präsidentin des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden. Seit der Gründung der Bundesrepublik 1949 werden diese beiden Ämter stets miteinander gekoppelt. Eine Tradition, die aber noch älter ist: Schon bei den Reichstagswahlen in der Weimarer Republik war der Präsident des Statistischen Reichsamtes auch Reichswahlleiter. Die Ähnlichkeit der Aufgaben und vor allem die technischen Möglichkeiten, über die der oberste Statistiker verfügte, hatten sich schon damals als vorteilhaft (*) erwiesen. (sagt Bundestag.de). (Wer ist eigentlich die Bundesinnenministerin? Muß man die kennen? Mußte nachschauen: das war tatsächlich die allseits beliebte Nancy Faeser, inzwischen schon vergessen), hatte schon gedacht, es wäre irgendein klandestiner Non-Binärer gewesen….
(*) warum wohl? liest sich ja lustig, wenn man an die letzten Wahlmanipulationen denkt.
Gerade der vorher so kritische Kennedy scheint sich nun völlig unkritisch in den Rachen einer gierigen Medizin zu werfen, die alles Mögliche im Auge hat, nur nicht das Wohl des einzelnen Patienten. Wer sich täglich mit Tonnen von Burgern, Fritten und Cola vollstopft, dem nützt irgendeine Überwachung nur dann, wenn das System massive Sanktionen aus derartigen „Verstößen“ ableitet, spricht: die Person gegebenenfalls auf eine Zwangsdiät setzt. Genau das scheint der Plan zu sein. Das würde jedoch genau dem Muster folgen, gegen das die Amerikaner durch die Wahl von Trump in überwältigender Mehrheit gestimmt haben. Die Leute haben sich für die Freiheit entschieden, nicht für ein Dasein als Zootier, überwacht von globalistischen Wärtern. Warum es so schwer sein soll, ein paar Grundnahrungsmittel einzukaufen und sich daraus ein normales Essen zuzubereiten, bleibt das Geheimnis des einzelnen Verbrauchers. Ein staatlicher Eingriff ist diesbezüglich nur über das Bildungssystem sinnvoll. Weniger Geschwätzigkeit und eine Portion konkreter Lebenskunde würde nicht nur den US-Schulen guttun. Also: Rein in die Schulküchen und Kochen lernen! Denn diese Kunst scheint in vielen Familien verlorengegangen zu sein. Dann kann man elektronische Überwachungssysteme in die Tonne kloppen beziehungsweise auf tatsächlich Kranke (wie Diabetiker) beschränken, denen sie das Leben im Einzelfall erleichtern können.
Das wird kommen. Der Grund ist einfach: man kann den Menschen alles verkaufen, andrehen, aufschwatzen, wenn es nur in den höchsten Tönen gelobt und angepriesen wird, wobei alle Risiken ausgeblendet und alles in rosigsten Farben dargestellt wird. Spricht man dann noch niedere Instinkte oder Emotionen an, hat man schon gewonnen. Dazu kommt noch der Herdentrieb: wenn es „alle“ machen, will ich auch dabei sein, und das Phänomen, daß Denken anscheinend wehtut, und daher tunlichst vermieden wird. Entscheidungen fallen „oft aus dem Bauch“, obwohl völlig irrational. Wenn man die tiefliegenden Bedürfnisse anspricht, hat man schon gewonnen. Damit arbeiten alle Verkaufssender im TV, anscheinend mit Erfolg. „Völlig gratis dazu erhalten Sie die noch eine Flasche XY, sowie die Gebrauchsanweisung, bezahlen sie in nur 3 kleinen Raten zu….aber nur wenn Sie sofort anrufen!“.Wenn dann noch das Reizwort „Sichern“ fällt, brechen alle Dämme. Genau so lief es mit der Verbreitung des Handys. das heute als Smartphone wie das Evangelium in der Hand getragen wird, weil es so viel Bedürfnisse der „Bedürftigen“ erfüllt, genau wie die „sozialen Medien“. Whatsapp spioniert mich aus? Was juckt’s macht aber Spaß, brauche ich. Und wie geil muß es doch sein, im Supermarkt seine Smartwatch ans Terminal zu halten, und schon ist per Apple-Pay bezahlt. Über Daten macht sich da kein Mensch Sorgen, Hauptsache die eigenen Wünsche nach Dabeisein, vorne dazu zu gehören, zeigen was man hat, usw. werden befriedigt. Und schon bei Corona sah man, was passiert, wenn noch das Versprechen ins Spiel kommt, das eigene erbärmliche Leben irgendwie verlängern zu können. Da trennt sich die Welt dann in Spreu und Weizen, und natürlich will man der Weizen sein! Ungeimpfte in Lager, wegsperren, keine Behandlung, keine Gnade. Her mit der Fitness-Tracker, was juckt mich, wer die Daten liest? Wie viele haben die EPA abgelehnt?
Schon die hässliche Ohrmarke an der Kuh und das Chippen von Tieren ist eine Zumutung und auch eine bewusste Körperverletzung am Lebewesen, das sich nicht wehren kann. Der Chip unter der Haut kann übrigens „wandern“, was nicht ungefährlich ist. Das ist vielen Menschen egal, aber mir nicht. Aber wenn Menschen so doof sind und das mit sich machen lassen, dann kann man ihnen nicht mehr helfen. Unser Leben wird immer weiter bestimmt von Kontrolle und Überwachung und viele machen sich darüber nicht mal Gedanken, die Daten werden nur so abgefangen und damit Geld gemacht , was letztendlich auch der Treiber ist. Wir leben im einem kapitalistischen System, wo jedes Mittel recht ist, wenn es darum geht Geld zu generieren frei von jeglicher Moral. Wir haben uns selbst das Gefängnis gebaut, indem wir es zuließen, dass die digitale Diktatur uns zwangsweise übergestülpt wurde unter dem Deckmantel des Fortschritts. Wenn erst mal das Bargeld weg ist, dann sind wir komplett Marionetten eines kranken Systems, was uns jetzt schon krank macht. Natürlich kann man mit Daten nicht nur gut handeln und kontrollieren, sondern auch „aussortieren“. Versicherungen werden sich freuen und bestimmte Arbeitgeber auch, die Krankenkassenbeiträge werden klettern oder sinken, je nach „Wohlverhalten“ . Dass die Amis im Durchschnitt verfettet sind weiß man, wir ziehen dabei auch gut nach, was man schon bei Kindern sehen kann und dennoch sollte sich jeder totfressen oder totsaufen können, wenn er mag, das gehört auch zur Freiheit, eine gewisse Selbstdisziplin setzt sicher auch Intelligenz voraus, aber der Staat hat das nicht zu kontrollieren.
Die meisten Menschen haben noch nicht einmal verstanden was ein Smartphone neben einer Wanze real ist. Als erstes die personenbezogene Individualisierung d.h. der Nutzer ist jur. Vertragspartner aller installieren APPs, verbindlich! Die ganzen Verträge die ein Nutzer in einem Smartphon schliesst, ausgedruckt würde Bücherregale füllen und verstehen nur Rechtsgelehrte. Ich dachte immer das Koppelverträge verboten sind. Irrtum! Kurzum jeder Smartphone Nutzer wird komplett über den Tisch gezogen. Warum dieser Unrechtsstaat und alle Bundesländer gerade mit Microsoft und Google geheime Verträge haben, sollte auch nachdenklich machen. Warum gerade Dänemark alles auf Linux umstellt ist ein Hinweis. Der nächste Super-Booster wird gezündet. „Wir stellen Fahrer und Computer rechtlich gleich“, sagte Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). D.h. demnächst wird dir dein Smartphon, Auto oder Alexa Befehle, Arbeitsanweisungen geben die DU auszuführen hast, ansonsten Vertragsstrafe. // Petition Digitalcourage (BigBrother Award) „Wir fordern den Bundestag auf, ein Recht auf Leben ohne Digitalzwang ins Grundgesetz aufzunehmen! Denn es darf nicht sein, dass das Wahrnehmen von Grundrechten, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Nutzung öffentlicher Infrastruktur (Bahn, Post, medizinische Versorgung) davon abhängig ist, dass wir Internet haben, ein Smartphone bei uns tragen oder eine bestimmte App installieren.“ Die digitale Misshandlung und Vergewaltigung aller Bürger, Urlauber/Besucher in diesem Land! sollte ebenso jur. definiert werden. Egal ob APPs oder Betriessysteme oder Hardware.
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