Volker Seitz / 09.05.2020 / 10:00 / Foto: Wikimedia Commons / 11 / Seite ausdrucken

Der Tschadsee ist kein sterbender See

Die Region um den Tschadsee ist binnen weniger Jahre mit insgesamt fast 2,3 Millionen Vertriebenen und Flüchtlingen zu einem gefährlichen Krisenherd geworden. Der Klimawandel wird seit Jahren für die Krise um den Tschadsee in der Sahelzone verantwortlich gemacht. Immer wieder wird behauptet, dass der See austrocknen wird. Zwar ist durch Dürren und Hitzeperioden ein erheblicher Teil der Wasseroberfläche verdampft, aber der See schrumpft nicht mehr. Trotzdem halten sich hartnäckig in den Medien derartige Berichte. Weil das plausibel erscheint, schreiben Journalisten voneinander ab. Die sollten aber von Berufs wegen besonders skeptisch und faktentreu sein. Die falschen Berichte haben neben dem wirtschaftlichen auch einen politischen Hintergrund.

Die angeblich drohende Umweltkatastrophe könne nur durch einen Kanal, der Wasser vom Kongobecken zum Tschadsee führt und so den See wieder auffüllt, abgewendet werden. Nur so könne Hunger beendet werden und Arbeitsplätze geschaffen, und nur so hätte die Region eine Zukunftschance. Ein prominenter Befürworter des Projekts – unter Beteiligung italienischer Firmen – ist Romano Prodi, ehemaliger italienischer Ministerpräsident und Präsident der Europäischen Kommission. Honi soit qui mal y pense. 

Alexander Carius leitet das Forschungs- und Beratungsinstitut Adelphi in Berlin. Adelphi hat sich auf die Themen Klimawandel, Umwelt und Entwicklung spezialisiert. Alexander Carius und seine Mitarbeiter arbeiteten im Auftrag des UNDP und des niederländischen Außenministeriums und des Auswärtigen Amts an einer Studie über das Tschadseebecken. Sie sollten skizzieren, welche Risiken und Elemente die Krise in dieser Region hat.

Der See könnte sogar wieder wachsen

Die Studie ist die erste ihrer Art in der Tschadseeregion. Die Forschungsarbeit ist das Ergebnis von zwei Jahren unabhängiger, interdisziplinärer Forschung in den Anrainerstaaten Kamerun, Niger, Nigeria und im Tschad. Sie vereint Daten hydrologischer Langzeituntersuchungen aus dem Tschadseebecken mit jüngsten Analyseergebnissen aus zwanzig Jahren Satellitenbeobachtungen.

Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt bestätigt die Messungen. Es gebe ein Auf und Ab, aber in den letzten 18 Jahren keinen Trend, dass der See weiter schrumpft.

Nach den Forschern könnte der See sogar wieder wachsen, weil von den Quellen des Sees ausreichend Wasser zum See gelangt. Die wichtigsten Zuflüsse des Tschadsees sind der Chari mit seinem Nebenfluss Logone und der Komadougou-Yobe. Die intermittierenden Flüsse El Beid und Yedseram spielen in regenreichen Jahren ebenfalls eine wichtige Rolle, weil ihr Abfluss dann groß genug ist, um den See zu erreichen. Forscher vermuten, dass sich unterhalb des Sees Grundwasserreservoirs befinden, die den Tschadsee wieder auffüllen könnten. Untersuchungen haben gezeigt, dass eine substanzielle Menge des Grundwassers jährlich durch Überflutung beziehungsweise aus dem Niederschlag erneuert wird.

Vorwand, um Missstände zu rechtfertigen

Die Anrainerstaaten nehmen den Klimawandel und das angebliche Austrocknen des Sees als Vorwand, um soziale Konflikte zu überdecken. Die Machtelite nutzt den Klimawandel, um Missstände zu rechtfertigen. Sie verstecken sich hinter dem Klimawandel und behaupten, der sei für die sozialen Ungerechtigkeiten verantwortlich. Die externen Faktoren könnten sie nicht beeinflussen.

Die Region am Südrand der Sahara ist von Armut, niedrigem Bildungsstand und schwacher sozioökonomischer Entwicklung geprägt.

Die Ursachen, die der Unsicherheit in der Region zu Grunde liegen, sind jedoch weitaus komplexer und tief verwurzelt in der Geschichte der Tschadsee-Region. Ungleichheit, über einen langen Zeitraum hin andauernde politische Marginalisierung und der Ausschluss der Bevölkerung am Tschadsee von der übrigen Gesellschaft sind einige der Faktoren, die den Konflikt mitverursacht haben“, 

schreibt Janini Vivekananda, Hauptautorin des Berichts und Senior Advisor bei Adelphi. Gruppen wie Boko Haram kontrollieren Territorien und schwächten die Ökonomie in der Region. Sie zerstören die Ernte und die Infrastruktur wie Straßen, was es den Händlern unmöglich macht, ihre Waren zu transportieren. Dies hat verheerende Folgen für die Lebensmittelsicherung in der Region, wo 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung von Landwirtschaft, Fischerei und Viehzucht leben.

Wenn im Zusammenhang mit der Situation des Tschadsees von Umwelt- und Klimakatastrophen die Rede ist, muss man sich vor Augen führen, worum es überhaupt geht. Wer an der Klimadiskussion teilnimmt, sollte vorher sein Wissen vertiefen. Wolfgang Behringer, Professor für Geschichte an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, zeigt in seiner „Kulturgeschichte des Klimas“, wie das Klima die Menschheitsgeschichte schon immer nachhaltig beeinflusst hat, Zusammenbrüche ganzer Kulturen eingeschlossen. Damit soll das Problem des Klimawandels – den Behringer nicht infrage stellt – nicht verharmlost werden. Aber die Darstellungen können doch helfen, das Problem in einen größeren Zusammenhang einzuordnen.

 

Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Bestsellers „Afrika wird armregiert“. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe erschien im September 2018. Drei Nachauflagen folgten 2019 und 2020. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.

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Robert Jankowski / 09.05.2020

Und wieder prägen Boko Haram und andere Islamisten die Region und ihre negative Entwicklung. Man darf dies zurecht als Steinzeit Religion bezeichnene! Dazu eine permanent andauernde und vom politischen Weltbild geprägte Diskussion um Klimawandel. Daraus kann man den Zündstoff für grüne Totalitarismus Bestrebungen wunderbar formen! Achso: die Schuld hat selbstverständlich der Europäer und nicht die ausdufernde Bevölkerungsexplosion in Afrika.

Stephan Bujnoch / 09.05.2020

Vor vielen Jahren habe ich einen interessanten Beitrag zum Tschadsee und dem Gebiet um Troja gelesen. Damals war ich noch als Industrieknecht aktiv und habe dies nur zur Kenntnis genommen, ohne die Quelle zu vermerken. Die Quintessenz war folgende : In den letzten 8000 Jahren hat der Tschadsee fünf Epochen des Rückgangs bis zur vermuteten Austrocknung erlebt ünd überlebt. Dies hatten Paleogeologen aus Sedimenten herausgelesen. Interessant in diesem Kontext sind Ausgrabungen auf dem Gebiet Trojas. Die Archäologen fanden in verschiedenen Grabungstiefen fünf verschiedene kulturelle Epochen, deren Datierung mit den Zeiträumen der wasserreichen Phasen des Tschadsees zusammenfiel. Untersuchungen von Ufersedimenten des nahe Trojas gelegenen Flußlaufs ergaben eine zeitliche Übereinstimmung mit dem Tschadsee hinsichtlich derTrockenphasen. Man schloß daraus, das die Kulturen mit dem “Wasserstand” des Flusses auflebten und niedergingen. Alles ohne CO2!

HaJo Wolf / 09.05.2020

Hatte Annalena Blödbock ihre Kobolde dabei?

Rolf Lindner / 09.05.2020

Immer wieder wird von linksgrünen Meinungsmachern verbreitet - jüngst von CSU(?)-Entwicklungsminister Müller, dass es, wenn alle Menschen so leben würden wie wir Deutschen, die Ressourcen von zwei Erden brauchen würde. Zum Leben gehört nicht unbedeutend u.a. die Zeugung von Nachkommen. Bei einer Fertilitätsrate von 1,4 würde das bedeuten, dass die Erde in sogar absehbarer Zukunft menschenleer sein würde. Wahrhaft paradiesische Zustände im Sinne der Linksgrünen aller Spielarten von Merkel über Annalena bis Bedford-Strohm und Konsorten - nur ohne Adam und Eva. Der Tschadsee wäre alternierend ein Binnenmehr oder ein Stück Wüste, je nachdem ob die Erde entsprechend den natürlichen Klimaschwankungen weniger oder mehr mit wasserbindendem Eis bedeckt ist. Es würde dann auch keinen Entwicklungsminister geben, der offenbar in der Schule beim Exerzieren der Grundrechenarten gefehlt hatte. Die FFF-Demos gab es damals noch nicht. Der Grund muss ein anderer sein.

Frank-Michael Goldmann, Dänemark / 09.05.2020

(Zitat) ” Alexander Carius und seine Mitarbeiter arbeiteten im Auftrag des UNDP und des niederländischen Außenministeriums und des Auswärtigen Amts an einer Studie über das Tschadseebecken.”. Im Anfertigen von Studien und Analysen sind die Europäer ganz gross. Kost ja auch nix ausser Geld. Steuerzahlergeld. Und hilft Dummschwätzern wie unserem Maasmännchen und seinem Kumpel Asselborn von der Weltmacht Luxemburg - so führt der Asselborn sich jedenfalls auf - in der Region Farbe zu bekennen und der Boko Haram auf die Füsse zu treten. Aber dafür müsste vielleicht mal die EU mit einer Stimme sprechen. Und nicht nur reden, sondern handeln. Womit ich wieder bei der von der Leyen gelandet bin - dem Hauptproblem der EU.  However: Ohne Zerschlagung der Terrorgangs in der Region sind teure Studien rausgeschmissenes Geld. Pfiat Euch!

Harry Hirsch / 09.05.2020

@Wolfgang Kaufmann, ich hätte nicht ihre Worte gefunden wollte aber sinngemäss das gleiche schreiben. Danke!

Steffen Rascher / 09.05.2020

In China klettern Bauer auf ihre Obstbäume, um, Blüten zu bestäuben, weil die Bienen durch Pestizide vergiftet wurden. Das haben wir alle schon gehört. Richtig ist, in China gibt es Obstzüchtungen, die werden von Insekten nicht bestäubt, weil es nicht geht. Nun müssen die Züchter selber ran, denn das Obst ist sehr gefragt. Man kann es nicht lassen mit der Verarscherei und wundert sich dann über den wachsenden Unwillen zuzuhören.

Volker Seitz / 09.05.2020

@Bernhard Krug-Fischer Besten Dank für den Hinweis.

Bernhard Krug-Fischer / 09.05.2020

Lieber Herr Seitz, es gibt auch eine Analyse der GRÜNEN zum Tschadsee. „Ein bewusst hochkarätiges Autor*innen Team der Partei erstellte diese Analyse. Das Autor*innen-Team: Annalena Baerbock: Studium Politikwissenschaft, öffentliches Recht und Völkerrecht. Sprecherin der GRÜNEN für Klimapolitik; Omid Nouripour: Studium Deutsche Philologie, Politikwissenschaft, Philosophie und Rechtswissenschaft; Bärbel Höhn: Mathematik und Volkswirtschaftslehre; Jürgen Trittin: Diplom-Sozialwirt. Ergebnis der Studie (Die Klimakrise als Konfliktverschärfer): Annalena Baerbock: … Gemeinsam mit Bärbel Höhn, Jürgen Trittin und Omid Nouripour habe ich analysiert, wie klimatische Veränderungen, Konflikte verschärfen – mit entsprechenden Folgen für die weltweite Migration. Insbesondere Wassermangel und Wüstenbildung können zu einem Kampf um das schrumpfende nutzbare Land führen. Ein Beispiel dafür können wir schon heute in der Region um den Tschad-See beobachten. Die Fläche des Sees ist seit den 1960er Jahren vor allem aufgrund der Klimakrise um etwa 75% zurückgegangen. Der Wassermangel befördert Konflikte um Land und zwingt die betroffenen Fischer und Landwirte zur Flucht in die Städte.“ Wer mehr zu der Studie erfahren will, auf EIKE erschien am 9. September ein Artikel „Immer wieder muss der Tschad-See unter dem Klimawandel leiden, oder: Warum steht in Studien der GRÜNEN häufig so viel Falsches drin?“ Einfach Tschadsee und EIKE in Google eingeben.

Thorsten Pallmauer / 09.05.2020

Im Artikel der englischen Wikipedia steht die Antwort und das gleich im ersten Absatz: ” it shrank by as much as 95% from about 1963 to 1998”, hat sich seitdem aber stabilisiert. Nun, was ist in der Zeit (und heute noch immer) passiert in den Anrainern Tschad, Kamreun, Nigeria und Niger? Auch hier liefert die allwissende Müllhalde die Antwort. Man suche nach “Liste von Staaten und Territorien nach Bevölkerungsentwicklung” und zähle die Bevölkerung der vier Länder einmal zusammen für das Jahr 1950 (47,2 Mio) und einmal für das Jahr 2018 (254,5 Mio). Von denen leben zwar nicht alle im Einzugsgebiet des fraglichen Sees, aber man kann näherungsweise sicherlich von einer proportionalen Entwicklung ausgehen. Das heißt: In den letzten 70 Jahren verfünffachte sich die Bevölkerung, die ihr Wasser zur Bewässerung, für gewerbliche Anwendungen und für Haushaltszwecke aus dem See bezieht. Muss man sich da wundern über eine Überlastung des Sees? Nein. Nur einmal zum Vergleich: Im Einzugsbereich des Bodensees leben heute etwa 6 Mio Menschen, wobei im Jahr 1950 bereits ungefähr 5 Mio vom See gelebt haben. Hätte es eine vergleichbare Entwicklung wie in Afrika gegeben, dann müssten sich den See heute 25 Mio Menschen teilen und das aus drei Ländern. Wassermangel wäre normal, Spannungen wären wahrscheinlich und eine Versandung des Rheins möglich (und damit Wassermangel für ein noch viel größeres Gebiet) . Die Zusammenhänge sind so offensichtlich, dass man sich schon sehr wundern muss über die Ignoranz der Entwicklungshilfe. Mit einem rein zufällig entstandenen Nexus an weltabgewandter Dummheit kann ich mir das jedenfalls nicht mehr erklären. Nur, wer hat Interesse daran, dass es absichtlich so ist?

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