Bei der ganzen Diskussion über Deepfakes geht es im Kern um eine alte, sehr grundlegende Frage: Wie gehen wir damit um, wenn jemand behauptet, eine andere Person hätte etwas getan, was sie in Wirklichkeit nicht getan hat? Deepfakes sind künstlich erzeugte Bilder und Videos, die Menschen bei Handlungen zeigen, die sie nie begangen haben. Technologisch ist das neu, gesellschaftlich und moralisch ist es jedoch eine Variation von etwas, das es schon lange gibt: die Unterstellung, die Verleumdung, die falsche Behauptung über einen anderen Menschen.
Das eigentliche Problem ist also nicht neu. Schon lange vor der heutigen Technologie konnten Menschen andere beschuldigen, Gerüchte streuen oder bewusst falsche Anschuldigungen, Geschichten und Bilder verbreiten. Deepfakes sind letztlich nur ein weiteres Werkzeug, um genau das zu tun, nur überzeugender, schneller und potenziell mit größerer Reichweite.
Die entscheidende Frage bleibt daher dieselbe wie früher: Wie gehen wir mit solchen Vorwürfen um? Wie prüfen wir, was wahr ist? Wie schützen wir Menschen davor, dass ihnen Unrecht getan wird durch falsche Behauptungen? Wie gehen wir mit denen um, die solche Behauptungen in die Welt setzen? Deepfakes verschärfen diese Fragen, aber sie verändern ihren Kern nicht: Wie gehen wir mit Leuten um, die behaupten, ein Mensch habe etwas getan, was er nicht getan hat?
Gerade deshalb ist es entscheidend, dass man bei konkreten Fällen immer genau prüft, was an Vorwürfen tatsächlich dran ist. Genau das tun auch diejenigen, die in aktuellen Diskussionen zunächst hinterfragen, ob bestimmte Inhalte oder Geschichten überhaupt authentisch sind, sei es im Hinblick auf technische Manipulationen oder auf die Möglichkeit, dass Narrative durch mediale Dynamiken, Netzwerke oder gezielte Inszenierungen entstehen, die so vielleicht nicht der Wahrheit entsprechen.
Die Unschuldsvermutung – kein juristisches Detail, sondern ein zivilisatorisches Fundament
Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Diskussion rund um Christian Ulmen und die Vorwürfe im Zusammenhang mit Collien Fernandes. Gerade hier zeigt sich, wie schnell sich moralische Urteile verfestigen können, noch bevor geklärt ist, was tatsächlich geschehen ist, und wie stark zugleich der Druck auf diejenigen ist, die zunächst zur Prüfung und Zurückhaltung aufrufen.
Dabei wird ein zentraler Grundsatz oft übersehen oder bewusst verdrängt, nämlich die Unschuldsvermutung. Sie ist kein juristisches Detail, sondern ein zivilisatorisches Fundament. Sie bedeutet nicht, dass Vorwürfe ignoriert werden sollen, sondern dass sie geprüft werden müssen, sorgfältig, nüchtern und ohne Vorverurteilung.
In aufgeheizten öffentlichen Debatten geschieht jedoch häufig das Gegenteil: Zweifel wird selbst verdächtig. Wer nicht sofort glaubt, wer nachfragt, wer Widersprüche sieht oder auf fehlende Belege hinweist, gerät schnell unter Rechtfertigungsdruck. Ihm wird unterstellt, er wolle Täter schützen, Opfer diskreditieren oder schlimme Taten relativieren. Der Zweifel an einer Beschreibung einer Tat ist jedoch nicht dasselbe wie Sympathie für die Tat. Wer hinterfragt, ob etwas wirklich so geschehen ist, wie es dargestellt wird, sagt damit nicht, dass die behauptete Tat harmlos sei oder akzeptabel wäre. Er sagt lediglich: Bevor wir urteilen, müssen wir wissen, ob es überhaupt so war.
Gerade bei den grausamsten Vorwürfen ist diese Unterscheidung entscheidend. Je schwerer die Anschuldigung, desto größer ist die moralische Wucht, und desto größer ist die Verantwortung, sie zu überprüfen. Denn aus solchen Vorwürfen entstehen nicht nur Meinungen, sondern reale Konsequenzen wie öffentliche Verurteilung, soziale Ausgrenzung, berufliche Zerstörung und im Extremfall sogar staatliche Maßnahmen.
„Es ist nur zu deinem Besten.“ So sprechen jedoch Zuhälter.
In dem Moment, wo Bilder genutzt werden, um daraus staatliches Handeln abzuleiten, mögen es nun künstlich erzeugte Bilder sein oder bildhafte Beschreibungen von Ereignissen, ist es wichtig, zu schauen, ob es sich nicht vielleicht um Instrumentalisierung handelt. Diese Vorsicht ist besonders wichtig, wenn der Staat schon genug Gesetze, Regelungen und Verbote hat, mit denen er die Probleme eigentlich lösen könnte.
In Deutschland gibt es wahrlich ausreichend Gesetze, die alles abdecken, wenn nicht sogar zu viele. Weitere Verbote oder neue Gesetze sind nicht notwendig. Es ist äußerst gefährlich, wenn aufgrund aktueller Fälle, die getragen sind von enormen Empörungswellen, unter denen nicht wenige Schiffe der Vernunft weggerissen werden können, neue Forderungen nach zusätzlichen Eingriffen und Einschränkungen gestellt werden.
Es ist besonders problematisch, wenn der Staat sich zum vermeintlichen Beschützer aufschwingt, der vorgibt, uns zu schützen, in Wahrheit aber unsere Freiheiten zunehmend einschränkt. Der Staat sagt immer wieder: „Es ist nur zu deinem Besten.“ So sprechen jedoch Zuhälter. Sie geben sich als Fürsorger aus, wollen jedoch nur unser Geld und verteidigen ihren Kiez. Sie nutzen Bilder des Schreckens, um Macht zu haben über jene, die sie einschüchtern.
In einer Zeit, in der Deepfakes immer realistischere Bilder des Schreckens erfinden können und diese auch noch in rasanter Geschwindigkeit verbreitet werden können, werden die Vorsicht und der Zweifel immer wichtiger. Zweifel ist hier kein moralischer Makel, sondern eine notwendige Form der intellektuellen Redlichkeit.
Eine ganz andere Form von Wirklichkeit
Dabei beschränkt sich das Problem nicht auf das Internet. Es gibt auch subtilere und wirkungsvollere Formen dessen, was man als „tiefe Fälschung“ verstehen kann, nämlich narrative Konstruktionen, die besonders von den öffentlich-rechtlichen Medien verbreitet werden. Wenn einzelne Personen Inhalte manipulieren, ist die Reichweite begrenzt. Wenn jedoch große, etablierte Institutionen wie öffentlich-rechtliche Medien mit erheblicher finanzieller und struktureller Macht bestimmte Geschichten erzählen, gewichten oder einordnen, dann entsteht eine ganz andere Form von Wirklichkeit. Sollte sich eine solche Darstellung später als verzerrt oder falsch herausstellen, ist ihr Effekt ungleich größer.
Man könnte hier von einem „strukturellen Deepfake“ sprechen, von einer Konstruktion eines Gesamtbildes, das für das Publikum plausibel wirkt, obwohl es auf unvollständigen, selektiven oder fehlerhaften Informationen beruht. Diese Form ist schwerer zu erkennen als ein klassischer Deepfake und gerade deshalb potenziell wirkungsmächtiger. Der Unterschied liegt also nicht nur in der Technik, sondern auch in der Autorität und Reichweite. Eine private Fälschung muss sich erst verbreiten. Eine institutionelle Erzählung wird oft sofort geglaubt.
Deshalb ist es umso wichtiger, auch gegenüber etablierten Quellen eine kritische Haltung zu bewahren. Auch große Systeme können irren, verzerren oder Dynamiken folgen, die nicht unbedingt der Wahrheit verpflichtet sind, sondern etwa Aufmerksamkeit, Deutungshoheit oder moralischer Positionierung. Auch große Systeme haben Interessen und Schwächen.
Am Ende führt all das zurück zur ursprünglichen Frage: Wie gehen wir mit Vorwürfen um? Die Antwort darauf kann nicht sein, dass wir schneller urteilen, sondern dass wir genauer hinschauen. Dass wir unterscheiden zwischen Behauptung und Beleg, zwischen moralischer Empörung und gesicherter Erkenntnis. Und vor allem, dass wir den Zweifel nicht bekämpfen, sondern als das anerkennen, was er ist: ein unverzichtbares Werkzeug, um Wahrheit von Irrtum zu unterscheiden.
Die Antwort kann auch nicht sein, dass wir die mühsame Arbeit der Wahrheitsfindung delegieren und uns aus Bequemlichkeit oder Faulheit auf irgendwelche Autoritäten verlassen, die uns dann Antworten liefern, weil wir selbst nicht bereit sind, unseren eigenen Verstand zu gebrauchen. Genau das ist nämlich Unmündigkeit.

Die gesamten Medien sind ein einziger Deep Fake. Der Höhepunkt der Desinformation, wenn man nicht mal mehr weiß, wer Männlein oder Weiblein ist. Frei nach Frank Zappa: Wenn die Demokratieshow vorbei ist, werden die Kulissen abgeräumt und die schaust auf die Mauer am Ende des Theaters. Und auf der ist Stacheldraht. Natürlich gegen Rechts und zu unserem Schutz.
„Es ist nur zu deinem Besten.“ So sprechen jedoch Zuhälter. -> Sehr treffender Vergleich. Es geht dem linksgrünen Milieu doch einzige darum, per staatlicher Macht und Zwang auf allen erdenklichen Wegen („Flüchtlinge“, Klima, sonstige Opfergruppen, Krieg) des vorgeblich Guten an das von anderen Leuten erarbeitete Geld zu kommen. Das ist nicht nur moralisch äußerst verwerflich, sondern zutiefst asozial. Die Hatwifes von Hateaid und sonstigen NGO-Konsorten sind in diesem Spiel letztlich auch nur Propagandanutten, die in der Form anschaffen, dass sie diese Abzockagenda unterstützende Narrative (= Lügenmärchen) für staatliche Subventionen erfinden und verbreiten.
Wenn diese Ulmen-Fernandez-Schmuddel-Posse tatsächlich unter dem Label Gegen-Anti-Semitismus gelaufen ist, zieht das irgendwie die Semiten in eine seltsame Ecke? Was sagt Michael H. von H.A.81? Ich verstehe es nicht ganz, war das nun die Idee der Justizministerin, eine in Spanien gescheiterte Sache in Deutschland neu aufkochen zu lassen, um ein muffiges Süppchen zu kochen, das schon etwa so lange köchelt, wie Wolfgang S. sein freundliches Gremlin-Grinsen hatte. Ist das nun eine Altlast oder eine Kinderkrankheit einer Partei, die solche Justizministerin ihr Eigen nennen darf? Es ist eigentlich nicht mehr wichtig, was in der Sache wahr ist und was nicht, ob zur Inszenierung nun nur nackter Ars.. gehört, oder auch Morddrohung noch. Und wir sind gar nicht berufen, das zu beurteilen. Sobald davon ein Gestank ausgeht, DÜRFEN WIR UNS ANGEWIDERT ABWENDEN. Das wirkliche Problem wird durch den roten Nebel sichtbar. Die Gefahr einer faschistischen Schmuddel-Justiz. Noch ist es nicht so weit! Wir müssen höllisch aufpassen, dass es in Deutschland nicht wieder so wird, wie schon zwei Mal und vielleicht noch wie eine Serienfortsetzung mit Steigerung.
Aber eins bleibt leider weiterhin ungeklärt: Ist es nun strafbar, wenn man bei begründeten Zweifeln ruft: „Hört auf mit diesen konstruierten Looser-Kampagnen!“
Oder würden die Looser das als Morddrohung verstehen, weil sie ja sonst nicht aufhören können?
Mir geht es bei den Filmen aus dem Linkswogen Spektrum der UFA Studios (LSUS) schon seit Urzeiten so, dass ich die verrückten Gedankengänge einfach nicht verstehe. Später kam dann noch dazu, dass man ihre hervorgepressten moralischen Lehrsätze nicht mehr verstehen konnte. Ich sehe da nur Klamauk. Ist das strafbar? Mal die Ministerin fragen. Dagagen waren ja die plumpen Verweckslungskomödien der Fernsehens der DDR noch in einfacher Sprache. Und allen ist gemeinsam, dass man den WIRREN MIST einfach nicht mehr entwirren kann. Ist das KUNST?
Was ist es dann?
Mal kommt Unfug als „tiefe Fälschung“ daher, gelegentlich auch als „struktureller Deepfake“, meistens hat man es einfach mit schlechten Ideen zu tun. Ideen, welche zu desaströsen Ergebnissen führen, wenn sie zur Richtschnur individuellen oder gesellschaftlich-politischen Handelns dienen. Ganz unabhängig vom narrativen Gewand und jeder Geschichtenschneiderei. Die deutsche Geschichte der letzten 150 Jahre ist da ein besonders anschauliches Beispiel.
Wisst ihr noch, als drei Polizisten die Erstürmung des Reichstags durch hunderte Querdenker und Reichsbürger verhindert haben? Das war so lächerlich.
Wikipedia sagt: >>(* 15. Dezember 1968 in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Politikerin (SPD). Sie ist seit dem 6. Mai 2025 Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz im Kabinett Merz.[1] Zuvor war sie von 2016 bis 2025 Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz.<<
## Das wäre ja mal ein Ermittlungsansatz. Man müsste sich mal in Reinland-Pfalz umhören, wie es da mit der Bildung aussieht.
>>Mit Blick auf das Agieren des Koalitionspartners CDU/CSU und deren Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn äußerte sich Hubig nach einem Bericht auf der Seite yahoo/finanzen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur kritisch zu den Vorgängen, die zum Rückzug der Professorin für Öffentliches Recht an der Universität Potsdam Frauke Brosius-Gersdorf von der Kandidatur zur Bundesverfassungsrichterin geführt hatten: „‚Wir brauchen mehr Sorgfalt und Objektivität in unseren Debatten,‘ sagte die SPD-Politikerin. ‚Kampagnen‘ dürften nicht dazu führen, dass man talentierte und qualifizierte Bewerber – und vor allem Bewerberinnen – verliere.<<
AHAA. Schwullofop also. Das geht gar nicht! Unter Freunden!
Man kann ja zur Praxis stehen, wie man will, aber das gehört nicht in die Öffentlichkeit, ob einer eine lange Nase hat, oder NUR so ein hinterfotziges Grinsen. Und SUBTILE Andeutungen reichen ja. Es ist einfach unseriös und juristisch praxisfern, uns zu unterstellen, wir hätten nicht das Bild im Kopf. Also, SO geht das schon mal gar nicht. Talentierte Bewerber:Innen, da schließt sich ja der Kreis. Dass die CDU immer nörgelt, sogar noch hinter der Brandmauer, wenn man ihr den Kopf runter drückt, das wissen wir schon.
Ich sehe im Ganzen Entwarnung. Die Klarnamenspflicht kommt ins Gesetz. Sie kann aber nicht durchgesetzt werden. Es wird ein weiteres Gesetz sein, das theoretisch brilliant ist. Das Gute-Klarnamen-Gesetz ™.
Mir ist es egal, welchen Namen man mir geben wird. Es hat für mein Selbstverständnis keine Auswirkung. Seit 2020 heiße ich “Nazi„. Dafür bin ich nicht getusst.
Nachdem ich mich jetzt einige Tage damit beschäftigt habe, bin ich der Meinung, dass ein Teil dessen, was Hubig plant mit ihren Gesetzentwürfen durchaus berechtigt ist und Sinn macht. Dass dies auf eine etwas dubiose Weise im Rahmen einer mutmaßlich orchestrierten Kampagne mit Hilfe u.a. einer umstrittenen NGO passiert ist, schmälert aus meiner Sicht die Sinnhaftigkeit nicht (insbesondere der Neufassung von § 184). Nur bzgl. einiger Passagen (v.a. bei dem neuen § 201b) habe ich Kritik, u.a. weil sie teilweise so schwammig formuliert sind, dass Willkür und potentiell Zensur Tür und Tor geöffnet ist. Man muss also nicht das ganze Kind mit dem Bade ausschütten, nur weil man Hubig, ihre Mitstreiterinnen und HateAid dubios findet.