Hubertus Knabe, Gastautor / 18.11.2019 / 10:00 / Foto: Blaues Sofa / 32 / Seite ausdrucken

Der späte Triumph der Stasi

Es gibt Bilder, die brennen sich für immer ein ins Gedächtnis. Bei mir ist es das triumphierende Gesicht des einstigen Gefängnischefs von Hohenschönhausen, Siegfried Rataizick. Am Tag, nach dem mir Berlins Kultursenator Klaus Lederer im September 2018 mit zitternden Händen die Kündigung überreicht hatte, stand der ehemalige Stasi-Oberst vor seiner einstigen Wirkungsstätte. Er wollte sich den Auszug des in Stasi-Kreisen so verhassten Direktors der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen persönlich ansehen.

27 Jahre lang war Rataizick Chef der Abteilung XIV und damit Herr über sämtliche 17 Stasi-Gefängnisse. Allein in der zentralen Haftanstalt Hohenschönhausen, in der er 1952 als kleiner Wärter angefangen hatte, inhaftierte der DDR-Staatssicherheitsdienst rund 11.000 Menschen, die meisten, weil sie sich gegen die Diktatur der SED aufgelehnt hatten. Monatelange Einzelhaft und perfide Verhöre führten bei vielen zu lebenslanger Traumatisierung. Rataizicks ausgeklügeltes Haftregime, über das er 1984 an der Stasi-Hochschule in Potsdam promovierte, war darauf ausgerichtet, dass den Gefangenen am Ende nur ein einziger Ausweg blieb: auszusagen, was die Stasi hören wollte. 

Laut UNO-Konvention bezeichnet der Ausdruck “Folter” jede Handlung, „durch die einer Person vorsätzlich große körperliche oder seelische Schmerzen oder Leiden zugefügt werden, zum Beispiel, um von ihr oder einem Dritten eine Aussage oder ein Geständnis zu erlangen.“ Folter und deren Duldung waren auch in der DDR eine Straftat. Trotzdem wurde Siegfried Rataizick niemals strafrechtlich zu Verantwortung gezogen. Nicht ein einziger der 744 Mitarbeiter der Stasi-Haftanstalt Hohenschönhausen musste nach der Wiedervereinigung ins Gefängnis.

Unbestrafte Täter

Unbestraft blieb zum Beispiel ein Mediziner, der von Häftlingen beschuldigt worden war, ihnen mit Gewalt Tabletten und Spritzen verabreicht zu haben. Eine Gefangene hatte wegen “ausgeprägt querulatorischer Fehlhaltung” ein Medikament gespritzt bekommen, das sonst nur als letztes Mittel bei akuten Psychosen verwendet wird. Noch heute stockt einem der Atem, wenn man ihre Erinnerungen an die Torturen liest, denen der Arzt sie unterzog. 1995 erstattete sie Strafanzeige, doch als es fünf Jahre später endlich zum Prozess kam, präsentierte der Arzt dem Gericht ein Gutachten, demzufolge der Einsatz des Medikamentes zu Sowjetzeiten üblich gewesen sei. Er wurde freigesprochen und betreibt bis heute in Hohenschönhausen eine neurologische Praxis. Mehrfach bat ich die Stasi-Unterlagen-Behörde, die für Außenstehende unzugänglichen Krankenakten der rund 3.000 Häftlinge auf weitere Missbrauchsfälle zu untersuchen – vergeblich.

Nur zwei Vernehmer wurden überhaupt zur Rechenschaft gezogen. Ein Oberstleutnant, der einen Häftling unter anderem mit dem Kopf gegen die Heizung geschlagen hatte, wurde zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Da die DDR-Regierung unter Hans Modrow Anfang 1990 hunderten von Stasi-Mitarbeitern kurzfristig eine Anwaltslizenz erteilte, arbeitet er in Berlin bis heute als Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei. Ebenfalls zur Bewährung ausgesetzt wurde die Freiheitsstrafe wegen mehrfacher Aussageerpressung für einen anderen Vernehmer. Da sich dieser für seine Doktorarbeit an der Stasi-Hochschule einen Spionagering ausgedacht und dafür zwölf Menschen verhaftet und zu falschen Geständnissen gepresst hatte, sollte er im Juli 2000 ein zweites Mal vor Gericht gestellt werden. Doch er tauchte kurzerhand unter – bis am 3. Oktober 2000 alle Straftaten bis auf Mord verjährt waren.

Umdeutung der Geschichte

Als der juristische Kampf gewonnen war, verlegten sich die Stasi-Obristen auf ihre Rehabilitierung vor der Geschichte. Die Gedenkstätte im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen war ihnen besonders verhasst, weil dort ehemalige Gefangene ungefiltert berichteten, was ihnen widerfahren war. Mich persönlich bekämpften sie, weil ich den Opfern öffentlich Gehör verschaffte – und weil die Besucherzahlen der Gedenkstätte von 50.000 auf fast eine halbe Million pro Jahr stiegen. Da viele ehemalige Gefängnismitarbeiter bis heute in der Nähe wohnen, stachen ihnen die zahlreichen Busse vor der Gedenkstätte täglich ins Gesicht.

Bereits 2002 warf der ehemalige Gefängnischef der Gedenkstätte in einem Buch vor, „eine infame Hetze gegen diese Untersuchungshaftanstalt“ zu betreiben. Dem Tagesspiegel erklärte er: „Ich möchte keinen Tag missen, würde es jederzeit wieder machen.“ Im Internet, in Büchern und auf Veranstaltungen machten er und mehrere Stasi-Vernehmer massiv gegen die Gedenkstätte mobil. Sogar Schulen warnten sie per Brief vor Besuchen. Und wie oft überreichte mir meine Assistentin am Morgen schockiert einen anonymen Hetzbrief! 

2006 kam es zum Eklat, als der damalige PDS-Kultursenator Thomas Flierl zu einer Bürgerversammlung einlud, um die Anwohner über ein paar Gedenktafeln rund um das Gefängnis diskutieren zu lassen. Rund 200 ehemalige Stasi-Mitarbeiter erschienen und machten ihrem Zorn über die Gedenkstätte Luft. Auch der frühere Gefängnischef Rataizick ergriff das Wort und beschwerte sich über die „sogenannten Museumsführer, die immer wieder, immer wieder, und das ist leider so, immer wieder sich als Opfer darstellen und wir als ehemalige Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit als Täter deklariert werden“.

Flierl, der laut Gesetz auch Stiftungsratsvorsitzender der Gedenkstätte war, redete den Obristen damals nach dem Munde, anstatt sich vor die Gedenkstätte zu stellen. Politik und Medien reagierten empört, und Parlamentspräsident Walter Momper (SPD) lud die ehemaligen Häftlinge demonstrativ ins Abgeordnetenhaus ein. Wenig später warf der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) Flierl aus dem Senat.

Beredtes Schweigen

Gut zehn Jahre später hat sich das politische Klima in Berlin grundlegend gewandelt. Niemand aus der Regierung protestierte, als Ex-SED-Generalsekretär Egon Krenz im Freizeitforum Marzahn am 12. Oktober auf einer Feier zum 70. Jahrestag der DDR seine Diktatur hochleben ließ. In der Einladung hatte es geheißen, die DDR sei „die glücklichste Etappe in der deutschen Geschichte“ gewesen. Der zuständige SPD-Stadtrat lehnte es ab, den Mietvertrag zu kündigen.

Wowereits Nachfolger Michael Müller schwieg ebenso wie sein grüner Koalitionspartner, als mir Linken-Kultursenator Klaus Lederer im vergangenen Jahr nach 18-jähriger Tätigkeit völlig überraschend kündigte. Da Lederer nie mit mir darüber gesprochen hat, weiß ich bis heute nicht, warum. Begründen musste er es auch nicht, da ich als Direktor keinerlei Kündigungsschutz besaß. Der Beifall der Obristen und seiner Partei, die den Staatssicherheitsdienst einst gegründet hatte und von mir wegen ihres beschönigenden Umgangs mit der DDR immer wieder kritisiert worden war, war ihm jedoch sicher.

Zum neuen Direktor berief er ausgerechnet den Mann, der die Erforschung der Behandlungsmethoden im Haftkrankenhaus immer abgelehnt hatte. Ein Film, der den Besuchern die Machenschaften der Stasi vor Augen führte, wird schon nicht mehr gezeigt. Für Siegfried Rataizick, der nach der Friedlichen Revolution vor 30 Jahren als Gefängnischef entlassen wurde, war es ein später Triumph, dass es seinem verhassten Widersacher am Ende genauso erging wie ihm.

Der Text erschien zuerst auf Hubertus Knabe.de und ist eine aktualisierte Fassung eines Beitrages in der Berliner Morgenpost.

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Leserpost

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Volker Kleinophorst / 18.11.2019

Scheint die “friedliche Revolution” war etwas zu friedlich. Mein Narrativ: Trojanischer Mauerfall. Taktisch mindestens so gut wie Alis Sieg gegen Foreman in Zaire 1974. Das muss man der Stasi lassen. Untergrund können die. Regieren nicht. Sozialismus heißt daher immer Knast, Umerziehung, neuer Mensch, ob nun rot, braun oder bunt. Erste Merk(el)stellen, dass etwas nicht stimmt mit der “sogenannten Friedlichen”: 1. Keine deutsche Verfassung (steht zwar im Grundgesetz, egal); 2. Keine Ent-Sozifizierung stattdessen SED (Raider heißt jetzt Twix) im Bundestag. 3. Schalck-Golodkowski (laut Wikipedia: ein deutscher Politiker) saß nicht einen Tag im Knast. Nur der gänzliche Dumme mißtraut dem äußeren Schein. PS.: Ohne den Fall der Mauer und die arabischen Frühlinge wäre die aktuelle Umvolkungs-Politik gar nicht möglich. Diese “Ereignisse” waren also die geopolitischen Voraussetzungen für die aktuelle Situation.

Hans Reinhardt / 18.11.2019

Und das ist erst der Anfang. Vieles deutet darauf hin, dass Hohenschönhausen ( und andere Stasi-Gefängnisse) in nicht allzu ferner Zukunft wieder in Betrieb genommen werden. Dies wird natürlich klimaneutral geschehen, die Gebäude sind ja schon da und man könnte auf das ehemalige Personal zurückgreifen, welches in der Umgebung wohnt. Als Einlieferungsgründe werden mangelnde Willkommenskultur,  Klimaleugnung und die Behauptung, dass die DDR eben nicht die” glücklichste Etappe in der deutschen Geschichte” war, reichen.

Heiko Engel / 18.11.2019

Werter Herr Knabe, die Entstalinisierung hat in diesem Land allzu offensichtlich nie stattgefunden. Diese Blockwarte sitzen überall. Aber die Zeit wird kommen in der deren Verbrechen neu betrachtet werden müssen. Für den Moment ist es schon richtig und hilfreich DIE Namen und Positionen immer wieder zu nennen. Denn vergessen dürfen wir die nicht. Und es kommen ja täglich neue Namen hinzu. Gut so. Motivieren wir diese Figuren, die Visiere zu öffnen. Wir sind gut aufgestellt. Aber der Deutsche ist eben ein lebensunfähiger Nazi ( natürlich nicht alle ! ). Freiheit, Wahrheit, Ambivalenz und Verantwortung sind des Deutschen Sache nicht. Aber der Kontenausgleich wird erfolgen. Machen Sie bitte weiter !

Daniel Gildenhorn / 18.11.2019

Es ist schon auffällig und widersprüchlich, einerseits im ÖRR in einer Dauerschleife so was, wie “Hitler und seine Helfer” zu zeigen, und andererseits alles Negative im Zusammenhang mit der DDR vergessen zu wollen. Da soll die Bevölkerung halt nur auf einen einzigen Feind getrimmt werden, der im übrigen kaum wiederzufinden ist. Die anderen zahlreichen Täter sind nicht imaginär und haben mächtige Beschützer im Staatsapparat. Manche meinen - bis an dessen Spitze.

Leo Hohensee / 18.11.2019

Ich kann mir nichts schlimmeres vorstellen, als ohnmächtig hinnehmen /erleben zu müssen was andere körperlich und /oder auch selig mit mir machen!! Stasi-Verbrechen gehören aufgeklärt !! Die Verbrecher müssen zur Verantwortung gezogen werden - ohne Bewährung -!

Horst Jungsbluth / 18.11.2019

Die Täter sind nicht nur unter uns, sie sind wieder einmal “über” uns und können deshalb so dreist lügen und ihre Opfer verhöhnen, weil wie eigentlich immer, Justiz und Medien stramm an ihrer Seite stehen. Die Täter wollten Sie seit Jahren in die Wüste schicken und nun haben sie es geschafft, da Sie keine Unterstützung hatten und da sich selbst die CDU mit der damaligen Vorsitzenden Grütters in peinlicher Weise wieder einmal feige wegduckte.  “Rechts” ist der Sandsack auf dem alle einprügeln, die uns Moral lehren wollen und die dafür Beifall erhalten und selbst bestimmen, was denn nun überhaupt “rechts” ist, da spielen üble Verbrechen überhaupt keine Rolle. Übrigens hat sich die CDU bereits 1989 weggeduckt, als der SPD/AL-Senat mit freundlicher Unterstützung der SED gebildet werden konnte, der sich sofort an die Arbeit machte, um geradezu hysterisch nach einem Strategiepapier mit gefälschten Vorschriften!!! und unzutreffenden Gründen unbescholtene Bürger mit dem schlimmsten Missbrauch der Verwaltungsvorschriften wie Verbrecher jagte, während diese unbehelligt ihre schweren Straftaten verüben durften, weil die Justizsenatorin “Täter interessanter als Opfer fand”. Was also erwarten Sie, die anderen Autoren und die User der “Achse” noch von diesem Staat?

Leo Hohensee / 18.11.2019

Sehr geehrter Herr Knabe, was Sie berichten, erscheint entmutigend. Nun bin ich kein Ossi und genau deshalb empfinde ich das Verhalten unserer Politiker und der Justiz ABARTIG ! Ich nehme mir das Recht, die bechriebenen Inhaftierungen und Verhörmethoden, Verbrechen zu nennen, Stasi-Verbrechen! Die Verweigerung der aktuellen “Machthaber” zur Aufarbeitung von Stasi-Verbrechen ist das nächste Verbrechen. Sie, Herr Knabe, schreiben: “Mehrfach bat ich die Stasi-Unterlagen-Behörde, die für Außenstehende unzugänglichen Krankenakten der rund 3000 Häftlinge auf weitere Missbrauchsfälle zu untersuchen – vergeblich.” - Wie bitte? Die Krankenakten aus den Gefängnissen werden auch auf Anfragen (auch von ehemals Inhaftierten) nicht auf Menschenrechtsverletzungen hin untersucht? Untersuchungen werden verweigert? - Was für Möglichkeiten gibt es noch, diesen himmelschreienden Unrechtszustand zu ändern? Wie kann man Ihnen, Herr Knabe, dabei helfen?

Bernhard Maxara / 18.11.2019

Setzen wir einmal unsere dystopische Fantasie in Gang und nehmen an, der “Kalte Krieg” wäre zugunsten des Kommunismus ausgegangen: Das Gebiet der augenblicklich abgeschafften Bundesrepublik wäre von Flensburg bis Garmisch und von Berlin bis Aachen ein einziges Gulag-Lager geworden! Das gehört jedem der Beschöniger der DDR - eigentlich “Wiederbetätiger” - täglich unter die Nase gerieben.

Peer Munk / 18.11.2019

Michael Müller scheint ein Mann ohne jegliches Rückgrat zu sein - er kann (oder will) sich nicht gegen den Al Quds Marsch durchsetzen, verhindert nicht, dass einem eingefleischten Antisemiten der rote Teppich ausgerollt wird, und auch den Verbrechern der DDR setzt er nichts entgegen. Er ist ein Waschlappen.

Martin Müller / 18.11.2019

Der Sozialismus ist mit der DDR eben nicht untergegangen, wie Viele gedacht haben. Er hat nur in der Schamzeit geruht, um jetzt wieder aus den Löchern zu kriechen, um zu sagen, es war alles gar nicht so schlimm, die Nazizeit war schlimm. Unrechtsstaat war die DDR nicht. Und so werden die Orte, die unter Verdacht stehen , doch schlimm gewesen zu sein in der DDR, reingekehrt. Und das geht am besten mit alten Besen, denn die wissen, wo der alte Schmutz liegen geblieben ist. Wer den neuen Sozialismus salonfähig machen will, der muss den alten herausputzen… Auch deshalb wird überall von neuen Nazis fabuliert, man braucht schließlich die Gegenwart der Nazizeit, um den neuen und guten Sozialismus aufbauen zu können, für den Aufbau eines neuen antifaschistischen Schutzwalles. Und wer weiß, wer noch alles im reingekehrten Hohenschönhausen noch landen wird. Die Leitung ist jedenfalls schon mal wieder in bewährter Hand. Da bekommt Gedenkstätte eine Bedeutung. “Gechichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.” sagte Mark Twain

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