Dirk Maxeiner / 23.08.2020 / 06:17 / Foto: Anders Hellberg / 108 / Seite ausdrucken

Der Sonntagsfahrer: Papa, geht die Welt bald unter?

Vorgestern besuchte Greta Thunberg die Bundeskanzlerin, gestern begingen die Medien wie alle Jahre wieder denWeltüberlastungstag". Wenn Sie ihren Kindern oder Enkeln ein wenig die Angst vor dem Weltuntergang nehmen wollen, hier eine Klimabotschaft für Kinder zum Vor- oder Selberlesen.

Liebe Kinder,

viele von euch haben sicherlich von Greta Thunberg gehört. Das ist ein schwedisches Mädchen, das sich große Sorgen um das Klima auf der Erde macht. Sie hat Angst, unser Planet könnte immer wärmer und schließlich unbewohnbar werden, weil die Menschen mit ihren Fabriken und Autos zu viele Abgase produzieren. Die könnten so eine Art Mantel bilden, der die Erde ins Schwitzen bringt. 

Deshalb ist Greta freitags nicht zur Schule gegangen, um zu protestieren. Ganz viele Kinder auf der Welt machen das inzwischen auch, weil sie Angst haben, wir müssten alle sterben. In dieser Woche besuchte Greta sogar die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Greta ist ein richtiger Star, in den Zeitungen und im Fernsehen wird über sie berichtet, wie über eine geheimnisvolle Prinzessin in einem schönen Märchen. Viele von euch wären sicher gerne wie Greta.

Es ist schwierig, Kinder zu kritisieren, ohne wie ein böser alter Mann oder eine böse alte Frau zu wirken. Erwachsene können bei Kindern – das wisst ihr selbst am besten – nur schwer nein sagen. Und deshalb benutzen Erwachsene manchmal Kinder, um ihre eigenen Ideen und Botschaften zu verbreiten. Greta spricht oft gar nicht wie ein Kind oder eine Jugendliche, sondern genauso wie erwachsene Politiker und stellt auch die gleichen Forderungen auf wie viele Erwachsene. Wir sollen unser Leben ändern, um die Welt zu retten. Greta meint das ehrlich, viele Erwachsene tun aber nur so und wollen in Wahrheit nur Macht über andere ausüben. Greta reist ja nicht alleine um die Welt, sondern mit einem ganzen Tross von Begleitern und Beschützern. Das ist so ein bisschen wie ein Zirkus, mit Zauberern, Clowns und Akrobaten. Die müssen auch möglichst viel Aufmerksamkeit erregen, um ihren Zirkus am Leben zu erhalten.

Wenn ihr gerne so werden wollt wie Greta, dann ist das schön. Ihr solltet aber immer ein bisschen misstrauisch sein und nicht alles glauben, was Erwachsene euch erzählen. Besonders wenn sie euch vorschicken und sich selbst verstecken.

Sammelt deshalb eure eigenen Erfahrungen. Man kann eine Menge über das Klima und die Natur lernen, wenn man draußen auf dem Schulweg, im Urlaub am Strand oder beim Wandern in den Bergen die Augen offen hält. Da wuseln die Insekten am Boden und pieksen euch, die Sandflöhe hüpfen übers Wasser, am Himmel rasen die Wolken. Und ihr begreift sofort, dass die Natur so eigensinnig wie eine Katze ist, die man streicheln will. Man weiß am Anfang nie, ob sie schmusen will oder euch kratzt. Genau wie die Katzen, hat der Mensch bisher auch die Natur nur ein bisschen verstanden. Wir wissen noch nicht einmal wieviele verschiedene Arten von Tieren es auf der Welt gibt. Viele davon sind noch gar nicht entdeckt. Sie verstecken sich irgendwo im Urwald oder der Tiefsee.Tiere, Pflanzen und auch das Wetter reagieren oft ganz anders, als man es erwartet. Die Menschen würden ja zum Beispiel gerne darüber bestimmen, ob es regnet oder schneit, oder ob die Sonne scheint. Das können sie aber nicht. Und das ist auch gut so, weil es sonst ständig Krach gäbe.

Die Natur ist ziemlich robust und nicht so schnell unterzukriegen. Ihr habt deshalb noch viel, viel Zeit, sie ganz in Ruhe zu beobachten. Es gibt keinen Grund, in Panik zu verfallen oder ständig Angst zu haben. Die Antilopen in Afrika müssen ständig Angst haben, von Löwen gefressen zu werden, aber bei uns im Zoo sind sie sicher. Bei uns ist man so geschützt wie sonst nur an wenigen Plätzen dieser Welt, egal ob vor wilden Tieren, vor Krankheiten, vor Hunger oder vor Katastrophen. Für viele Kinder in Afrika, Asien oder Südamerika ist das nicht so, es ist für sie gefährlich und sie würden viel lieber bei uns leben, weil es hier so schön ist. Dass es in 100 Jahren ein bisschen wärmer auf der Erde sein könnte, würden sie gerne in Kauf nehmen, wenn sie es nur gleich ein bisschen besser haben und beispielsweise in eine Schule gehen könnten.

Ihr seht, die Menschen auf der Welt haben vor ganz verschiedenen Sachen Angst. Viele bei uns haben auch deshalb Angst, weil sie gar nicht mehr wissen, wie die Natur funktioniert, wie Hitze und Kälte entstehen, warum der Wind weht und der Regen fällt. Wenn ihr euch ein bisschen damit beschäftigt, werdet iht bald verstehen, warum das Klima so unberechenbar ist. Es bleibt eigentlich nie gleich, es wird entweder wärmer oder kälter. Besonders gefährlich waren bisher immer die kalten Eiszeiten, in denen große Teile der Welt unter einem Eispanzer lagen. Es war aber auch schon viel wärmer als heute. Auch jetzt in dieser Stunde gibt es eisig kalte und furchtbar heiße Plätze auf der Welt.

Das Klima prägt uns Menschen. Seit den Urmenschen glauben viele, es sei von Gott gemacht, und vielleicht ist das ja sogar so. Es bestimmt mit über Lebensfreude, Lebensstil und Lebensart. Und das Erstaunliche dabei: Was den einen Menschen höchst bedrohlich erscheint, ist für die anderen ganz normal. Im sibirischen Oimjakon ist es im Winter schon mal minus 70 Grad kalt, da verkaufen sie die Milch in Eisblöcken. Im Death Valley an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada werden bisweilen über 55 Grad Wärme gemessen, da kann man auf dem Autodach Spiegeleier braten.

Doch in beiden Gegenden leben seit langer Zeit Menschen und viele Tiere, die sich angepasst haben. Die Jakuten kommen mit dem sibirischen Winter ebenso zurecht wie die Timba-Shoeshone-Indianer mit dem Tal des Todes im Sommer. Die Shoeshone-Indianer fühlen sich ihrer Heimat genauso verbunden wie die Jakuten in Sibirien. Zwischen beiden Regionen kann der Temperaturunterschied schon mal über 125 Grad betragen – und doch geht das Leben seinen jeweils gewohnten Gang. Wenn es jetzt in manchen Regionen auf der Welt ein paar Grad wärmer werden sollte, wird man sich daran gewöhnen und anpassen können, und es besteht kein Grund zur Panik.

Um sicher zu gehen, könnt ihr aber auch eine Menge tun, um die Natur und das Klima zu schonen. Das Beste, was ihr machen könnt, ist, Erfinder zu werden. Die Natur selbst ist ja auch erfinderisch. Wenn ihr eine Fliege in der Wohnung verscheuchen wollt, werdet ihr sofort merken, wie schlau die ist. Geht mit euren Eltern mal in ein Naturkunde-Museum, das ist ein richtiges Wunderland, bei dem man sich allerhand für seine Erfindungen abschauen kann. Der Mensch hat seine Ideen schon immer in der Natur geklaut, weil er so gut beobachten kann.

Mensch und Affe hatten ja gemeinsame Vorfahren und trennten sich erst vor etwa 5 Millionen Jahren. Das ist nur scheinbar eine lange Zeit. Könnte ein Vertreter jeder Generation der nächsten die Hand reichen – also jeder seiner Mama, und seine Mama ihrem Papa, und der seiner Mama –, so würde einer eurer Vorfahren schon nach 250 Kilometern einem Schimpansen hallo sagen. 

Es ist ein bisschen so, als sei der Mensch vor fünf Millionen Jahren in einen Fahrstuhl gestiegen und habe die Verwandten am Boden zurückgelassen. Das ändert aber nichts daran, dass wir Verantwortung für sie haben. Wenn wir merken, dass etwas schief läuft, müssen wir eben neue Lösungen finden. Früher wurden beispielsweise die Wale fast ausgerottet, weil wir das Öl in deren Körpern für unsere Öllampen brauchten. Und dann fanden wir Erdöl und Gas als Treibstoff, und der Walfang in großem Stil lohnte nicht mehr. Die Schiffe der Walfänger wurden abgewrackt. Die wunderbaren Meeresriesen wurden so gerettet. Es gibt ganz viele solcher Geschichten. Ihr solltet deshalb keine Angst, sondern Hoffnung haben.

Ich habe als Kind immer die tollsten Erfindungen gemacht und dann auch aufgezeichnet. Einmal habe ich einen Motor erfunden, der gar keinen Treibstoff mehr braucht und meine Zeichnungen an das Deutsche Patentamt in München gesandt. Die haben mir dann einen ausführlichen Brief zurück geschickt, was ich an meiner Erfindung noch verbessern müsste. Das hat mich mächtig stolz gemacht, und ich habe den Brief viele Jahre aufgehoben. Er war für mich so etwas wie ein Schreiben vom lieben Gott, der mich aufforderte, weiter so zu machen.

Inzwischen ist der Brief leider verloren gegangen. Aber vielleicht macht ihr ja jetzt weiter und erfindet ein tolles Kraftwerk, das keine Abgase mehr ausstößt. Oder ihr habt eine Idee, wie man künstlich Fleisch herstellen kann, damit keine Tiere mehr geschlachtet werden müssen. Oder ihr erfindet eine tolle neue Batterie, in der man Strom für ein ganzes Jahr speichern kann. Oder ihr findet ein neues Mittel gegen Malaria, damit in Afrika und Asien nicht so viele Menschen krank werden. Oder Ihr entdeckt bisher unbekannte Tierarten auf der Welt, so wie die Astronomen mit den riesigen Ferngläsern, die im Weltall neue Himmelskörper suchen.

Das wäre doch was. Die Welt geht nicht unter. Das erzählen nur Leute, die keine Fantasie und keine Träume haben. 

Es gibt für euch ganz viel zu tun. Ihr werdet gebraucht. Freut euch darauf und habt keine Angst.

 

Von Dirk Maxeiner ist in der Achgut-Edition erschienen: „Hilfe, mein Hund überholt mich rechts. Bekenntnisse eines Sonntagsfahrers.“ Ideal für Schwarze, Weiße, Rote, Grüne, Gelbe, Blaue, sämtliche Geschlechtsidentitäten sowie Hundebesitzer und Katzenliebhaber, als Zündkerze für jeden Anlass(er). Portofrei zu beziehen hier.

Foto: Anders Hellberg CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

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Jo. John / 23.08.2020

Wieder ein wunderbarer Artikel von Ihnen, Herr Maxeiner. achgut ist für mich “DIE WELTBÜHNE” des Internets und legitimes Nachfolgeportal der bekannten Zeitschrift aus den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, wo so bekannte Autoren wie Tucholsky, von Ossietzky, Alfred Polgar, Erich Kästner, Else Lasker-Schüler etc. gegen den herrschenden Zeitgeist der Weimarer Republik anschrieben. DIE WELTBÜHNE warnte schon früh vor dem aufkommenden Faschismus und wurde dann 1933 von den Nationalsozialisten verboten. Sie und Ihre Mitautoren/innen auf achgut schreiben gegen den zunehmenden Verfall unserer Demokratie ebenso geistreich und satirisch an wie die oben erwähnten Autoren. Zu Ihrem heutigen Text fällt mir ein “Epilog” von Julius Stettenheim ein, den ich bei aufkommenden Diskussionen mit der “Greta-Fangemeinde” gerne anwende: “Die Erde wird nun untergehn. Nur keine Furcht, sie lebt noch lang; Denn wer wie sie sich weiss zu drehen, ist sicher vor dem Untergang.” Wünsche Ihnen und Ihren Mitstreitern eine kreative und geistreiche Woche.

PALLA, Manfred / 23.08.2020

WENN es ums NACKTE ÜBER-LEBEN geht, also ohne FELL, Feuer und Höhle, hat der “h(ä)eutige” Mensch nicht viel Fläche zur Auswahl - quasi nur die Landgebiete mit durchschnittlichen ZIMMER-Temperaturen - für die FfF-Jünger/innen gibt es genau dafür die WEB-Site “earth.nullschool.net” , auch als “EarthWindMap” bekannt - dort kann man unseren ERDBALL mit allen möglichen WETTER-Parametern im LIVE-Modus “studieren”, sogar mit Archiv bis Anfang 2014 - und für 5 Tage im voraus - auch die OZEANE, die WOLKEN-Bedeckung und WALD-Brände mit CO2-Verteilung etc., pp. - UND eigentlich ist unsere Erde bereits in “fussläufiger Entfernung” (etw. 1 Std.) eine EWIGE EISKUGEL (Minus 5 bis unter Minus 30 Grad) - also in 5 KM Höhe - ob dass auch Le(h)erKörper wissen ?!?

B.Kröger / 23.08.2020

Lieber Herr Giesemann, haben Sie doch ein bisschen mehr Vertrauen in die Natur. Wenn sich die Menschen in bestimmten Regionen weiter so vermehren,, dann wird die Natur das wieder regeln. Nicht unbedingt human in unserem Sinn, aber wirkungsvoll. Im Übrigen sollten Sie ihre Appelle an die Völker richten, die sich zur Zeit so dramatisch vermehren. In Deutschland findet kein massives Bevölkerungswachstum statt, sondern eher das Gegenteil.

Paul Siemons / 23.08.2020

Na toll. Corona sei Dank sah man das Mondgesicht monatelang nicht…

Boris Kotchoubey / 23.08.2020

Ich würde meinem kleinen Kind auch sagen: “Wenn du so berühmt werden willst wie Greta, brauchst du einen Papa und eine Mama, die schon berühmt sind. Du brauchst Eltern, deren beste Freunde im Nobelpreiskommittee sitzen, und in dein Haus sollten zum Nachmittagskaffee die höchsgten Vertreter der UNO vorbeikommen. Du brauchst viele Onkel und Tanten, die bereit sind, in deine Auftritte so viel Geld zu investieren, wie deine Mama und Papa in ihrem ganzen Leben nicht mal verdienen.” Meinen eigenen Kindern sage ich das nicht mehr, weil sie bereits erwachsen sind und verstehen alles besser als ich.

Gudrun Dietzel / 23.08.2020

Lieber Hjalmar Kreutzer, sollten Sie in der DDR aufgewachsen sein, wissen Sie, daß Ihr Rat von heute Morgen von vielen Eltern in der DDR an ihre Kinder gegeben worden ist. Ich hatte Glück, ich wurde aufrecht mit einer Meinung erzogen. Deswegen hatte und habe ich die große Klappe und vor allem: Ich hatte nie vor jemandem Angst. Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen.

Wolfgang Richter / 23.08.2020

Die 5 Maderl-Truppe -also incl. der Großen Vorsitzenden- sollte ihre Thesen nicht hier weiter verbreiten, wo man den Unsinn langsam kennt und satt hat, sondern ihre angesammelten Flugmeilen einlösen u.  z.B. nach Ghana, Nigeria oder auch Kalkutta reisen und den dortigen am Exisztenzminimum oder darunter Darbenden ihre Ideen erläutern, ihnen auch klar machen, daß sie ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft, wenigstens eine verläßliche Stromversorgung, zum Wohle einer größeren Idee, so einer Art Welt umspannenden Sozialismus mit Armut für alle, aufzugeben haben. Aber vermutlich fehlt ihnen dazu der Mut, denn dort wird sie vermutlich kein noch so umfangreicher polizeilicher Personenschutz vor der Volkswut schützen können. Hier zu Plappern ist ja relativ risikoarm, noch - zumal sie die MSM und von den Zwangszahlern lebenden Öffis auf ihrer Seite haben,

Dietmar Blum / 23.08.2020

Wer sich mit einem Teenager, zumal mit einem, dem ein Asberger-Syndrom, eine geistige Störung, diagnostiziert wurde, ernsthaft “berät”, kann vom eigenen Geisteszustand keinen Deut besser sein. Das Verhalten einer Angela Dorothea lässt ebenfalls Schlüsse auf eine schwere autistische Störung zu.

Andreas Rochow / 23.08.2020

@ Wilfried Sander - Sie trau’n sich was! Aber Sie haben ja so recht! Ich mach’ mit. Dirk Maxeiner hat sich als Journalist in die Themen eingearbeitet, die ihm anvertraut waren. Er ist so zu einem Journalisten geworden, der auch komplizierte(ste) naturwissenschaftliche Sachverhalte verständlich und mit der ihm eigenen Art von Humor lebendig an den Mann bringen kann. Auf vielen Gebieten ist er Experte geworden, als das noch kein Schimpfwort war. Er hat sich engagiert, ohne sich jemals auf die schiefe Bahn des “Aktivisten” zu begeben. Wäre er nicht zu jung dafür, stünde ihm der Preis als “Dinosaurier des Wissenschaftsjournalismus” zu. Mit seinen Buchprojekten und seiner Arbeit als Chefredakteur von Achgut stellt er seine Exzellenz täglich unter Beweis und ist dennoch ein Mensch mit Herzblut, Empathie, Neugier und sympathisch irrationalen Vorlieben (Oldtimer) geblieben. Man könnte es wagen ihm vertrauensvoll zu widersprechen wagen, wüsste man es nur besser als er. Fazit - dafür bedarf es keines besonderen Anlasses: Dirk Maxeiner ist ein Glücksfall für Verstand UND Herzensbildung seiner Leser. (Es wäre ein Glücksfall, wenn dieser Kommentar durchgeht.)

Richard Loewe / 23.08.2020

wenn ich im Kindesalter waere und in Deutschland lebte, haette ich viele Gruende, Angst zu haben. Das Wetter gehoert nicht dazu und Corinna auch nicht. Aber wenn ideale Toechter geistesgestoerte Gas-Seherinnen und die beste Mutti, ein kinderloses Monster ist, dann wuerde ich meine Laken auch jeden morgen austauschen muessen. Und wenn dann auf dem Schulweg fuenfzehn Mohammeds am Wegesrand lungern, wuerde ich nur noch mit Bettlaken ueber dem Kopf das Haus verlassen

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