Dirk Maxeiner / 28.07.2019 / 06:25 / Foto: RKO / 32 / Seite ausdrucken

Der Sonntagsfahrer: Das Klima und der SUV, die reiben einen uff

„Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt“, sangen dereinst die Comedian Harmonists. Ich habe keine Ahnung, ob Mesut Özil die Gesangestruppe aus den 20er Jahren kennt, bin aber sicher, dass er mit ihnen übereinstimmt. Und das dürfte nicht an seinem innigen Verhältnis zu Recep Tayyip Erdoğan liegen, der ist nämlich meist nicht da, wenn man ihn mal braucht. 

Von ganz anderem Kaliber ist da sein Fußball-Kollege Sead Kolašinac, der ausgesprochen präsent war, als eine Truppe von Strauchdieben in London mit Özil den Besitz seiner Mercedes-G-Klasse (und wohl auch den der goldenen Uhr von Kolašinac) neu aushandeln wollte. Das Ganze ist ja inzwischen ein viraler Videohit. Kolašinacs tänzelnde Beinarbeit und sein linker Unterhaken, erinnern an Cassius Clay, Gott hab ihn selig. Auf Wikipedia heißt es über den deutsch-bosnischen Fußballer: „Leichte technische Defizite gleicht er durch Willen, Einsatz und einen schnellen Antritt aus. Daneben gilt er als robuster, dynamischer Spieler, und ihm wird eine körperliche und geistige Präsenz nachgesagt“. 

Sowas lernt man nicht im Stuhlkreis. Kolašinac wuchs in Karlsruhe und auf dem Bolzplatz auf, als Schneeflöckchen kommt man da nicht weiter. „Mit mir macht man so etwas nicht“, soll er nach dem Überfall gesagt haben. Ich fühlte mich in der Sache spontan an Ivan Jurcevic erinnert, mehrfacher Kickboxer-Weltmeister kroatischer Abstammung, der auf der Domplatte Silvester 2015/2016 wenigstens einigen Opfern der sexuellen Übergriffe Schutz bot. Aber das nur nebenbei.

"Block IAA! – Wir crashen ihre Party!“

Ich will auf was anderes raus: Es gibt einen Typus Mann, bei dem sollte man nicht versuchen, ihm sein Spielzeug wegzunehmen. Und schon gar nicht, wenn es sich dabei um ein Mercedes G-Modell mit acht Zylindern und goldenen Applikationen handelt. Dies als kleiner Hinweis an jene, die partout die kommende Automobil-Ausstellung in Frankfurt blockieren wollen. "Block IAA! – Wir crashen ihre Party!“, heißt es auf der Seite des Bündnisses „Sand im Getriebe“

Liebe Linke, Autonome, Antifanten und Klimastmathiker, beschränkt euch bei euren Aktionen um Gottes Willen auf höhere Töchter im Toyota Prius, Hipster im Tesla und Cabriolet-Weicheier mit Windschott. Ich sage das aus purer Sorge um euer Nasenbein. In Mercedes-G-Modellen, Lamborghinis und schwarzen Ami-Pickups sitzen so komische Typen, von denen man nie wissen kann, ob sie Rechts- oder Linksausleger sind. 

Als flankierende Maßnahme empfehle ich dem Verband der Automobilindustrie, seine Strategie in der Öffentlichkeitsarbeit ein wenig zu überarbeiten. Bisher geben die Herrschaften ja den Steinmeier, mit ähnlich friedensstiftenden Erfolgen. Bei der Jahres-Versammlung von Volkswagen beispielsweise hatte eine junge Dame von Fridays for Future das Wort, damit ein wenig Glanz planetarer Verantwortung auf der Chromstoßstange der VW-Granden aufscheine. Man hätte natürlich auch einen Arbeiter vom Band einladen können oder gar einen kaufkräftigen potenziellen Kunden, also so einen wie Sead Kolašinac. 

Aber vielleicht darf der ja jetzt die Eröffnungsrede zur IAA halten und darlegen, warum es keine gute Idee ist, den Menschen ihr Eigentum und ihren Besitzstand wegzunehmen. Als neue Positionsbestimmung der Branche könnte er vorschlagen: „Mit mir macht man das nicht“. Ich bin sicher, dass bei sämtlichen PR-Beratern das Heulen und Zähneklappern ausbrechen würde, beim Publikum aber tosender Applaus. Menschen würden sich weinend in den Armen liegen und spontan ein Lied anstimmen: "Ein Freund, ein guter Freund...“  Von Flensburg bis Berchtesgaden würde ein gewaltiges Hupkonzert erschallen, nicht unähnlich einer landesweiten türkischen Hochzeit. Ich bin ohnehin der Meinung, dass dieser osmanische Brauch vom deutschen Dieselfahrer assimiliert werden sollte, um mal für ein paar Tage das Berliner Regierungsviertel lahm zu legen. Die Berliner Taxifahrer, viele davon Unternehmer mit Migrationshintergrund, haben die Folterinstrumente ja kürzlich schon mal aufgezeigt.

Der Gemütszustand ist ernst

Allein, die Hoffnung ist wohl vergeblich und die Lage überdies undurchsichtig. Das zeigen die Halbjahreszahlen, die Volkswagen gerade veröffentlicht hat. Das Unternehmen hat nämlich richtig gut verdient – und jetzt raten Sie mal, womit. Originalton aus dem Wirtschaftsteil der FAZ: „Volkswagen profitiert derzeit von der Strategie von VW-Chef Herbert Diess, der auf allen wichtigen Märkten auf neue SUV-Modelle setzt, mit denen sich mehr verdienen lässt, als mit herkömmlichen PKW.“

Sehen wir die Dinge, wie sie sind: So ziemlich jedes unschuldige Klimaopfer schlendert früher oder später in die Tiefgarage. Dort verwandelt es sich in jenen röhrenden Zombie, vor dem es immer gewarnt hat. Und kauft in verstärktem Maße einen SUV. Der Gemütszustand ist also nicht nur unübersichtlich, sondern auch ernst: Die meisten Deutschen fahren Auto. Viele Deutsche leben vom Auto. Und außerdem möchten alle gemeinsam das Auto gern noch ein bisschen abschaffen. Kläger und Beklagte sind in unbekümmerter Tateinheit dieselben.

Macht aber nix, es naht nämlich Rettung in Form der Elektromobilität. Der VW-Lenker hat sich dafür sogar einen geistigen Powerslide der Extraklasse einfallen lassen. Die FAZ beschreibt diesen so: „VW-Chef Diess sieht in seiner SUV-Offensive eine notwendige Voraussetzung dafür, die hohen Investitionen in die Wende zur Elektromobilität aus eigener Kraft finanzieren zu können“. Wenn man sich das ganze Klima-Gedöns jetzt einmal zu eigen macht, dann lässt sich diese Logik in einfacher Sprache so ausdrücken: „Wir müssen den Planeten zunächst beherzt ruinieren, um ihn danach um so wirkungsvoller retten zu können“. 

Auch das ist im Prinzip nix Neues. Es hat ja eine längere Tradition in der deutschen Autoindustrie, zu glauben, man könne seine Gegner mit Appeasement-Sprüchen aussitzen. So schaltete Mercedes-Benz 1990, damals war gerade das Waldsterben en vogue, großformatige Anzeigen und bildete dazu eine schöne Weltkugel ab. Darüber stand: "Wir können langfristig nicht mit unserem Stern umgehen, als ob wir noch einen zweiten im Kofferraum hätten". Als das Unternehmen dann in schwere finanzielle Turbulenzen geriet, galt firmenintern eine modifizierte Parole: "Wir können langfristig nicht mit unserem Stern umgehen, wenn wir kurzfristig Pleite machen." 

 

Von Dirk Maxeiner ist in der Achgut-Edition erschienen: „Hilfe, mein Hund überholt mich rechts. Bekenntnisse eines Sonntagsfahrers.“ Ideal für Schwarze, Weiße, Rote, Grüne, Gelbe, Blaue, sämtliche Geschlechtsidentitäten sowie Hundebesitzer und Katzenliebhaber, als Zündkerze für jeden Anlass(er). Portofrei zu beziehen hier.

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Leserpost

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Th.F. Brommelcamp / 28.07.2019

Der Unterschied zwischen Master und Servant, dem der Mode trägt und dem der die Knöpfe an näht, dem der beim Wetter lacht und dem der der vor einem der neuen Weltuntergänge zittert. MANN sollte überlegen, wo man steht.

Karl-Heinz Vonderstein / 28.07.2019

Der Verkehrspsychologe Jörg-Michael Sohn schrieb:“Der Mensch ist nicht fürs Autofahren gebaut.Deswegen irrt er, wo er rast.Wenn Sie im Schnitt zehn Prozent schneller fahren, verbrauchen Sie zwanzig bis dreißig Prozent mehr Sprit.Sie haben bei einer höheren Geschwindigkeit auf längeren Strecken also mehr Tankstopps, bei denen Sie die Zeit wieder verlieren, die sie zuvor durch Schnellfahren gewonnen haben.” Quelle:sz-magazin.de/rasen.

Udo Kemmerling / 28.07.2019

@ Dr. Karl Wolf: Leute wie Sie sind der Grund, warum es die Achse gibt! Es lebe die Freiheit!

Stefan Lanz / 28.07.2019

@Dr. Karl Wolf: Ich empfehle Ihnen einen Gang ins Dresdner Verkersmuseum… Dort kann man sehen und hineinfühlen, wie wichtig Fortbewegungsmittel, vom Rad über die Eisenbahn zum Auto für die Menschen gewesen ist. Das Auto für den Normalo war geradezu ein Meilenstein für die Menschen. Und nun bewegen wir uns wieder - von oben verordnet - rückwärts. Vom Auto über die Bahn zum E-Roller. E-Roller übrigens für die 90% der Bevölkerung, 10% fahren weiter wie bisher Auto. Wie gesagt, das Museum sei Ihnen empfohlen. Und wenn Sie nichts damit anfangen können, versuchen Sie wenigstens aus Ihrer moralinsauren Ecke herauszukommen, unter sie Leute zu gehen,  um die Lebensweise anderer wieder tolerieren und selber vielleicht wieder mehr Lebensfreude zu empfinden zu können…

E Ekat / 28.07.2019

Zunächst mal: es geht nicht darum, den Planeten zu retten. Der Planet kommt prima aus mit, aber auch ohne Menschen. Das Problem des Menschen besteht darin, daß es so viele gibt. Die BRD war mit rückläufiger Bevölkerung richtig aufgestellt, aber aus unklaren Gründen wurde diese Tendenz beseitigt. Auch wenn die Menschen ihren Verbrauch drosseln - weniger Fleisch, weniger Autos - alle Strategie wird kompensiert dadurch, daß die Menschheit weiter wächst. Sowas kommt aber erst in der Oberstufe, gegen das Wachstum der Menschheit vorzugehen gelingt, indem man die Wirtschaft schreddert.  Menschen verhungerten nicht, weil zu wenig Nahrungsmittel verfügbar sind, sondern weil Menschen keine Kaufkraft haben, sich Nahrungsmittel zu verschaffen. Die näheren Umstände werden sich in den kommenden Jahren aufhellen. Schließlich: Mercedes G- Modell, das ist kein SUV, sondern ein Geländewagen. Ob Söder das schnallt? Was sagt Greta?

Erich Haug / 28.07.2019

@ Dr. Karl Wolf. Wenn sie das Word Klimawandel in den Mund nehmen sind sie für mich ein Systemling der oberflächlichen Bauart. Selberdenken würde auch einen promovierten adeln. Da sie kein Anhänger der Grünen sind, tippe ich auf Bagwahn der Weltbeglücker. Nehme an sie arbeiten bei Mercedes oder BMW.

W.Mayer / 28.07.2019

In meinem Bestreben mit Recourcen so sparsam wie nur möglich umzugehen wird mir mit einem Altmaier-Vibrator das Messer an die Kehle gesetzt. Soll ich meinen Oldie einstampfen um den Heiligenschein dieses gezeichneten Lobbyisten aufzupolieren? 300.000km´s, G-Kat und ich soll den jetzt entsorgen? Knicken. Auf dem reite ich in in Walhalla ein.

Karla Kuhn / 28.07.2019

“aber nur, sagt VW, um die Entwicklung neuer E-Autos bezahlen zu können.” So eine Einstellung nennt man den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben. WARUM muß überhaupt jemand, solche großen Kisten fahren ?? Um sich aufzuwerten ? Früher habe ich mal einen “sexistischen” Satz dazu gelesen, der mir total gefallen hat.  Auch die Erklärung (von VW?, glaube ich)  die neuen E Autos müssen so groß sein, weil die BATTERIE einen enormen Platz einnimmt,  ist mehr als ARMSELIG.  BEVOR E -AUTOS auf den Markt kommen, müssen solche UNZULÄNGLICHKEITEN ausgemerzt sein, ansonsten sind diese Dinger KEINE Alternative zu Diesel/ Benzinern !! Abgesehen davon ist das für mich alles lächerlich, SOLANGE sehr viele Länder noch richtige STINKER fahren, die seit Jahren in Deutschland gar nicht mehr auf dem Markt sind.  Ich sehe ein Auto generell als Gebrauchsgegenstand, das nur eine Funktion hat, Personen von A nach B zu transportieren. Das ganze LINKSGRÜNESPDCDU, CSU neuerdings auch,  Gerede über KLIMASCHUTZ ist für mich so lange HEUCHELEI, solange nur in Deutschland die Autofahrende Bevölkerung drangsaliert wird und gleichzeitig in Argentinien und in einigen Ländern Afrikas, besonders im Kongo die Menschen, zum Teil Kinder,  dort unter schlimmen Bedingungen Lithium und Kobalt abbauen müssen !!  ” „Wir müssen den Planeten zunächst beherzt ruinieren, um ihn danach um so wirkungsvoller retten zu können“.  Herr Maxeiner EFFEKTVOLLER hättes Sie es nicht ausdrücken können. Leider ist es auch der Politik geschuldet, daß der Sonntagsfahrer nicht mehr so heiter ist, schade . Trotzdem ist er wichtig !!

Bernhard Krug-Fischer / 28.07.2019

Lieber Herr Maxeiner, die SUV-Offensive von VW ist sicher keine Voraussetzung dafür, die hohen Investitionen in die Wende zur Elektromobilität aus eigener Kraft finanzieren zu können. Die E-Mobilität ist aus meiner Sicht eine Sackgasse. Ich bin mir sicher, die Konzernlenker der Automobilindustrie wissen das auch, sagen es nur nicht! Hier muss ein anderer Masterplan dahinter stecken. Wenn jeder einen SUV hat, müssen die Straßen nicht mehr saniert werden! Schlaglöcher sind dann kein Problem mehr! Schotterpisten sind doch auch ideal für SUV’s. Stellen Sie sich mal vor, welche Investitionskosten hier eingespart werden können. Und als win-win-Situation hat man nebenbei noch ein Tempolimit. Ich glaube nämlich nicht, dass ein Fahrer eines BMW X3 mit 160 km/h durch die Schlaglöcher fährt.  So verrückt sind die Fahrer solcher Autos auch wieder nicht. Was mich nur wundert ist, dass es seitens der Regierung noch keine Kaufanreize für SUV’s gibt wie bei E-Autos.  Also 5.000 € pro Fahrzeug sollten schon möglich sein, man gönnt sich ja sonst nichts.

Frank Dieckmann / 28.07.2019

ERSTENS: Die meisten SUV sind nicht gekauft, sondern werden von großen Firmen geleast und den Angestellten als Teil des Gehaltes einschließlich Treibstoff und Wartung zur Verfügung gestell, gerne sogar mit Wunschkennzeichen. Die Versteuerung des geldwerten Vorteils ist lachhaft niedrig, besonders wenn man bedenkt, daß Selbständige die Privatnutzung ihres Firmenwagens in der Summe genauso hoch versteuern müssen, jedoch den Wagen nur zu 50 Prozent privat nutzen dürfen. ZWEITENS: Zumindest in Hamburg sind 90 Prozent der Nutzer die Frauen jener Angestellten. SIE sind der tägliche Stau. Mit Inbrunst müssen sie jedwede “Besorgung” oder “Erledigung” unbedingt mitten in der Hauptverkehrszeit tätigen. Dabei zeigen sie stets, warum Frauen schneller als Männer einparken können. Sie bleiben nämlich einfach in zweiter oder gar dritter Reihe stehen! Hauptnutzlast sind die Kinder. Zu den einschlägigen Uhrzeiten sehen die Straßen vor Kindergärten und Schulen aus wie die Verkaufsräume von Range Rover. DRITTENS: Der ehemalige Hamburger Bürgermeister Ole von Hinten hatte mal richtig festgestellt, daß das alte hanseatische Understeatment nicht mehr existent ist. Die SUV dienen in erster Linie zum Protzen. Die SUV fahrende Klientel zelebriert ihre Dekadenz. Da werden die Kinder Freitags mit dem SUV zum Gruppenhüpfen gegen CO2 gefahren, anschließend geht’s weiter zum Flughafen wo man für den Wochenendkurztrip nach London, Paris oder Mailand in den Flieger steigt. Auf dem Weg zurück nach Hause wird der Salat per App bestellt. Der kommt dann nicht per SUV, sondern per Kleinwagen. Gleichzeitig wählt man Grün und fühlt sich über die dumpfe Masse erhaben in seiner Dekadenzblase und will dem Arbeiterkind das Schweinefleisch in der Gemeinschaftsverpflegung verbieten. Das es keine Hausaufgaben an Hamburger Gymnasien mehr gibt, wird auf dem Elternabend lautstark unterstützt. Danach fährt man mit dem SUV nach Hause und organisiert dem Nachwuchs die Nachhilfe für 50 Euro die Stunde!

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