Am Freitagmorgen schritten Friedrich Merz, Markus Söder und Lars Klingbeil im neunten Monat bedeutungsschwanger zu einer Pressekonferenz, die eigentlich wegen der Renten-Debatte einberufen worden war, die sie in der Nacht zuvor im Koalitionsausschuss zusammen mit ihrer Parteivorsitzenden-Kollegin Bärbel Bas geführt hatten. Während dieser Pressekonferenz sagte der amtierende Vizekanzler Lars Klingbeil von sich selbst und seinen Kollegen ergriffen: „Wir waren uns auch einig, dass die Zukunft der Autoindustrie elektrisch ist“. Zum Glück hat er nicht gesagt „Wir waren uns auch einig, dass die Zukunft der Rente elektrisch ist“. Das wäre zwar genauso sinnfrei gewesen wie der erste Satz, aber jedermann hätte sofort gemerkt, dass der Mann seinen Verstand an der falschen Stelle konzentriert.
Aber bleiben wir zunächst mal bei dem am Freitag erneut über unsere Regierenden gekommenen Geistesblitz „Die Zukunft der Autoindustrie ist elektrisch“. Dem Vernehmen nach kamen die Beteiligten „nach hartem Ringen“ zu diesem Schluss? Wie habe ich mir das vorzustellen? Wurde die Beleuchtung im Saale heller gestellt? Spiegelte sich das flackernde Blaulicht eines Dienstwagens im Fenster nach draußen? Ereignete sich zwischen den Dreien dann ein induktiver Sprung zu einer höheren Erkenntnis? Während eines solchen Vorgangs springt man von einer endlichen Zahl von Beobachtungen zu einer unendlichen, universalen Behauptung. Also von knapp zwei Millionen sehr endlichen Batterie-Autos in Deutschland und 48 Millionen Verbrennern zu dem Schluss „Die Zukunft der Automobilindustrie ist elektrisch“.
Es kann natürlich auch etwas anderes im Spiel gewesen sein. Vielleicht behauptete der Söder: „Die Zukunft des Autos ist katholisch“. Und dann erhob sich ein hartes Ringen um die Frage: „Warum nicht evangelisch? Muslimisch? Buddhistisch? Sollten wir vielleicht Gebetsmühlen statt Autos bauen?“ Und dann kam einem die rettende Idee: „Die Zukunft der Automobilindustrie ist elektrisch“. Alle drei schauten sich tief in die Augen, und der Protokollführer sprach: „Friedrich, Bärbel, Lars und Markus, ich frage euch vor Gottes Angesicht: Nehmt ihr die Erkenntnis an, dass die Zukunft des Automobils elektrisch sei? Und versprecht ihr zu diesem Diktum in guten und bösen Tagen zu stehen, in Gesundheit und Krankheit, es zu lieben, zu achten und zu ehren, bis der Tod euch scheidet?“ Und alle drei antworteten ergriffen: „Ja“. Söder zog die vier Audi-Ringe aus der Tasche und man steckte sie sich gegenseitig an. Orgelmusik erklang im Kirchenschiff. Es folgte die feierliche Verlesung von Psalm 103,8: „Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte“. Und Friedrich Merz wurde beauftragt, einen Brief an Ursula von der Leyen zu schreiben, in dem er die EU-Kommission im Namen der deutschen Regierung bittet, das Verbrenner-Verbot zu lockern.
Wie die Prohibition in den USA vor rund 100 Jahren
Denn der Glaube ist groß und wunderbar, aber das Diesseits ein Jammertal: Die deutsche Autoindustrie pfeift aus dem letzten Zylinder, den Zulieferern geht reihenweise der Sprit aus, hunderttausende Jobs gelten als vermisst. Selbst die einst eierlegende Wollmilchsau Stuttgart ist pleite. Das erinnert an einstige Auto-Metropolen wie Detroit oder Coventry, die allerdings aus irdischen Gründen verschieden: Autos, die nicht mehr konkurrenzfähig waren, schlechte Qualität, oder auch Gewerkschaften, die die Produktion mit andauernden Streiks sabotierten.
Heute ist der der Kern des Problems ein anderer. Der deutschen Autoindustrie wurde schlicht verboten ihr erfolgreichstes Produkt weiterhin zu verkaufen: den Verbrennungsmotor. Das letzte Mal wurde ein Produkt-Verbot in dieser Konsequenz vor rund 100 Jahren mit der Prohibition in den USA durchgezogen. Den Brauereien, einer der zentralen Pfeiler des damaligen amerikanischen Wohlstandes, wurde verboten, alkoholische Getränke zu verkaufen und zu transportieren. Einige versuchten umzusteuern – und produzierten alkoholfreie Getränke oder „near beer“ (alkoholreduziertes Bier). Das Pendant dazu heißt heute Elektroauto.
Für viele Brauereien reichte das Surrogat jedoch nicht, der Betrieb wurde eingestellt. Die politische und wirtschaftliche Logik hat sich seitdem praktisch nicht verändert: eine Mischung aus moralischen, gesellschaftlichen und religiösen Gründen (Sowohl die Prohibition als auch das Verbrennerverbot sollen die Menschheit retten.). Die Frage, ob die Verbote möglicherweise mehr Schaden anrichten, als Nutzen bringen, wurde weder 1920 noch 2025 ernsthaft überprüft, die Moral siegte über den kühlen Verstand, Gesinnungsethik über Verantwortungsethik. Hollywood sei Dank ist zumindest eines inzwischen in den Köpfen angekommen: Die Prohibition nutzte vor allem den Gangstern. 1933 wurde sie von Franklin D. Roosevelt wieder abgeschafft.
Ohne Verbrennungsmotor lässt sich auch kein Krieg gewinnen…
Doch zurück zu dem Glaubenssatz „Die Zukunft des Autos ist elektrisch“. Wenn die Dinge sich tatsächlich so entwickeln, sollte es eigentlich nicht notwendig sein, die Konkurrenz des Verbrennungsmotors zu verbieten. Das sogenannte Vorsorgeprinzip besagt eigentlich, dass man die Risiken der Anwendung einer Technologie den Risiken ihrer Nicht-Anwendung gegenüberstellen muss. Und da lässt sich Stand heute sagen: Ohne Verbrennungsmotor lässt sich das Leben in Deutschland schlicht nicht aufrechterhalten. Man führt also direkt und unmittelbar einen Zustand herbei, von dem man behauptet, ihn in 100 Jahren verhindern zu wollen. Die Herstellung von Lebensmitteln in der Landwirtschaft lässt sich ohne fossile Energien und Verbrennungsmotoren genauso wenig bewerkstelligen wie ihr Transport zu den Menschen. Kein großes Passagierflugzeug kann mehr fliegen, kein Bahnverkehr aufrechterhalten werden, kein Container-Schiff anlanden, kein Rettungshubschrauber starten, keine Feuerwehr löschen, nichts geht mehr.
Das ist ein schlichtes Faktum. Und das ist auch der Grund, warum der weltweite Verbrauch fossiler Energien weiter ansteigt, völlig unbeeindruckt von dem, was hierzulande passiert. Billige, preiswerte und bei jeder Witterung reichweitenstarke Autos erlauben es auch dem kleinen Mann, seine Chancen zu erhöhen, eine weiter entfernte – aber bessere – Arbeit zu finden, Kinder auf dem Land zur Schule zu fahren oder mal schnell den weit entfernten Hausarzt aufzusuchen. Diese gesellschaftlichen Fortschritte für Gesundheit, Wohlstand und Chancengleichheit sollen nach dem Willen der EU zerstört werden. Es ist eine Politik gegen den Menschen und das Individuum.
Und übrigens, da das Argument bei unseren Oberhirten gerade so en vogue ist: Ökonomische Stärke und militärische Macht hängen direkt von billiger und zuverlässig vorhandener Energie ab. Der Autor Daniel Yergin zeigte schon 1990 in seinem Wirtschafts-Klassiker „The Prize“ auf: „Kriege erfordern vor allem Mobilität – und werden oft von denen mit der am zuverlässigsten vorhandenen mobilen Energie gewonnen – allen voran Öl und Benzin."
Wirtschaftlich schädlich, technisch unrealistisch, und moralisch problematisch
Alex Epstein, Autor des aktuellen Bestsellers „Fossil Future“ schildert ausführlich, wie sehr die Menschheit von fossilen Energien profitiert hat und weiterhin profitieren wird. Kohle, Öl und Gas ermöglichten die Industrialisierung, die moderne Landwirtschaft, die medizinische Versorgung, die Mobilität und die globalen Lieferketten. Fossile Energie hat Milliarden Menschen aus der Armut gehoben, da sie extrem zuverlässig, skalierbar und günstig ist.
Preiswerte und stets ausreichend vorhandene Energie verstärkt menschliche Arbeitskraft und technologische Möglichkeiten. Fossile Brennstoffe liefern derzeit die stabilste Form dieser „verstärkten Arbeitskraft“, weit zuverlässiger als Wind- und Solarenergie. Fossile Energie ermögliche auch gerade die Technologien, mit denen wir uns vor Klimarisiken schützen und uns Veränderungen anpassen können (egal ob sie nun menschengemacht oder natürlich sind), wie Klimaanlagen, den Bau höherer Deiche, aber auch den Katastrophenschutz. Autor Epstein beispielsweise bestreitet den Klimawandel nicht, argumentiert aber, dass seine Risiken übertrieben und die menschliche Fähigkeit, sich anzupassen, unterschätzt werden.
Deutschlands Klimaschutz- und Dekarbonisierungsstrategie ist wirtschaftlich schädlich, technisch unrealistisch, und moralisch problematisch, weil sie den eigenen Wohlstand und auch den ärmerer Länder durch ökologische Moral ersetzen will und und damit das Überleben vieler gefährdet. Im Zentrum der Energiepolitik sollte zunächst einmal das Wohlergehen der Menschheit im Hier und Heute stehen und nicht eine hypothetische „Klimarettung“ in 100 Jahren, die auf fragwürdigen und oft übertriebenen Modellrechnungen von Großcomputern beruht. Die Klimarettung ist längst zu einem selbstreferenziellen Glaubenssystem geworden, in dem Aussagen wie „Die Zukunft des Autos ist elektrisch“ unhinterfragt und mantraartig wiederholt werden, bis alle daran glauben, aber keiner mehr nachvollziehen kann, warum das so sein soll.
Spätestens an dieser Stelle kommen die Ideologen mit den Rechten künftiger Generationen um die Ecke, so wie es das Bundesverfassungsgericht mit seinem sogenannten „Klimaurteil“ getan hat. Zukünftige Generationen oder – noch ungenauer – „die Natur” sollen nach der zeitgeistigen Logik ebenfalls als Rechtsträger anerkannt werden. Dies wird häufig unter Verweis auf das Konzept der so genannten Nachhaltigkeit gefordert. Zur Begründung wird dabei angeführt, dass künftige Generationen in ihren eigenen Freiheitsrechten durch heutige Handlungen eingeschränkt würden. Folglich seien bei der Nutzung heutiger Ressourcen die Interessen jener künftigen Generationen zu berücksichtigen, insbesondere, wenn dies Auswirkungen auf die Umwelt (Boden, Klima, Meere) hätte.
Anzeichen für eine größenwahnsinnige Fehlplanung
Nachdem die Arbeiterschaft und die Dritte Welt sich selbstständig gemacht haben und als Mündel ausfallen, verschafft dies Weltbeglückern die Chance, sich zum Sprecher des Klimas und damit künftiger Generationen zu machen. „Es findet gleichzeitig eine Entmündigung und Anmaßung statt“, schreibt der Ökonom Oliver Marc Hartwich auf Achgut.com. Entmündigt wird die heutige Generation, denn ihr wird eine eigene Entscheidung, ihr Leben selbstverantwortlich zu führen, abgenommen. Außerdem maßt sich derjenige, der im angeblichen Interesse künftiger Generationen Forderungen erhebt, an, für ebenjene Generationen sprechen zu können.
Doch was wird gut für künftige Generationen sein? Was hätte ein Wissenschaftler Ende des 19. Jahrhunderts zu unserem heutigen Wohle empfohlen? Nachhaltige Pferdekutschen? Petroleumlampen? Raddampfer? Es mag die Wohlmeinenden schmerzen und verstören: Unseren heutigen Wohlstand und Fortschritt verdanken wir weniger der Sorge früherer Generationen um uns, als vielmehr ihrem Wunsch, selbst besser zu leben. Die ersten Elektroautos wurden Ende des 19. Jahrhunderts übrigens gerade wieder abgeschafft.
Anstatt die Zukunft als ergebnisoffenes Entdeckungsverfahren zu sehen, wird die Idee einer besseren Welt nach Plan wieder salonfähig. An die Stelle des tastenden Fortschritts durch Irrtum und Versuch soll eine global gesteuerte Ressourcenbewirtschaftung treten. Sie soll im Hinblick auf einen hypothetischen paradiesischen Endzustand erfolgen. Eine solche Idee ist utopisch und im Kern totalitär. Der ehemalige deutsche Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, nannte unter Angela Merkel die Energiewende salbungsvoll „Menschheitsaufgabe“ und „Generationenprojekt“.
Solche Rethorik ist stets ein deutliches Anzeichen für eine größenwahnsinnige Fehlplanung. Dirk van Laak, Autor des Buches „Weiße Elefanten“, schreibt: „Ist einmal ein solch gigantischer Plan in der Welt und scheinen maßgebliche Kräfte zu seiner Unterstützung bereit zu sein – wer mag sich einem solchen Projekt entziehen, dessen gesamte Konnotation auf ‚Gemeinschaftsdienlichkeit’ abzielt?“ Das Argument einer „Verantwortung für die Nachwelt“, wegen der Gigantisches geleistet werden müsse, sei gleichfalls charakteristisch für weiße Elefanten. Dabei werden künftige Generationen beschworen und behauptet, man sollte einem historischen Wandel nachhelfen, der angeblich sowieso anstehe.
Der Satz „Die Zukunft der Automobilindustrie ist elektrisch“ wird trotz wachsender kognitiver Dissonanz weiterhin bemüht werden, weil nichts unangenehmer ist, als Irrtümer einzugestehen. Der Begriff „kognitive Dissonanz“ beschreibt den unangenehmen psychischen Zustand, der entsteht, wenn die eigenen Überzeugungen, Gedanken, Einstellungen oder Handlungen im Widerspruch zueinander stehen. Wer nach dem Urheber des Satzes sucht, landet übrigens am ehesten in Peking bei der Kommunistischen Partei Chinas, die das Elektroauto per ordre de Xi Jinping mit Staatsknete mächtig anschob und es schaffte, den Westen auf diese Leimspur zu locken, um dessen Automobilindustrie final zu erledigen. Eine Bundesregierung, die den Satz „die Zukunft der Autoindustrie ist elektrisch“ zur Basis ihrer Politik macht, ist jedenfalls nicht auf der Fahrt ins Helle.

mal überlegen …
Autokirche kommt schon recht nahe. Die Katholiken verpesten die schöne Luft.
Der Schwedische Autobauer und die Kalesche der Ärzte und Juristen wollen die Volksautos von der Strasse und deshalb OPANV für Rolatoren und überhaupt alles was stinkt kann weg …
Fast wie zum 30-Jährigen Krieg wir schicken euch die Landsknechte
nur so ein Geh-Danke
Ironie ende
Nun habe ich mir unlängst auch so ein „wokes“ E-Auto angeschafft. Was soll ich sagen — wenn man da „nachhaltig“ auf’s „Gas“-Pedal drückt, „fließen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin ab“ (frei nach Walter Röhrl). Einziges Manko: die nächste Ladesäule steht fast 300 Meter von meinem Domizil entfernt. Wie stellen die Offiziellen sich das vor? Soll ich da jedesmal ein Taxi rufen? Ich habe mir also einen 22kVA-Diesel-Notstromgenerator in einen Anbau neben die Garage gestellt. Der lädt mein E-Auto nächtens auf. Meinen Nachbarn habe ich erklärt, das „Geräusch“ verursache meine neue Wärmepumpenheizung, sorry, „dagegen bin ich machtlos“ (sehr frei nach Choderlos de Laclos). Die Ladeelektronik habe ich freilich von Wechselstrom auf Gleichstrom umgelötet, den Wirkungsgrad somit maximiert. „Der Clou“ (nun wirklich sehr frei nach George Roy Hill): mein Diesel-Notstromaggregat betreibe ich völlig legal mit dem spottbilligen Heizöl, weil es sich um eine ortsfeste Anlage handelt!
Was die Entstehung des Erdöls angeht: als Gegensatz zur üblichen Theorie, daß es sich dabei um zersetzte Pflanzenbestandteile handelt, schlug der Astrophysiker Thomas Gold vor, daß Kohlenwasserstoffe (Öl und Gas) Bestandteile der tiefen Erdkruste seien, die durch den Auftrieb kontinuierlich in Richtung Oberfläche diffundieren. Die beobachteten biologischen Bestandteile stammen seiner Theorie zufolge aus Bakterienpopulationen, die sich unterwegs finden (wie z.B. die am Meeresboden in der Nähre von heißen Quellen nachgewiesenen); das ist in Wiki irreführend dargestellt. Wer sich dafür interessiert, sollte seine eigenen Bücher lesen – sehr sorgfältig und wissenschaftlich geschrieben, wie es heute selten geworden ist. Ein sehr angenehmer Gegensatz zu den pseudowissenschaftlichen Sektierern, die man heute überall trifft.
@Walter Weimar Die Fahrschüler können links und rechts nicht unterscheiden. Mir sind in den letzten Wochen zwei begegnet, die wohl trotzdem ihre Fahrerlaunis bekommen haben. Habe das Gefühl, dass in der letzten Zeit immer mehr hier herumkurven, die die Strassenverkehrsordnung nicht verinnerlicht haben, aber durch Hupen auf ihrem UNrecht bestehen.
@Franz Klar Norwegen hat eine Wohneigentumsquote von ca. 80% Deutschland knapp unter 50 %. Der durchschnittliche Strompreis in Norwegen knapp unter 16 Cent, in Deutschland knapp unter 40 Cent.
@Bernd Büter, „Erdöl ist nicht fossilen Ursprungs, sondern, wie der Name schon sagt, ein ständig in der Erdkruste gebildetes Produkt“ —
Leberkäse ist, wie der Name schon sagt, ein ständig in der Leber gebildeter Käse.
PS: Falls Ihr Argument tatsächlich ernstgemeint war: Wird Erdöl genauso schnell neu gebildet, wie es gefördert wird?
@Thomas Szabó / „Die DIGITALE DEMOKRATIE: Es gäbe 1 Weg um den obrigkeitsstaatlich verordneten Irrsinn zu beenden. Jeder partizipiert heute an den sozialen Medien. Theoretisch könnte jeder sein Veto einlegen.“ Irgendwas muß ich falsch machen: ich partizipiere an keinem der sog. „sozialen“ Medien. Kein X, kein Facebook, kein Whatsapp, etc., außerdem hat das mit dem deutschen Begriff „sozial“ überhaupt nichts zu tun, eher ist es der Asozialität förderlich. Und bestimmt würde ich auch keiner dieser Plattformen trauen, ein Votum wahrheitsgemäß wiederzugeben. Zudem wäre das wieder mit Totalüberwachung verbunden, da man ja seine Identität beweisen müßte, was schon lange der feuchte Traum aller Dienste ist. Und da BDaZ schon zu blöd ist, auch nur die einfachsten Dinge digital zu lösen (siehe elektronische Patientenakte), wird das auch zu meinen Lebzeiten nichts mehr werden.