Kurz vor Weihnachten gab der sogenannte „Verkehrspräsident“ des ADAC der Osnabrücker Zeitung ein Interview, das zunächst unbeachtet blieb. Das Verdauen von Weihnachtsstollen und Gans mit Rotkraut und Knödel schränkten das Reaktionsvermögen der deutschen Automobilisten offenbar merklich ein. Erst zum Jahreswechsel bahnte sich dann ein Satz aus dem Interview mit Gerhard Hillebrand, sogenannter „Verkehrspräsident“ des ADAC, den Weg ins öffentliche Bewusstsein: „Der ADAC hält die CO2-Bepreisung für ein richtiges Instrument, um die Klimaschutzziele zu erreichen.“
Das löste unter den Mitgliedern einen veritablen Shitstorm mit diversen Fehlzündungen und zahlreichen Kündigungen der Mitgliedschaft aus. Ganz allgemein wurde die Frage gestellt, ob der Verkehrsfuzzi vom Autofahrerclub womöglich Gas und Bremse verwechselt haben könnte, zählt doch laut Jobbeschreibung der Einsatz für „bezahlbare Mobilität für alle“ zu seinen Kernaufgaben.
Wobei bei der Lektüre des präsidialen ADAC-Schriftgutes schon seit Jahren der Verdacht aufkeimt, dass der einstige Autofahrer-Verein längst aus der Kurve getragen wurde und rückwärts im linksgrünen Milieu eingeparkt hat. Die hochmögende Führungscombo besteht aus immerhin sieben Präsidenten und einem Generalsyndikus, allesamt mit vorbildlich gepimpten Gehältern. Der politische Luftwiderstandsbeiwert des windschnittigen Präsidiums liegt deutlich unter Null, denn man möchte ganz offensichtlich von den Hütern der höheren Moral in diesem Lande geliebt werden und ab und zu beim Kanzler am Tisch sitzen.
Wie eine Edelkurtisane am Hofe Ludwigs des XIV.
Nötig hätte man das eigentlich nicht, der ADAC hat über 22 Millionen Mitglieder, die gleichzeitig Wähler sind. Damit könnte man die Berliner Nomenklatura erschrecken wie Vlad III der Pfähler, alias Graf Dracula, wohnhaft im Fürstentum Walachei.
Warum bloß schmeißt sich der ADAC bei den Feinden des Autos ran wie eine Edelkurtisane am Hofe Ludwigs des XIV.? Feigheit? Hemmungsloser Opportunismus? Stockholm-Syndrom? Oder alles auf einmal? Das Stockholm-Syndrom beschreibt ein psychologisches Phänomen, bei dem Opfer von Gewalt, Entführung oder massiver Abhängigkeit positive Gefühle gegenüber ihren Tätern entwickeln – bis hin zu Sympathie, Loyalität oder Verteidigung der Person, die ihnen schadet. Beim bereits zitierten Verkehrspräsidenten Gerhard Hillebrand klingt das so: „Europa muss an ehrgeizigen CO2-Minderungszielen festhalten, denn wir müssen die Erderwärmung begrenzen“.
Wer ist „wir“? Das ADAC-Präsidium? Die ADAC-Mitglieder? Die Deutschen als solche? Echt jetzt? Also ich rate ab: In diesem Land ist es weder möglich, die Sozialbeiträge noch die Kranken-Versicherungsbeiträge zu begrenzen, um von Staats-Verschuldung und illegaler Migration gar nicht zu reden. Und dieses Land soll die Erderwärmung begrenzen?
Und vor allem, wie geht das? Wo ist das Thermostat, an dem man drehen kann? Im ADAC-Vorstandsbüro? Oder müssen Mitglieder des ADAC jetzt die Glaubenssätze der Klimakirche runterbeten, bevor sich die Pannenhilfe auf den Weg macht? Mit dem grünen Engel ins Klimaparadies? Am besten zu Fuß, der zweifelsohne „bezahlbarsten Mobilität für alle“ (Jobbeschreibung eingelöst!).
Das deutsche Konsenswesen
Der Deutsche ist von unendlicher Geduld und willens, auch den größten Schwachsinn durchzuhalten, wozu inzwischen wohl auch eine Mitgliedschaft in Deutschlands größtem Automobilclub zählt. Das deutsche Konsenswesen bietet auf diesem Gebiet noch vielfältige Ausbaumöglichkeiten: Die Metzgerinnung begrüßt ab sofort den Fleischverzicht, die Kirchen hängen die Kruzifixe ab, die Frauenrechtlerinnen treten zum Islam über, die Grünen holzen die Wälder ab – ähm, pardon: Das tun sie ja schon für Windkraft und Klimaschutz. Ich möchte deshalb eine kleine Prognose für das beinahe noch jungfräulich vor uns liegende Jahr wagen: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht, der Student geht so lange in die Mensa, bis er bricht, und das ADAC-Mitglied zahlt so lange Beitrag, bis es zu Fuß geht.
Zum Schluss, wie nach einer Sonntagsandacht üblich, hier noch einen Hinweis zur Kollekte: Wer eine Pannenhilfe benötigt, kommt auch locker ohne ADAC über die Runden: Der Auto Club Europa (ACE) und der Automobilclub von Deutschland (AvD) bieten agitationsfrei mehr oder weniger die gleichen Leistungen wie der ADAC. Ein Schutzbrief der Versicherungs-Gesellschaften tut es aber auch und ist meist günstiger.

Einfach austreten! Dann sind die 7 Bauchredner künftig mit Nahrungssuche beschäftigt, anstatt ihre Mitglieder zu verarschen.
Es ist mir absolut unbegreiflich wie die Leute immer noch, nachdem schon 1000 mal erwiesen wurde, dass die Erderwärmung nach einer Kaltphase der Erde völlig normal ist und keineswegs zu einer heißeren Zeit führt als Sie jemals vorher gewesen ist, dass diese Tatsache nach wie vor einfach von den Leuten ignoriert wird und sie ihre ideologischen Phrasen weiter verbreiten, als gäbe es kein morgen.
Wie hoch ist der Jahresbeitrag für künftige Lastenkradmelder? Ist Pannenhilfe in Stalingrad inbegriffen? Ich frage für die letzte Generation.
Tja Emil Mains so ist es, kommen Politiker erst mal an den Diäten Futtertrog, verscherbeln sie den Rest von kommunalen und am Volkseigentum, Venezuela lässt als reiches Land grüßen, wo die Bürger bitterarm sind. Özdemir als grüner Politiker muss gesund beten, was Merkel mit der Energiewende verbrochen hat, die grünen Skandale des Robärt inbegriffen und die Unterbelichtung unserer Wirtschaftsminister, die Ökonomische Gesetze mit der Zockerei und Spekulation an der Börsenspielbank verwechseln und im globalen Kollektivrausch sich wie Trampeltiere auf dem diplomatischen Parkett bewegen. Kötzdemir, ähm Özdemir träumt noch immer wahrscheinlich vom osmanischen Reich seines Großvaters, D. innbegriffen, das Europa einst bekämpfte. Nur den Zwiespalt merken die Grünen nicht, wo sie doch unsere Nutz und Haustiere ebenfalls als Klimakiller denunziert haben, dass auch der Esel und das Maultier auf der Verdachtsliste stehen uns Mobilität sein könnten aus Angst sie könnten zu laut jemanden als Lastenschlepper anfurzen, aber für den perversen Beischlaf der niemals integrierbaren Neusiedler sich durchaus eignen, zynisch gesagt. Ach und das betroffene Berlin und das E-Auto, steht ohne Saft da, wenn der Strom weg ist, also bleibt nichts übrig als per pedes und hoffend auf eine ÖPNV Beförderungssystem die Berliner aus der eiskalten Klimahölle zu befreien, nix da mit Hitzetod und Dürre. Man kann es wenden wie man möchte…, aber Selensky mit 40 Mrd unter die Arme greifen, einen Regierungsflughafen bauen der statt ca. 900 Millionen, jetzt 1,5 Milliarden kosten soll, der Flughafen Willy Brandt ein Jahrhundertbauwerk, man lacht sich doch über D. schlapp.
Gleicher gelber Wagen Pannenhilfe kann JEDER Versicherungsschutzbrief für unter 20 Euro für In- und Ausland und die AuslandsKV dito. Wozu also diese Mit„glied“schaft für über 100E / Jahr – wegen der Teppenlift-„Zeitung“ ?!
Deutschland ist das Land der NGOs, Vereine, Verbände und Parteien. Wenn man da nirgendwo Mitglied ist, hat man nichts zu sagen und ist nur Verfügungsmasse.
Ach halt, wenn man da nur einfaches Mitglied ist hat man auch nichts zu sagen. Es sei denn, man leitet den Laden. Die Deutschen sind Schäfchen. Sie werden absichtlich zu Schäfchen gemacht. Alles läuft nach dem Führerprinzip. Das ist so gewollt, denn Schäfchen kann man zur Schlachtbank führen, ohne dass die sich wehren.
Der tolle ADU-Hubschrauber transportiert JEDEN Kranken – übrigens für teuer Geld von der KV. Ärgenliche aber zugegeben Raffinerte Werbung von denen !