
Verehrter Arnold Vaatz, als stellvertretender CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender haben Sie sich niemals gefragt, ob man Sie mit diesem Posten nicht auch zum “Revolutionsadel” geschlagen hat? Vielleicht, um einen, der für den engen Meinungskorridor nicht tolerierbare “alternative” Gedanken hat, ruhig zu stellen? Einen Protagonisten der Friedlichen Revolution, der im Laufe der Zeit wegen Überanpassung an wechselnde Koalitionen in Vergessenheit geraten ist? Die herbe Kränkung kann man aus Ihren Worten herauslesen. Die einzige Alternative zu der hemmungslosen Verwahrlosung demokratischer Tugenden in Ihrem Hohen Haus als einen Rückfall in den Nationalsozialismus abzubilden, offenbart, dass Sie selbst ein Opfer der Merkelschen Staatspropaganda sind. Der Bundestag entwickelt sich als Wagenburg gegen jede Opposition! Demnächst auch noch mit einem komfortablen “unsichtbaren” Graben als Pendant zum antifaschistischen Schutzwall für die grenzenlos irre gewordene Regierung zur Vermeidung hässlicher Bilder? Immerhin stellen Sie die Frage: “Wie wir es geschafft haben als etablierte Politik, die Menschen zu einer derartigen Abwendung von uns zu bewegen.” Ja, wen fragen Sie denn? Die Achgut-Leser könnten SIE fragen. Ihre scharfen Worte sind als Ihr untauglicher Versuch zu verstehen, sich quasi “mit letzter Tinte” ins Feld der mutigen Oppositionellen zu retten. Walten Sie Ihres Parteiamtes, wenn Sie wirklich noch für die Demokratie einstehen!
Ich frage mich immer wieder, wie Leute wie Vaatz und Maaßen noch in der CDU sind. Natürlich können sich einem die Nackenhaare sträuben, wenn man sich das rechtsextremistische Gehabe mancher Zeitgenossen ansieht. Aber sind das nicht Randerscheinungen zu dem, was im zweitletzten Absatz des Beitrags beschrieben wurde? Der Linksdrall mit all seinen Erscheinungen wird dieses Land zerstören, nicht die paar Verrückten mit Springer-Stiefeln. Ursache dieser Fehlentwicklung ist die Politik Merkels und der CDU, die von Merkel zerstört wurde. Und mit ihr ihre Mitglieder. Das Polit/Medien-Kartell ist der treueste Vasall dieses Merkel-Regimes.
Ach Herr Vaatz, das mit der AfD und den Nazis(obwohl sie keinen Krieg anfangen) habe ich bei ihnen erwartet. Die CDU ist nicht mehr die CDU wie vor 14 Jahren……...müssen sie doch selbst erfahren haben oder sind sie noch keine 30……………..
Ich denke,dass der Grossteil der damaligen sogenannten Bürgerrechtler nach der Wende in der DDR eher enttäuscht war und immer noch ist,dass die Menschen in der DDR nicht einen “besseren Sozialismus”,sondern Kapitalismus,Konsum und Marktwirtschaft wollten.Vermutlich hofft man nun, das damalige Ziel für ganz Deutschland durch Anbiederung an den linken Zeitgeist irgendwie nachholen zu können. Ich meine auch,dass die Rolle der Bürgerrechtler beim Zusammenbruch überschätzt wird. Die DDR war wirtschaftlich am Ende und hatte vor allem gegen die Massenflucht ihrer Bürger im Sommer und Herbst 1989-für mich d a s entscheidende Ereignis zum Untergang - nicht wie sonst ein Zwangsmittel mehr parat,weil Ungarn,Tschechien und vor allem Gorbatschow nicht mehr mitspielten.
Solange vernünftige Leute wie Arnold Vaatz zwar kluge Gedanken äußern, es aber dabei bewenden lassen, wird sich nichts ändern in Deutschland. Erst wenn einer oder eine im Angesicht des damit verbundenen Karriereaus an den Stühlen der elablierten Kreise sägt und den Aufstand organisiert, könnte sich vielleicht etwas entwickeln. Aber ich sehe da momentan niemanden. Merz beispielsweise schien mir zu zaghaft.
Frau Sabine Schönfelder, Ihr Beitrag ist bedeutend! Ich frage mich auch dauernd, wieso niemand sich die Mühe macht, einmal das ganze rotbraune Nest, das sich wie ein Rattenkönig in Berlin (und anderswo) eingenistet hat, benennt und die Namen von Merkel bis Kahane, von de Maiziere bis Gauck bis ... katalogartig veröffentlicht. Es würde vielleicht ein paar zarte Gemüter doch erschauern lassen.
Ja, schön und gut, aber wie hält man es mit solchen vernünftigen Positionen und einer Vergangenheit als Bürgerrechtler, in der Merkel-AKK-CDU überhaupt noch aus? Und das sogar als Stellvertretender Fraktionschef unter Merkels gefügigem Satrap Brinkhaus, der sich einen muslimischen Kanzlerkandidaten der CDU gut vorstellen kann? „Um noch Schlimmeres zu verhindern“, „weil ja nicht alle Vernünftigen aus der CDU austreten können“, „weil die CDU nicht nur aus Lakaien wie Altmeier, Laschet und Günther besteht“ oder „jeder irgendwie womit sein Geld verdienen muss“? Nun, solche Selbstbeschwichtigungen sind auch mir in der Diktaturzeit nicht fremd gewesen. Aber ich habe lernen müssen, dass man als aktiver Heizer weder für das Anhalten des Zuges, noch für einen Kurswechsel sorgt.
Was mich nach den Wahlen in Sachsen und Brandenburg doch wieder sehr erstaunt hat (ob der abgrundtiefen Dümmlichkeit) ist, daß jetzt wieder versucht wird, die AFD als rein ostdeutsches Phänomen zu deuten und damit geographisch und gesellschaftlich einzugrenzen und quasi eine politische Quarantänezone einzurichten, die die ganze ehemalige DDR umfaßt. Ich lebe in BaWü und hier sitzt die AFD glaube ich mit 15 % im Landtag. Und ich vermute angesichts des desaströsen Zustands der CDU beträgt ihr Potential inzwischen mindestens 25 %. Wahrscheinlich gilt ähnliches für fast alle westlichen Bundesländer und das einzige was momentan verhindert, daß die AFD das dort auch in Wahlen realisieren kann ist einmal die stärkere traditionelle Parteienbindung im Westen, sodann die derzeit inszenierte hysterisierend geführte Klimadebatte, der es momentan noch gelingt von allen wesentlichen Problemen abzulenken und die drohende antidemokratische Ausgrenzung in Form von Isolation, Verleumdung, Denunziation sofern man sich als AFD Sympatisant öffentlich zu erkennen gibt. Die Panik bei den Etablierten ist aber anscheinend so groß, daß sie sich nicht scheuen pauschal den ganzen Osten zum braunen Sumpf zu erklären, was ja nur eine Trotzreaktion hervorrufen kann und das endgültige Aus der ehemaligen Volksparteien im Osten besiegeln wird.
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