
Übrigens: Dass die Chinesen die (muslimischen) Uiguren malträtieren, ist für Berlin/Maas und Konsorten kein Thema – wir wollen halt mit beiden, sino- und islamophil, wie wir nu‘ mal sind, allez. Also SOOO erstrangig ist „Moral“ nun auch wieder nicht bei der deutschen Politik. Nur wenn es gerade passt, als Deckmäntelchen … . Ansonsten: Geschäft ist vorrangig, since it’s the economy, stupid. Müsste eigentlich für die Wirtschaftsjournalisten hier offensichtlich klar sein, oder? Wo doch ich das schon begreife, oder? Wenn die Deutschen jetzt noch bisschen verstärkt die Tatsache nutzen täten, dass sie seit 1919 keine Kolonien in Afrika mehr haben, dann, ja dann … . So kann aus dem 21. Jhdt. ein deutsches werden, endlich mal, ganz ohne Armee! Inshallah. Und wenn sie nicht auch DAZU noch zu blöd sind. Ich meine meine Michel. Die Chinesen haben schon das westliche Ende der geplanten „Neuen Seidenstraße“ im Visier, fest eingeplant: Es ist der Duisburger Binnenhafen, der größte in Europa. Pole position ebend – endlich ist es mal ein Vorteil, mitten in einem Meer von Nachbarn zu hausen, so wie kein zweites Land der Welt. Und dann sind wir auch noch der innovativste Teil der innovativsten Region weltweit – noch vor den USA, epo/statistics im ww-net. Taqiyya auf deutsch: Du kannst den anderen in Europa das alles nicht im Klartext erzählen, sonst bellen die Hunde; also machst du auf Moral – ist auch gut gegenüber der eigenen Bevölkerung, die täte das nämlich auch nicht verstehen. But anyway: It’s the economy, stupid.
Es geht nicht „ums Retten“, um Moral etc., sondern um Festigung und Ausbau der deutschen pole position auf dem größten Markt der Welt – dem muslimischen und das sind ausgerechnet unsere früheren, historischen Verbündeten gegen die Engländer, Franzosen. Wir lagen nie mit den Moslems im Clinch, die anderen schon. Ein Lob auf die SS-Handschartruppen, die Muselgermanen, zu finden bei wiki unter diesen Stichwörtern. Die Moslems haben das nicht vergessen. Eine Art Symbiose der Deutschen mit den 1,6 Milliarden Moslems wäre unschlagbär, zumal die Deutschen auch mit China ganz gut können. In China haben sich die Engländer einiges geleistet, Stichwort Opiumkriege – die Chinesen zahlen es ihnen nunmehr heim, auch mit Hilfe Berlins. Insofern kann sich die Islamophilie der deutschen Politik sehr wohl auszahlen, die Sinophilie hat sich schon ausgezahlt, das läuft prima. Auch ich begrüße das. Wenn itzo nur noch muslimische Mädchen zu uns kämen, allein, ohne Kerl, weil sie sich dem Zugriff der Männer dort entziehen wollen, dannwäre das genau meine Politik. Stichwort „Kinderehen“, “unicef-prangert-kinderehen-an” im ww-net. Es gibt ca. 650 Millionen Mädchen, die davon betroffen sind weltweit, laut unicef. Wer bietet mehr?
Wow, das ist ein richtig guter Text, und kann bereits als die komplette Synopsis eines hoffentlich noch erscheinenden Leitfadens “Legitimationsprobleme in der Anti-Kultur der Spätmoderne” dienen. Ich finde alles Wichtige, das mir ebenfalls aufgefallen ist: - die kollektive Selbstdenunziation als Motor einer neuen Legitimität. - Die Vereinfachung überkomplexer gesellschaftlicher Verhältnisse in “Gut und allgemein”, resp. “Böse und irreführend”. - Die große Leidenschaft für Häretiker, also mutmasslich bündnisfähige Partisanen, die sich willkürlich oder unwillkürlich eine “abweichende Meinung” gestatten. - Den reziproken Rassismus, der sich nun Anti-Rassismus nennt. Und, und, und. Vermutlich liegt Bolz auch bei der zeitlichen Tiefenanalyse richtig: den jungen Menschen wurde eher zuviel Anpassung an überlange Ausbildungssysteme mit vergleichbar geringen Karriereaussichten abverlangt, sodass sie wirklich Grund haben, die “Alten” in die Pfanne zu hauen. Systemkonforme Aggression ist immer noch der Klassiker unter den Generationenkonflikten. Der heutige Westen ist NARZISSTISCH, der heutige Westen ist NEUROTISCH, und der heutige Westen ist RACHSÜCHTIG geworden. Politik war gestern. Heute ist Farce.
Meine Meinung: Wer sich ernsthaft um das weltweite Klima Sorgen macht, dem kann es nicht schlecht gehen. So gesehen müsste Deutschland das reichste und glücklichste Land der Welt sein.
Dass sich die Fähnchen-Schwinger für moralisch erhaben und etwas Besseres halten - zutreffend. Aber mit Tugendhaftigkeit hat das nun doch mal gar nichts zu tun, wenn man überall und jedem ungefragt die eigene sexuelle Orientierung vorträgt, mit wem man wann, wie und warum in die Kiste steigt, erst recht, wenn man das in Schulen auch noch zur Zwangsveranstaltung für die macht, für die selbst die Vorstellung bereits Übelkeit auslöst. Auch das Wort Moral im Kontext zu Sexualität hier, Sexualmoral, ist reichlich unpassend. Das Nichtvorhandensein von allgemeingültigen Sitten, einst auch Anstand genannt, als Sitte/gesittet/Moral zu bezeichnen ist auch mit Blick in eine Parallel-Welt von religiösem Fanatismus mit ebensolcher Sexualmoral absurd. Es ist auch Mitnichten Sitte hierzulande, ständig und öffentlich Dinge unterhalb der Gürtellinie zu thematisieren. Wer das ausgiebig macht, löst nicht nur bei vielen Unbehagen aus, sondern wird irgendwann auch gemieden. Es ist eine Form von erzwungenem Exhibitionismus, andere unerwünscht in solche Gespräche zu verwickeln. Jegliche Distanz und Privatsphäre ist bei solchen Personen unterentwickelt. Respekt heißt, auch die Intimsphäre der Mitmenschen zu achten.
So ist es und exakt deshalb ist den Apologeten nicht mit (politischen) Fakten und Argumenten, mit Ratio beizukommen, wie es permanent, aber natuerlich vergeblich, fast hilflos anmutend, versucht wird. Gerne noch mit der Attitüde, klüger oder Wissende zu sein, was stimmen mag, aber irrelevant ist. Hinzu gesellt sich ebenfalls gerne die uebliche Distanzierung nach “rechts”, nicht erkennend, dass es auch darum nicht geht und dass damit nichts erreicht wird. Die Diagnose, die fuer die sogen Elite definitiv zutrifft, die man durchaus noch um andere, auch sehr wenig positive Phaenomene der unterelitaeren Schicht ergänzen kann, verlangt nach voellig anderen “Antworten”, eigentlich nach einer Therapie, denn natuerlich hängen die (verzweifelt) Sinn -, Halt - und Idenitaetssuchenden am Tropf, von dem sie ebensowenig lassen koennen wie der Muslim vom Islam. Das Alternativangebot besteht nicht in Fakten und rationalen Argumenten, zumal sie ja exakt der Realitaet entfliehen und sich eine eigene schaffen wollen. Auch mit Geld, dem ansonsten ueblichen Mittel, ist in diesen Kreisen nichts zu machen, darunter natuerlich schon. Uebrigens ist auch die Freiheit nichts, was hier attraktiv waere. Man sollte politisch nicht von aufgeklärten Bürgern ausgehen, sondern Menschen, die getriggert werden wollen, was einige wie z. B. Trump und Orban auf ihre Weise versuch(t) en. Vermutlich wird man damit den verlorenen Teil der (sub) urbanen Bevölkerung nicht mehr erreichen, den “normalen” Teil, der im Westen schon sehr ausgeduennt ist, schon. Diesen gaelte es anzusprechen und zu gewinnen, was in den USA oder Frankreich vermutlich leichter ist, als in der “alten BRD” mit seiner konditionierten “Rechtspsychose”. Der Versuch, moeglichst alle Buerger zu erreichen, ist aussichtslos. Die Spaltung ist faktisch durch. Die “Dazwischen” waeren ein lohnendes Ziel. Die richtige “Ansprache” fehlt.
Vor Kurzem hieß es noch “das Private ist politisch”, heute heißt es ” das Emotionale ist politisch”. Deswegen stehen Kinder und Frauen in der ersten Reihe der heutigen Politik. Daraus folgt: das Neurotische ist Politik und die Politik ist neurotisch. Früher hieß es “Proletarier aller Länder vereinigt euch”, heute ist es Soziopathen aller Länder regiert uns.
So beschreibt man Absurdistan. \\ Ich hab mit meiner Geburt Glück gehabt und freue mich dessen, ein schlechtes Gewissen geht mir gänzlich ab.
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