
Polizisten, wie wärs mit Remonstrieren statt blindem Gehorsam ?
So direkt liest man das selten. Ich bin zwar kein Polizist, aber tätig im privaten Sicherheitsbereich. Und selbst da kommt man bisweilen in Situationen, die dem, was da oben im Text steht, durchaus ähneln. Allerdings hat man im privaten Sicherheitsbereich nicht permanent “Parteibücher” als Vorgesetzte, die ihre Vorgaben an der Parteilinie festmachen und nicht an den Anforderungen der Straße. Bei der Polizei ist das systembedingt anders. Die Politik unterminiert in den letzten Jahren mit ihren abstrusen politischen Entscheidungen mehr und mehr die innere Sicherheit und schlägt dann auf die Polizei ein, wenn diese damit nicht mehr fertig wird. Man muss sich dabei vor Augen halten, dass die zunehmenden Probleme, denen der Sicherheitsapparat derzeit ausgesetzt wird, sehr häufig durch die Parteien verursacht werden, deren Wurmfortsätze dann in den dazugehörigen Chefetagen des Sicherheitsapparates sitzen. Da ist der Vorgesetzte also quasi die Ursache für das stetig steigende Risiko für sein ihm untergebenes Personal. Und das kann es ja wohl nicht sein.
@Volker Kleinophorst – Um einen eventuellen Putsch zu verhindern, müsste man einfach die Bundeswehr totsparen, die Wehrpflicht abschaffen und eine Anführerin mit dem Charisma einer Putzfrau an die Spitze stellen. Jetzt mal ganz hypothetisch…
Beispielhaft R. Künast, Grüne, nach dem Axt- Attentat eines jungen Afghanen in einem Regionalzug bei Würzburg mit ihrem post auf Twitter: “Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden??? Fragen!” Unfassbar.
Der Fisch stinkt vom Kopf her. Von der aufrichtigen und geradlinigen SPD eines Helmut Schmidt war es ein weiter Weg zu diesem Zerrbild einer akademisch verseuchten Bande von Sozpäds, Turnbeutelvergessern und Täterverstehern. Den Weg dorthin ebnete das Abitur für alle und das Studium auch für den Allerdümmsten.
Bjarne Nyman@Wolf Hagen: Ich gebe Ihnen in großen Teilen recht. Auch oder gerade zivile Amtsträger, die das Dienst- und Treueverhältnis für sich immer noch verinnerlicht haben, verdienen große Anerkennung. Zum Artikel: Zunächst dachte auch ich, hier teilt sich mal wieder einer nur aufdringlich mit. Dass man in bestimmten Situationen, zumal als Polizist, auch schnell in den Bereich von Grenzsituation geraten kann, liegt nun mal an den speziellen Begebenheiten, die ein solcher Beruf mit sich bringt. Damit muss man als Polizeibeamter rechnen und das gehört somit in gewisser Weise zu den Berufsrisiken der Branche. Dennoch sollte die Polizei aber ihrer Bürger und auch sich selbst jederzeit zu schützen in der Lage sein. Wenn aber die Polizei und damit der Staat nicht mal mehr den Bürger, sich selbst und die staatlichen Institutionen schützen kann, dürfen die Alarmzeichen dieser gegenwärtig bedrohlichen und gewaltigen Schieflage im öffentlichen Diskurs nicht länger tabuisiert und ausgeblendet werden. Wir befinden uns samt unserer Gesellschaft bereits seit Jahrzehnten auf einem Kurs, der uns in eine unausweichliche Katastrophe führen wird. Es ist allerhöchste Zeit, das Ruder herum zu reißen, wollen wir nicht abermals blindlings in den Abgrund stürzen. Insofern ist es an der Zeit, dass jetzt ein jeder den Ernst der Lage erkennt und seine persönlichen Konsequenzen daraus zieht. Erheben wir uns endlich alle von unserer Couch und gehen wir couragiert auf die die Straße, so wie unsere Landsleute 1989, die damals sehr vielmehr als Mut aufbringen mussten, um das Unrecht zu verbannen.
Was soll man dazu noch schreiben? Herr Zerr beschreibt das , was längst offensichtlich ist für die meisten Bürger. Aber über dem Land legt sich immer mehr ein universeller Maulkorb, eine Lähmung des öffentlichen Vernunftsappell, eine moralische und politische Schicksalslethargie. Und gerade die Polizei soll auf links-grünen Kurs eingezwungen werden, schließlich soll die Polizei die Herrschaft der neuen Gesinnungsdemokratie absichern: Da darf der Täter schon mal davonlaufen, wenn er auf das richtige Opfer eindrischt. Dann bekommt der Polizist schon mal einen Orden, wenn er seine Augen am politisch korrekten Ort verschließt und am politisch inkorrekten Ort gezielt offen hat. Die meisten Journalisten können das schon prima…
Dafür erhalten Sie als vom Steuerzahler ausgehaltener frühpensionsberechtigter Alimentations-Empfänger, wie die gesamte Trachtengruppe, auch entsprechenden Ausgleich in Ihrem “Beamten-Status”! Ansonsten gilt zweierlei: Augen auf bei der Berufswahl, und Mund auf IM DIENST, und nicht erst in der gemütlichen Pension rumjammern.
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.